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Maria Ramersdorf

Kirchen und Klöster | Ramersdorf-Perlach
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Maria Ramersdorf: Infos zu Münchens ältester Wallfahrtskirche

Marienwallfahrt seit Jahrhunderten: Die Kirche St. Maria in Ramersdorf

Die Kirche St. Maria in Ramersdorf, oft auch einfach Maria Ramersdorf genannt, gehört zu den ältesten Gotteshäusern Münchens und ist seit Jahrhunderten ein beliebtes Ziel für Wallfahrten.

Die wichtigsten Fakten zu Maria Ramersdorf auf einen Blick

  • Lage: Maria Ramersdorf liegt im früheren Dorfkern Ramersdorfs an der Aribonenstraße 9. Die Lage wird heute durch die Verkehrsachsen des Mittleren Rings und der A8 in unmittelbarer Nähe bestimmt.
  • Geschichte: Die jetzige Kirche wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert errichtet, doch es wird vermutet, dass es schon im 8. Jahrhundert in Ramersdorf eine Kirche gegeben haben könnte.
  • Renovierung: Die Kirche wurde ab 2014 umfassend renoviert und erstrahlt seit August 2018 in neuem Glanz.
  • Wallfahrt: Maria Ramersdorf gehört zu den wichtigsten Zielen des sogenannten "Frauendreißigers" zu Mariä Himmelfahrt ab dem 15. August.
  • Kunstschätze: Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der vom Bildhauer Erasmus Grasser gestaltete Heilig-Kreuz-Altar aus dem 15. Jahrhundert. Im Zuge der aufwändigen Renovierung entstand ein neuer "Volksaltar" aus italienischem Carrara-Marmor.

Geschichte der Wallfahrt in Maria Ramersdorf

St. Maria in Ramersdorf ist die älteste Marienwallfahrtskirche Münchens und gehört auch bayernweit zu den ältesten Zielen für Pilger. Schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts war das Marienbild in der Kirche Ziel vieler Wallfahrer. Einen entscheidenden Aufschwung erlebte die Wallfahrt 1683, als sieben Münchner Tuchmacher versprachen, eine 30-tägige Marienverehrung von Mariä Himmelfahrt (15. August) bis zum Fest der Kreuzerhöhung (14. September) zu initiieren, wenn Wien von der Belagerung durch die Türken befreit würde.

Daraus entstand der sogenannte "Frauendreißiger", in dessen Rahmen noch heute viele Wallfahrer zu Marienkirchen pilgern. In Maria Ramersdorf arbeiteten in der Folge namhafte Künstler wie Erasmus Grasser oder Jan Pollack an der Ausschmückung der Kirche.

Zur Zeit der Kirchenrenovierung bis 2018 war die Wallfahrt übrigens nicht unterbrochen: Der Frauendreißiger fand in einem Zelt im Pfarrgarten statt.

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