Festzelte

Festzelt auf dem Oktoberfest, Foto: Exithamster

16 große und 22 kleine Zelte

Mit den Wiesnzelten ist es ähnlich wie mit der ersten großen Liebe. Jeder hat einen Liebling, der unantastbar ist und vor den Freunden bis zum Äußersten verteidigt wird. Gut, dass die Geschmäcker so verschieden sind: Jede der 16 großen Festhallen ist ein bisschen anders, und auch die 22 kleineren Zelte sind ganz individuell. Bei der Auswahl gilt einfach nur: Wer's mog, der mog's.

Reservieren

Einen Platz auf der Wiesn reservieren, abends ganz entspannt (unter neidischen Blicken) an den Massen vorbei ins Zelt schlendern, ohne langes Suchen an den eigenen Tisch setzen und dank Bändchen jederzeit wieder ins Zelt kommen… Ja, das ist leider nicht so einfach. Mit etwas Glück und diesen Reservierungs-Tipps kann's aber trotzdem klappen. Wir drücken die Daumen!

Große Zelte

  • Armbrustschützen-Festzelt: Armbrust raus, Bauch rein – hier wird gestenzt und gut gegessen. Alljährlich finden hier außerdem die Deutschen Meisterschaften im Armbrustschießen statt.
  • Augustiner-Festhalle: Familienfreundliches Zelt mit guter Stimmung und extranettem Service, darauf achtet der Wirt. Da schmeckt das gute Augustiner aus dem Holzfass gleich noch besser.
  • Festzelt Tradition (Oide Wiesn): Das größte Zelt auf der Oidn Wiesn. Traditionell mit zünftiger Blasmusik, Goaßlschnalzern, Tanzboden und Bier aus Steinkrügen. Obacht: Da übersieht man leicht, wie viel noch in der Maß drin ist.
  • Fischer-Vroni: Fischers Vroni fischt frische Fische – hier gibt's den berühmten Steckerlfisch. Ansonsten macht das Zelt einen eher ruhigen ersten Eindruck – davon aber nicht täuschen lassen.
  • Hacker-Festzelt: Ein himmlisches Gefühl verleiht nicht nur das Festbier. Das Zelt ist aufwändig als "Himmel der Bayern" gestaltet. Das "Hacker" ist meist als eines der ersten Zelte dicht – und das bleibt dann für gewöhnlich auch so.
  • Herzkasperlzelt (Oide Wiesn): Hier steht die junge Volksmusikszene im Mittelpunkt: Einfallsreich, witzig, interkulturell, frech und auch mal aufmüpfig kommen die Musikantinnen und Musikanten daher. Für ausgelassene Stimmung sorgt auch das gute Hacker-Pschorr-Festbier aus traditionellen Tonkrügen.
  • Hofbräu-Festzelt: Im größten Wiesnzelt feiert die ganze Welt unter den gnädigen Augen des Engels Aloisius – obwohl der nach alter Touristen-Tradition regelmäßig mit Unterwäsche beworfen wird.
  • Käfer Wies'n Schänke: Rustikale Atmosphäre und Schampus aus Krügchen – das zieht viele Promis zum alljährlichen "Almauftrieb". Fast noch schöner ist es aber draußen im urigen Biergarten, Bars und Band inklusive.
  • Kufflers Weinzelt: Kein Helles, dafür Weißbier (bis 21 Uhr) und eine große Weinauswahl. Zu späterer Stunde eine beliebte Adresse für Feierfreudige. Wer nicht reinkommt, dem bleibt immerhin noch die beheizte Bar vor dem Zelt.
  • Löwenbräu-Festzelt: Gut gebrüllt, Löwe. Das Wappentier der Brauerei thront 4,5 Meter groß über dem Zelteingang. Und zieht vor allem die Italiener an.
  • Marstall: Liebevolle Dekoration, gutes Essen und freundlicher Service machen den Charme des jüngsten Wiesnzelts aus. Partyvolk aufgepasst: Vor 16 Uhr wird hier nicht auf die Bänke gestiegen.
  • Ochsenbraterei: Die Spezialität steckt im Namen und dreht sich über dem Eingang: 116 Ochsen wurden hier während der letzten Wiesn verspeist.
  • Pschorr-Bräurosl: Ein gemütliches Zelt für jeden, mit dem vielleicht schönsten Auszug der Bedienungen am letzten Abend. Besonders beliebt ist der "Gay Sunday" am ersten Wiesn-Sonntag.
  • Schottenhamel-Festhalle: O'zapft is! Im "Schott'n" fällt jedes Jahr der Startschuss für die Wiesn. Funfact: Im ältesten Oktoberfestzelt feiert das jüngste Wiesnpublikum.
  • Schützen-Festzelt: Traditionsreiche Atmosphäre, in der sich viele Schützenvereine und der Münchner Süden wohlfühlen. Und immer mal wieder kommt Arnold Schwarzenegger zum Dirigieren vorbei.
  • Paulaner Winzerer Fähndl: Der große Paulanerkrug verheißt, was es hier gibt: Gutes Bier. Die moderne Zapfanlage schafft 15 Maß pro Minute.

