Corona: Diese Regeln gelten in München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Coronavirus: Weitere Lockerungen der Maßnahmen in München

Die bayerische Staatsregierung hat die Corona-Regeln im Freistaat bis zum 25. August verlängert und dabei Lockerungen für Bars und Kneipen beschlossen. Ab 1.8. dürfen zudem in Bayern wieder Messen stattfinden. Unter Auflagen sind außerdem auch Großveranstaltungen mit bis zu 20.000 Zuschauer*innen wieder erlaubt. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Kontakte, Schulen, Restaurants, Kultur, Freizeit und Sport.

Neu seit 28.7.: Sonderregeln für Bars und Kneipen

Das bayerische Kabinett hat am 27. Juli die Verlängerung der 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis zum 25. August sowie einige Anpassungen beschlossen.

Seit dem 28. Juli gelten daher unter anderem diese Neuerungen:

  • Für den Betrieb von reinen Schankwirtschaften in geschlossenen Räumen gelten folgende besonderen Vorgaben: Die Bedienung muss am Tisch erfolgen, Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht zulässig.
  • An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 100 auch dann möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht zwischen allen Studierenden durchgängig eingehalten werden kann.

 Zu den aktuellen Corona-Zahlen in München

 

Neu ab 1.8.: Messen wieder erlaubt - Regeln für Tagungen und Kongresse

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.

Ab dem 1.8. können auch wieder Messeveranstaltungen in Bayern stattfinden. Die Messeteilnahme erfolgt nach dem 3-G-Prinzip, es dürfen also nur Geimpfte, Genesene oder Getestete an der Messe teilnehmen.

Alkoholverbot aufgehoben - aber Verbot von Glasbehältnissen an Hotspots

Das Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum ist aufgehoben. Seit dem 25. Juni 2021 entfällt es auch am Gärtnerplatz und am Wedekindplatz.

Allerdings gilt an diesen beiden Orten ein nächtliches Verbot von Glasbehältnissen. Dieses gilt ebenfalls im nördlichen Teil der Türkenstraße. Das Mitführen und Benutzen von Glasbehältnissen - also etwa Flaschen, Gläser, Krüge - an diesen drei Orten ist zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages untersagt.

Von dem Verbot ausgenommen sind die Freischankflächen der Gastronomie während der Öffnungszeiten, ebenso Personen, die Glasbehältnisse von oder zu ihrer Wohnung oder Betriebsstätte transportieren.

Kontakte: Das gilt aktuell

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist je nach 7-Tage-Inzidenz wie folgt gestattet:

  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 dürfen sich 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten.
  • Bei einer Inzidenzeinstufung zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus maximal drei Haushalten gemeinsam aufhalten.

Kinder unter 14 Jahren werden jeweils nicht mitgezählt. Vollständig geimpfte Personen (bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Bei privaten Zusammenkünften, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Welche Lockerungen seit 7. Juni in München zudem gelten, ist hier zusammengefasst

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.

Maskenpflicht: Wo Maske getragen werden muss

Seit dem 9.6.2021 ist die Maskenpflicht für die Münchner Innenstadt unter freiem Himmel aufgehoben.

