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News und Aktuelles zum Tierpark Hellabrunn

Flamingo-Anlage im Tierpark Hellabrunn, Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn
Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn Die neue Flamingo-Anlage in Hellabrunn wurde am 26. April eröffnet

Was gibt es Neues im Tierpark Hellabrunn?

Ob neue Areale, der Abschied von liebgewonnenen Tieren oder wichtige neue Entwicklungen - hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten zum Tierpark Hellabrunn.

12.5.2022: Neue Haie im Hellabrunner Aquarium

, Foto: Tierpark Hellabrunn
Foto: Tierpark Hellabrunn

Vier neue Haie sind diese Woche in Hellabrunn eingezogen: Zwei Schwarzspitzen-Riffhai-Weibchen sowie zwei männliche Korallen-Katzenhaie erkunden gerade ihr brandneues zu Hause im Münchner Tierpark – ein Salzwasserbecken mit mehr als 100.000 Litern, das zuvor extra für die Neuankömmlinge modernisiert wurde.

Die beiden Schwarzspitzen-Riffhaie sind Schwestern, die aus dem Aquarium in Oberhausen kommen. Der Austausch erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), um eine Reservepopulation für diese Tiere zu schaffen. Denn die Hai-Art ist in der freien Wildbahn stark bedroht und wird auf der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als „gefährdet“ eingestuft. Bei den Korallen-Katzenhaien handelt es sich um eine ganz neue Hai-Art, die es in Hellabrunn zuvor noch nie gab. Sie werden circa 70 cm lang, haben eher zurückgebildete Flossen, eine braune Grundfarbe und helle Flecken.

26.4.2022: Neue Flamingo-Anlage eröffnet

Flamingos in Hellabrunn, Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn
Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn Flamingos in München

Bürgermeisterin Verena Dietl und Tierpark-Direktor Rasem Baban haben die neue Anlage (Bild ganz oben) für die rund 100 Flamingos des Münchner Geo-Zoos eröffnet: „Mit der neuen Voliere gewinnt Hellabrunn ein weiteres architektonisches Highlight. Der Tierpark hat mit ihr nicht nur die neuesten Anforderungen an die Tierhaltung erfüllt, sondern die Anlage auch auf eine äußerst elegante Art und Weise modernisiert.“, so Dietl.

Sieben Monate hat der Umbau rund um die Flamingoinsel gedauert: Die filigrane Netz-Konstruktion ist neun Meter hoch und wird von zwei bis zu 50 Meter langen Stahlträgern gestützt. Damit sind die Flamingos künftig vor Eindringlingen wie Füchsen, Infektionen durch andere Vögel und herabfallende Äste geschützt. Weiterer Vorteil: Ihre Federn müssen nicht mehr gestutzt werden, um ihre Flugfähigkeit einzuschränken. Besucher*innen können die beliebten Flamingos von der Plattform am Café beobachten.

1.4.2022: Neue Corona-Regeln seit 3. April — Tierpark ohne 2G zugänglich

Elefant Otto im Tierpark Hellabrunn, Foto: Dennis Eckert/Tierpark Hellabrunn
Foto: Dennis Eckert/Tierpark Hellabrunn

Zum 3. April 2022 wurden alle corona-bedingten Zugangsbeschränkungen im Tierpark Hellabrunn aufgehoben. Für den Besuch des Geo-Zoos ist kein Nachweis nach der 2G-Regel mehr nötig. Eine Maskenpflicht gilt nur noch für die Service-Center. In den Tierhäusern und Innenräumen ist das Tragen einer Maske nicht verpflichtend, aber weiterhin erbeten. Besucher*innen sind aufgefordert, sich an die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln zu halten.

Tierparkdirektor Rasem Baban ist erleichtert: „Nach den vielen pandemiebedingten Einschränkungen der letzten zwei Jahre mit wechselnden Auflagen und sogar zeitweisen Schließungen des Tierparks, kann Hellabrunn nun endlich wieder aufatmen. Die guten Nachrichten erreichen uns rechtzeitig zum Beginn der Hauptsaison und wir freuen uns, ab sofort wieder alle Gäste ohne größere Auflagen im Tierpark begrüßen zu dürfen. Ab April wird daher auch wieder die beliebte Hängebrücke am Auer Mühlbach geöffnet werden, und die Tierpfleger*innen werden im Außenbereich wieder Kommentierungen der Tieranlagen anbieten.“

24.03.2022: Kostenloser Eintritt für ukrainische Geflüchtete

, Foto: Tierpark Hellabrunn / Gemma Borrell
Foto: Tierpark Hellabrunn / Gemma Borrell

Täglich kommen viele Geflüchtete in München an – hauptsächlich Frauen und Kinder. Um nach den traumatischen Erlebnissen etwas Ablenkung und Zerstreuung zu finden, gewährt der Tierpark Hellabrunn den ukrainischen Gästen in den kommenden Wochen freien Eintritt.

