Corona: Diese Regeln gelten in München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Corona-Regeln: Was jetzt in München und Bayern gilt

Die derzeit gültige 15. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist seit dem 27. Januar teilweise gelockert: Für Kultur, kleine Veranstaltungen und Kinos ist eine 50%-Auslastung erlaubt und im Profisport sind wieder begrenzt Zuschauer zugelassen. Die Hotspot-Regelung bleibt bis einschließlich 9. Februar ausgesetzt. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Schulen, Restaurants, Veranstaltungen, Kultur, Freizeit und Sport.

Seit 27.1.: 50%-Auslastung bei Kultur und Kinos, Ende der Geisterspiele

Am 25. Januar 2022 hat das Bayerische Kabinett einige Lockerungen der Corona-Regeln beschlossen, die am 27. Januar in Kraft getreten sind.

Die Änderungen in der Übersicht:

  • Kultur, Kinos und Veranstaltungen: Die maximal erlaubte Zuschauerauslastung beträgt in Theatern, Kinos und bei Veranstaltungen (unter 1000 Besuchern) künftig 50% (statt derzeit 25%). Die Zugangsregeln (2G oder 2G-plus und Maskenpflicht) bleiben unverändert bestehen.
  • Ende der Geisterspiele: Überregionale Sportveranstaltungen und Konzerte (mit mehr als 1000 Besuchern) sind wieder erlaubt, die Auslastung ist auf 25 %, aber höchstens 10.000 Zuschauer auf festen Sitzplätzen beschränkt.
  • Jugendarbeit: Minderjährige Schüler*innen, die regelmäßig getestet werden, benötigen für Aufgaben in der Jugendarbeit oder außerschulischen Bildung keine Impfung oder Testnachweis mehr.
  • Die nach einem Gerichtsentscheid des VGH vorläufig ausgesetze 2G-Regel im Einzelhandel ist endgültig abgeschafft. Es bleibt bei FFP2-Maskenpflicht und der 10qm-Regel.
  • Prüfungen, Meisterkurse und Fahrschulen sind mit 3G zugänglich
  • Soweit bisher die Vorlage eines negativen PCR-Tests erforderlich ist (z.B. bei 2G für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können), genügt künftig ein negativer Antigentest
  • Die Corona-Hotspotregeln in Bayern bei einer Inzidenz von über 1000 bleiben bis einschließlich 9. Februar weiterhin ausgesetzt. So treten auch bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 1000 in München keine verschärften Lockdown-Regelungen, z.B. in der Gastronomie, ein. (Zu den aktuellen Corona-Fallzahlen >>)

Regelungen für Quarantäne: Dauer, Freitestung und Testübermittlung

Für Kontaktpersonen und Isolierte gilt seit dem 11. Januar eine Quarantänedauer von 10 Tagen. Eine separate Entlassung durch das Gesundheitsamt ist nicht mehr notwendig.

  • Zudem gibt es die Möglichkeit der Freitestung ab dem 7. Tag. Infizierte müssen mindestens 48 Stunden vor Testung symptomfrei sein. Betroffene können sich eigenständig in jeder Teststelle ihrer Wahl per Schnelltest oder PCR-Test freitesten. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend.
  • Für Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen werden für die Wiederaufnahme des Dienstes nach Quarantäne oder Isolation eine Freitestung durch PCR-Test oder fünf Tage lang tägliche negative Schnelltests verlangt.
  • Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in Angeboten der Kinderbetreuung ist eine Freitestung bei einer Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen möglich (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest).

Das vorzeitige Ende der Quarantäne oder Isolation wird unmittelbar wirksam mit der Übermittlung des negativen Testergebnisses an die Landeshauptstadt München:

Kontakte: Beschränkungen auch für Geimpfte und Genesene

In Bayern gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen, auch für Geimpfte und Genesene.