Derzeit besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske

  • in den Verkaufsräumen aller Geschäfte, sowie auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen
  • bei der Abholung von Essen "To Go", bestellten Büchern und Medien in Bibliotheken, sowie Waren per "Click and Collect"
  • beim Besuch von Biergärten und Restaurants im Innen- und Außenbereich. Am Tisch darf die Maske abgenommen werden.
  • an Verkaufsständen auf Märkten
  • für Besucher von Gottesdiensten
  • im öffentlichen Personenfernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt
  • im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen
  • für die Schülerbeförderung
  • beim Besuch von Arztpraxen
  • in den Alten- und Pflegeheimen
  • in Musikschulen, es sei denn, das aktive Musizieren lässt eine Maskenpflicht nicht zu
  • für theoretischen und praktischen Fahrschulunterricht sowie Fahrschulprüfungen
  • für Besucher von Kulturstätten (z.B. Museen, Schlösser, Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Autokinos)
  • im Tierpark Hellabrunn an den Kassen, in umbauten Räumlichkeiten wie WCs, Service-Centern, etc. oder an stark besuchten Tieranlagen, wo die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können.
  • im Kassenbereich des Botanischen Gartens
  • bei großen Sportveranstaltungen und kulturellen Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter und mehr als 1.500 Besucher*innen, außer am Sitzplatz unter freiem Himmel
  • für Beschäftigte ambulanter Pflegedienste und teilstationärer Pflegeeinrichtungen, soweit sie in Kontakt mit Pflegebedürftigen sind

Das Bußgeld bei vorsätzlichem Erstverstoß beträgt 250 Euro.

Öffentliche Gebäude: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben.

Arbeit: Außerdem besteht in München Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Schule: In Schulen, Grundschulen und Kitas gilt Maskenpflicht, auch während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen. Im Freien darf die Maske auf dem Schulgelände aber abgenommen werden. Für Lehrer wird zudem das Tragen von medizinischen Masken verpflichtend eingeführt. Zudem gilt Maskenpflicht in Fahrschulen, Hochschulen und in der außerschulischen Bildung.

Seit 1.7. entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 25 an den weiterführenden Schulen die Maske am Platz für Schüler und Lehrkräfte, die mindestens zweimal, empfohlen drei Mal wöchentlich einen negativen Testnachweis erbringen.

An Grundschulen und der Grundschulstufe der Förderschulen entfällt bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 die Maskenpflicht im Klassenzimmer nach Einnahme des Sitz- oder Arbeitsplatzes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte. 

Nach den Sommerferien: In den ersten Unterrichtswochen nach dem Schulstart im September 2021 gilt als besondere Schutzmaßnahme an den bayerischen Schulen eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht auch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes.

Bei größeren Versammlungen im Freien wie etwa Demonstrationen gilt durchgängig Maskenpflicht.

Für die Mitarbeiter*innen in Kassen- und Thekenbereichen von Geschäften oder an Rezeptionen ist die Maskenpflicht gelockert: Sofern durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässiger Schutz sichergestellt werden kann, entfällt für diese die Maskenpflicht.

Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag müssen statt FFP2-Masken nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Gastronomie: Sonderregeln für Schankwirtschaften

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Die Innengastronomie darf öffnen und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 bis 1 Uhr nachts offen bleiben. Dies gilt nicht, wenn in der Gaststättenerlaubnis, der Sondernutzungserlaubnis oder nach dem Ladenschlussgesetz eine frühere Schließung des Betriebes festgelegt ist.

  • Nach den jetzt gültigen Kontaktregelungen dürfen an einem Tisch maximal 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten sitzen (Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet)
  • Derzeit entfällt in München beim Besuch die Testpflicht sowie die Pflicht zur vorherigen Terminbuchung, da die Inzidenz unter 50 liegt.

Für den Betrieb von reinen Schankwirtschaften in geschlossenen Räumen gelten folgende besonderen Vorgaben:

  • Die Bedienung muss am Tisch erfolgen
  • Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht zulässig.

 

Öffentliche und private Feiern wieder möglich

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc. sind wieder möglich. Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 sind geplante Veranstaltungen mit draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen erlaubt.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind geplante Veranstaltungen mit draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen erlaubt, wenn die Teilnehmer*innen einen negativen Test nachweisen. Geimpfte oder Genesene benötigen keinen Testnachweis.

Kultur: Das gilt für Museen, Kinos, Theater, Schlösser und Veranstaltungen

  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer Inzidenzeinstufung „unter 50“ können Museen, Ausstellungen, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit Registrierung zur Kontaktnachverfolgung geöffnet werden.
  • Bei einer Inzidenzeinstufung „zwischen 50 und 100“ können Museen, Ausstellungen, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Registrierung zur Kontaktnachverfolgung geöffnet werden.

