Spitzenverbände zu Gast in München auf dem TUM Campus im Olympiapark
Olympiabewerbung München: Impulse für den Sport der Zukunft
(21.7.2026) Am Dienstag waren die Olympischen Spitzenverbände ein weiteres Mal in München zu Gast. Auf Einladung der Landeshauptstadt München und des Freistaats Bayern standen unter dem Leitgedanken „Impulse für den Sport der Zukunft“ dieses Mal auf dem TUM Campus im Olympiapark die Perspektiven des Leistungs- und Breitensports im Mittelpunkt.
Weitere Aktionen
Sportwissenschaft und ihre Impulse für Sport und Verbände
Die erste vertiefte Vorstellung des Konzepts für Olympische und Paralympische Spiele in München fand am 18. Juni im SAP Garden und im Schloss Nymphenburg statt. Thematische Schwerpunkte waren das Olympische Erbe, Internationale Strahlkraft, Standortkompetenz und Nachhaltigkeit. Beim zweiten Termin ging es nun um aktuelle Entwicklungen aus der Sportwissenschaft und welche Impulse für den Sport und die Verbände davon ausgehen können.
Gemeinsam mit der School of Medicine and Health – Department Health and Sport Sciences der Technischen Universität München und dem Olympiastützpunkt Bayern wurde den Verbandsvertreter*innen das einzigartige Ökosystem des neuen TUM Campus im Olympiapark vorgestellt und dabei anschaulich demonstriert, wie wissenschaftliche Innovation und sportliche Praxis zusammenwirken.
Bei einem inspirierenden Rundgang über den Campus gab es Einblicke in die Themen Prävention, Trainings- und Grundlagenforschung, Technologie im Sport, Gehirngesundheit sowie Persönlichkeitsentwicklung im Leistungssport.
Dominik Krause: „Davon profitieren Spitzensport und Breitensport gleichermaßen“
Oberbürgermeister Dominik Krause sagte im Rahmen des Termins: „München bietet einzigartige Bedingungen für Olympische Sommerspiele. Unser olympisches Erbe von 1972, die internationale Strahlkraft unserer Stadt, die Erfahrung mit Großveranstaltungen und der breite Rückhalt der Menschen machen München zum idealen Standort für Olympia.“ Die Sportwissenschaft auf dem TUM Campus im Olympiapark sei für Krause eines der Highlights der Münchner Bewerbung: „Dort verbinden sich Innovation und sportliche Praxis. Davon profitieren Spitzensport und Breitensport gleichermaßen.“
Bayerns Sportminister Joachim Herrmann betonte: „Mit der Technischen Universität München als Exzellenz-Universität und höchst kompetentem Partner im Bereich Sport zeigen wir eindrucksvoll, wie Spitzensport, Forschung und Innovation Hand in Hand gehen. Unser Ziel sind nachhaltige Spiele, die weit über den eigentlichen Wettkampf hinaus Impulse für Sport, Gesundheit und Gesellschaft setzen.“
Laut TUM-Präsident Thomas Hofmann unterstützt sein Haus die Münchner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele von ganzem Herzen: „Die Spiele bieten die Chance, neue Technologien in die Anwendung zu bringen, nachhaltige Infrastruktur zu entwickeln, Menschen für Bewegung zu begeistern und Impulse für Bildung, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Nicht nur für die Dauer der Spiele, sondern Jahrzehnte darüber hinaus.“
Am 26. September 2026 entscheidet sich, welche Bewerberstadt bzw. -region für Deutschland ins internationale Rennen geht.