Königshaus am Schachen

Königshaus am Schachen, Foto: Bayerische Schlösserverwaltung
Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

Dieses verspielte Königshaus auf der Schachenalpe bei Garmisch-Partenkirchen wurde von 1869 bis 1872 nach Entwürfen von Georg Dollmann erbaut. Mit seiner ebenso gemütlichen wie exotischen Gestaltung diente es König Ludwig II. als Erholungsort während seiner Gebirgsaufenthalte. Die Fassade ist im eher schlichten schweizer Stil errichtet, die fünf Zimmer des Erdgeschosses sind mit Zirbelholzvertäfelungen dekoriert.

Königshaus am Schachen, Foto: Sesepe
Foto: Sesepe

Das Obergeschoss hingegen spiegelt des Königs sehnsüchtige Faszination für den Orient wider. Jene damals weit verbreitete Begeisterung für die Geheimnisse des Morgenlandes, gewann in der Fantasie des Königs eine besondere Lebhaftigkeit. Diese ließ er oftmals in Architektur und Ausstattung seiner Aufenthaltsorte realisieren.

So auch im ersten Stock des Jagdschloss Schachen. Denn hier verwandeln opulente Textilstickereien und vergoldete Schnitzereien, farbige Fensterscheiben und Pfauenfedern, ein plätschernder Springbrunnen und viele weitere aufwendige Details das so genannte "Türkische Zimmer" in einen maurischen Palastsaal.

Besonderheiten

  • Schloss vom "Märchenkönig" Ludwig II
  • Opulenter Türkensaal
  • Das Schloss ist nur zu Fuß erreichbar (ca. 3-4 Stunden)

Öffnungszeiten und weitere Infos

29.5. bis 5.10. (witterungsabhängig):
Nur mit Führung: Täglich um 11, 13, 14 und 15 Uhr (max. 30 Personen)

Weitere Infos

  • Entfernung München: ca. 96km
  • Erbaut für: König Ludwig II
  • Erbaut von: Georg Dollmann

Weitere Informationen zu Bayerns Schlössern

1 Bewertungen zu Königshaus am Schachen

5
1 Bewertungen
  • von am

    Ich habe den Fehler gemacht, auf dem Rückweg den Abstieg durchs Rheintal zu nehmen. Der Weg war viel länger, als ich dachte und hintenraus wurde es mit der Zeit etwas knapp. Also lieber wieder auf dem direkten Weg runterlaufen. Aber das kleine Königshaus da oben und die damit verbundene Geschichte ist einzigartig. Der Kini war ein ganz schöner Schlawiner und hatte es faustdick hinter den Ohren.

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