Corona: Diese Regeln gelten in München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Coronavirus: Notbremse aufgehoben - weitere Lockerungen seit 12. Mai

Die bayerische Staatsregierung hat eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 2. Juni beschlossen. Da der 7-Tage-Inzidenz-Wert fünf Mal in Folge unter 100 lag, gibt es in München jedoch einige Lockerungen der Corona-Regeln. Die Notbremse ist außer Kraft, zudem dürfen seit Mittwoch, 12.5. auch Außengastronomie, Kinos und Theater öffnen. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Kontakte, Schulen, Restaurants, Kultur, Freizeit und Sport.

Inzidenzeinstuftung "50 bis 100": Was sich bei den Corona-Regeln geändert hat

Für Bayern sind derzeit die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die Einreise-Quarantäneverordnung maßgeblich für die geltenden Corona-Maßnahmen. Laut Erstgenannter konnte die Stadt München nun im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium und nach Maßgabe der jeweiligen staatlichen Rahmenkonzepte weitere Öffnungsschritte für Außengastronomie, Kultur, Kontakte und Sport zulassen, da am 9. Mai die 7-Tage-Inzidenz laut RKI fünf Tage in Folge 100 nicht überschritten hatte. Das bedeutet darüberhinaus, dass auch die verschärften Regelungen der Notbremse ausgelaufen sind.

Somit hat es in dieser Woche einige Lockerungen der Coronamaßnahmen gegeben:

  • Seit Dienstag, 11.5. ist die Corona-Notbremse aufgehoben. Unter anderem gibt es daher Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen, die nächtliche Ausgangssperre entfällt und Museen sowie Gedenkstätten dürfen mit vorheriger Terminbuchung wieder öffnen.
  • Seit Mittwoch, 12.5. können im Rahmen einer neuen Allgemeinverfügung Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos wieder öffnen und auch kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel ist dann wieder möglich
  • Welche Lockerungen der Corona-Regelungen es gibt: Übersicht

So läuft die Anwendung der inzidenzabhängigen Regeln

Viele Regelungen – etwa zu Kontaktbeschränkungen, Einzelhandel, Museen, Galerien oder Sport – sind derzeit abhängig von der Höhe des 7-Tage-Inzidenzwerts. Die jeweiligen Grenzwerte sind dabei eine 7-Tage-Inzidenz von über 35, über 50 oder über 100. 

  • Da der 7-Tage-Inzidenz-Wert von 100 am 9.5. zum 5. Mal in Folge unterschritten wurde, gelten seit Dienstag, 11. Mai einige Lockerungen in München. Die Notbremse ist außer Kraft gesetzt, zusätzlich sind weitere Lockerungen beschlossen worden.
  • Die Inzidenzeinstufung gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung immer solange, bis ein Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten bzw. der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Die dann maßgeblichen Regelungen treten anschließend ab dem zweiten Tag nach der drei-/fünfmaligen Über-/Unterschreitung in Kraft.
  • Informationen zu aktuellen Corona-Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz in München.

Neue Regelung für vollständig geimpfte und genesene Personen

Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist) werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Ausnahmen können für vulnerable Gruppen gemacht werden.

Eine mögliche Ausgangssperre nach 22 Uhr bei einer 7-Tages-Inzidenz über 100 sowie die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung.

Kontakte: Stufenmodell je nach 7-Tages-Inzidenz

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist je nach 7-Tage-Inzidenz wie folgt gestattet:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet).
     

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet).
  • zudem ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus dem eigenen und höchstens einem weiteren Hausstand umfasst.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet). 


NEU: Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind seit 6. Mai von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Bei privaten Zusammenkünften, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.

Nächtliche Ausgangssperre gilt nicht mehr

SEIT 11. MAI GILT DIE AUSGANGSSPERRE NICHT MEHR IN MÜNCHEN

Nur bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

gilt eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr, während der die Wohnung nur verlassen werden darf z.B. aufgrund:

  • der Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen
  • der Berufsausübung im Sinne des Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  • der Begleitung Sterbender
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen

NEU: Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind seit 6. Mai von der Ausgangssperre ausgenommen.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in München auf muenchen.de/coronazahlen

Kultur: Museen, Theater, Kinos dürfen wieder öffnen

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

NEU: Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen dürfen öffnen. Besucherinnen und Besucher benötigen einen aktuellen negativen Testnachweis (höchstens 24 Stunden alter negativer Schnelltest oder ein höchstens 48 Stunden alter negativer PCR-Test). Vollständig gegen Corona geimpfte Personen und Genesene sowie Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen Testnachweis.

