Die katholische Kirche auf dem Mariahilfplatz

Mariahilfkirche in der Münchner Au

Die Mariahilfkirche in der Au blickt auf eine beeindruckende Geschichte zurück. Wir stellen euch das neogotische Bauwerk am Standort der Auer Dult genauer vor.

Adresse und Öffnungszeiten

Mariahilfplatz 11 , 81541 München

Auer Dult vor der Mariahilfkirche
Katy Spichal

Orgelprogramm zur Jakobidult 2026

  • Sonntag, 26. Juli 2026, 18:30 Uhr: Orgelsoirée zur Jakobidult
    Werke von Bach, Boellmann, Alain und anderen | Dominique Weidig, Trier, Orgel
  • Samstag, 01. August 2026, 19:15 Uhr: Abschiedskonzert von Kirchenmusiker Bastian Fuchs
    Werke von Bach, Jongen, Reger und anderen | Bastian Fuchs, Orgel
  • Sonntag, 02. August 2026, 18:30 Uhr: Orgelkonzert zum Dultschluss 
    Werke von Bach, Liszt, Rheinberger, Dorothea Hofmann (zum 65. Geburtstag) | Gudrun Forstner, München, Orgel
  • Orgel um Drei“: mittwochs, samstags und sonntags um 15 Uhr (ca. 20 Minuten Orgelmusik und Texte)

Der Eintritt ist jeweils frei. 

Auer Dult: Turmführungen, Messen und Orgelkonzerte

Seit 1905 findet auf dem Kirchplatz vor der Mariahilfkirche dreimal jährlich die Auer Dult statt. Die Pfarrei bietet zu diesem Anlass folgende Programme an:

  • Orgelkonzerte
  • Tägliche Mittagsmeditationen
  • Tägliche Orgelmusik
Stand mit Küchenutensilien auf der Auer Dult - Maidult
Lukas Barth

Das Glockenspiel

Die Mariahilfkirche ist nicht nur eine architektonische Besonderheit, auch ihre Kirchenglocken sind bedeutend. Im Turm hängt das zweitgrößte Carillon Deutschlands, das am 1. Mai 2012 eingeweiht wurde:

  • Mit einem Gesamtgewicht von rund 25 Tonnen ertönen die 65 Glocken dreimal pro Woche zu einem imposanten Glockenspiel.
  • Die größte Glocke, die Paulanerin, ertönt zu jeder vollen Stunde über den Dächern der Au.
  • Das Carillon wurde durch Spendengelder finanziert und alle Glocken tragen die Inschrift des Stifters.
mde

Geschichte der Mariahilfkirche

Die Geschichte der Mariahilfkirche geht zurück bis ins Jahr 1463. Damals wurde an der Westseite des heutigen Mariahilfplatzes, im Münchner Stadtteil Au, ein Kreuz angeschwemmt, an dessen Stelle eine kleine Kreuzkapelle errichtet wurde.

Der Grundstein für die heutige Mariahilfkirche wurde im Jahre 1831 gelegt. Einmalig für das München dieser Zeit war das mit bunten Ziegeln gedeckte Dach des neugotischen Kirchenbaus.

Als in den 70er Jahren bekannt wurde, dass der Zweite Weltkrieg auch Spuren am Turm der Mariahilfkirche hinterlassen hatte, eilten die Bewohner des Münchner Stadtteils Au zur Hilfe. Damit die deutschlandweit erste Kirche im neugotischen Stil erhalten bleibt, gelang es ihnen, 1,79 Millionen Euro Spendengelder zu sammeln.

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