Im Bereich kultureller Veranstaltungen besteht für Zuschauer FFP2-Maskenpflicht und für Mitwirkende und Mitarbeiter Maskenpflicht, wobei die Maske am festen Platz unter freiem Himmel abgenommen werden darf. Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten wie auch für zoologische und botanische Gärten besteht in geschlossenen Räumen für die Besucher FFP2-Maskenpflicht. Gleiches gilt unter freiem Himmel, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Theater, Kinos und Autokinos dürfen ebenfalls mit entsprechendem Hygienekonzept öffnen.

Bei Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel sind derzeit höchstens 1500 Zuschauer zulässig. Höchstens 200 davon dürfen ohne feste Plätze (als Stehplätze) mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze. Indoor gilt eine Zulassung abhängig von der Raumkapazität, höchstens aber 1.000 Personen. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können nicht nur feste Bühnen, sondern alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.

Bei kulturellen Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter sind unter folgenden Auflagen bis zu 20.000 Zuschauer*innen gestattet, wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten ist:

  • Zulässig sind maximal 35 Prozent der Gesamtkapazität. Stehplätze sind nicht erlaubt.
  • Zwischen den Plätzen ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Es besteht FFP2-Maskenpflicht, außer am Sitzplatz unter freiem Himmel.
  • Die Tickets müssen personalisiert sein.
  • Alle Zuschauer*innen müssen einen negativen Testnachweis vorlegen. Ausgenommen hiervon sind geimpfte und genesene Personen.
  • Alkoholische Getränke dürfen weder verkauft noch konsumiert werden. Erkennbar alkoholisierte Personen erhalten keinen Zutritt.

 

Einkaufen und Dienstleistungen: Geschäfte ohne Terminbuchung geöffnet

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 ist der Handel allgemein geöffnet. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen.

In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kund*innen FFP2-Maskenpflicht.

Friseure, Fußpflege und auch andere körpernahe Dienstleistungen sind zulässig. 

Medizinisch notwendige Behandlungen in Arzt-, Zahnarzt- und sonstigen Praxen bleiben zulässig.

Märkte können seit 7. Juni outdoor wieder sämtliche Waren verkaufen. Überregionale Märkte können seit dem 1. Juli mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten zugelassen werden.

Für alle Regelungen gilt: Vollständig gegen Corona geimpfte Personen und Genesene sowie Kinder unter 6 Jahren sind von den Testnachweisen befreit.

Sport: Lockerungen für Indoor- und Outdoorsport

  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einem Inzidenzwert von unter 50 ist Sport jeder Art grundsätzlich gestattet und es gibt keine Unterscheidung mehr zwischen kontaktfreiem und Kontaktsport sowie zwischen Freizeitsport und Profi- bzw. Leistungssport.
  • Ein Testnachweis ist bei einem Inzidenzwert von unter 50 generell nicht mehr notwendig. In allen Sportstätten (Outdoor und Indoor) müssen aber – außer bei der unmittelbaren Sportausübung – FFP2-Masken getragen werden.
  • Beim Outdoorsport ist bei einem Inzidenzwert unter 50 auch keine Personenbegrenzung mehr vorgesehen. Im Innenbereich von Sportstätten bestimmt sich die zulässige Anzahl von anwesenden Personen nach den Bestimmungen des Rahmenkonzepts Sport vom 20.05.2021


Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel sind derzeit höchstens 1500 Zuschauer zulässig. Davon dürfen höchstens 200 ohne feste Plätze (als Stehplätze) mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze. Auf Sportanlagen ist die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.