  • Für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren teilnehmen, gilt (außerhalb der Gastronomie) eine Teilnehmergrenze von 10 Personen.
  • Sobald eine ungeimpfte Person dabei ist, gelten die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Dann sind private Zusammenkünfte, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.


Die Kontaktdatenerhebung ist auf Schwerpunktbereiche mit hohem Risiko von Mehrfachansteckungen (spreading) beschränkt. Das sind:

  • alle geschlossenen Veranstaltungen ab 1.000 Personen
  • körpernahe Dienstleistungen
  • Gemeinschaftsunterkünfte (z. B. Schlafsäle in Jugendherbergen oder Berghütten). 

Kultur: Das gilt für Museen, Kinos, Theater und Sportveranstaltungen

Die 2G-Plus-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit aktuellem negativen Test oder Boosterimpfung) und FFP2-Maskenpflicht gilt grundsätzlich für Veranstaltungen sowie Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Der Mindestabstand muss eingehalten werden und es dürfen maximal 50% (NEU seit 27.1.) der Veranstaltungsstätten-Kapazität genutzt werden.

Für folgende Einrichtungen und Veranstaltungen reicht die 2G-Regel als Zugangsvoraussetzung:

  • Sportstätten unter freiem Himmel zur eigenen sportlichen Betätigung
  • Öffentliche und private Veranstaltungen unter freiem Himmel, ausgenommen Sport- und Kulturveranstaltungen
  • Zoologische und botanische Gärten
  • Gedenkstätten
  • Freizeitparks
  • Ausflugsschiffe (außerhalb des Linienverkehrs)
  • Führungen unter freiem Himmel
  • Bibliotheken und Archive
  • Seilbahnen

Kinder unter 14 Jahren sind von der 2G-Plus- und 2G-Regel ausgenommen.

NEU seit 27. Januar: Sowohl Profi-Sportveranstaltungen als auch große Kulturveranstaltungen werden erlaubt, bei einer maximalen Auslastung von 25% der Sportstätten oder Konzerthallen. Die Höchstgrenze beträgt 10.000 Zuschauer*innen auf festen Sitzplätzen.

AUSGESETZT BIS 9.2.: Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 1000 sind Freizeit- und Kulturveranstaltungen nicht mehr erlaubt. Kulturstätten müssen geschlossen werden.

Einkaufen und Dienstleistungen: 2G im Einzelhandel wird abgeschafft

NEU seit 27. Januar: Für den kompletten Einzelhandel ist die bisher vorläufig ausgesetzte 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene) abgeschafft. Die Maskenpflicht richtet sich weiter nach der allgemeinen Grundregel.

Friseure, Fußpflege und auch andere körpernahe Dienstleistungen sind zulässig. Es gilt die 2G-Regel. AUSGESETZT BIS 9.2.: Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 1.000 sind körpernahe Dienstleistungen (außer Friseure und medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen) untersagt.

Im Handel gilt eine Beschränkung auf einen Kunden pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche. AUSGESETZT BIS 9.2.: In Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz von über 1.000 ist ein Kunde pro 20 Quadratmeter zulässig.

Märkte können outdoor sämtliche Waren verkaufen. Überregionale Märkte sind mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten zugelassen.

Gastronomie: Das sind die Regelungen

  • In der Gastronomie gilt in Bayern - anders als in einigen anderen Bundesländern - generell weiterhin die 2G-Regelung. Es besteht FFP2-Maskenpflicht. Am Platz kann die Maske abgenommen werden. Minderjährige Schüler*innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen sind in der Gastronomie von der 2G-Regel ausgenommen.
  • In München gilt die 2G-Regelung auch für die Außengastronomie. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am Sitzplatz zulässig, außerhalb des Sitzplatzes gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Für die Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 22 Uhr und bis 5 Uhr
  • AUSGESETZT BIS 9.2.Bei einer Inzidenz von über 1000 - Gastronomische Betriebe müssen schließen.