Beachten müsst ihr dabei folgende Voraussetzungen:

  • Ukrainische Staatsbürger*innen müssen einen gültigen Reisepass, Ausweis oder Kinderpass vorlegen.
  • Alternativ werden auch offizielle „Ankunfts-/Registrierungsnachweise“ akzeptiert.
  • Für Erwachsene ab 18 Jahren gilt die 2G-Regel: Zutritt haben nur vollständig Geimpfte oder Genesene.

„Es ist in diesen herausfordernden Zeiten extrem wichtig, dass wir in der Landeshauptstadt München ein Zeichen des Willkommens und der Mitmenschlichkeit gegenüber den teils stark traumatisierten Familien, insbesondere Kindern und Jugendlichen, setzen, die ihr soziales Umfeld verloren und schwer an den Ereignissen zu tragen haben.“, erklärt Verena Dietl, Hellabrunner Aufsichtsratsvorsitzende und Münchner Bürgermeisterin. „Daher freue ich mich sehr, dass der Münchner Tierpark Hellabrunn den betroffenen Geflüchteten etwas Ablenkung und ein paar Stunden Zerstreuung in unserem wunderschönen Zoo zukommen lässt.“

8.3.2022: Neuer Service — Jahreskarten ab sofort vorzeitig verlängerbar

Jahreskarte Hellabrunn, Foto: Tierpark Hellabrunn
Foto: Tierpark Hellabrunn

Der Tierpark Hellabrunn erleichtert den Umgang mit Jahreskarten: Ab sofort können diese bereits bis zu 180 Tage vor Ablauf des Geltungszeitraums an der Kasse verlängert werden. Die ursprüngliche Laufzeit geht dabei nicht mehr verloren. So werden insbesondere zum Jahreswechsel längere Wartezeiten vermieden.

„Ich freue mich sehr, dass der Tierpark diese Verbesserung im Serviceangebot für unsere Besucherinnen und Besucher umsetzen konnte. Dies gibt gerade unserem Stammpublikum mehr Spielraum beim Erwerb der Jahreskarten und entlastet zugleich die Kassen“, so die Münchner Bürgermeisterin und Hellabrunner Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl.

2.2.2022: Trauer um Schwarzspitzen-Riffhai Else

Schwarzspitzenriffhai Else, Foto: Tierpark Hellabrunn/Marc Müller
Foto: Tierpark Hellabrunn/Marc Müller Riffhai Else

Im hohen Alter von etwa 20 Jahren musste der Schwarzspitzen-Riffhai Else aus gesundheitlichen Gründen eingeschläfert werden. Seit 2004 lebte das Hai-Weibchen im größten Aquarium des Tierparks. Gemeinsam mit Partner Kurt kam sie als Jungtier nach Hellabrunn. Kurt verstarb bereits 2019.

„Dass wir nun auch den zweiten Riffhai aus Hellabrunn verabschieden mussten, ist sehr bedauerlich. Bei dieser Entscheidung, die uns nicht leichtgefallen ist, steht immer das Tierwohl im Mittelpunkt.“, sagte Tierparkdirektor Rasem Baban.

Schwarzspitzen-Riffhaie werden in ihrer Heimat im Indischen Ozean und im Zentralpazifik als gefährdet eingestuft. Hellabrunn beteiligt sich weiterhin am Erhaltungszuchtprogramm für die Haiart und so sollen in naher Zukunft wieder ein oder mehrere Riffhaie durch das Aquarium schwimmen.

27.1.2022: Pustelschwein ist Zootier des Jahres — Hellabrunn an Zucht beteiligt

Pustelschweine im Tierpark Hellabrunn, Foto: Daniela Hierl/Tierpark Hellabrunn
Foto: Daniela Hierl/Tierpark Hellabrunn

Ein nützlicher Allesfresser aus der südostasiatischen Inselwelt ist zum "Zootier des Jahres 2022" gekürt worden: Das Pustelschwein. In ihrer Heimat in Indonesien und auf den Philippinen steht diese Wildschweinart kurz vor der Ausrottung. Die Pustelschweine gelten als Schädlinge und werden zum Fleischverzehr bejagt, dabei sind sie durch ihre Wühlarbeit als "Landschaftsingenieure" wichtig für das Ökosystem.

