Der Elisabethmarkt: Gesund und sicher einkaufen in Schwabing

Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Richtig gute Lebensmittel, Imbiss, Kaffee: Der Elisabethmarkt

Das Herz Schwabings ist ein nachbarschaftlicher Markt: Umbau und Lockdown halten die Händler am Elisabethplatz nicht davon ab, an ihren Standln eine erstaunliche Vielfalt anzubieten. Ganz vorne gibt's super Kaffee, ganz hinten frisches Obst und Gemüse und dazwischen: alles von Fisch & Fleisch über Käse und Feinkost. Wir haben uns auf und um den Markt herum umgesehen.

Im Auftrag der Markthallen München

Dieser Beitrag über den Münchner Elisabethmarkt, ein städtisches Markt-Angebot, ist beauftragt vom Kommunalreferat, Abteilung Markthallen München. Die Inhalte wurden zwischen den Markthallen München und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

Der Elisabethplatz: Alle Infos auf einen Blick

Mitten in Schwabing, zwischen Elisabeth-, Arcis- und Nordendstraße, liegt der Elisabethplatz mit seinem beliebten Markt.

  • Geschichte: Seit 1903 gibt es hier den Elisabethmarkt, einen der vier ständigen Märkte Münchens. Benannt wurden der Platz und der Markt nach „Sissi“, Kaiserin Elisabeth.
  • Renovierung: Seit Herbst 2020 wird der Elisabethmarkt umfassend saniert. Alle Infos zum Umbau gibt es hier »»
  • Highlights: Natürlich der Markt. Daneben ist der Elisabethplatz noch bekannt für den Wintergarten mit Biergarten und die Schauburg, das Theater der Jugend. 
  • Öffnungszeiten des Markts: Grundsätzlich während der gesetzlichen Öffnungszeiten. Werktags bis 18 Uhr und am Samstag bis Mittag findet man immer geöffnete Standl.
  • Auszeichnung für den Elisabethmarkt: Die Übergangslösung hat jetzt sogar eine Auszeichnung für ihre Architektur bekommen – vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Bayern.  Hier die Begründung »»

Herbst auf dem Elisabethmarkt Kürbis, Birne, Feldsalat

Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Herbst auf dem Elisabethmarkt: Das ist die Zeit der regionalen Produkte. Kürbisse von Hokkaido über Butternut bis Spaghettikürbis, Feldsalat und Portulak, Birnen und Quitten, Zwetschgen, Trauben, Schwammerl und viele weitere Produkte warten an den Standln auf euch. Und natürlich gibt's auch vor Ort was zu essen, wenn ihr in der Mittagspause vorbeikommt oder zum Kaffee.

Erstmal ein guter Kaffee! Das Standl 20

Standl 20 auf dem Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

„Da wo's an Kaffee gibt“, das ist das Standl 20 am Elisabethmarkt und unmöglich zu verfehlen. Wegen der Pandemie ist der Eingang zum Markt an der Elisabethstraße – direkt am Kaffeestand. Paul von Tettenborn betreibt die Kaffewelt zusammen mit Kaffeeröster Johannes Bayer. Den Espresso, Flat White oder Cappuccino kann man hier nicht nur trinken, sondern auch die Bohnen kaufen: „Single Origin“ sind die meisten, das heißt, sie stammen von einer einzigen Kaffeefarm, und die steht mit genauer Adresse auf dem Etikett.

Käse und Brot: Biokäsemanufaktur und Le Châlet du Fromage

Besonderer Käse am Markt am Elisabethplatz, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Beratung zu Milchprodukten – so ein Käse? Mitnichten. Spricht man mit dem Betreiber der Biokäsemanufaktur, Oleg Tynkov aus der Ukraine, geht man nicht ohne Camenbert au Calvados, Ziegenkäse oder Maroilles nach Hause. Nicht, weil er so ein guter Verkäufer ist, sondern weil seine Begeisterung und sein Wissen einfach mitreißen. Bio-Brot hat Oleg auch im Angebot.