Impressionen: Die großen Wiesnzelte

Münchner Brauereien auf der Wiesn

Die sechs großen Münchner Brauereien schenken Bier auf dem Oktoberfest aus. Wir verraten Euch, was die Traditionshäuser so besonders macht.
Hier findet Ihr die Brauereien im Porträt
 

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Brandaktuell: Die neuen Trachtentrends

Das passende Dirndl oder eine neue Lederhosn für die Wiesn fehlt noch? Dann auf zum Angermaier: Das Traditionshaus präsentiert die neuen Trachten-Trends von klassisch und dezent bis farbenfroh und ausgefallen. Die Dirndl-Vielfalt reicht von Baumwolle und Leinen bis zu edler Seide, die Tracht für die Herren wartet mit Wildbock- und Hirschleder und edlen Verzierungen auf – und natürlich mit den passenden Accessoires. Jetzt die Trachten-Trends entdecken »

Kleine Zelte

  • Bodo's Cafézelt: Tagsüber ist Bodos ein gemütliches Kaffee- und Kuchenzelt. Ummmhhhbedingt den Kirschwasser-Krapfen probieren! Abends wendet sich das Blatt: Dann geht's ab bei fetziger Musik, Wein, Prosecco und legendären Cocktails.
  • Café Guglhupf: Hier dreht sich alles um den bayerischen Lieblingskuchen. Die "Café-Dreh-Bar" bietet verschiedene süße und herzhafte Guglhupf-Varianten, dazu gibt es Kaffee, Tee, Prosecco, Wein und mehr. Da guglhüpft das Schlemmerherz, während man den Wiesnbesuchern beim Flanieren zuschauen kann.
  • Café Kaiserschmarrn: Wie der Name schon sagt, kann man sich hier frisch zubereiteten Kaiserschmarrn schmecken lassen. Und auch die anderen süßen Versuchungen sind eine Sünde wert: Abends wird geflirtet, was das Zelt hält. An der Bar gibt's den wohl größten Spritz auf der ganzen Wiesn.
  • Café Mohrenkopf: Anlaufstelle für Naschkatzen, denn hier werden täglich frische Kuchen und Torten gebacken. Geheimtipp: der "Mohrenkopf" mit Sahne.
  • Feisinger's Kas- und Weinstubn: Das gemütliche Zelt mit unverkennbarem "Käse-Pacman" auf dem Dach bietet Schmankerl wie Raclette, Schupfnudeln oder Käsespätzle – hier fühlen sich auch Vegetarier wohl.
  • Fisch-Bäda: Erst 2013 auf der Wiesn Anker gelegt und schon eine Institution. Fischliebhaber, Familien und auch Veganer machen hier immer einen guten Fang.
  • Glöckle Wirt: Ein gemütliches Zelt für Feinschmecker und unser Tipp für ein günstiges Wiesnfrühstück als Grundlage: Unter der Woche kostet jede Weißwurscht bis zum 12-Uhr-Läuten nur 99 Cent.
  • Goldener Hahn: Der Hahn im Festzeltkorb ist heuer zum dritten Mal auf der Wiesn. Montags und mittwochs ist Traditionsnachmittag mit Kuhglockenmusik, Goaßlschnalzern und Schuhplattlern.
  • Haxnbraterei: Und dann die Haxn zum Himmel… lala lala lalaaaa! Auf Hochreiters legendäre Schweins- und Kalbshaxn hat selbst Alfons Schuhbeck schon ein Loblied gesungen.
  • Heimer Hendl- und Entenbraterei: Nach über 40 Jahren auf der Wiesn gibt's heuer einige News im Heimer-Hendlstall: einen neuen Standort, einen eigenen Biergarten und Paulaner Weißbier als süffige Alternative zum Hacker Festbier. Hier kann ganz in Ruhe und ohne Musik geschmaust werden.