Ein Pustelschwein fällt durch seine lange Mähne und drei Paaren von pustelartigen Schwellungen im Gesicht auf. Im Tierpark Hellabrunn leben vier Eber der stark bedrohten philippinischen Visayas-Pustelschweine im Nashornhaus. Sie werden im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP für die Erzeugung von Nachwuchs verliehen.

Tierparkdirektor Rasem Baban: „Wir begrüßen die Aufmerksamkeit durch die Wahl zum "Zootier des Jahres" für Tiere, deren Bedrohung noch nicht ausreichend im Fokus der Öffentlichkeit steht.“ Hellabrunn sammelt in diesem Jahr Spenden für eine Erhaltungszuchtstation für Pustelschweine auf der Insel Java. Die Kampagne "Zootier des Jahres" für bedrohte Arten wird seit 2016 von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) geführt.

21.1.2022: Sanierung von Pinguinhaus und Dschungelwelt im Stadtrat beschlossen

Felsenpinguin im Tierpark Hellabrunn, Foto: Eva Dippold/Tierpark Hellabrunn
Foto: Eva Dippold/Tierpark Hellabrunn Felsenpinguin in Hellabrunn

Der Tierpark hatte die dringend notwendige Sanierung der Dschungelwelt und des Pinguinhauses bereits für 2022 eingeplant — jetzt steht die Finanzierung: Der Stadtrat hat am 21. Januar beschlossen, für die beiden Projekte einen einmaligen Zuschuss zu gewähren.

Durch die Baumaßnahmen werden die artgerechte Haltung für die Tiere und die Klimaneutralität des Zoos weiter verbessert:

  • Die Dschungelwelt aus dem Jahr 1995 wird innen umgestaltet und die komplette Haustechnik für die tropischen Temperaturen modernisiert. Zudem werden die Hagelschäden in der Dachkonstruktion beseitigt. Künftig sind hier nur noch Tiere aus Asien zuhause.
  • Auch das fast 50 Jahre alte Pinguinhaus wird vollständig renoviert und bekommt u.a. eine Filteranlage für eine optimale Wasserqualität für die sehr empfindlichen Pinguine. Außerdem wird die Strömung im Becken verbessert. Während des Umbaus brauchen die Pinguine noch ein Ausweichquartier, dafür laufen derzeit die Planungen auf Hochtouren.

Die beiden Münchner Löwen Max und Benny, die bisher in der Dschungelwelt untergebracht sind, ziehen übrigens schon in wenigen Wochen um: Die im Bau befindliche neue Löwenanlage soll im Frühjahr 2022 eröffnen, so Zoodirektor Rasem Baban im Hellabrunn-Podcast "Mia san Tier". Nur einen genauen Termin wollte er noch nicht verraten.

5.1.2022: Erstes Tierparkbaby des Jahres ist ein Rinderbulle

Murnau-Werdenfelser Jungtier 2022, Foto: Tierpark Hellabrunn
Foto: Tierpark Hellabrunn

Das erste Tierparkbaby des Jahres 2022 ist da: Pünktlich an Neujahr hat eine der beiden Murnau-Werdenfelser Kühe im Mühlendorf einen gesunden Bullen zur Welt gebracht. Die Mutter kam im September 2021 aus dem bayerischen Gestüt Schwaiganger bereits trächtig nach München und hat sich in der Herde gut eingelebt.

"Für das Tier war die Niederkunft eine Erstgeburt und sie war erwartungsgemäß etwas unruhig und aufgeregt. Die Tierpfleger haben ihr aber sehr gut beigestanden und sie in den Stall verbracht, wo die Geburt dann reibungslos über die Bühne ging“, so Carsten Zehrer, zoologischer Leiter in Hellabrunn.

Die seltenen Murnau-Werdenfelser Rinder liegen dem Tierpark besonders am Herzen, denn die Rasse war fast ausgestorben, da sie nicht für die konventionelle Milchwirtschaft geeignet ist. „Wir freuen uns, dass wir das Hellabrunner Mühlendorf gemäß seiner Bestimmung auch mit dieser Jungtiergeburt weiterhin als Lebensraum und Zuchtort von bedrohten Nutztierrassen etablieren können.", so Zoodirektor Rasem Baban.

Wenn der kleine Bulle fit bleibt, wird er bald bei passendem Wetter auf der Außenanlage im Mühlendorf herumtollen dürfen. Und hat bald einen Spielgefährten oder eine Spielgefährtin: Auch die zweite Murnau-Werdenfelser Kuh ist trächtig und erwartet im Frühjahr ihren Nachwuchs...