Alkoholverbot in Fußgängerzone und auf Viktualienmarkt

Seit 8. Dezember, gilt in der Münchner Fußgängerzone und auf dem Viktualienmarkt von 11 bis 23 Uhr ein Alkoholkonsumverbot. Das hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter beschlossen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Es wäre absolut unverständlich, einerseits den Christkindlmarkt mit seinen Glühweinständen wegen Corona abzusagen, aber gleichzeitig den Alkoholkonsum auf den stark frequentierten Flächen in der Innenstadt weiter zuzulassen. Deshalb haben wir jetzt in enger Abstimmung mit der Polizei für die Fußgängerzone und den Viktualienmarkt ein Alkoholkonsumverbot ausgesprochen.“ 

Maskenpflicht: Wo FFP2-Maske getragen werden muss

Als Maskenstandard gilt die FFP2-Maske.

  • In der Schule und für Kinder und Jugendliche gelten wieder die schon gewohnten Sonderregeln (Stoffmaske in der Grundschule, im Übrigen medizinische Maske).
  • In geschlossenen Räumen gilt FFP2-Maskenpflicht auch wenn der Zutritt durch 3G, 2G oder 2G-Plus geregelt ist
  • In der Gastronomie gilt die Maskenpflicht auch in der Außengastronomie. Am Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden.
  • Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht ausnahmslos
  • FFP2-Maskenpflicht gilt ebenso bei Veranstaltungen unter freiem Himmel.

Mehr Infos zur Maskenpflicht gibt's hier

ÖPNV: 3G-Regel bei Bahn, Bus und Tram

Bundesweit gilt die 3G-Regel für den öffentlichen Nahverkehr und im Fernverkehr der Deutschen Bahn. So müssen auch in München Fahrgäste der MVG und des MVV in Bus, Tram, S-Bahn oder U-Bahn entweder geimpft, genesen oder getestet sein (max 24 Std. alter Antigen- oder PCR-Test) und einen entsprechenden Nachweis mitführen. Es besteht zudem FFP2-Maskenpflicht.

Ausgenommen sind laut Bundesinfektionsschutzgesetz Schüler*innen (außerhalb der Ferien) und Kinder unter 6 Jahren.

3G gilt auch im touristischen Bahn- und Reisebusverkehr sowie in Ausflugsschiffen im Linienverkehr.

Schulen, Kitas, Hochschulen: Was jetzt gilt

Schulen

Aufgrund der Omikron-Variante wurden zum 21. Januar die Regelungen an Schulen für die Quarantäne, die Testpflicht bei positiven Fällen und die Kontaktermittlung geändert. Hier stehen die neuen Regelungen im Detail

Die weiteren Regelungen u.a. zur Maskenpflicht bleiben bestehen:

  • Eltern und andere Dritte dürfen das Schulgelände nur nach der 3G-Regel betreten.
  • Maskenpflicht in der Grundschulstufe und allen weiterführenden Schulen: Bis auf Weiteres gilt die Maskenpflicht im Schulgebäude auch wieder im Unterricht am Platz, für sonstige Schulveranstaltungen sowie für die Mittagsbetreuung.
    Es gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske auch beim Indoor-Sport. Grundschüler können wie bisher Stoffmasken verwenden (eine medizinische Maske wird empfohlen).
    Für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske („OP-Maske“).
  • Es findet inzidenzunabhängig Präsenzunterricht statt.
  • Testpflicht: In der Grundschule sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) sowie am Montag ein zusätzlicher Schnelltest durchgeführt.
    - An weiterführenden Schulen erfolgt drei Mal pro Woche ein Selbsttest
    - Ungeimpfte Lehrkräfte unterliegen seit der täglichen Testpflicht unter Aufsicht.
    -  Die Testpflicht (drei Mal wöchentlich) gilt für alle Schüler*innen, unabhängig von ihrem Impf- oder Genesenenstatus.

