Corona: Diese Regeln gelten in München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Strengere Corona-Regeln – 2G in Außengastronomie in München

Die Corona-Regeln in Bayern sind seit dem 24. November und vorerst bis 15. Dezember zusätzlich verschärft. Es gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, zudem wurden die 2G- und 2G-plus-Regelungen auf weitere Bereiche ausgedehnt. Clubs und Bars müssen schließen. In München gilt seit dem 1. Dezember 2G zusätzlich auch in der Außengastronomie. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Schulen, Restaurants, Veranstaltungen, Kultur, Freizeit und Sport.

Geisterspiele und mehr: Neue Corona-Maßnahmen ab 4. Dezember

Auf Grundlage der Beschlüsse, die die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 2. Dezember 2021 gemeinsam mit der Bundeskanzlerin gefasst haben, hat der bayerische Ministerrat am 3. Dezember zusätzliche Anpassungen der Corona-Regeln beschlossen.

So werden bereits ab dem 4. Dezember bei überregionalen Sportveranstaltungen wie Spielen der Fußball-Bundesliga in Bayern keine Zuschauer mehr zugelassen (Geisterspiele). Ab dem 8. Dezember gilt auch im Einzelhandel 2G. Zudem kommt es zu Verschärfungen der Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.

Alle Details gibt es hier im Bericht aus der Kabinettssitzung vom 3. Dezember 2021 >>>

 

Kontakte, Gastronomie, Veranstaltungen: Das gilt in München und Bayern

Das bayerische Kabinett hat am 23. November weitere Verschärfungen bei den Regeln für Gastronomie, Beherbergung, Maskenpflicht und weitere Bereiche beschlossen, die nach Behandlung im Landtag seit dem 24. November in Kraft sind. Ziel der neuen Maßnahmen ist, die vierte Welle mit hohen Infektionszahlen und großer Belastung der Krankenhäuser zu brechen. Daher wird in Hotspot-Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 1.000 das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren.

Derzeit gelten in München und Bayern die in der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 23.11.2021 festgelegten Maßnahmen.

Zusätzlich gilt in München seit dem 1. Dezember 2021 2G auch in der Außengastronomie.

Hier gibt es weitere Informationen zu diesem Thema >>

Neue Maßnahmen seit dem 24. November:

  • Für ungeimpfte Personen gelten Kontaktbeschränkungen: Maximal 5 Personen aus maximal 2 Haushalten, Kinder unter 12 Jahre nicht eingerechnet.
  • Seit Mittwoch, 1. Dezember, gilt die 2G-Regelung in München auch für die Außengastronomie. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am Sitzplatz zulässig, außerhalb des Sitzplatzes gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Die 2G-Regel gilt auch für körpernahe Dienstleistungen wie Friseure und Nagelstudios, in Hochschulen und vergleichbaren Einrichtungen wie Fahr- oder Musikschulen sowie in Bibliotheken und Archiven sowie Parteiveranstaltungen.
  • Ausgenommen von der 2G-Regel bleibt der Handel – hier gilt allerdings eine Beschränkung der Kundenzahl. Auch medizinische und pflegerische Leistungen sind weiter nach 2G möglich.
  • Die 2G plus-Regelung – also Zutritt nur für Genesene und Geimpfte nach vorherigem Corona-Test – wird auf Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen ausgeweitet. Sie gilt zudem in Sport- oder Freizeiteinrichtungen wie Bädern und Saunen sowie bei Messen.
  • Besucherbegrenzung bei Veranstaltungen: Wo 2G plus gilt, sind indoor und outdoor maximal 25% der Kapazität zulässig.
  • Im öffentlichen Nahverkehr gilt die 3G-Regel: Fahrgäste müssen geimpft, genesen oder getestet sein (maximal 24 Stunden alter PCR- bzw. Antigentest) und das entsprechende Zertifikat auf Verlangen vorzeigen können.
  • Hotspot-Regelung: Für Regionen mit einer Inzidenz über 1.000 gilt eine Hotspot-Regelung: Freizeit-, Sport- und Kulturveranstaltungen sind nicht mehr erlaubt. Auch Gastronomie, Freizeiteinrichtungen, körpernahe Dienstleistungen (außer Friseure und medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen) und Hotels werden geschlossen. Hochschulen dürfen nur noch digital Seminare und Vorlesungen abhalten. Schulen, Kitas und Handel bleiben geöffnet, letzterer allerdings mit einer Begrenzung von einem Kunden pro 20 Quadratmetern.
  • Die Hotspot-Regelung gilt, bis der Inzidenzwert fünf Tage in Folge unterhalb der Grenze von 1.000 lag.
  • Kinder sind ohne Impfung bis zu einem Alter von 12 Jahren und 3 Monaten von der 2G-Regel ausgenommen.
  • Schüler*innen über 12 Jahre sind von der 2G-Plus-Regel sowie minderjährige Schüler*innen bei der eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten von der 2G-Regel befreit.
  • 3G am Arbeitsplatz: Die Zugangsregelung „3G“ gilt bundesweit in allen Betrieben. Die Einhaltung der Regelung soll täglich vom Arbeitgeber kontrolliert werden. Dort wo keine betrieblichen Gründe entgegenstehen, soll die Arbeit vom häuslichen Arbeitsplatz (Homeoffice) ermöglicht werden.
  •  Die derzeitigen Coronazahlen für München gibt's hier

