Oktoberfest 2026: Infos zur Wiesn in München vom 19. September bis 4. Oktober

Oktoberfest: Das größte Volksfest der Welt

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 feiert München auf der Theresienwiese das Oktoberfest. Hier findet ihr alles, was vor dem Wiesn-Besuch wichtig wird: Festzelte, Programm, Anreise, Öffnungszeiten, Regeln und praktische Infos für Familien sowie Besucher*innen mit Behinderungen.

Zwischen Festzelten, Fahrgeschäften und der Oidn Wiesn gibt es viel zu planen – und manches lässt sich besser vorab klären. Hier findet ihr deshalb die wichtigsten Wege, Zeiten und Angebote für euren Besuch gebündelt.

Das Wichtigste zum Oktoberfest im Überblick

  • 📅 Wann? Samstag, 19. September, bis Sonntag, 4. Oktober 2026
  • 📍 Wo? Theresienwiese in München
  • 🎟️ Eintritt: Das Festgelände und die Festzelte sind kostenlos zugänglich. Für die Oide Wiesn fällt Eintritt an.
  • 🍺 Anstich: Samstag, 19. September, um 12 Uhr im Schottenhamel-Festzelt
  • 🚇 Anreise: Am besten mit U-Bahn, S-Bahn oder zu Fuß; direkt an der Theresienwiese gibt es keine Besucherparkplätze.
  • 🎒 Taschen: Erlaubt sind Taschen und Rucksäcke bis maximal 3 Liter sowie 20 × 15 × 10 Zentimeter.
  • 👨‍👩‍👧‍👦 Familientag: Dienstags gelten bis 19 Uhr bei vielen Fahrgeschäften und Buden ermäßigte Preise.
  • ♿ Barrierefreiheit: Große Festzelte, Toiletten und Wege bieten barrierefreie Zugänge und Angebote.

Festzelte, Fahrgeschäfte und Oide Wiesn

Blick von St. Paul auf das Oktoberfest
Michael Hofmann

Wer auf die Wiesn geht, sucht meist zuerst das passende Zelt oder eine bestimmte Attraktion. Große Festzelte mit Kapellen, Biergärten und Tausenden Plätzen prägen das Bild. Daneben stehen kleinere Zelte, Buden und Fahrgeschäfte – vom Klassiker für Familien bis zur schnellen Runde mit Aussicht über das Festgelände.

Auf der Oidn Wiesn geht es etwas ruhiger zu. Historische Fahrgeschäfte, traditionelle Zelte, Volkstanz und Blasmusik erinnern an frühere Oktoberfeste. Für Familien, Freund*innen der bayerischen Tradition oder alle, die zwischendurch dem dichten Trubel entkommen möchten, lohnt sich der Abstecher.

👉 Das Oktoberfest 2026 findet vom 19. September bis 4. Oktober auf der Theresienwiese statt und verbindet große und kleine Festzelte, mehr als 100 Fahrgeschäfte und Buden sowie die historische Oide Wiesn.

Festzelte auf dem Oktoberfest

17 große und 21 kleine Festzelte stehen 2026 auf der Wiesn. Jedes hat seinen eigenen Charakter: Manche sind für Blasmusik und Tradition bekannt, andere für ihre abendliche Stimmung oder ein bestimmtes Publikum. In den Zeltporträts erfahrt ihr, welches Bier ausgeschenkt wird, wie viele Plätze ein Zelt hat und was euch dort erwartet.

Tischreservierungen wickeln die Festzelte direkt ab. Eine Reservierung ist nicht zwingend nötig: In den Zelten und Biergärten gibt es auch Bereiche ohne Reservierung. An Abenden, Wochenenden und Feiertagen kann der Einlass allerdings zeitweise schließen.

Die Oide Wiesn

Die Oide Wiesn liegt auf dem südlichen Teil der Theresienwiese. Dort drehen sich historische Karussells, Kapellen spielen traditionelle Musik und in den Zelten stehen Volksmusik und Tanz stärker im Mittelpunkt. Erwachsene zahlen 2026 4 Euro Eintritt; Kinder bis 14 Jahre besuchen die Oide Wiesn kostenlos.

Geländeplan für die Wiesn

Der Geländeplan bringt Ordnung in das Wiesn-Gewimmel. Sucht nach Festzelten, Fahrgeschäften, Geldautomaten, Toiletten, Gepäckaufbewahrung, Taxiständen und weiteren Servicepunkten. Besonders vor Ort spart das Zeit – und manchmal auch eine lange Suche zwischen Feststraße und Wirtsbudenstraße.

Video: Impressionen vom Oktoberfest in München

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Programm und wichtige Termine auf dem Oktoberfest 2026

Platzkonzert der Wienwirte 2023
Anette Göttlicher

Der Anstich eröffnet die Wiesn, doch damit ist das Programm längst nicht erschöpft. Festzüge ziehen durch die Stadt, die Kapellen spielen an der Bavaria, und zum Schluss erklingen die Böller. Wer einen dieser Tage gezielt erleben möchte, sollte die Anreise früher planen: Gerade rund um die großen Umzüge werden Innenstadt und öffentliche Verkehrsmittel schnell voll.

