Riesenflohmarkt 2018, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Bayerns größter Flohmarkt lockt Schnäppchenjäger

Es ist der Pflichttermin für Schnäppchenjäger: Am Samstag, den 27.4.2019 verwandelt sich die Münchner Theresienwiese beim Riesenflohmarkt in ein gigantisches Sammelsurium kurioser Unikate. Ab 7 Uhr stellen rund 2.000 Anbieter ihre Waren aus.

Das war der Riesenflohmarkt 2018

Bei strahlendem Sonnenschein war die Theresienwiese den ganzen Tag bestens besucht - die Schnäpchenjäger konnen wieder allerlei Raritäten und Kuriositäten kaufen.

5 Fakten zum Flohmarkt und Ablauf

Riesenflohmarkt auf der Theresienwiese, Foto: muenchen.de/Filippo Steven Ferrara
Foto: muenchen.de/Filippo Steven Ferrara
  • Das große Feilschen beginnt traditionell ganz früh am Morgen. Ab 7 Uhr geht der Verkauf los, nachmittags um 16 Uhr ist wieder Schluss. Die Verkaufsstände müssen bis 16:30 Uhr geräumt werden.
  • Bis zu 80.000 Besucher schauen bei schönem Wetter auf der Theresienwiese vorbei und ganze 2.000 Anbieter verkaufen ihre Waren - alles, was haushaltsüblich ist und sich über die Jahre angesammelt hat.
  • Der Besuch des Flohmarkts ist für alle Besucher und interessierte Käufer kostenfrei.
  • Der Grundpreis pro Standplatz mit einem Tapeziertisch beträgt 18 Euro für den ganzen Tag, mit Doppeltisch 24 Euro. Jeder weitere Quadratmeter bzw. laufender Meter oder zusätzlicher Kleiderständer 6 Euro.
  • Der Riesenflohmarkt wird schon seit über 25 Jahren vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) organisiert.

Mehr Infos beim BRK
Der Lageplan des Flohmarkts

5 Tipps für Euren perfekten Flohmarktag

Glücklicher Käufer beim Riesenflohmarkt 2012
  • Früh aufstehen: Der frühe Vogel fängt das Schnäppchen – eingefleischte Flohmarktgänger wissen, dass zum Start um 7 Uhr die besten Chancen auf besondere Raritäten bestehen. Denn viel Konkurrenz liegt noch schlummernd im Bett.
  • Das richtige Transportmittel: Am bequemsten ist die Anreise mit den Öffentlichen. Da der U-Bahnhof Theresienwiese durch das Frühlingsfest überfüllt sein kann, lohnt sich der kleine Umweg mit der U3 oder U6 zum Goetheplatz oder Poccistraße. Wenn Ihr sperrige Gegenstände transportieren müsst, könnt Ihr über den Bavariaring (Einfahrt Stielerstraße) und über die Hans-Fischer-Straße (Einfahrt Poccistraße) auf eine kostenpflichtige Parkfläche gelangen (Autos 5 Euro, Wohnwagen/ Transporter 10 Euro).
  • Feilschen: Klar, wir sind nicht in Asien oder auf einem türkischen Basar, aber auch hier ist Handeln angesagt – wer als Käufer selbstbewusst auftritt und bei der Hälfte des verlangten Kaufpreises anfängt, kann sich bei 75 Prozent mit dem Käufer treffen. Wichtig: Ihr solltet immer Kleingeld in der Tasche haben, dann kommt der Satz „Ich habe nur noch 2,75 Euro“ überzeugender.
  • Orientierungspunkte: Der Flohmarkt macht seinem Namen alle Ehre – damit Ihr auf dem gigantischen Gelände nicht den einen Stand mit dem wunderschönen Holztischchen aus den Augen verliert, lohnt es sich, Euch Fixpunkte zu merken - etwa die ungefähre Entfernung und den Winkel zur Bavaria.
  • Pausen: Die Schnäppchenjagd macht hungrig! Entweder Ihr bringt Euch Eure Brotzeit mit und verspeist sie auf den Stufen der Bavaria - mit Blick aufs Flohmarkttreiben. Oder Ihr gönnt Euch ein kühles Radler, ein Hendl oder eine Portion Kaiserschmarrn auf dem Frühlingsfest nebenan.

Auch 2017 war beim Riesenflohmarkt einiges los: Tausende kamen auf die Theresienwiese, um nach alten Schätzen zu stöbern - und es gab sogar eine waschechte Skilift-Gondel zu kaufen...

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