Kloster- und Institutskirche St. Jakob am Anger

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Kirchen und Klöster | Altstadt-Lehel

St. Jakob am Anger

St. Jakob am Anger Galerie

Von St. Jakob am Anger starten jedes Jahr im Sommer viele Jakobspilger in Richtung Santiago de Compostela. Die Tradition wurde 1989 wiederbelebt: sie geht zurück bis ins 13. Jahrhundert, als Franziskaner hier am Jakobsplatz eine Jakobskapelle betrieben und Pilger betreuten.

Das später damit verbundene Kloster besteht noch heute und ist somit das älteste Münchens – heute leben dort die Armen Schulschwestern Unserer Lieben Frau, die hier und in der angrenzenden Blumenstraße auch eine traditionsreiche Mädchenschule leiten.

Kirchenbau und Architektur

St. Jakob am Anger, Foto: Sankt Michaelsbund
Foto: Sankt Michaelsbund

Die Institutskirche St. Jakob wurde zuletzt 1944 bis auf die Außenmauern zerstört und in der heutigen Gestalt als Backsteingebäude in den Jahren von 1955-1957 komplett neu errichtet. Im Inneren des durchweg weiß gehaltenen, hochräumigen Gotteshauses hängt über dem Altar die ungewöhnliche Interpretation eines Kruzifixes von Josef Henselmann. Mehrere bedeutende Kunstwerke schmücken den Raum, z.B. eine mittelalterliche Skulptur des Hl. Jakobus von Erasmus Grasser. Auch ein Blick hoch zur Flachdecke lohnt sich, deren moderne, farbige Fresken Bill Nagel entwarf. Nicht zuletzt wird hier auch das Grab der seligen Schul- und Ordensgründerin Maria Theresia von Jesus Gerhardinger verehrt.

In St. Jakob am Anger finden täglich Messen statt und die Kirche ist jeweils bis zum späten Nachmittag zugänglich.

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