Kinderbetreuung

  • In den Kindertagesstätten gilt eine Testpflicht für alle Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres. Sorgeberechtigte müssen für ihr Kind drei Mal wöchentlich einen Testnachweis erbringen oder glaubhaft versichern, dass bei dem Kind vor höchstens 24 Stunden ein Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde. Der erste Testnachweis muss am ersten Kita-Besuchstag nach den Weihnachtsferien erbracht werden.
  • Für Beschäftigte in Kindertagesstätten gilt tägliche Testpflicht. Dritte, beispielsweise Eltern, dürfen das Gelände nur nach der 3G-Regelung betreten. Ausgenommen sind die Abgabe oder Abholung von Kindern.
  • Um das Infektionsrisiko in den Kindertageseinrichtungen möglichst gering zu halten und die Sicherheit der Kinder, deren Familien und der Beschäftigten zu erhöhen, empfiehlt das Gesundheitsreferat dringend die Kinder in den Randzeiten möglichst nicht zusammenzulegen. Sollte dies aus personellen Gründen erforderlich werden, sollte sich die Zusammenlegung auf Kinder aus maximal 2 Gruppen beschränken. Die entsprechende Dokumentation der Gruppenzusammensetzung ist verpflichtend. Eventuelle Auswirkungen auf die Betreuungszeiten regelt jeder Träger beziehungsweise jede Einrichtung individuell aufgrund der Gegebenheiten vor Ort.
  • Pro Betreuungswoche sind für jedes Kind drei Coronatests anzubieten oder die kostenlose Abholung von Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

Hochschulen

  • In Hochschulen gilt die 2G-Regelung.
  • Zudem gilt die allgemeine Maskenpflicht.
  • Es gilt aber nach den allgemeinen Regeln Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird
  • AUSGESETZT BIS 9.2.: Bei einer Inzidenz von über 1000 dürfen Hochschulen Vorlesungen und Seminare nur noch digital anbieten.

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

Freizeit: Clubs und Diskotheken sind geschlossen

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Bordellbetriebe und vergleichbare Einrichtungen sind derzeit wieder geschlossen.
  • Tanzveranstaltungen sind auch außerhalb von Clubs und Diskotheken untersagt, soweit es sich nicht um Sportausübung handelt.
  • Für Freizeiteinrichtungen wie Saunen, Bäder oder Spielhallen gilt die 2G plus-Regel (ausgenommen "Geboosterte").
  • Die Öffnung von Hallenbädern und Saunen ist erlaubt. Medizinische Thermen dürfen ebenfalls öffnen. Es gilt hier die 2G plus-Regel (ausgenommen "Geboosterte").
  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist zulässig. Es gilt die 2G-Regel.
  • Stadt- und Gästeführungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerken, Berg-, Kultur- und Naturführungen sind zulässig. Es gilt die 2G plus-Regel (ausgenommen "Geboosterte"). Es gilt unter freiem Himmel gilt die 2G-Regel
  • Bibliotheken und Archive können geöffnet werden. Der Zutritt erfolgt nach der 2G-Regel.
  • Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, sowie touristische Bahnverkehre und touristische Reisebusverkehre sind zulässig.
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen dürfen öffnen.

Sport: Was jetzt gilt

  • Für Sport in geschlossenen Räumen und auf Sportanlagen gilt die 2G-plus-Regel (ausgenommen "Geboosterte"). Für Sportstätten unter freiem Himmel zur eigenen sportlichen Betätigung gilt die 2G-Regel
  • Ausgenommen davon sind minderjährige Schüler*innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, wenn sie selbst Sport treiben.
  • Unter freiem Himmel (außerhalb von Sportanlagen) ist die Sportausübung ohne Testnachweis gestattet.

