Heilig-Kreuz-Kirche Giesing

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Heilig-Kreuz-Kirche Giesing

Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Sie ist ein neogotisches Meisterwerk und eine der schönsten und höchsten Kirchen Münchens: Die Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing, die 1886 eingeweiht wurde. Heilig-Kreuz ist Teil des katholischen Pfarrverbandes Obergiesing.

Ein neogotisches Meisterwerk

Heilig Kreuz Kirche, Foto: Christian Brunner
Foto: Christian Brunner

Besonders eindrucksvoll ist der 95 Meter hohe Turm der Heilig-Kreuz-Kirche, der nur 4 Meter kleiner ist, als die Türme der Frauenkirche. Der Grund für so eine großes Bauwerk war der rasante Bevölkerungszuwachs in Giesing - die alte Pfarrkirche wurde einfach zu klein. Der Platz, auf dem das Gotteshaus steht, gilt als der am höchsten gelegene Kirchplatz Münchens. 1866 legte Erzbischof Gregor von Scherr den Grundstein der Kirche, deren Weihe 20 Jahre später am 31.10.1886 erfolgte. Der Architekt war kein geringerer als Georg Dollmann, der für König Ludwig II. u.a. die Bauleitung für Schloss Neuschwanstein übernahm. Im Zweiten Weltkrieg traf eine Bombe die Kirche, wodurch der komplette Dachstuhl und die Glasgemälde zerstört wurden.

Nach dem Wiederaufbau 1948 erfolgten zahlreiche Renovierungsmaßnahmen: Die Kirche erhielt beispielsweise 1974 ein neues Orgelwerk und von 1999 bis 2003 einen neuen Dachstuhl als Ersatz für den Nachkriegsdachstuhl. Ab 2011 wurde zudem der Innenraum saniert, diese letzten Renovierungsarbeiten sind nach vier Jahren Ende November 2015 abgeschlossen worden.

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1 Bewertungen zu Heilig-Kreuz-Kirche Giesing

4
1 Bewertungen
  • von am

    Eindrucksvolle Lage oben auf der Hangkante! – Der Innenraum wurde bei der jüngsten Renovierung (bis 2015) in hellen Farben elegant herausgeputzt. Leider wurden aber dabei sämtliche Buntglasfenster entfernt, die z. T. wichtige Zeugnisse der Nachkriegszeit/-kunst waren. – Die Kirche ist untertags 'immer' geöffnet, allerdings sind große Teile des Innenraums wegen Alarmanlagensicherung abgesperrt. Man kann also einen Eindruck vom Raum gewinnen, aber nicht die Altäre bewundern. Dafür muß man die Kirche wohl zu Gottesdienstzeiten aufsuchen.

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