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Für ungeimpfte Personen gelten Kontaktbeschränkungen. Erlaubt sind Treffen von maximal 5 Personen aus 2 Haushalten. Kinder unter 12 Jahren und drei Monaten sowie Geimpfte und Genesene werden für die Gesamtzahl der Personen und der Haushalte nicht mitgezählt.

Die Kontaktdatenerhebung wird auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (spreading) beschränkt.
Das sind:

  • alle geschlossenen Veranstaltungen ab 1.000 Personen
  • körpernahe Dienstleistungen
  • Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten).
  • In allen anderen Bereichen entfällt die Kontaktdatenerhebung.

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.

Maskenpflicht: Wo FFP2-Maske getragen werden muss

Als Maskenstandard gilt die FFP2-Maske.

  • In der Schule und für Kinder und Jugendliche gelten wieder die schon gewohnten Sonderregeln (Stoffmaske in der Grundschule, im Übrigen medizinische Maske).
  • In geschlossenen Räumen gilt FFP2-Maskenpflicht auch wenn der Zutritt durch 3G, 2G oder 2G-Plus geregelt ist
  • In der Gastronomie gilt die Maskenpflicht seit 1. Dezember 2021 auch in der Außengastronomie. Am Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden.
  • Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht ausnahmslos
  • FFP2-Maskenpflicht gilt ebenso bei Veranstaltungen unter freiem Himmel.

Mehr Infos zur Maskenpflicht gibt's hier

ÖPNV: 3G-Regel bei Bahn, Bus und Tram

Bundesweit gilt seit dem 24. November die 3G-Regel für den öffentlichen Nahverkehr und im Fernverkehr der Deutschen Bahn. So müssen auch in München Fahrgäste der MVG und des MVV in Bus, Tram, S-Bahn oder U-Bahn entweder geimpft, genesen oder getestet sein (max 24 Std. alter Antigen- oder PCR-Test) und einen entsprechenden Nachweis mitführen. Es besteht zudem FFP2-Maskenpflicht.

Ausgenommen sind Schüler*innen und Kinder unter 6 Jahren.

Gastronomie: Das sind die Regelungen

  • In der Gastronomie gilt generell die 2G-Regelung. Es besteht FFP2-Maskenpflicht. Am Platz kann die Maske abgenommen werden. Für Kinder unter 12 Jahren und drei Monaten gelten die 2G-Regeln nicht. Minderjährige Schüler*innen über 12 Jahre sind in der Gastronomie ebenfalls von der 2G-Regel ausgenommen.
  • Seit Mittwoch, 1. Dezember, gilt die 2G-Regelung in München auch für die Außengastronomie. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am Sitzplatz zulässig, außerhalb des Sitzplatzes gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Für die Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 22 Uhr und bis 5 Uhr.
  • Bei einer Inzidenz von über 1000: Gastronomische Betriebe müssen schließen.

 

Schulen, Kitas, Hochschulen: Was jetzt gilt

Schulen

  • Eltern und andere Dritte dürfen das Schulgelände nur nach der 3G-Regel betreten.
  • Maskenpflicht in der Grundschulstufe und allen weiterführenden Schulen: Bis auf Weiteres gilt die Maskenpflicht im Schulgebäude auch wieder im Unterricht am Platz, für sonstige Schulveranstaltungen sowie für die Mittagsbetreuung. Seit 24.11. gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske auch beim Indoor-Sport. Grundschüler können wie bisher Stoffmasken verwenden (eine medizinische Maske wird empfohlen). Für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske („OP-Maske“).
  • Es findet inzidenzunabhängig Präsenzunterricht statt.
  • Testpflicht: In der Grundschule sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) sowie am Montag ein zusätzlicher Schnelltest durchgeführt. An weiterführenden Schulen erfolgt drei Mal pro Woche ein Selbsttest. Bei einem Infektionsfall in einer Klasse werden die Teilnehmer dieser Klasse eine Woche lang an jedem Schultag getestet. Vollständig geimpfte Schüler*innen ab 12 Jahren sind von der Testpflicht befreit.
    Ungeimpfte Lehrkräfte unterliegen seit 24.11. der täglichen Testpflicht unter Aufsicht.
  • Quarantäne: Gibt es einen positiven Corona-Fall in einer Klasse, gilt die Quarantäne in der Regel nur für die Schülerinnen und Schüler, die unmittelbaren Kontakt zu der erkrankten Person hatten – nicht mehr für die ganze Klasse. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall.