  • Heinz Wurst- und Hühnerbraterei: "Geht's rüber zum Heinz, da gibt's was Fein's" – neben den traditionellen Wurst- und Geflügelspezialitäten auch leckere Angebote für Vegetarier.
  • Hühner- und Entenbraterei Ammer: Außen resch, innen saftig – so sind die Bio-Hendl und Ant'n beim Ammer. Die "älteste Hendlbraterei der Welt" ist bereits seit 1885 auf der Wiesn. Und damit quasi federführend im Bereich Geflügel.
  • Kalbsbraterei: Wie der Name schon sagt, liegt das Hauptgaumenmerk hier auf Spezialitäten vom Kalb. In der urigen Zirbenholzstube geht's tagsüber gemütlich zu, abends gibt's zünftige Hüttengaudi.
  • Metzger Stubn: Vor allem Fleischliebhaber fühlen sich im vinzenzmurr-Zelt wohl. Die Atmosphäre in der Holzstube für 130 Gäste ist gemütlich-kuschelig und besonders bei Firmen beliebt.
  • Münchner Knödelei: Ein kulinarischer Geheimtipp für Knödelfans: Das Zelt hat sich der Erhaltung und Verbreitung eines bayerischen Kulturguts verschrieben und zaubert Knödel in allen Varianten auf die Teller. Abends ist die Stimmung immer noch ein bisschen ausgelassener als sonst.
  • Poschner's Hühner- und Entenbraterei: Hier gibt es nicht nur feine Geflügelschmankerl zum Schlemmen, sondern auch was zum Schauen: die 2016 neu gestaltete Fassade mit vielen Details aus der Wiesn-Historie.
  • Schiebl's Kaffeehaferl: Am neuen Standplatz vor dem HB-Zelt von außen kaum zu sehen, aber: Das Kaffeehaferl ist tatsächlich ein Zelt mit 60 Sitzplätzen. Perfekt für einen Zwischenstopp mit Milchkaffee und selbstgemachten, frischen Apfelkücherln.
  • Wildstuben: Das Wiesn-Gehege für Platzhirschen und Rehlein, die bei feinen Wild-Spezialitäten schlemmen und zu späterer Stunde vielleicht auch die Wuidsau rauslassen möchten.
  • Wirtshaus im Schichtl: Auf geht' beim Schichtl: Im Festzelt zum legendären Theater ist den ganzen Tag etwas geboten – vom Frühschoppen über Mittags- und Kinderangebote bis zur traditionellen Wiesnparty am Abend.
  • Zum Stiftl: Außen edler Landhaus-Stil, im Herzen urige Skihütte: Im Stiftl-Zelt geht das wunderbar zusammen. Es ist für Familien ebenso empfehlenswert wie für Feierwillige, Gourmets rühmen das knusprige Stiftl Brathendl.
  • Zur Bratwurst: Alles hat ein Ende, nur die Gaudi in der Bratwurst nicht. Darum ist das kleine Zelt oft schon recht früh voll - aber im Biergarten findet sich häufig doch noch ein gemütliches Platzerl.
  • Zur Schönheitskönigin (Oide Wiesn): Das brandneue Volkssängerzelt auf der Oidn Wiesn lädt heuer zum ersten Mal ein – vor allem zum Mitmachen: Hier darf jeder musizieren und mitsingen oder einfach nur den Coupletsängern zuhören. Und, aufgepasst Mädels: Jeden Tag wird unter den Zeltbesucherinnen eine Schönheitskönigin gekürt.

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