Die Oide Wiesn: das historische Oktoberfest

Oide Wiesn 2014, Foto: Katy Spichal

Oktoberfest wie anno dazumal

Zwei große Festzelte, Schausteller, historische Buden und Fahrgeschäfte sorgen auf der Oidn Wiesn für urige Feststimmung. Seit dem Wiesn-Jubiläum 2010 gibt es die Oide Wiesn – und sie ist ein Erfolgsmodell: Mehr als eine halbe Million Menschen besuchen den historischen Teil des Oktoberfests jedes Jahr. Der Eintritt von drei Euro (Kinder bis 14 Jahre frei) wird belohnt mit günstigen Fahrgeschäften und besonderer Atmosphäre.

Öffnungszeiten und Preise

Eintritt: 3 Euro pro Person
Freier Eintritt für Kinder bis 14 Jahre und für Schwerbehinderte ab 50 Prozent mit gültigem Schwerbehindertenausweis sowie bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweis mit Sichtvermerk B auch Begleitperson frei.

Es gibt Einlassbändchen für die Oide Wiesn, damit man zwischendurch hinaus kann, ohne später nochmals Eintritt zahlen zu müssen.

Fahrgeschäfte: 1 Euro, die Eintrittskarte beinhaltet freien Eintritt zum Kulturprogramm der Festzelte

Betriebszeiten:
Kassenöffnung: täglich 9.30 Uhr, Einlass: 10 Uhr
Beginn: 10 Uhr (am 16.9. Schaustellergeschäfte erst ab 12 Uhr) Kassenschließung: 21.00 Uhr, danach freier Eintritt
Ausschank- und Musikende: 21.30 Uhr
Betriebsende Gastro mit Sitzplätzen: 22 Uhr
Betriebsende Schausteller/ Warenverkauf: 22.30 Uhr
Schließen des Festgeländes: 23 Uhr

 

Darum ist die Oide Wiesn so beliebt!

Was ist so besonders an der Oidn Wiesn? Ist es die Nostalgie, die Gemütlichkeit oder das typisch Bayerische? Wir haben bei den Besuchern nachgefragt..

Mitsingen im Volkssängerzelt "Zur Schönheitskönigin"

Neu auf der Oidn Wiesn ist das Volkssängerzelt „Zur Schönheitskönigin“. Die Wirtsleute Gerda und Peter Reichert haben sich der Tradition der Volkssängerei verschrieben und lassen in ihrem Festzelt diese für München typische Wirtshauskultur in der Tradition von Karl Valentin, Ida Schuhmacher, Weiß Ferdl, dem Roider Jackl oder Bally Prell, der „Schönheitskönigin von Schneizlreuth“, neu aufleben. Mehr zum Programm und der Gastronomie

Musikantenzelt "Herzkasperl"

Oide Wiesn 2014, Foto: Katy Spichal

Das Musikantenzelt "Herzkasperl" auf der Oidn Wiesn bietet die richtige Mischung bayerischer Lebensart und Kultur. Die Gäste erwartet eine ausgelassene, münchnerische Stimmung mit Musik, Kabarett, Theater und vielen bayerischen Highlights. Einfallsreich, witzig, interkulturell, frech und auch mal aufmüpfig kommen die Musikantinnen und Musikanten daher. Mit dabei sind bekannte Formationen wie die Well Buam. Ein Tanzboden im Zelt und im Garten lädt zum Tanzen ein.

Wieder dabei: das Festzelt "Tradition"

Oide Wiesn 2014, Foto: Katy Spichal

Feiern auf dem Oktoberfest wie damals? Im Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn ist es möglich. Da geht frisch gezapftes Bier in Steinkrügen über die Theke, hübsche Mädels in Tracht wirbeln über die Tanzfläche und Goaßlschnoizer lassen ihre Peitschen rhythmisch schwingen und knallen. Und auch kulinarisch setzen die Wirtefamilien Winklhofer und Wieser auf traditionelle Schmankerl vom Schweinsbraten über Zwetschgenbavesen und Augustiner-Bier, das im Keferloher-Tonkrug serviert wird. Traditionsbewusste können sich im Weißbiergarten zum Weißwurstfrühstück treffen. Die Kinder sind mit einem Limobrunnen im „Limogarten“ bestens versorgt.

Museumszelt: Nostalgie, Kinderprogramm, Sonderschau

Oide Wiesn 2013, Foto: Katy Spichal

Bei freiem Eintritt lädt das Museumszelt auf der Oidn Wiesn täglich dazu ein, historische Exponate aus der Oktoberfest-Geschichte zu bewundern. Ob Groß oder Klein, es gibt für jeden etwas zu entdecken. Die nostalgischen Fundstücke entführen die Besucher auf eine Reise in vergangene Wiesnjahrzehnte. Im Herzen des Zelts wartet die prachtvolle Münchner Schiffschaukel von 1925 auf die Besucher. Wer sich fragt, wie die Schausteller damals lebten und die Buden aufgebaut wurden, kann sich von dem ältesten erhaltenen Wohnwagen von 1905 und alten Bulldogs und Zugmaschinen inspirieren lassen.

Die Schaustellerei

Für nur einen Euro pro Fahrt wird die gute alte Zeit wieder lebendig – dabei dreht sich der „Kettenflieger Kalb“ von 1919 und das „Calypso“ lässt die 1950er Jahre wieder aufblühen.

Die „Fahrt ins Paradies“ wandelt gemütlich über Berg und Tal und auch die Volksfest-Lieblinge Schiffschaukel, Kinderkarussell und Kettenflieger sowie historische Wurf- und Schießbuden dürfen nicht fehlen. Bei der „Dicken Berta“ können die Besucher ihre Muskelkraft testen. Auch das Original Motodrom von 1928 kann wieder besucht werden. Und das Marionettentheater bringt Kinder zum Lachen.

Fakten zur Oidn Wiesn

Bewerbungen 2017: 95 (2015:118), zugelassen: 37 (2015: 38)

Gastronomie (8)
: 2 Festhallen, 1 Volkssängerzelt, 2 Wurstbratereien, 1 Feinkost, 1 Stehcafé/ Milch/ Backwaren, 1 Stehausschank (Sekt)

Schaustellungen (21): 5 Wurf- und Spielbuden (u.a. „Dicke Berta“, „Runter mit dem Zylinder“), 4 Schießbuden, 4 Kinderfahrgeschäfte, 2 Rundfahrgeschäfte (u.a. „Calypso“, „Fahrt ins Paradies“), 2 Schau- und Belustigungen (u.a. Steilwand „Original Motodrom“), 1 Kettenflieger, 1 Schiffschaukel, 1 Marionettentheater, 1 Museumszelt (mit Gastronomie)

Warenverkauf (8): 5 Eis und Süßwaren, 2 Scherzartikel und Souvenirs, 1 Glasierte Früchte

Bierpreis auf der Oidn Wiesn: 10,60 – 10,70 Euro (2015: 10,10 – 10,20 Euro)
 

Video: So schön ist die Oide Wiesn

Das gibt es sonst noch auf der Wiesn

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