Bei großen Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter sind unter folgenden Auflagen bis zu 20.000 Zuschauer*innen gestattet, wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten ist:

  • Zulässig sind maximal 35 Prozent der Gesamtkapazität. Stehplätze sind nicht erlaubt.
  • Zwischen den Plätzen ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Es besteht FFP2-Maskenpflicht, außer am Sitzplatz unter freiem Himmel.
  • Die Tickets müssen personalisiert sein.
  • Alle Zuschauer*innen müssen einen negativen Testnachweis vorlegen. Ausgenommen hiervon sind geimpfte und genesene Personen.
  • Alkoholische Getränke dürfen weder verkauft noch konsumiert werden. Erkennbar alkoholisierte Personen erhalten keinen Zutritt.

Schulen, Kitas, Hochschulen: Was jetzt gilt

Seit 1.7. gilt in München:

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 25 entfällt an den weiterführenden Schulen die Maske am Platz für Schüler und Lehrkräfte, die mindestens zweimal, empfohlen drei Mal wöchentlich einen negativen Testnachweis erbringen. In der Grundschulstufe verbleibt es bei den bisherigen Regelungen, die bereits seit dem 23. Juni in München gelten: 

  • Unter freiem Himmel entfällt in der Schule, Hochschule und den Kindertagesstätten die Maskenpflicht. Es bleibt auf ausreichenden Mindestabstand aller Beteiligten zu achten.
  • Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 entfällt an den Grundschulen und der Grundschulstufe der Förderschulen im Klassenzimmer nach Einnahme ihres Sitz- oder Arbeitsplatzes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte die Maskenpflicht.

Bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 findet Präsenzunterricht für alle Schulen statt. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Weiterhin erforderlich bleiben inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests. Auch die Maskenpflicht bleibt bestehen, im Sportunterricht und im Freien auf dem Schulgelände kann aber auf die Masken verzichtet werden.

Kindertagesstätten sind analog zu den Schulen im Normalbetrieb. 

NEU seit 28.7.: An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 100 auch dann möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht zwischen allen Studierenden durchgängig eingehalten werden kann. Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht in Hochschulgebäuden Maskenpflicht.

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

Freizeit: Freibäder ohne Testpflicht, aber mit Terminbuchung offen

  • Die Öffnung von Freibädern ist wieder erlaubt. Voraussetzungen sind die Beachtung des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts (Abstandswahrung, Beschränkung der Personen pro m² etc.) sowie eine vorherige Terminbuchung. Mehr zu den Corona-Regeln in den Münchner Sommerbädern
  • Die Öffnung von Hallenbädern und Saunen ist wieder erlaubt. Medizinische Thermen dürfen bereits seit 21.5. öffnen.
  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist zulässig.
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet.
  • Stadt- und Gästeführungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerken, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sind zulässig
  • Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, sowie touristische Bahnverkehre und touristische Reisebusverkehre sind  zulässig.
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen dürfen öffnen.
  • Bordellbetriebe,  Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind weiterhin geschlossen.
     

Aufgrund der derzeit gültigen Inzidenzeinstufung in München entfällt die Testpflicht in den genannten Freizeitstätten.

Hotellerie: Touristische Übernachtungen seit 21. Mai möglich

  • Touristische Angebote sind seit 21. Mai wieder erlaubt. Dazu zählen Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und -häusern, Jugendherbergen sowie auf Campingplätzen.
  • Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 muss jeder Gast nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen.
  • Zimmer können an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten).
  • Für vollständig geimpfte Personen (nach der 2. Impfung und 14 Tagen Wartezeit) sowie für vollständig Genesene entfällt die Testpflicht in den Hotels.
  • Gäste dürfen Kur-, Therapie- und Wellnessangebote von Hotels wie zum Beispiel Schwimmbäder nutzen.

Nächtliche Ausgangssperre gilt nicht mehr

DERZEIT GILT KEINE AUSGANGSSPERRE IN MÜNCHEN

Da die Bundesnotbremse seit dem 1.7. entfällt, gilt beiner Inzidenzeinstufung über 100 keine bundeseinheitliche Regelung zur Ausgangssperre mehr.

Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann in diesem Fall geeignete Infektionsschutzmaßnahmen durch Allgemeinverfügung erlassen.

Bibliotheken und Archive

Bibliotheken und Archive können geöffnet werden.

Veranstaltungen und Gottesdienste

  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Die Anzahl der zugelassenen Personen bei Veranstaltungen unter freiem Himmel liegt seit 1.7. bei 1.500. Höchstens 200 Zuschauerplätze dürfen als Stehplätze mit Mindestabstand vergeben werden, die übrigen nur als feste Sitzplätze. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.
  • Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz sind ebenfalls zulässig.
  • Bei Gottesdiensten gilt die Einhaltung des 1,5-Meter-Mindestabstands, FFP2-Maskenpflicht.
  • Gottesdienste mit Großveranstaltungs-Charakter sind untersagt.
    Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

 

Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Die Testpflicht für Besucher entfällt bei einer Inzidenzeinstufung unter 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig.
  • Vollständig geimpfte oder genesene Personen werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Die besonderen Schutzmaßnahmen zugunsten vulnerabler Gruppen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen bleiben davon unberührt.
  • Das Betreten der Einrichtungen durch Besucher ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt.
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

AB 16.8. GILT: In Altenheimen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung wird es eine inzidenzunabhängige Testpflicht für Besucher und Personal geben, soweit nicht ein Impf- oder Genesenennachweis erbracht werden kann. Für das Personal besteht dabei eine Testpflicht zwei Mal pro Woche.

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Infos zur Anmeldepflicht, Testpflicht, Quarantäne

Seit 13. Mai 2021 ist die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) in Kraft, die bundesweit gilt und die die bisherige bayerische Einreiseregelung ersetzt. Was Reisende beachten müssen:

Anmeldepflicht

Absonderungspflicht

  • Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.
  • Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist bis zum 27. Juli 2021 nicht möglich.
  • Seit 28. Juli 2021 gilt: Für Geimpfte gibt es Erleichterungen bei der Einreise aus Virusvariantengebieten. Sofern sie mit einem Impfstoff geimpft sind, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer das Gebiet als Virusvariantengebiet eingestuft wurde, müssen sie nicht mehr in Quarantäne. Wenn ein Virusvariantengebiet nach der Einreise und während der 14-tägigen Absonderung zum Hochinzidenzgebiet gestuft wird, gelten künftig die Regelungen für Hochinzidenzgebiete. Demnach besteht ab dem fünften Tag eine Freitestungsmöglichkeit; Geimpfte und Genesene müssen nicht in Quarantäne. Wird ein betroffenes Gebiet während des Absonderungszeitraums komplett ausgestuft, endet die Einreise-Quarantäne sofort.
  • Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 10. September 2021.

Testnachweispflicht

  • Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.
  •  Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet muss man außerdem bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass man nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Nachweise sind entweder ein Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus.
  • Informationen zu anerkannten Tests findet man hier 

 

So läuft die Anwendung der inzidenzabhängigen Regeln

Viele Regelungen – etwa zu Kontaktbeschränkungen, Einzelhandel, Museen, Galerien oder Sport – sind derzeit abhängig von der Höhe des 7-Tage-Inzidenzwerts. Die jeweiligen Grenzwerte sind dabei eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 oder zwischen 50 und 100. 

  • Die Inzidenzeinstufung gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung immer solange, bis ein Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten bzw. der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Die dann maßgeblichen Regelungen treten anschließend ab dem zweiten Tag nach der drei-/fünfmaligen Über-/Unterschreitung in Kraft.
  • Informationen zu aktuellen Corona-Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz in München.

Regelung für vollständig geimpfte und genesene Personen

Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist) werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Ausnahmen können für vulnerable Gruppen gemacht werden.

Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
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