St. Ursula

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Kirchen und Klöster | Schwabing-West

Pfarrkirche Sankt Ursula: Der "Dom von Schwabing"

Die Basilika am Kaiserplatz in Schwabing

Die Sankt Ursula Kirche – auch „Dom von Schwabing“ genannt – steht am Kaiserplatz im Münchner Norden und fällt vor allem durch ihre eindrucksvolle Kuppel auf.

Sankt Ursula auf einen Blick

  • Gründung: Der Bau wurde beschlossen, als man Schwabing 1890 in die Stadt München eingemeindete.
  • Baujahr: Gebaut wurde von 1894 bis 1897. 
  • Baustil: St. Ursula ist der erste Sakralbau Münchens, der sich von den mittelalterlichen Architekturvorbildern abwandte. Es lassen sich zudem viele Elemente der Florentiner Renaissance finden. 
  • Besonderheit: Die Kirche bekam im Jahr 2007 vom Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege das Zertifikat „Denkmal von nationaler Bedeutung“. 
  • Glocke am Kaiserplatz: Die alte Ursulaglocke vor dem Schwabinger Dom ist von 1948, aus Stahl und wiegt rund 2.500 kg.

Architektur: Vereinigung von Historie und Modernität

Als Architekt für den Kirchenbau wurde August Thiersch verpflichtet. Er wollte mit der St. Ursula-Kirche ein neues städtebauliches Zentrum in Schwabing errichten. Was ihm durchaus gelungen ist, denn der „Dom von Schwabing“ vereint Historie und Modernität gleichermaßen in sich und ist ein Blickfang am Kaiserplatz.

Die Pfarrkirche wurde als Basilika mit freistehendem Glockenturm errichtet. In der Architektur lassen sich zudem viele Elemente der Florentiner Renaissance finden, wie etwa die Majolikareliefs von Balthasar Schmitt.

Baugeschichte und Sanierungsarbeiten

Sonnenuntergang an der St.-Ursula-Kirche, Foto: muenchen.de/Mark Read
Foto: muenchen.de/Mark Read

Mit der Eingemeidung Schwabings erwies sich die ehemalige Pfarrkirche St. Ursula an der Biedersteiner Straße (heute St. Sylvester) als zu klein. Es wurden Pläne einer neuen Pfarrkirche entworfen, die August Thiersch übernahm.

Im Zweiten Weltkrieg blieb die Kirche von Bombenschäden weitgehend verschont. Einzig die Farbverglasung musste ersetzt werden. Die Kirche wurde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach saniert. Als besonders kompliziert erwiesen sich dabei die Arbeiten am Turm, die fast drei Jahre dauerten und im Jahr 2011 ihren Abschluss fanden. Der Campanile wurde an Ostern 2015 fertig restauriert. Außerdem hat St. Ursula neu gegossene Glocken bekommen.

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