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Corona: Welche Regeln noch in München und Bayern gelten

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Corona-Maßnahmen: Seit 1. Mai entfällt Testpflicht in Schulen und Kitas

Die aktuelle 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist bis zum 28. Mai 2022 verlängert. Diese setzt den Basisschutz des Bundes um. Seit dem 1. Mai entfällt die Testpflicht in Kitas und Schulen. Die weiteren Regelungen bleiben bestehen. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen.

Schutz vor Covid-19: Corona-Regeln bis zum 28. Mai verlängert

Das neu gefasste Bundesinfektionsschutzgesetz erlaubt nur noch so genannte „Basisschutzmaßnahmen“ in bestimmten Bereichen. Diese hat Bayern mit der 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt. Das Bayerische Kabinett hat am 26. April beschlossen, die aktuelle Verordnung um vier Wochen bis zum 28. Mai 2022 zu verlängern. Nur die Testpflicht in Kitas und Schulen entfällt seit dem 1. Mai.

Weiterhin gültig bleiben u.a. die FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV sowie in Einrichtungen, die vulnerable Personengruppen betreuen.

Die derzeit gültigen Corona-Regeln und wichtige Änderungen im Überblick:

Schulen und Kitas: Keine Testpflicht mehr seit 1. Mai

Die Maskenpflicht an den Schulen ist aufgehoben. In den Schulen ist die Maskenpflicht für alle Klassen, Lehrkräfte und Besucher aufgehoben: Das gilt für das gesamte Gebäude und auch den Unterricht am Platz.

Alle Testpflichten an Schulen entfallen seit dem 1. Mai 2022. Dies gilt für die regelmäßigen Testungen ebenso wie für schulische Testungen bei einem Infektionsfall. Der Besuch ist wieder ohne Einschränkungen möglich.

Auch die Regelungen zur Testpflicht in Kindertagesstätten entfallen seit dem 1. Mai ersatzlos.

Regeln für die Quarantäne von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen

Für Infizierte/positiv Getestete (Indexpersonen) gilt:

  • Die Dauer der Isolation beträgt 5 Tage nach der positiven Testung, eine separate Entlassung durch das Gesundheitsamt am Ende der Frist ist in der Regel nicht notwendig.
  • Für die Beendigung der Isolation an Tag 5 muss die Person mindestens 48 Stunden symptomfrei sein. Andernfalls muss die Isolation um jeweils 48 Stunden weiter verlängert werden (maximal 10 Tage).
  • Eine Abschlusstestung ist nicht erforderlich (Ausnahme: medizinisches Personal zur Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit).
  • Nach Beendigung der Isolation wird für weitere fünf Tage das Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und eine Kontaktreduzierung empfohlen.

Mehr Informationen für Corona-positiv Getestete >>

Für enge Kontaktpersonen gilt:

  • Enge Kontaktpersonen müssen grundsätzlich nicht in Quarantäne.
  • Eine Kontaktreduzierung über 5 Tage wird dennoch empfohlen, soweit möglich.

Mehr Informationen für enge Kontaktpersonen >>

Für Fragen zur persönlichen Isolationsverpflichtung von Infizierten besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsreferat per E-Mail an infektionsschutz.gsr@muenchen.de. Die Impfhotline unter der Nummer 90429-2222 ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

2G- und 3G-Zugangsregeln für Freizeit, Gastronomie und Veranstaltungen aufgehoben

Die verpflichtenden 2G- und 3G-Regeln für öffentliche und private Veranstaltungen, in der Gastronomie, für Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind aufgehoben. Es gibt somit keine bayernweiten Zugangsregeln mehr.

Auch im Parteiverkehr der Münchner Stadtverwaltung ist die bislang geltende 3G-Zugangsregelung aufgehoben.

Alle Veranstalter und Einrichtungen können aber weiterhin freiwillige Schutzkonzepte per Hausrecht umsetzen. Bitte vorab im Internet oder vor Ort informieren, welche Regeln aktuell gelten!

FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen aufgehoben — auch im Einzelhandel

Die bayernweite FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen bleibt weiterhin aufgehoben. Das gilt auch für für den kompletten Einzelhandel und alle Dienstleistungen. Im ÖPNV bleibt die FFP2-Maskenpflicht bestehen.

Es werden jedoch weiterhin Hygienemaßnahmen empfohlen wie die Einhaltung eines Mindestabstands oder das Tragen einer medizinischen Maske sowie Konzepte zur Besucherlenkung.

Auch hier steht es den einzelnen Einrichtungen und Geschäften frei, freiwillige Schutzkonzepte wie eine Maskenpflicht im Sinne ihres Hausrechts umsetzen.

ÖPNV: FFP2-Maskenpflicht bleibt bestehen

Die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr bleibt in Bayern bis auf Weiteres bestehen. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis einschließlich 15 Jahren können auch eine OP-Maske (medizinische Maske) tragen.

Besuchsregeln für Pflege- und Altenheime, Krankenhäuser und Arztpraxen

Für den Besuch von Pflege- und Altenheimen und Krankenhäusern ist unabhängig vom Impfstatus weiterhin ein tagesaktueller Schnelltest notwendig.

Eine FFP2-Maskenpflicht gilt weiterhin für

  • Arztpraxen, Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste, voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte

Reisen: Test- und Nachweispflicht, Virusvariantengebiet, Quarantäne

Für alle Einreisenden nach Deutschland ab 12 Jahren gilt eine Test- bzw. Nachweispflicht (negatives Testergebnis, Impfnachweis oder Genesenennachweis) – egal, ob die Einreise per Flugzeug, mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff oder mit dem Auto erfolgt. Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt auch für Geimpfte und Genesene die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen PCR-Tests.

Weitere Regelungen wie die Anmeldepflicht oder die Quarantänepflicht richten sich danach, ob man aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreist. Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorien eingestuft sind, stehen tagesaktuell auf der Webseite des RKI.

 

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