10.12.2021: Test für neue "Dreier-WG" im Urwaldhaus geglückt

Nördlicher Hornrabe "Lisa-Marie", Foto: Tierpark Hellabrunn/Ruiz
Foto: Tierpark Hellabrunn/Ruiz Hornrabe "Lisa-Marie" ist ein Männchen!

Drei verschiedene Tierarten in einem Gehege? Das funktioniert im Urwaldhaus von Hellabrunn: Der Nördliche Hornrabe "Lisa-Marie" ist zu den Gruppen der Blaumaulmeerkatzen und der Kap-Klippschliefer gestoßen und alle kommen hervorragend miteinander aus.

„Wir freuen uns, dass wir Lisa-Marie mit der geglückten Vergesellschaftung ein sichtbares und passendes Winterquartier vor den Kulissen Hellabrunns verschaffen konnten.“, so Carsten Zehrer, zoologischer Leiter und Kurator des Tierparks. Die lebhaften Affen und die wuseligen Schliefer haben den Neuzugang aus der afrikanischen Ur-Heimat akzeptiert.

Das Zusammenlegen von unterschiedlichen Arten hat Vorteile für die Tiere und Menschen: Es ist einfach mehr los! "Lisa-Marie" war bisher ein Einzelgänger — und nicht vom Namen täuschen lassen: Der zutrauliche Rabe mit dem markanten Schnabel ist ein Männchen, wurde aber zunächst für eine Henne gehalten.

11.11.2021: Elefant Otto feiert seinen ersten Geburtstag

Bürgermeisterin Verena Dietl gratuliert Elefantenbulle Otto zum Geburtstag, Foto: Marc Müller / Tierpark Hellabrunn
Foto: Marc Müller / Tierpark Hellabrunn

Elefantenbulle Otto feiert am 11.11. seinen ersten Geburtstag und bekam zu diesem Anlass schon im Vorfeld einen prall gefüllten Präsentkorb mit Leckereien von Bürgermeisterin Verena Dietl überreicht. Der kleine Dickhäuter ist aus dem Tierpark Hellabrunn längst nicht mehr wegzudenken, weiß auch die Bürgermeisterin: "Elefantenbulle Otto begeistert seit einem Jahr die Herzen zahlreicher Besucher Hellabrunns und vieler Elefantenfreunde über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Als waschechtes ‚Münchner Kindl‘ ist er inmitten seiner Familie sehr gesellig, hat einen anständigen Durst und fängt auf der weitläufigen Außenanlage sogar schon begeistert zu klettern an."

Auch Tierparkchef Rasem Baban freut sich über die tolle Entwicklung des kleinen Elefanten: "Es war mit Otto ein wunderbares ‚Dickhäuter-Jahr‘, in dem Hellabrunn ein weiteres Mal zeigen konnte, wie gut und professionell wir mit unserer gesamten Elefantenanlage und der hier beheimateten, jetzt fünfköpfigen Elefantenfamilie ausgestattet sind."

29.10.2021: Richtfest für die neue Löwenanlage

Richtfest für die neue Löwenanlage im Tierpark Hellabrunn im Oktober 2021, Foto: Marisa Koch
Foto: Marisa Koch Freude über das Richtfest bei (v.l.) Sabine Schölzel (Stadtsparkasse München), Rasem Baban (Tierparkchef), Verena Dietl (Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks)

Die beiden Hellabrunner Löwen Max und Benny können sich auf ein neues Zuhause im Tierpark freuen: Ab Frühsommer 2022 werden sie auf rund 2.400 Quadratmetern in der neu errichteten Löwenanlage wohnen. Der Rohbau der modernen Innenanlage steht inzwischen, es war also höchste Zeit für ein Richtfest. Bürgermeisterin Verena Dietl, Tierparkchef Rasem Baban und etwa 80 geladene Gäste überzeugten sich vor Ort davon, was seit dem Spatenstich am 2. Dezember 2020 alles passiert ist auf der Baustelle.

Die neue Anlage bietet wesentlich mehr Platz als die bisherige Löwen-Heimat in der Dschungelwelt. Bis zu vier Tiere können hier künftig wohnen - theoretisch wäre also auch eine Löwenzucht möglich. Vorerst werden die Brüder Max und Benny aber unter sich bleiben. "Mit der zukünftigen Löwenanlage ermöglichen wir eine zeitgemäße Haltung für diese bedrohte Tierart und gehen einen weiteren großen Schritt in Richtung Geozoo der Biodiversität“, freute sich Tierparkdirektor Rasem Baban beim Richtfest.

