Tolle Stimmung beim „Gay Sunday“ in der Bräurosl

"Gay Sunday" in der Bräurosl, Foto: muenchen.de/Dan Vauelle

Oberbürgermeister Dieter Reiter dirigiert einen Marsch

(17.9.2017) Am Sonntag feierten in der Bräurosl tausende Menschen den "Gay Sunday" - ein Fest, das im Zeichen des gegenseitigen Respekts steht. Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter schaute vorbei und dirigierte die Band für ein kurzes Ständchen.

"Gay Sunday" in der Bräurosl, Foto: muenchen.de/Dan Vauelle
Oberbürgermeister Dieter Reiter dirigiert beim "Gay Sunday"

Der „Gay Sunday“ ist eine Tradition in der Bräurosl. Bereits mittags wurde das Wiesn-Zelt wegen Überfüllung geschlossen. Neben dem Plädoyer für einen respektvollen Umgang mit allen Menschen, egal welcher sexuellen Orientierung, ist der "Gay Sunday" natürlich auch immer das: Eine ausgelassene, bunte Party. Oberbürgermeister Dieter Reiter kam ebenfalls vorbei und dirigierte traditionell kurz die Musikkapelle in der Bräurosl. „Ich finde es einfach immer cool, Aktionen mit der LGTB-Community zu machen und zu feiern. Das Markenzeichen der Stadt München ist es, tolerant, bunt und weltoffen zu sein.“ sagte der Münchner Oberbürgermeister.

Riesen-Andrang im Zelt

Impressionen vom "Gay Sunday" 2017, Foto: muenchen.de/Dan Vauelle

Bereits am Mittag eröffnete die Bräurosl persönlich traditionell mit ihrem Eingangsständchen „Servus, Gruezi und Hallo“ den „Gay Sunday“. Der Andrang war wie immer groß, schon gegen Mittag mussten die Türen geschlossen werden.

Rund 7.000 Besucher waren im Zelt, entsprechend ausgelassen war die Stimmung. Bereits seit Anfang der 70er Jahre wird der „schwule Sonntag“ in der Bräurosl gefeiert. Die Tradition des Dirigierens der Kapelle hat übrigens Alt-OB Christian Ude eingeführt. Was anfangs nur als Spaß gedacht war, ist mittlerweile ebenso zu einem festen Ritual wie der Anstich einen Tag zuvor im Schottenhamel.

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