Wahrzeichen des Christkindlmarkts
Der Münchner Christbaum am Marienplatz 2026
Ohne ihn wäre der Christkindlmarkt nur ein Markt: Der riesige Christbaum vor dem Neuen Rathaus ist das Wahrzeichen der Münchner Adventszeit. Jedes Jahr kommt er von einer anderen Gemeinde und strahlt bis weit nach Weihnachten über den Marienplatz.
Anfang bis Mitte November ist es 2026 wieder so weit: Dann rollt der neue Baum in die Altstadt. Woher er diesmal kommt, verraten wir hier, sobald es bekannt ist.
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Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Christbaum vorm Münchner Rathaus
- Ort: Marienplatz, vor dem Neuen Rathaus
- Spendergemeinde 2026: wird noch bekanntgegeben
- Aufstellen: voraussichtlich Anfang bis Mitte November 2026
- Anleuchten: zur Eröffnung des Christkindlmarkts am 20. November 2026
- Leuchtet bis: Dreikönigstag, 6. Januar 2027
- Beleuchtung: täglich ab der Dämmerung bis zum frühen Morgen
So kommt München zu seinem Christbaum
Den Christbaum am Marienplatz kauft die Stadt nicht, sie bekommt ihn geschenkt. Seit 1977 spendet jedes Jahr eine andere Gemeinde aus Bayern, Österreich oder Südtirol den Baum, und die Warteliste ist lang. Meist sind es Bäume, die ohnehin gefällt werden müssten. Als Dankeschön darf sich die Spendergemeinde während des Christkindlmarkts im Prunkhof des Rathauses präsentieren, mit Tipps für einen Ausflug in ihre Region.
Vom Wald auf den Marienplatz
Ein paar Wochen vor dem Christkindlmarkt wird der Baum frisch gefällt. In der Regel nachts geht er dann auf Schwertransport Richtung München. Früh am Morgen übernimmt am Marienplatz die Berufsfeuerwehr: Mit einem Kran richtet sie den Riesen auf und versenkt den Stamm vor dem Rathaus in einem zwei Meter tiefen Loch im Boden, wo er fest verkeilt wird. In den Tagen danach hängt das Team der Straßenbeleuchtung im städtischen Baureferat von einer Hebebühne aus Tausende LED-Lichter in die Äste.
Wer das Spektakel live sehen will, muss früh aufstehen. Wie weit der Aufbau ist, könnt ihr aber auch über die Webcam vom Marienplatz verfolgen.
Lichter an: Anleuchten und Beleuchtung
Zur Eröffnung des Christkindlmarkts zählen traditionell der Oberbürgermeister und die Spitze der Spendergemeinde gemeinsam mit dem Publikum herunter: „Drei – zwei – eins – Licht!“ Dann geht der Baum zum ersten Mal an. Ab da leuchtet er jeden Tag ab der Dämmerung bis in den frühen Morgen. Tagsüber bleibt er aus, das spart Strom.
Weil der Baum auch nach Heiligabend stehen bleibt, strahlt er noch fast zwei Wochen über den Marienplatz, bis zum Dreikönigstag am 6. Januar. Ein paar Tage später wird er abgebaut.
FAQ zum Münchner Christbaum
Woher kommt der Christbaum am Marienplatz 2026?
Die Spendergemeinde für 2026 ist noch nicht bekanntgegeben. Der Baum wird voraussichtlich Anfang bis Mitte November aufgestellt. 2025 kam er aus Ellmau am Wilden Kaiser in Tirol.
Wann wird der Christbaum am Marienplatz angeleuchtet?
Der Baum wird zur Eröffnung des Christkindlmarkts zum ersten Mal angeleuchtet. 2026 startet der Markt am 20. November.
Wie lange leuchtet der Christbaum?
Der Christbaum leuchtet bis zum Dreikönigstag am 6. Januar, also deutlich länger, als der Christkindlmarkt dauert. Eingeschaltet ist er täglich ab der Dämmerung bis zum frühen Morgen.
Wer spendet den Münchner Christbaum?
Seit 1977 schenkt jedes Jahr eine andere Gemeinde aus Bayern, Österreich oder Südtirol der Stadt München den Baum. Im Gegenzug darf sie sich während des Christkindlmarkts im Prunkhof des Rathauses vorstellen.
Was passiert mit dem Christbaum nach Weihnachten?
Ein paar Tage nach Dreikönig wird der Baum abgebaut. Traditionell kann er danach als Maibaum weiterverwendet werden. Interessierte melden sich beim Direktorium der Stadt.