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Corona: Welche Regeln noch in München und Bayern gelten

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Corona-Maßnahmen: Weitere Erleichterungen bei der Maskenpflicht

Die aktuelle 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist bis zum 30. September 2022 verlängert worden. Diese setzt den Basisschutz des Bundes um. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen.

Schutz vor Covid-19: Corona-Regeln bis zum 30. September verlängert

Das neu gefasste Bundesinfektionsschutzgesetz erlaubt nur noch so genannte „Basisschutzmaßnahmen“ in bestimmten Bereichen. Diese hat Bayern mit der 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt. Das Bayerische Kabinett hat die aktuelle Verordnung bis zum 30. September unverändert verlängert.

Erleichterungen gibt es seit 2. Juli bei der Maskenpflicht im ÖPNV: Zwar besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin, aber jeder kann dann selbst entscheiden, ob man eine FFP2- oder eine OP-Maske trägt. 

Die derzeit gültigen Corona-Regeln und wichtige Änderungen im Überblick:

ÖPNV: Maskenpflicht gilt weiterhin

Die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr bleibt in Bayern bis auf Weiteres bestehen. Allerdings kann seit 2. Juli jeder selbst entscheiden, ob eine FFP2- oder eine OP-Maske im ÖPNV getragen wird.

FFP2-Maskenpflicht fast überall aufgehoben — Hygienemaßnahmen beachten

Die bayernweite FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen bleibt weiterhin aufgehoben. Das gilt auch für für den kompletten Einzelhandel und alle Dienstleistungen.

In Bereichen der Münchner Stadtverwaltung mit erhöhtem Parteiverkehr (z.B. KVR, Sozialreferat, Gesundheitsreferat) gilt weiterhin Maskenpflicht. Informationen zu einzelnen Dienststellen können unter https://stadt.muenchen.de/service/ abgerufen werden.

Seit 28. Mai 2022 gilt in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen vulnerablen Bereichen nur noch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) statt einer FFP2-Maskenpflicht.

Es werden weiterhin Hygienemaßnahmen empfohlen wie die Einhaltung eines Mindestabstands oder das Tragen einer medizinischen Maske sowie Konzepte zur Besucherlenkung.

Auch hier steht es den einzelnen Einrichtungen und Geschäften frei, freiwillige Schutzkonzepte wie eine Maskenpflicht im Sinne ihres Hausrechts umsetzen.

Besuch von Altenheimen, Krankenhäusern und Arztpraxen: Seit 28. Mai reicht OP-Maske

Für den Besuch von Pflege- und Altenheimen und Krankenhäusern ist unabhängig vom Impfstatus weiterhin ein tagesaktueller Schnelltest notwendig.

Seit 28. Mai 2022 gilt in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen vulnerablen Bereichen nur noch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) statt einer FFP2-Maskenpflicht.

  • Arztpraxen, Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste, voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte

Freiwillige Schutzkonzepte in Einrichtungen weiterhin möglich

Die verpflichtenden 2G- und 3G-Regeln für öffentliche und private Veranstaltungen, in der Gastronomie, für Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind aufgehoben. Es gibt somit keine bayernweiten Zugangsregeln mehr. 

Alle Veranstalter und Einrichtungen können aber weiterhin freiwillige Schutzkonzepte per Hausrecht umsetzen. Bitte vorab im Internet oder vor Ort informieren, welche Regeln aktuell gelten!

Schulen und Kitas: Auf Krankheitssymptome achten

Maskenpflicht und Testpflicht an Schulen sind aufgehoben. Der Besuch ist wieder ohne Einschränkungen möglich. Auch die Regelungen zur Testpflicht in Kindertagesstätten sind ersatzlos entfallen.

Eltern werden gebeten, bei Krankheitssymptomen ihrer Kinder, diese testen zu lassen.

Regeln für die Quarantäne von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen

Für Infizierte/positiv Getestete (Indexpersonen) gilt:

  • Die Dauer der Isolation beträgt 5 Tage nach der positiven Testung, eine separate Entlassung durch das Gesundheitsamt am Ende der Frist ist in der Regel nicht notwendig.
  • Für die Beendigung der Isolation an Tag 5 muss die Person mindestens 48 Stunden symptomfrei sein. Andernfalls muss die Isolation um jeweils 48 Stunden weiter verlängert werden (maximal 10 Tage).
  • Eine Abschlusstestung ist nicht erforderlich (Ausnahme: medizinisches Personal zur Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit).
  • Nach Beendigung der Isolation wird für weitere fünf Tage das Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und eine Kontaktreduzierung empfohlen.

Mehr Informationen für Corona-positiv Getestete >>

Für enge Kontaktpersonen gilt:

  • Enge Kontaktpersonen müssen grundsätzlich nicht in Quarantäne.
  • Eine Kontaktreduzierung über 5 Tage wird dennoch empfohlen, soweit möglich.

Mehr Informationen für enge Kontaktpersonen >>

Für Fragen zur persönlichen Isolationsverpflichtung von Infizierten besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsreferat per E-Mail an infektionsschutz.gsr@muenchen.de. Die Impfhotline unter der Nummer 90429-2222 ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Reisen: Test- und Nachweispflicht, Virusvariantengebiet

Für alle Einreisenden nach Deutschland gilt derzeit keine Test- bzw. Nachweispflicht. Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht jedoch weiterhin die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen PCR-Tests. Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorie eingestuft sind, stehen tagesaktuell auf der Webseite des RKI. 

 

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