Was für öffentliche und private Feiern gilt

  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten – also zum Beispiel Geburtstage oder Hochzeitsfeiern – gilt derzeit die 2G-plus-Regelung (ausgenommen "Geboosterte").
  • Für private Veranstaltungen außerhalb privater Räume, zum Beispiel in angemieteten Räumlichkeiten, gilt auch für Geimpfte und Genesene eine Obergrenze von 10 Personen.
  • Ausgenommen sind Feierlichkeiten in gastronomischen Betrieben.

Hotels: Infos zu Übernachtungen

  • Für Beherbergungsunternehmen gilt die 2G-Regel. Minderjährige Schüler*innen, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind im Beherbergungswesen von der 2G-Regel ausgenommen. Außerdem ausgenommen: Aufenthalte zu unaufschiebbaren beruflichen oder geschäftlichen Zwecken. Hier gilt die 3G-plus-Regel - der negative PCR-Testnachweis muss bereits bei Ankunft vorliegen und alle 72 Stunden erneuert werden.
  • AUSGESETZT BIS 9.2.: In Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz von über 1000 müssen Beherbergungsbetriebe schließen.
  • Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insbesondere zur Maskenpflicht
  • Gäste dürfen Kur-, Therapie- und Wellnessangebote von Hotels wie zum Beispiel Schwimmbäder nutzen.

Versammlungen, Gottesdienste und Messen

Gottesdienste und Versammlungen indoor nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen.

Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot. Die Maskenpflicht richtet sich künftig nach den allgemeinen Regeln.

Für Messen gilt derzeit die 2G plus-Regel (ausgenommen "Geboosterte").

Besuchsregeln für Pflege- und Altenheime

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens hat die Stadt München zum Schutz der besonders vulnerablen Gruppe der Bewohner*innen von Alten- und Pflegeheimen sowie von Einrichtungen der Behindertenhilfe eine Allgemeinverfügung erlassen.

Für alle Besucher*innen in Alten- und Pflegeheimen gilt unabhängig von ihrem Impfstatus eine Testnachweispflicht. Die Nachweise können durch PCR-Tests, PoC-Antigen-Tests (kostenlose Bürgertestung) oder durch einen Selbsttest vor Ort unter Aufsicht erbracht werden. Die Antigen-Testung darf maximal 24 Stunden, eine PCR-Testung 48 Stunden zurückliegen.

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Auch per Bahn, Bus oder Auto Test- und Nachweispflicht

Für alle Einreisenden nach Deutschland ab 6 Jahren gilt eine Test- bzw. Nachweispflicht - egal, ob die Einreise per Flugzeug, mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff oder mit dem Auto erfolgt.

Weitere Regelungen wie die Anmeldepflicht oder die Quarantänepflicht richten sich danach, ob Sie aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreisen.

Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorien eingestuft sind, finden Sie tagesaktuell auf der Webseite des RKI.

Testpflicht für Einreisende

  • Alle Einreisenden ab 6 Jahren müssen bei ihrer Einreise nach Deutschland einen aktuellen Testnachweis vorlegen können, es sei denn, sie sind geimpft oder genesen.
  • Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt auch für Geimpfte und Genesene die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen PCR-Tests.  Einreisende mit Wohnsitz München müssen ihr PCR-Ergebnis unverzüglich, spätestens binnen 48 Stunden nach der Einreise, unter virusvarianten-gebiete.gsr@muenchen.de vorlegen, sofern sie, bei Einreise mit dem Flugzeug, nicht bereits am Münchner Flughafen PCR-getestet worden sind.

Anmeldepflicht für Einreisende

  • Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren. Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.
  • Sofern binnen zehn Tagen nach Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten, muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (in München per E-Mail an gs-is-mw.gsr@muenchen.de) unverzüglich informiert werden.

Quarantänepflicht für Einreisende

Für Einreisende aus Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten gilt darüber hinaus direkt nach Ankunft die Pflicht zur häuslichen Quarantäne nach den Regelungen der CoronaEinreiseV.

Ausnahmen und weitere Informationen in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Gesundheitsreferat zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
Die Übersicht

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