Autokinos sind seit 28.4. inzidenzunabhängig zugelassen, wenn der Betreiber ein entsprechendes Infektionsschutzkonzept vorweisen kann. Für die Besucher besteht auf dem Gelände außerhalb ihres Kraftfahrzeuge FFP2-Maskenpflicht.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Schlösserverwaltung und vergleichbare Kulturstätten, sowie die Innenbereiche zoologischer und botanischer Gärten können für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung öffnen. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten, die zulässige Besucherzahl bestimmt sich nach dem vorhandenen Besucherraum, so dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig gewahrt wird. Für die Besucher gilt FFP2-Maskenpflicht. 
 

Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz 100

  • sind die genannten Kulturstätten geschlossen.
  • Ausnahmen gelten für Autokinos. Zudem dürfen die Außenbereiche zoologischer und botanischer Gärten seit 28.4. auch oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100 öffnen. Zusätzlich zum oben genannten Hygieneregeln müssen alle Besucher ab 6 Jahren einen negativen Corona-Test vorweisen (max. 24 Stunden alt) oder vollständig geimpft oder genesen sein.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50

  • können die genannten Kulturstätten für Besucher auch ohne vorherige Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung öffnen.

Mehr Informationen unter muenchen.de/corona.

Wo in München ein Alkoholverbot gilt

Ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum gilt

  • ganztägig auf dem Viktualienmarkt
  • sowie täglich von 18 bis 6 Uhr in der Fußgängerzone (und Umgebung), auf dem Gärtnerplatz und auf dem Wedekindplatz.

Ausgenommen von diesem Alkoholkonsumverbot ist der konzessionierte Außenbereich von Gaststätten, die im Rahmen der "Allgemeinverfügung für die weiteren Öffnungsschritte" unter bestimmten Voraussetzungen betrieben werden dürfen.

Einkaufen und Dienstleistungen: Was öffnen darf und was nicht

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tages-Inzidenz über 50 ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsgeschäfte untersagt.

Ausgenommen sind

  • der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen
  • Gartenmärkte, Blumenfachgeschäfte und Buchhandlungen
  • Ladengeschäfte von Handwerksbetrieben und körperfernen Dienstleistungsbetrieben

Märkte sind bis auf den Verkauf von Lebensmitteln, Pflanzen und Blumen untersagt.
 

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • In den Ladengeschäften sind mit vorheriger Terminbuchung und Registrierung zur Kontaktnachverfolgung Terminshopping-Angebote („Click & Meet“) zugelassen. Die Testpflicht entfällt.
  • Alle zuvor noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungen werden unter den bereits für Friseure und Fußpfleger geltenden Bedingungen wieder zugelassen (Mindestabstand, Hygienekonzept, FFP2-Maskenpflicht, Quadratmeter je Kunde etc.). Die Testpflicht entfällt. Hundeschulen sind seit dem 10. Mai sogar bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 165 wieder zugelassen.
     

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100

Terminshopping-Angebote („Click & Meet“) sind für vollständig geimpfte oder genesene Personen oder bei Vorlage eines negativen Tests auch bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150 zugelassen (max. 24h alter POC-Antigentest oder Selbsttest unter Aufsicht des Geschäftsbetreibers oder vor höchstens 48h vorgenommener PCR-Test, Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen Testnachweis).

Die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften („Click & Collect“) ist auch bei einer Inzidenz über 150 ohne Test zulässig.

Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist – wie zum Beispiel Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche Betriebe – sind ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 untersagt.

Ausgenommen sind die Dienstleistungen der Friseure sowie der Fußpflege, diese dürfen weiterhin angeboten werden, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können (höchstens 24 Stunden alten PCR- oder Antigen-Schnelltest oder einen Selbsttest unter Aufsicht).

Auch Krankengymnastik und Physiotherapie sind weiterhin erlaubt. Das Personal muss eine FFP2-Maske tragen und der Kundenzutritt durch vorherige Terminreservierung gesteuert sein.

Körperferne Dienstleistungsbetriebe und Handwerksbetriebe dürfen ihre Ladengeschäfte inzidenzunabhängig – also oberhalb wie unterhalb einer 7-Tage-Inzidenz 100 – unter den für Ladengeschäfte geltenden allgemeinen Maßgaben öffnen.

