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So lief der 1. Münchner Mobilitätskongress

Impressionen vom 1. Münchner Mobilitätskongress, Foto: LHM/John - Marienhagen
Foto: LHM/John - Marienhagen Mobilitätsreferent Dunkel, OB Reiter und die 2. Bürgermeisterin Habenschaden (v.l.) bei der Eröffnung des Mobilitätskongresses

Programm während der IAA Mobility: München diskutierte Zukunft der Mobilität

Parallel zur IAA Mobility veranstaltete die Landeshauptstadt vom 7. bis 10. September 2021 den 1. Münchner Mobilitätskongress auf der Schwanthalerhöhe mit Vorträgen, Keynotes, Workshops, Diskussionen und Exkursionen. Was geboten war:

Wichtige Themen und Projekte der Münchner Mobilität

Mobilität ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für München und daher war der 1. Münchner Mobilitätskongress ein wichtiger Meilenstein. In Ergänzung zur IAA Mobility 2021 wurden an der Schwanthalerhöhe wichtige Themen sowie Projekte vorgestellt und diskutiert, die die Stadt in den nächsten Jahren prägen werden.

Eröffnet wurde der Kongress am 7. September vor rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Ich freue mich sehr, dass wir heute unseren städtischen Mobilitätskongress eröffnen konnten. Die Zahlen machen deutlich, wie groß das Interesse der Menschen am Thema Mobilität ist“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter in seiner Eröffnungsrede. "Das Mobilitätsreferat will allen, die sich bei diesem Thema einbringen wollen, ein Forum bieten. Lassen Sie uns gemeinsam über die passenden Lösungen für unsere Stadt diskutieren", bekräftigte Mobilitätsreferent Georg Dunkel.

Habenschaden bekräftigt Notwendigkeit der Verkehrswende

Die 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden, zuständig für das Thema Mobilität, bekräftigte in ihrer Keynote unter dem Titel "Mut bei der Mobilitätswende und Mobilität für alle" am 8. September die Notwendigkeit und Entschlossenheit der Landeshauptstadt München, die Verkehrswende voranzutreiben. "Mir geht es darum, dass die Münchner*innen schnell, zuverlässig, kostengünstig aber auch klimafreundlich von A nach B kommen können", sagte sie und hob Maßnahmen anderer Metropolen wie Paris und Barcelona als beispielhaft hervor. Ziel müsse es sein, "den Stau aufzulösen, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen aber auch die Zahl der schweren und tödlichen Unfälle weiter zu senken."

Die Autorin und Mobilitätsaktivistin Katja Diehl richtete anschließend den Blick auf den menschlichen Faktor bei der Verkehrswende und erläuterte, was aus ihrer Sicht für ein Umdenken nötig ist. "Wer Straßen sät, erntet Verkehr. Umso mehr sollten wir nicht mehr Auto-Straßen säen, sondern gute Gehwege, gute Radwege", erklärte Diehl. Ein hoch entwickeltes Land sei für sie eines, dass "Menschen Mobilität bietet, die ihnen eine Wahl lässt. Nicht, dass wir Menschen durch Infrastruktur in eine Mobilität drängen."

Das Programm in der Alten Kongresshalle wurde durch zahlreiche weitere Vorträge und Podiumsdiskussionen mit prominenten Teilnehmer*innen abgerundet.

Zwei Workshop-Tage im Verkehrszentrum des Deutschen Museum

Am 9. und 10. September wurde der Kongress im Verkehrszentrum des Deutschen Museums fortgesetzt. Hier drehte sich zwei Tage lang alles um Workshops. Beide Tage waren in verschiedene Workshop-Sessions eingeteilt, die nach dem gleichen Prinzip abliefen: Es gab Impulsvorträge und Podiumsdiskussionen zu verschiedenen Themen, die anschließend weiter vertieft wurden. So drehten sich die Workshops beispielsweise um Elektromobilität, wie die Mobilität der Zukunft digital simuliert werden kann und welche Rolle die Stadtverwaltung künftig bei der Mobilität spielen kann und muss. Ergebnisse der Workshops fließen möglicherweise auch in Teilbereiche der „Mobilitätsstrategie 2035“ ein.

Exkursionen im Rahmenprogramm

Der Mobilitätskongress bot aber nicht nur die Programmpunkte an der Schwanthalerhöhe, sondern auch zahlreiche Exkursionen. Das Kartoffelkombinat gab zum Beispiel Einblicke in die Großstadtnatur, der ADFC nahm euch mit auf „Think Bike Exkursion“ und das Mobilitätsreferat zeigte, wie man eine Sommerstraße in München einrichtet.

 

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