Châlet du Fromage heißt der zweite Käsestand auf dem Markt am Elisabethplatz, nur ein paar Schritte weiter und auch auf der Rückseite der Marktzeile direkt vorm Schulgebäude.

Täglich frisches Fleisch am Elisabethmarkt

Fleisch vom Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Mittagspause? Oder ein Nachmittags-Snack? Wer's deftig mag, findet auf dem Elisabethmarkt Leberkässemmeln und andere warme, traditionelle Fleisch-Spezialitäten zum Mitnehmen, zum Beispiel bei der Metzgerei Sageder oder bei der Metzgerei Weil. Außerdem ist alles in hoher Qualität im Angebot, von der Weißwurst über das Dry-Aged-T-Bone-Steak bis zum Schwarzwälder Schinken. 

Leckeres Essen für die Schwabinger Mittagspause

Gastronomie to go am Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

„My mom cooks better than yours“ – ob das stimmt, kann man am Elisabethmarkt mal antesten, zumindest, was israelisches Essen angeht. Bei Fizzy Bubele Street Food gibt's lecker Hummus & Co.

Wo gibt's noch Essen? Bei der Casa Sarda findet Ihr Italienisches, bei den Metzgern Weil und Sageder gibt's Leberkässemmel & Co und beim Standl 20 was Süßes (u.a. Franzbrötchen!).

Obst und regionales Gemüse: Vitamine satt

Karl Huczala, einer der Sprecher des Elisabethmarkts, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Der Obst- und Gemüsestand von Marktsprecher Karl Huczala ist ein kleines Wunder: Wenn man reingeht (momentan mit Einbahnregelung wegen des Abstands), wird der Laden immer größer. Unglaublich, wie viel hier drin ist, von zahlreichen Orangensorten bis zu allem erdenklichen Gemüse. Beratung und Spaß inklusive! Ebenso wie bei Luigi vom Obergrashof gegenüber, bei dem man auch Feinkost und Wein bekommen kann. Und viel Wissen über Obst, Gemüse und das Kochen. Was auch dazu gehört: Die Vitalbar von Karl Huczala, in der das reife Obst zu frischen Säften zum Mitnehmen verarbeitet wird.

Thunfisch, Dorade oder Heilbutt: Frischer Fisch vom Markt

Frischer Fisch am Elisabethmarkt, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Frischen Fisch findet Ihr bei Thomas Willinger, gleich vorne an der Elisabethstraße, auf der Seite der Schule. Früher, im alten Standl auf dem Platz, gab's einen Lebendfisch-Tank – der soll nach der Renovierung wieder einziehen. Weißer Heilbutt, Lachsforelle, Oktopus, Meerestiere, Thunfisch, Doraden ... hier hat man alles frisch da oder kann es Euch besorgen. In höchster Qualität. Fisch ahoi!

Das Hygienekonzept der Münchner Märkte

Maskenpflicht, Abstandsregeln und weitere Sicherheitsmaßnahmen: Hier geht's zum Schutz- und Hygienekonzept der Markthallen München (MHM) »»

Die Schauburg (das Theater der Jugend) am Elisabethplatz

Die Schauburg am Schwabinger Elisabethplatz in München, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Münchens Schauburg, eines der größten Theater für jugendliches Publikum in Deutschland, existiert seit 1953 und ist für viele Kinder der erste Kontakt zum Theater. Von Stücken für Babys ab drei Monaten über Kindergarten- und Schulkinder bis zu jungen Erwachsenen ist bei den ca. 350 Aufführungen pro Jahr für alle etwas dabei. 

Das Repertoire reicht vom Sprechtheater mit der Neuinterpretation klassischer Stücke über Tanz, Musik-, Figurentheater bis zu Cross-Over-Formaten.

Mehr Informationen zur Schauburg, dem Theater der Jugend »»

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