Sport: Lockerungen seit 11. Mai

Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden. Die Sportausübung im Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie folgt zulässig:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • ist Individualsport mit maximal 5 Personen aus 2 Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, möglich.
  • NEU SEIT 12.5.: Darüber hinaus hat die Stadt im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium und nach Maßgabe des staatlichen Rahmenkonzepts kontaktfreien Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel zugelassen unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen aktuellen negativen Testnachweis (höchstens 24 Stunden alter negativer Schnelltest oder ein höchstens 48 Stunden alter negativer PCR-Test) verfügen. Vollständig gegen Corona geimpfte Personen und Genesene sowie Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen Testnachweis.
  • Hier gibt es die Allgemeinverfügung mit dem Rahmenkonzept für Sport


Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

  • ist nur kontaktfreier Individualsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt.
  • Zudem ist seit 28.4. der kontaktlose Sport in Gruppen von bis zu fünf Kindern bis 14 Jahren im Freien gestattet. Trainer und Anleitungspersonen dürfen an diesem Sport teilnehmen, wenn sie vollständig geimpft oder genesen sind oder ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis nachweisen können.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50

  • ist darüber hinaus kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, erlaubt.

Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind seit 6. Mai beim Sport von den geltenden Kontaktbeschränkungen ausgenommen (unabhängig von der Inzidenzeinstufung).

Schulen: Stufenmodell seit dem 15. März

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100

findet an allen Schularten in allen Jahrgangsstufen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt. Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über einen negativen Corona-Test (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Testpflicht gilt zweimal wöchentlich.
 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 (nicht 165)

findet an den 4. Klassen der Grundschule, der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.
Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests verfügen und dieses auf Anforderung vorweisen können oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Die Testpflicht gilt mindestens zweimal wöchentlich.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50

erfolgt in den Grundschulklassen Präsenzunterricht. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen gilt Präsenzunterricht nur, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wo dies nicht möglich ist, findet Wechselunterricht statt.
 

Testpflicht an den Schulen seit 12. April:

  • Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, dass unabhängig vom Inzidenzwert eine Testpflicht für alle Schüler*innen, die am Präsenz- oder Wechselunterricht teilnehmen, sowie auch für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal gelten soll.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 soll die Testpflicht zweimal wöchentlich, bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 mindestens zweimal wöchentlich gelten.
     

Während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen besteht für alle Schülerinnen und Schüler Maskenpflicht.

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

Ab dem 7. Juni 2021 wird in Bayern an allen weiterführenden Schulen in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz kleiner 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht zugelassen.

Kitas, Kindertagespflegestellen und ähnliche Angebote

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

erfolgt die Betreuung im eingeschränkten Regelbetrieb in festen Gruppen.
 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100

ist nur noch Notbetreuung möglich.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50

ist in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder der Regelbetrieb möglich.


Für Schulkinder, die in Kitas betreut werden – z.B. in Hort oder Tagesheim – gilt eine Testpflicht analog der Regelung zum Schulbesuch.

Gastronomie: Abholung und Lieferung erlaubt – Lockerungen seit 12.5.

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Aufgrund der Inzidenzfestlegung „50-100“

lässt die Stadt München im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium und nach Maßgabe des staatlichen Rahmenkonzepts die Öffnung der Außengastronomie zu:

  • Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein höchstens 24 Stunden alter negativer Schnelltest oder ein höchstens 48 Stunden alter negativer PCR-Test der Tischgäste erforderlich. Vollständig gegen Corona geimpfte Personen und Genesene sowie Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen Testnachweis.
  • Die Schließung muss spätestens um 22 Uhr erfolgen.
  • Eine vorherige Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung ist erforderlich.
  • Zur Allgemeinverfügung mit dem Rahmenkonzept für die Gastronomie

Weiterhin gilt: Die Innenräume von Gastronomiebetrieben jeder Art einschließlich Betriebskantinen bleiben geschlossen. Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Ein Verzehr vor Ort ist untersagt.

Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen ist ausnahmsweise zulässig, wenn der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort für die Betriebsabläufe zwingend erforderlich ist.

Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen

  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt.
  • Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet.
  • Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.
  • Der Betrieb von Seilbahnen sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten ist untersagt.
  • Die Bayerische Seenschifffahrt kann abhängig von der 7-Tages-Inzidenz im betreffenden Landkreis den Betrieb wieder aufnehmen. Mehr Informationen hier
  • Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen sind untersagt.
  • Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Hochschulen, Bibliotheken und Archive

  • An den Hochschulen finden keine Präsenzveranstaltungen statt. Praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, sind unter Mindestabstand zulässig.
  • Bibliotheken und Archive können geöffnet werden.

Tagungen und Kongresse

  • Messen, Kongresse, Tagungen bleiben untersagt.