Die Innen- und Außenanlage werden dem natürlichen Lebensraum der Löwen nachempfunden. Eine Landschaft mit Pflanzungen und großen Felsen dient den tierischen Bewohnern als Rückzugs-, Liege- und Aussichtsort. Die im Stil einer Höhle gestaltete Innenanlage wird mit Fußbodenheizung und einem beheizbaren Podest für die Tiere ausgestattet. Ein großes Panoramafenster ermöglicht den Besuchern, die Löwen ohne sichtbare Barriere zu beobachten.

28.9.2021: Affen und Agutis bilden neue "Südamerika-WG"

Klammeraffen und Azara-Agutis leben neuerdings gemeinsam in der "Welt der kleinen Affen", Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn
Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn Klammeraffen und Azara-Agutis leben neuerdings gemeinsam in der "Welt der kleinen Affen"

Die "Welt der kleinen Affen" im Tierpark Hellabrunn ist Heimat einer neuen Südamerika-WG, die in den großen Tierparks der Welt ein Novum ist. Denn hier haben die Braunkopf-Klammeraffen seit kurzem mit den Azara-Agutis neue Mitbewohner bekommen.

Die tagaktiven Nagetiere aus dem tropischen Regenwald benötigten nach der dauerhaften Schließung der Hellabrunner Fledermausgrotte eine neue Bleibe und finden dafür bei den drei Klammeraffen die perfekten Bedingungen.

“Mit dieser Zusammenführung nutzen wir die neugestaltete und großzügige Tieranlage innerhalb der ‚Welt der kleinen Affen‘ noch intensiver und bieten unseren Besuchern damit lebensnahe und natürliche Beobachtungsmomente aus südamerikanischen Waldgebieten, wo die Tiere ähnliche Lebensräume bewohnen.“, freut sich Carsten Zehrer, zoologischer Leiter in Hellabrunn, über die harmonische Gemeinschaftshaltung der beiden Arten. „Zudem birgt diese Vergesellschaftung auch für die beiden Tierarten untereinander mehr Abwechslung und Impulse auf dieser Anlage: neue Geräusche und Gerüche einerseits, gegenseitige Beobachtung und Interaktion andererseits bereichern das gemeinsame Leben der Tiere“, so Zehrer weiter.

Jonas Homburg, zoologischer Volontär in Hellabrunn ergänzt: “Während die drei Klammeraffen eher die höheren Etagen und Kletterbäume der Anlage in Beschlag nehmen, lassen es sich die fünf Azara-Agutis - unter ihnen eine diesjährige Hellabrunner Nachzucht – vorrangig im ebenerdigen Bereich gut gehen. Beide Arten können je nach Wetterlage zwischen dem Innen- und Außenbereich des Tierhauses pendeln. Sie verfügen im Innenbereich sowie auf der außenliegenden Insel jeweils über Rückzugsmöglichkeiten."

24.9.2021: Unfall in Anlage — Hellabrunn trauert um Erdmännchen

Erdmännchen im Tierpark Hellabrunn, Foto: Tierpark Hellabrunn
Foto: Tierpark Hellabrunn Das war die verstorbene Erdmännchen-Gruppe des Tierpark Hellabrunn

Tragisches Unglück in der Erdmännchen-Anlage: Alle vier Bewohner sind in der Nacht vom 22. auf den 23. September bei einem Unfall ums Leben gekommen. Ihre selbstgegrabene Schlafhöhle ist aus ungeklärten Umständen eingebrochen. Die Erdmännchen konnten sich selbst nicht mehr befreien und wurden am nächsten Morgen von ihren Pflegern tot aufgefunden.

Carsten Zehrer, der zoologische Leiter im Tierpark Hellabrunn, erklärte: „Unsere vier Erdmännchen Ruanda, Quodo, Quimbele und Rafiki wurden beim unvorhersehbaren, nächtlichen Einsturz der Höhle überrascht und hatten keine Chance mehr, lebend aus dem Bau zu kommen. Auch wenn so ein Unfall im natürlichen Lebensraum der Tiere, der afrikanischen Savanne, jederzeit genauso vorkommen kann, stimmt dieser vollständige Verlust unserer Erdmännchen natürlich die Hellabrunner Belegschaft sowie zahlreiche Tierparkgäste und Tierpaten sehr traurig.“ Vor dem Einzug einer neuen Gruppe der buddelfreudigen Erdmännchen wird der Boden der Anlage geprüft.

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