Kinderbetreuung

  • Für Beschäftigte in Kindertagesstätten gilt tägliche Testpflicht. Dritte, beispielsweise Eltern, dürfen das Gelände nur nach der 3G-Regelung betreten. Ausgenommen sind die Abgabe oder Abholung von Kindern.
  • Um das Infektionsrisiko in den Kindertageseinrichtungen möglichst gering zu halten und die Sicherheit der Kinder, deren Familien und der Beschäftigten zu erhöhen, empfiehlt das Gesundheitsreferat dringend die Kinder in den Randzeiten möglichst nicht zusammenzulegen. Sollte dies aus personellen Gründen erforderlich werden, sollte sich die Zusammenlegung auf Kinder aus maximal 2 Gruppen beschränken. Die entsprechende Dokumentation der Gruppenzusammensetzung ist verpflichtend. Eventuelle Auswirkungen auf die Betreuungszeiten regelt jeder Träger beziehungsweise jede Einrichtung individuell aufgrund der Gegebenheiten vor Ort.
  • Pro Betreuungswoche sind für jedes Kind drei Coronatests anzubieten oder die kostenlose Abholung von Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

Hochschulen

  • In Hochschulen gilt die 2G-Regelung.
  • Zudem gilt die allgemeine Maskenpflicht.
  • Es gilt aber nach den allgemeinen Regeln Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird
  • Bei einer Inzidenz von über 1000 dürfen Hochschulen Vorlesungen und Seminare nur noch digital anbieten.

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

Kultur: Das gilt für Museen, Kinos, Theater, Schlösser und Veranstaltungen

Veranstaltungen, Museen, Ausstellungen, zoologische und botanische Gärten, Theater, Kinos, Gedenkstätten etc. können für Besucher geöffnet werden.

  • Hier gilt die 2G-plus-Regel. Als Testnachweis genügt ein Schnelltest.
  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 1000 sind Freizeit- und Kulturveranstaltungen nicht mehr erlaubt. Kulturstätten müssen geschlossen werden.

Jahres- und Weihnachtsmärkte sowie Volksfeste finden nicht statt.

Im Bereich kultureller Veranstaltungen besteht für Zuschauer und Mitarbeiter FFP2-Maskenpflicht, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten wie auch für zoologische und botanische Gärten besteht in geschlossenen Räumen für die Besucher FFP2-Maskenpflicht.

Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen dürfen nur noch bei einer Auslastung von maximal 25 Prozent der möglichen Besucherzahlen stattfinden. Dies gilt für Indoor- und Outdoor-Veranstaltungen.

Bei verpflichtendem 2G gilt die Maskenpflicht bei allen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen unter freiem Himmel auch außerhalb von Eingangs- und Begegnungsbereichen.

Freizeit: Clubs und Diskotheken müssen schließen

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Einrichtungen sind seit 24.11. wieder geschlossen.
  • Für Freizeiteinrichtungen wie Saunen, Bäder, Seilbahnen oder Spielhallen gilt die 2G plus-Regel.
  • Die Öffnung von Hallenbädern und Saunen ist erlaubt. Medizinische Thermen dürfen ebenfalls öffnen. Es gilt hier die 2G plus-Regel.
  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist zulässig. Es gilt die 2G plus-Regel.
  • Stadt- und Gästeführungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerken, Berg-, Kultur- und Naturführungen sind zulässig. Es gilt die 2G plus-Regel.
  • Bibliotheken und Archive können geöffnet werden. Der Zutritt erfolgt nach der 2G-Regel.
  • Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, sowie touristische Bahnverkehre und touristische Reisebusverkehre sind zulässig.
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen dürfen öffnen.

Einkaufen und Dienstleistungen: Begrenzung der Kundenzahl

Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

Friseure, Fußpflege und auch andere körpernahe Dienstleistungen sind zulässig. Es gilt die 2G-Regel. Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 1.000 sind körpernahe Dienstleistungen (außer Friseure und medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen) untersagt.

