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Chanukka in München: So wird das Lichterfest gefeiert

Chanukka-Lichter, Foto: Filippo Steven Ferrara
Foto: Filippo Steven Ferrara Die Chanukkia auf dem St. Jakobs-Platz vor der Synagoge

Jüdisches Lichterfest beginnt Ende November 2021

Das achttägige jüdische Chanukka, Hanukkah oder auch Lichterfest begehen die Münchner Gemeinden vom 28. November bis 6. Dezember 2021. Zur Feier steht wieder ein großer Leuchter auf dem St. Jakobs-Platz.

Was ihr zu dem jüdischen Fest wissen müsst

  • Warum wird Chanukka gefeiert? Das jüdische Lichterfest findet zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem nach dem erfolgreichen Aufstand der jüdischen Makkabäer gegen die Fremdherrschaft statt. Das war im jüdischen Jahr 3597 (im Jahr 164 vor Christus).
  • Wann ist Chanukka? Das Fest ist immer auf den 25. Tag des jüdischen Monats Kislew datiert, der 2021 auf den 29.11. fällt. Die jüdischen Tage beginnen mit dem Sonnenuntergang am Vorabend, so wird das erste Licht am Abend des 28.11. entzündet und das letzte Licht am Abend des 6.12.
  • Wie wird gefeiert? Acht Tage lang wird mit Familie und Freunden gefeiert, gesungen und gebetet. Jeden Tag, nach Einbruch der Dunkelheit, wird eine Kerze angezündet. Bis schließlich am achten Tag alle Kerzen brennen. Während des Fests werden in Öl gebackene Speisen gegessen, am beliebtesten sind die gefüllten Krapfen (Sofganiot).
  • Wie groß ist die Channukia am Münchner St.-Jakobsplatz? Der Chanukka-Leuchter vor der Ohel-Jakob-Synagoge gilt als einer der größten der Welt. Die fast acht Meter hohe Chanukkia wurde vom Künstler Gershom von Schwarze gestaltet. Dass die 1,5 Tonnen schwere Chanukkia eigentlich neun Arme hat ist natürlich kein Irrtum - der neunte Arm ist der Lichthalter, mit dem die anderen Kerzen angezündet werden. 

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