Maskenpflicht: FFP2-Masken im Einzelhandel und ÖPNV verpflichtend

Derzeit besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske

  • in den Verkaufsräumen aller Geschäfte, sowie auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen
  • bei der Abholung von Essen "To Go", bestellten Büchern und Medien in Bibliotheken, sowie Waren per "Click and Collect"
  • beim Besuch von Biergärten und Restaurants im Innen- und Außenbereich. Am Tisch darf die Maske abgenommen werden.
  • an Verkaufsständen auf Märkten
  • für Besucher von Gottesdiensten
  • im öffentlichen Personenfernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt
  • im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen
  • für die Schülerbeförderung
  • beim Besuch von Arztpraxen
  • in den Alten- und Pflegeheimen
  • in Musikschulen, es sei denn, das aktive Musizieren lässt eine Maskenpflicht nicht zu
  • für theoretischen und praktischen Fahrschulunterricht sowie Fahrschulprüfungen
  • für Besucher von Kulturstätten (z.B. Museen, Schlösser, Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Autokinos)
  • im Tierpark Hellabrunn und im Botanischen Garten
  • für Beschäftigte ambulanter Pflegedienste und teilstationärer Pflegeeinrichtungen, soweit sie in Kontakt mit Pflegebedürftigen sind

Das Bußgeld bei vorsätzlichem Erstverstoß beträgt 250 Euro.

Aktuell gilt in München an stark besuchten Orten in der Münchner Altstadt auch im Freien eine generelle Maskenpflicht. Seit 10. März ist die zeitliche Geltungsdauer der Maskenpflicht in der Innenstadt täglich von 9 bis 21 Uhr. Aufgrund einer Allgemeinverfügung muss man in diesem Zeitraum an folgenden Plätzen eine Maske tragen:

  • Altstadt-Fußgängerzone (u.a. Neuhauser Straße, Kaufinger Straße, Theatinerstraße)
  • Marienplatz
  • Stachus
  • Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle
  • Rindermarkt
  • Viktualienmarkt
  • Sendlinger Straße und Sendlinger-Tor-Platz
  • Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt
  • Dienerstraße
  • Schrammerstraße
  • Landschaftstraße
  • Beidseitige Gehwege im Tal (im Bereich der Hausnummern 1 bis 48)
  • Schützenstraße

Auf die Maskenpflicht wird an den Zugängen zu den jeweiligen Bereichen mit Schildern hingewiesen.

Öffentliche Gebäude: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben.

Arbeit: Außerdem besteht in München Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Schule: In Schulen, Grundschulen und Kitas gilt Maskenpflicht, auch während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen. Für Lehrer wird zudem das Tragen von medizinischen Masken verpflichtend eingeführt. Zudem gilt Maskenpflicht in Fahrschulen, Hochschulen und in der außerschulischen Bildung.

Bei größeren Versammlungen im Freien wie etwa Demonstrationen gilt durchgängig Maskenpflicht.

Für die Mitarbeiter*innen in Kassen- und Thekenbereichen von Geschäften oder an Rezeptionen ist die Maskenpflicht gelockert: Sofern durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässiger Schutz sichergestellt werden kann, entfällt für diese die Maskenpflicht.

Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag müssen statt FFP2-Masken nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Hotellerie: Keine touristischen Übernachtungen

  • Übernachtungen dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden.
  • Gäste, die nicht zu demselben Hausstand gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind untersagt.

NEU: Ab dem 21. Mai können touristische Angebote in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder zugelassen werden. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze.

Veranstaltungen und Gottesdienste

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Aufgrund der Inzidenzfestlegung „50-100“

 

hat die Stadt München eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht. Seit Mittwoch, 12.5. können demnach Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos wieder öffnen.


Weiterhin gilt: 
Vorbehaltlich spezieller Regelungen in der BayIfSMV. bleiben alle anderen Veranstaltungen, Versammlungen und Festivitäten aller Art untersagt.

  • Von diesem Verbot ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche wie z. B. Gottesdienste und Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz.
  • Bei Gottesdiensten gilt die Einhaltung des 1,5-Meter-Mindestabstands, FFP2-Maskenpflicht auch am Platz und ein Verbot von Gemeindegesang.
  • Gottesdienste mit Großveranstaltungs-Charakter sind untersagt.
    Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

  • Besucherinnen und Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen müssen einen negativen Corona-Test (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf – oder in der Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchführen.
  • Vollständig geimpfte oder genesene Personen werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Die besonderen Schutzmaßnahmen zugunsten vulnerabler Gruppen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen bleiben davon unberührt.
  • Das Betreten der Einrichtungen durch Besucher ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt.
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Infos zur Anmeldepflicht, Testpflicht, Quarantäne

Seit 13. Mai 2021 ist die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) in Kraft, die bundesweit gilt und die die bisherige bayerische Einreiseregelung ersetzt. Was Reisende beachten müssen:

Anmeldepflicht

Absonderungspflicht

  • Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.
  • Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.
  • Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 30. Juni 2021.

Testnachweispflicht

  • Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.
  •  Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet muss man außerdem bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass man nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Nachweise sind entweder ein Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus.
  • Informationen zu anerkannten Tests findet man hier 
Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
Die Übersicht

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