Foto: muenchen.de /Michael Hofmann

Chinesischer Turm

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Chinesischer Turm: Das Wahrzeichen im Englischen Garten

In diesem Biergarten trifft sich München mit dem Rest der Welt

Mitten im Englischen Garten in München ragt ein 25 Meter hoher Turm aus den Baumwipfeln. Er erinnert an einen chinesischen Tempel, doch es herrscht bayerisches Lebensgefühl:

Der Chinesische Turm auf einem Blick

  • Lage: Mitten im Englischen Garten, erreichbar unter anderem mit den Buslinien 54/154, Tram 18 sowie U3 und U6
  • Höhe: 25 Meter
  • Besonderheit: Rund um die fernöstlich anmutende Sehenswürdigkeit herrscht im anliegenden Biergarten mit 7.000 Sitzplätzen und Blasmusik bayerische Gemütlichkeit
  • Geschichte: Erstmals 1790 eröffnet, damals noch als Aussichtsturm, brannte er mehrmals ab und wurde wiedererrichtet - zuletzt 1952.

Restaurant und Biergarten am Chinesischen Turm

Chinesischer Turm
  • Mit 7.000 Plätzen ist der Biergarten am Chinesischen Turm der zweitgrößte Biergarten Münchens, gleich nach dem Hirschgarten. Touristen aus aller Welt kommen hier zusammen, um das Münchner Hofbräubier zu trinken.
  • Für die Münchner ist der Chinesische Turm ein beliebter Treffpunkt, um den sommerlichen Feierabend bei Blasmusik zu genießen. Wie es die Biergarten-Tradition will, darf hier selbst mitgebrachte Brotzeit verzehrt werden. Nur die Getränke muss man sich an der Schenke kaufen.
  • Wer gerne Brathendl, Steckerlfisch und O’batzdn probieren will, findet dies im Selbstbedienungsbereich.
  • Neben dem Biergarten befindet sich außerdem das Restaurant am Chinesischen Turm (Kundenseite).

Corona-Regeln: Lockerungen in München seit 7.4.

Bund und Länder haben sich am 22.3. auf eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis mindestens 18.4. geeinigt. Da die 7-Tage-Inzidenz für München über Ostern drei Tage in Folge unter 100 lag, ist die zuvor geltende "Notbremse" mit strengeren Maßnahmen seit 7. April wieder außer Kraft. Für Kontakte, Einkaufen, Kultur und Sport gelten bis auf Weiteres die Regeln für den Inzidenzwert-Bereich "zwischen 50 und 100".

Das Bayerische Kabinett hat am 7. April neue Regelungen für Einzelhandel und Schule beschlossen, die ab 12. April in Kraft treten sollen.

  • Mehr zu den Änderungen ab dem 12. April
  • Welche Corona-Maßnahmen in München gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Der Kocherlball

    Einmal im Jahr strömen bei Tagesanbruch Hunderte Frauen und Männer in Tracht an den Chinesischen Turm. Ab 6 Uhr morgens tanzen sie dann zu zünftiger Musik Walzer und andere Volkstänze.

    Kocherlball heißt dieses traditionelle Event: Benannt nach einem Brauch der Köche, Mägde und Diener, die sich im Sommer jeden Sonntag vor Beginn der Arbeit zum Tanz verabredeten.

     

    Der Christkindlmarkt

    Kaum ein Weihnachtsmarkt (Kundenseite) in München ist so bilderbuchreif wie der am Chinesischen Turm. Wenn sich hier der erste Schnee über die Bäume, Wege und Marktbuden legt, wird der Platz um den Chinesischen Turm zu einer malerischen Kulisse.

    Hier kann man der vorweihnachtlichen Hektik der Innenstadt entkommen und bei einem Glühwein die Ruhe des Parks genießen. Vielleicht findet man anschließend ganz nebenbei noch ein Weihnachtsgeschenk an den vielen Kunst- und Handwerksständen.
     

    Kinderkarussell seit 1913

    Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm

    Schon ganze Generationen von Münchnern saßen auf den holzgeschnitzten Tierfiguren oder in den altmodischen Kutschen des Karussells am Chinesischen Turm. Seit knapp 100 Jahren drehen die Biedermeier-Figuren zu Walzenorgel- und Polyphonmusik ihre Runden.

    Für Kinder ist das Karussell nach wie vor ein Highlight bei einem Ausflug an den Chinesischen Turm. An dem kleinen Spielplatz vor dem Karussell können sie anschließend noch weitertoben.
     

    Die Geschichte des Chinesischen Turms

    Schon 1789/90 wurde der Chinesische Turm von Baptist Lechner nach einem Entwurf von Joseph Frey errichtet. Als Vorbild galt die doppelt so hohe Pagode im königlichen Schlossgarten Kew Gardens in London. Diese wiederum ist eine Nachbildung der Majolikapagode in Peking.

    Der hölzerne Chinesische Turm brannte immer wieder ab, wurde jedoch stets neu aufgebaut, zuletzt 1952.

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    16 Bewertungen zu Chinesischer Turm

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    16 Bewertungen
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      Nur schön und erholsam .... bei Bier und Händl...

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      Super Erklärung ungemein hilfreich diese App Danke

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      Richtig schön aber etwas touristisch.

    • von am

      Mein Mann und ich leben seit 15 Jahren in München und waren demzufolge schon öfter im Biergarten am Chinesischen Turm. Die eigentlich nette Atmosphäre dort wurde uns allerdings heute durch die unfreundliche Bedienung am Bierausschank getrübt - mal wieder. Mein Mann wollte für mich eine Radlermaß holen und es standen noch genau zwei abgestandene schlecht eingeschenkte Krüge an der ansonsten menschenleeren Theke. Drei Bedienungen, einer am Zapfhahn, zwei in eine Unterhaltung miteinander vertieft. Mein Mann fragt also höflich, ob man ihm noch etwas nachschenken könne, damit wenigstens etwas Schaum oben drauf ist. Daraufhin gab es eine patzige Antwort. Wir haben für eine Radlermaß, eine große Brezn, eine Kugel Obazda und eine freche Antwort 19 Euro bezahlt. [...] Bewertung: Ein Stern für die Musik!

    • von am

      Wir waren schon öfter am Chinesischen Turm. Letzen Winter hatten wir die Weihnachtsfeier in dem Restaurant, das Essen war super, die Bedinungen sehr nett. Auch der Christkindlmarkt ist empfehlenswert, allein wegen der Atmosphäre. Hier gibt es allerdings "nur" die üblichen Verkaufsstände. Im Sommer ist der Biergarten immer total voll und auf jeden Fall einen Besuch wert. Viele Junggesellenabschiede finden hier statt :) es ist also immer lustig und das Essen schmeckt sowieso.

    • von am
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