Tunnel am Münchner Hauptbahnhof
Straßentunnel Paul-Heyse-Unterführung
Die Paul-Heyse-Unterführung ist ein 210 Meter langer Tunnel am Münchner Hauptbahnhof.
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Baureferat sanierte Fahrbahn, Beleuchtung und Wandverkleidung
Viele Jahre lang galt die wichtige Straßenverbindung im Münchner Zentrum als unattraktiv, düster und zu laut. Nach der Sanierung 2022 ist die Durchquerung für Radfahrer und Fußgängerinnen angenehmer: Mittels LED-Technik leuchten die Stahlträger des Bauwerks in metallisch-blauem Licht und die Verkehrswege sind besser beleuchtet. Helle Metallpaneele an den Wänden reduzieren den Lärm der Autos.
Außerdem wurde die Fahrbahn samt Geh- und Radwegen komplett erneuert sowie Strom-, Gas- und Fernwärmeleitungen verlegt. Die Aufwertung des Tunnels begann nach ersten Vorarbeiten Anfang 2021 und wurde komplett von der Stadt München finanziert.
Verbindung von Maxvorstadt und Ludwigsvorstadt nach Nobelpreisträger Paul Heyse benannt
Die Paul-Heyse-Unterführung unter den Gleisen des Hauptbahnhofs entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und verbindet die Arnulfstraße (Maxvorstadt) am Nordeingang mit der Bayerstraße (Ludwigsvorstadt) im Süden. Dort beginnt die Paul-Heyse-Straße, die weiter Richtung Süden bis zum Georg-Hirth-Platz verläuft. Benannt ist sie nach dem Münchner Schriftsteller Paul Heyse (*1830 in Berlin - † 1914 in München), der 1910 den Nobelpreis für Literatur erhielt und zu den bekanntesten deutschen Autoren seiner Zeit gehörte.