👉 Die wichtigsten Wiesn-Termine 2026 reichen vom Einzug der Wiesnwirte und dem Anstich am 19. September bis zum Böllerschießen an der Bavaria am 4. Oktober.

Samstag, 19. September: Einzug und Anstich

Am Vormittag ziehen Festwirte, Brauereien, Musikkapellen und geschmückte Pferdegespanne zur Theresienwiese. Um 12 Uhr zapft der Münchner Oberbürgermeister im Schottenhamel das erste Fass Festbier an. Mit dem Ruf „O’zapft is!“ beginnt der Ausschank in den Festzelten.

Sonntag, 20. September: Trachten- und Schützenzug

Trachtler*innen, Schützenvereine, Musikkapellen und Festwagen ziehen am ersten Wiesn-Sonntag durch die Münchner Innenstadt. Der Zug bringt Brauchtum auf die Straße – und viele Zuschauer*innen an den Streckenrand.

Donnerstag, 24. September: Wiesngottesdienst im Marstall

Im Marstall-Festzelt feiern Schausteller*innen und Wirt*innen den traditionellen ökumenischen Wiesngottesdienst. Auch Besucher*innen können teilnehmen. Der Gottesdienst bietet Raum für Taufen und für das Gedenken an Verstorbene.

Sonntag, 27. September: Platzkonzert der Wiesnwirte

Am zweiten Wiesn-Sonntag spielen die Kapellen der Festzelte gemeinsam auf den Stufen unterhalb der Bavaria. Bayerische Blasmusik, Märsche und moderne Stücke treffen dort auf eine Kulisse, die sich für einen kurzen Zwischenstopp ohne Festzelt eignet.

Sonntag, 4. Oktober: Böllerschießen an der Bavaria

Rund 60 Böllerschütz*innen verabschieden das Oktoberfest am letzten Wiesn-Tag unterhalb der Bavaria. Die Schüsse zur Mittagszeit sind laut, aber noch nicht der Kehraus: Bis zum Abend läuft der Festbetrieb weiter.

Dienstag, 22. September, und Dienstag, 29. September: Familientage

An beiden Wiesn-Dienstagen gelten bis 19 Uhr bei vielen Fahrgeschäften und Buden ermäßigte Preise für Kinder. Auch einige Festzelte bieten günstigere Angebote für Familien an.

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Oktoberfest: Anreise, Öffnungszeiten und Barrierefreiheit

Am entspanntesten kommt ihr mit U-Bahn, S-Bahn oder zu Fuß zur Wiesn. Die U4 und U5 halten an der Station Theresienwiese sowie an der Schwanthalerhöhe. Wenn es voll wird, helfen auch die U3 und U6 mit den Stationen Goetheplatz und Poccistraße weiter. Vom Hauptbahnhof führt ein Fußweg in knapp 15 Minuten zum Festgelände, von der Hackerbrücke dauert es etwa 10 Minuten.

Das Festgelände öffnet je nach Wochentag zu unterschiedlichen Zeiten. Am Eröffnungstag öffnen Festzelte und Verkaufsstände um 9 Uhr, Fahrgeschäfte starten um 12 Uhr. Der Bierausschank beginnt nach dem Anstich um 12 Uhr. An regulären Werktagen öffnen die Zelte um 10 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und am Feiertag bereits um 9 Uhr.

👉 Zur Wiesn auf der Theresienwiese gelangt ihr am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß; direkte Besucherparkplätze am Festgelände gibt es nicht.

Mit Kindern auf die Wiesn

Dienstags wird die Wiesn familienfreundlicher: Bei vielen Fahrgeschäften und Buden gelten bis 19 Uhr ermäßigte Preise. Das Familien-Platzl schafft etwas Abstand zum größten Gedränge, mit Biergarten und Fahrgeschäften für Kinder. Wickel- und Stillmöglichkeiten stehen im Servicezentrum und am Familien-Platzl bereit.

Kinderwagen sind grundsätzlich bis 18 Uhr erlaubt, wenn die Wiesn nicht überfüllt ist. An Samstagen und am 3. Oktober dürfen Kinderwagen ganztägig nicht auf das Festgelände.

Barrierefreie Wiesn

Der Geländeplan markiert barrierefreie Toiletten, Zugänge und Servicepunkte. Für einen Besuch in einem Festzelt lohnt sich die Planung vorab: Einige Zelte halten zu festgelegten Zeiten Plätze für Besucher*innen im Rollstuhl ohne Reservierung frei.

Die Geschichte des Münchner Oktoberfests

Oktoberfest Geschichte
Rudi Dix/Stadtarchiv München/RD2542N29

Das Oktoberfest hat seine Wurzeln in einer royalen Hochzeit im Jahr 1810. Es folgten mehr als 200 Jahre bewegte Geschichte geprägt von technologischem Fortschritt, alten und über die Jahre immer wieder neuen Traditionen wie dem Wiesn-Anstich, aber auch dunklen Stunden wie dem rechtsextremen Oktoberfest-Attentat 1980 oder kriegs- und pandemiebedingte Absagen.

Und warum findet das Oktoberfest eigentlich größtenteils im September statt? Die Antwort auf die Frage liegt im Altweibersommer des Jahres 1872...

Wissenswertes rund um das Oktoberfest