Akademie der Bildenden Künste

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Akademie der Bildenden Künste

Akademie der Bildenden Künste, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Studenten der bildenden Künste haben einen der schönsten Lernorte Münchens: Die Kunstakademie in der Maxvorstadt. Den klassizistischen Bau am Siegestor ergänzt ein moderner Stahl-Glas-Neubau.

Das alte Akademie-Gebäude am Siegestor im Stil der Neo-Renaissance wurde in den Jahren 1876 bis 1885 von Gottfried von Neureuther erbaut. Gleich daneben entstand bis 2005 ein moderner Erweiterungsbau, realisiert von dem avantgardistischen Architekturbüro Coop Himmelb(l)au, welches auch der BMW Welt in München eine ungewöhnliche Fassade verpasst hat.

Das Foyer des Neubaus der Akademie der Bildenden Künste München., Foto: Antje Hanebeck
Foto: Antje Hanebeck

In der palastartigen Dreiflügel-Anlage studieren um die 700 Schüler Malerei, Bildhauerei, Innenarchitektur, Fotografie, Medienkunst, Glas, Keramik, Schmuck und Gerät oder Bühnenbild und -kostüm. Auch Lehramt für Gymnasien oder Kunsttherapie kann belegt werden. Für Architektur und Kunsttherapie gibt es Aufbaustudiengänge. Einst studierten hier u.a. Otto Dix, Wassily Kandinsky, Lovis Corinth, Giorgio de Chirico, Paul Klee, Franz Marc und Max Slevogt.

Besonders sehenswert ist die Jahresausstellung der Akademie, die immer im Juli gezeigt wird und einen Einblick in die aktuellen Arbeiten der Ateliers und Studentenwerkstätten gibt.

Eine historische Akademie

Hervorgegangen aus einer 1770 gegründeten Zeichenschule wurde 1808 von König Max I. die "Königliche Akademie der Bildenden Künste" konstituiert. Von Beginn an bestimmten Malerei, Grafik, Bildhauerei und Architektur das Lehrprogramm der Akademie. Das Akademie-Gebäude am Siegestor wurde in den Jahren 1876 bis 1885 von Gottfried von Neureuther als palastartige Dreiflügel-Anlage im Neo-Renaissance-Stil erbaut. 2005 eröffnete neben dem Stammgebäude der Erweiterungsbau der Architekten Coop Himmelb(l)au.

 

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1 Bewertungen zu Akademie der Bildenden Künste

5
1 Bewertungen
  • von am

    Die Münchner Akademie die Bildenden Künste, so zentral in der Stadt liegend, hat für mich einen besonderen Flair. Sehenswert, immer im Sommer, ist die Jahresausstellung der Akademie. Dann nämlich werden die Türen der Ateliers geöffnet und man kann einen Blick auf das Schaffen der Studenten werfen. Auch der Neubau der Akademie, der von den Architekten Coop Himmelblau entworfen wurde, ist während dieser Zeit voll zugänglich und man kann bis zum Dach hinaufsteigen und einen tollen Blick haben. Das nette Cafe, bzw. die Mensa im Neubau ist an sonnigen Tagen sehr schön, denn man kann draussen auf den Treppen sitzen und sich unter die Studenten mischen.

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