Siegestor

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Siegestor: Triumphbogen und Friedensmahnmal an der Universität München

Münchner Wahrzeichen am Ende der Ludwigstraße

Das Siegestor mit seinen Löwen im Viergespann ist die Grenze zwischen den Stadtteilen Schwabing und Maxvorstadt. Besonders abends mit Beleuchtung ist der Münchner Triumphbogen ein echter Blickfang.

Das Siegestor im Überblick

  • Erbaut wurde das Siegestor zwischen 1843 und 1850 nach Plänen von Friedrich von Gärtner.
  • Es bildet die Grenze zwischen der Ludwigs- und der Leopoldstraße und liegt direkt bei der Ludwig-Maxmilians-Universität.
  • Das steinerne Bauwerk ziert eine Quadriga: eine Bavariafigur auf einem Vierergespann gezogen von Löwen.
  • Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs wurde das damals schwer zerstörte Tor zum Mahnmal und beim Wiederaufbau mit folgendem Schriftzug versehen: "Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend".
  • Das Siegestor dient nicht nur für Kunstprojekte wie Lichtinstallationen, sondern wird auch als beliebte Kulisse für Filme genutzt.

Standort: Ludwigstraße trifft auf Leopoldstraße

Das Siegestor in München auf der Leopoldstraße, Foto: Zyankarlo / Shutterstock.com
Foto: Zyankarlo / Shutterstock.com

Der Triumphbogen, um 1840 von Ludwig I. bei dem Architekten Friedrich von Gärtner in Auftrag gegeben, sollte nach dem Vorbild des Konstantinbogens in Rom gestaltet werden.

Das steinerne Siegestor markiert aber nicht nur den Übergang von der Ludwig- zur Leopoldstraße, sondern bildet zudem das nördliche Ende einer Sichtachse, die mit der Feldherrenhalle am Odeonsplatz beginnt. Nördlich des Siegestors befindet sich die Leopoldstraße, die Haupt-Flaniermeile des Szeneviertels Schwabing.

Die Quadriga: Bavaria mit Löwen

Das Siegestor, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Auf dem Siegestor sieht man stadtauswärtsblickend eine Bronzeskulptur der Bavaria mit vier Löwen. Die Bavaria modellierte Friedrich Brugger, die Löwen Johann von Halbig. Ihr Blick richtet sich nach Norden.

Im 19. Jahrhundert waren zu dieser Zeit dort noch größtenteils Felder und Wiesen. Die Bavaria sieht also der bayerischen Armee entgegen, passend zum Widmungsspruch "Dem bayerischen Heere".

Auch die Quadriga wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Elmar Dietz kümmerte sich um die Restaurierung, sodass eine wiederhergestellte Version 1972 auf dem Siegestor angebracht werden konnte. Die Quadriga hat ein Gewicht von ungefähr 20 Tonnen.

Hintergrundwissen zur Widmung: Zum Frieden mahnend

Das Siegestor, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

An der Nordseite des Tores erinnert der Widmungsspruch an das siegreiche Ende der Befreiungskriege von 1815. Die Südseite ziert seit der Beendigung des Zweiten Weltkrieges der Schriftzug "Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend".

An den Wänden sind mehrere Reliefs zu bewundern, wobei an den unteren Reihen Kriegsszenen, wie Kämpfe zwischen Reitern und Soldaten, zu sehen sind.

Die höher liegenden Medaillons zeigen dagegen typische Bilder aus den bayerischen Bezirken. Die Inschrift an der Südseite des Tores soll daran erinnern, dass Krieg Tod und Zerstörung bringt. Das Siegestor ist somit auch ein Mahnmal.

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7 Bewertungen zu Siegestor

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7 Bewertungen
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    Ein sehr beeindruckendes Bauwerk, mitten auf der Leopoldstraße. Schon der Weg vom Odeonsplatz zum Siegestor hat auf mich immer eine besondere Wirkung. Ein Gang durch das riesige Tor, gibt einem ein überwältigendes Gefühl. Mir kommt es immer so vor als würde ich die Tür nach München öffnen. Vor allem wenn die Sonne schon tief steht, hat man vom Siegestor eine tolle Sicht bis zur Feldherrnhalle.

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    Wenn am frühen Abend die Sonne schon tief steht und man vom Siegestor aus durch das gleißende Licht Richtung Feldherrenhalle blickt, weiß man: prachtvoller und romantischer geht es kaum. Die Ludwigstrasse erstrahlt dann in ihrem vollen Glanz und man ist beeindruckt von der Schönheit Münchens.

  • von am

    Das Siegestor befindet sich zwischen der Leopoldstraße und Ludwigstraße und ist damit ein zentraler Punkt in München. Das Tor ist sehr imposant und für München-Besucher auf jeden Fall eine Pflicht-Sehenswürdigkeit schon allein aufgrund seiner Geschichte.

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