Im Handel gilt seit 24.11. eine Beschränkung auf einen Kunden pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche. In Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz von über 1.000 ist ein Kunde pro 20 Quadratmeter zulässig.

Märkte können outdoor sämtliche Waren verkaufen. Überregionale Märkte sind mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten zugelassen.

Sport: Was jetzt gilt

  • Für Sport in geschlossenen Räumen und auf Sportanlagen gilt die 2G-plus-Regel.
  • Ausgenommen davon sind minderjährige Schüler*innen über 12 Jahre und 3 Monate, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, wenn sie selbst Sport treiben.
  • Unter freiem Himmel (außerhalb von Sportanlagen) ist die Sportausübung ohne Testnachweis gestattet. Personenobergrenzen für die Sportausübung gibt es dort derzeit nicht.

 

Was für öffentliche und private Feiern gilt

  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten – also zum Beispiel Geburtstage oder Hochzeitsfeiern – gilt seit dem 24.11. die 2G-plus-Regelung.
  • Ausgenommen sind Feierlichkeiten in gastronomischen Betrieben.

Hotels: Infos zu Übernachtungen

  • Für Beherbergungsunternehmen gilt die 2G-Regel. Für Kinder unter 12 Jahren und drei Monaten gelten die 2G-/2G-Plus-Regeln nicht. Minderjährige Schüler*innen über 12 Jahre sind im Beherbergungswesen ebenfalls von der 2G-Regel ausgenommen. Außerdem ausgenommen: Aufenthalte zu unaufschiebbaren beruflichen oder geschäftlichen Zwecken. Hier gilt die 3G-plus-Regel - der negative PCR-Testnachweis muss bereits bei Ankunft vorliegen und alle 72 Stunden erneuert werden.
  • In Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz von über 1000 müssen Beherbergungsbetriebe schließen.
  • Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insbesondere zur Maskenpflicht
  • Gäste dürfen Kur-, Therapie- und Wellnessangebote von Hotels wie zum Beispiel Schwimmbäder nutzen.

Versammlungen, Gottesdienste und Messen

Gottesdienste und Versammlungen indoor nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen.

Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot. Die Maskenpflicht richtet sich künftig nach den allgemeinen Regeln.

Für Messen gilt seit 24.11. die 2G plus-Regel. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich.

Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens hat die Stadt München zum Schutz der besonders vulnerablen Gruppe der Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen sowie von Einrichtungen der Behindertenhilfe eine Allgemeinverfügung erlassen.

Neben verschärften Test- und Quarantänepflichten für die Beschäftigten ist dort für Münchner Einrichtungen auch festgelegt, dass Besucher*innen selbst dann, wenn sie geimpft oder genesen sind, generell einen aktuellen negativen Schnelltest vorlegen müssen. Nicht geimpfte oder genesene Besucher*innen benötigen einen negativen PCR-Test.

Zur Allgemeinverfügung vom 11.11.2021

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Auch per Bahn, Bus oder Auto Test- und Nachweispflicht

Für alle Einreisenden nach Deutschland ab 12 Jahren gilt eine Test- bzw. Nachweispflicht - egal, ob die Einreise per Flugzeug, mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff oder mit dem Auto erfolgt.

Weitere Regelungen wie die Anmeldepflicht oder die Quarantänepflicht richten sich danach, ob sie aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreisen.

Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorien eingestuft sind, finden sich tagesaktuell auf der Webseite des RKI.

Testpflicht für Einreisende

  • Alle Einreisenden ab 12 Jahren müssen bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen aktuellen Testnachweis vorlegen, es sei denn, sie sind geimpft oder genesen. Bislang galt die Testpflicht schon für die Einreise mit dem Flugzeug aus jedem anderen Land. Nun gilt sie auch für Reisen mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff und im Individualverkehr, also auch mit dem Auto.
  • Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt auch für Geimpfte und Genesene die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen Negativ-Tests.

Anmeldepflicht für Einreisende

  • Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren.
  • Sofern binnen zehn Tagen nach Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten, muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (in München per E-Mail an gs-is-mw.gsr@muenchen.de) unverzüglich informiert werden.

Quarantänepflicht für Einreisende

Für Einreisende aus Hochrisikogebieten oder oder Virusvariantengebieten gilt darüber hinaus die Pflicht zur häuslichen Quarantäne nach den Regelungen der CoronaEinreiseV.

Ausnahmen und weitere Informationen in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
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