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Hackerbrücke

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Sehenswürdigkeiten: Aussichtspunkte | Maxvorstadt, Universität

Mit ihrer historischen Eisenkonstruktion ist die Hackerbrücke ein Stück Baukunst. Sie bindet den Zentralen Omnibusbahnhof an den Bahnverkehr an, ist besonders zum Oktoberfest eine wichtige Station - und Münchner lieben sie für ihren fantastischen Ausblick auf den Sonnenuntergang.

Baudenkmal mit dem schönsten Sonnenuntergang der Stadt

Tolle Stimmung an der Hackerbrücke, Foto: Dan Vauelle
Foto: Dan Vauelle

Die Hackerbrücke ist etwas Besonderes – das liegt nicht nur an ihrer markant geschwungenen Bogenkonstruktion. Sie gehört auch zu den wenigen erhaltenen Brücken, die im 19. Jahrhundert aus Schmiedeeisen konstruiert wurden. Kein Wunder, dass sie in die Liste der Baudenkmäler aufgenommen wurde.

Die Brücke liegt im Stadtteil Ludwigsvorstadt und sie verbindet die Landsberger mit der Arnulfstraße. Die Straße über die Brücke selbst heißt übrigens Grasserstraße. Die Hackerbrücke gehört zu den wichtigen Verkehrsverbindungen in der Innenstadt, auch wenn ihre Bedeutung seit dem Bau des Mittleren Rings etwas nachgelassen hat. Heute ist ihre Funktion für die öffentlichen Verkehrsmittel fast wichtiger, denn an der Hackerbrücke befindet sich nicht nur die letzte (oder erste) überirdische Station der S-Bahn-Stammstrecke. Am nördlichen Ende der Brücke liegt auch der Zentrale Omnibusbahnhof.

Aber nicht nur für Autofahrer und den ÖPNV hat die Brücke ihre Vorteile: Vor allem im Sommer genießen die Leute hier den für viele schönsten Sonnenuntergang der Stadt. Während der Wiesn hat die Hackerbrücke eine wichtige Funktion für Fußgänger, denn dann dürfen dort abends und an den Wochenenden keine Autos fahren.

Was man über die Hackerbrücke wissen sollte

Hackerbrücke im Nebel, Foto: Melina Pfeffer
Foto: Melina Pfeffer

Noch ein paar technische Details: Die Hackerbrücke besteht aus sechs genieteten Bogenträgern, die jeweils gut 28 Meter lang und 8 Meter hoch sind. Die Fahrbahn selbst ist rund 7 Meter breit, die Gehwege befinden sich außerhalb der Bögen.

Erbaut wurde die Brücke zwischen 1890 und 1894, ihr Name kommt natürlich von der Münchner Brauerei Hacker-Pschorr, die lange Zeit in der Nähe der Brücke ihren Hauptsitz hatte. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke stark beschädigt, erst 1953 wurde sie wieder rekonstruiert. Eine gründliche Sanierung erfolgte zwischen 1983 und 1984.

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