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Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

St. Peter

Türme und Tore | Altstadt-Lehel
So geöffnet 12:00 - 16:30 (Bitte Hinweise beachten)
Angegeben sind die Öffnungszeiten für die Turmbesteigung. Die Öffnungszeiten variieren saisonal. An Feiertagen ist wie am Sonntag geöffnet. Ganztägig geschlossen: Karfreitag und Faschingsdienstag. Teilweise geschlossen: Hl. Abend und Silvester ab 14 Uhr, Fronleichnam und Pfarrfronleichnam (So nach Fronleichnam) ab 12 Uhr. Stadtgründungsfest ab 11 Uhr (nach den Bollerschützen). Kurzfristige Schließung witterungsbedingt möglich.

Alter Peter: Infos und Eintrittspreise zur Kirche St. Peter mit Aussichtsturm

St. Peter: Ein Münchner Wahrzeichen mit toller Aussicht

St. Peter hinter dem Marienplatz ist die älteste Pfarrkirche Münchens. Ihr Turm, bekannt als Alter Peter, zählt zu den besten Aussichtspunkten der Stadt.

Sehenswürdigkeit mit langer Geschichte: Das ist der Alte Peter

St. Peter zählt nicht nur zu den bekanntesten Kirchen Münchens, sondern auch zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt. Und dafür gibt es gute Gründe:

  • Ausblick: Die Aussichtsplattform des Alten Peters auf 56 Metern Höhe bietet einen tollen Blick in alle Himmelsrichtungen - natürlich auch auf den Marienplatz mit Rathaus und Frauenkirche dahinter
  • Stadtgeschichte: Die Kirche St. Peter ist die älteste Pfarrkirche Münchens mit den ältesten Glocken und den historisch ersten Turmuhren der Stadt. Die verwitterten Grabplatten an den Außenmauern der Kirche nehmen den Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit.
  • Kunstschätze: Der knapp 300 Jahre alte barocke Hochaltar mit goldener Petrus-Figur zählt zu den bekanntesten kirchlichen Kunstschätzen Münchens.

Die schönsten Bilder von St. Peter

Aussichtsplattform im Alten Peter: Traumblick aufs Rathaus

Aussicht Alter Peter, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Schwindelfrei sollte man sein - und fit im Treppensteigen. Dann hat man vom Turm des Alten Peter einen der schönsten Ausblicke über München.

300 Stufen: So viel müssen Besucher ungefähr schaffen, um die Aussichtsplattform auf 56 Metern Höhe zu erreichen. Einst war hier die Stube des Turmwächters, der bis 1901 auch Alarm schlug, wenn es irgendwo in München brannte.

Was gibt's zu sehen? Vom Alten Peter hat man nicht nur einen hervorragenden Blick auf die Türme der Frauenkirche und die Dächer der Altstadt. Bei Föhn sind sogar die Alpen zu sehen, die zusammen mit der Münchner Skyline ein Postkarten-Panorama ergeben.

Besucherinfos für den Alten Peter: Kirche und Turm

Eintrittspreise Turmbesteigung:

  • Erwachsene: 5 Euro (ermäßigt: 3 Euro)
  • Schüler*innen (6-18 Jahre): 2 Euro
  • Kinder unter 6 Jahren: frei
  • Eine Vorab-Reservierung ist nicht möglich
  • Der Eintritt in die Kirche ist natürlich kostenlos

Öffnungszeiten: 

  • Der Turm ist täglich geöffnet, außer an Karfreitag, Faschingsdienstag und Neujahr.
  • Die genauen Uhrzeiten sind weiter oben abgebildet

Wann finden Gottesdienste statt? Die Termine für St. Peter

Video-Rundgang: Das gibt es im Alten Peter zu entdecken

Hochaltar und Reliqiuen: Sehenswürdigkeiten im Inneren der Kirche

Peterskirche von Innen mit Hochaltar, Foto: München Tourismus
Foto: München Tourismus

Im Inneren der Pfarrkirche St. Peter gibt es zahlreiche Kunstschätze zu entdecken.

  • Barocker Hochaltar: Zwischen 1730 und 1734 entstand der Hochaltar nach Plänen von Nikolaus Gottfried Stuber, Johann Georg Greiff und Egid Quirin Asam. In seiner Mitte befindet sich eine von Erasmus Grasser geschaffene, goldene Petrus-Figur mit abnehmbarer Tiara. Traditionsgemäß wird die Tiara beim Tod eines Papstes bis zur Wahl eines Nachfolgers entfernt.
  • Reliqiuen: Außerdem liegen in St. Peter auch die Reliquien der heiligen Munditia - in einem gläsernen Sarg und damit für jedermann sichtbar. Die Überreste der Katakombenheiligen, die um 250 in Rom lebte, gingen im 17. Jahrhundert als Geschenk an die Peterskirche.

Geschichte von St. Peter: Münchens älteste Turmuhren und historische Glocken

St. Peter - Alter Peter, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Die Peterskirche ist eng mit der Stadtgeschichte Münchens verbunden. Bis ins 12. Jahrhundert geht die Geschichte der Kirche auf dem Petersbergl zurück.

  • In den über 800 Jahren hat die Kirche zahlreiche Umbauten erlebt. 1278 wurde das ursprüngliche Gebäude durch ein gotisches Gotteshaus ersetzt.
  • Im 17. und 18. Jahrhundert gestalteten Arbeiter die Türme und den Altar im barocken Stil um.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg war St. Peter bis auf einen Turmstumpf nahezu völlig zerstört. Die Rekonstruktionsarbeiten dauerten bis zum Jahr 2000.

Die Turmuhren sind die ältesten dokumentierten Stadtuhren in München und haben acht Zifferblätter. Auch die Turmglocken sind seit Jahrhunderten aus der Stadt nicht wegzudenken. Vier der heute acht Glocken wurden zwischen den Jahren 1327 und 1720 gegossen. Die kleinste und älteste Glocke wird nicht mehr geläutet - die "Arme-Sünder-Glocke" ertönte früher bei Hinrichtungen auf dem Marienplatz und hängt heute hinter einem vergitterten Fenster im Turm-Untergeschoss.

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