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Corona: Welche Regeln noch in München und Bayern gelten

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Corona-Maßnahmen: Seit 28. Mai Erleichterungen bei der Maskenpflicht

Die aktuelle 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist bis zum 2. Juli 2022 verlängert. Diese setzt den Basisschutz des Bundes um. Seit 28. Mai gibt es Erleichterungen bei der Maskenpflicht. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen.

Schutz vor Covid-19: Corona-Regeln bis zum 2. Juli verlängert

Das neu gefasste Bundesinfektionsschutzgesetz erlaubt nur noch so genannte „Basisschutzmaßnahmen“ in bestimmten Bereichen. Diese hat Bayern mit der 16. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt. Das Bayerische Kabinett hat die aktuelle Verordnung bis zum 2. Juli verlängert.

Mit Ausnahme des ÖPNV reicht seit 28. Mai in den Bereichen, in denen die 16. BayIfSMV eine Maskenpflicht vorsieht, also z.B. in Krankenhäusern, künftig statt einer FFP2-Maske eine medizinische Gesichtsmaske. Für Fahrgäste im ÖPNV gilt weiterhin FFP2-Maskenpflicht.

Die derzeit gültigen Corona-Regeln und wichtige Änderungen im Überblick:

ÖPNV: FFP2-Maskenpflicht bleibt bestehen

Die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr bleibt in Bayern bis auf Weiteres bestehen. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis einschließlich 15 Jahren können auch eine OP-Maske (medizinische Maske) tragen.

FFP2-Maskenpflicht fast überall aufgehoben — Hygienemaßnahmen beachten

Die bayernweite FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen bleibt weiterhin aufgehoben. Das gilt auch für für den kompletten Einzelhandel und alle Dienstleistungen.

In Bereichen der Münchner Stadtverwaltung mit erhöhtem Parteiverkehr (z.B. KVR, Sozialreferat, Gesundheitsreferat) gilt weiterhin FFP2-Maskenpflicht, ansonsten wird das Tragen einer Maske empfohlen. Informationen zu einzelnen Dienststellen können unter https://stadt.muenchen.de/service/ abgerufen werden.

Seit 28. Mai 2022 gilt in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen vulnerablen Bereichen nur noch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) statt einer FFP2-Maskenpflicht.

Es werden weiterhin Hygienemaßnahmen empfohlen wie die Einhaltung eines Mindestabstands oder das Tragen einer medizinischen Maske sowie Konzepte zur Besucherlenkung.

Auch hier steht es den einzelnen Einrichtungen und Geschäften frei, freiwillige Schutzkonzepte wie eine Maskenpflicht im Sinne ihres Hausrechts umsetzen.

Besuch von Altenheimen, Krankenhäusern und Arztpraxen: Seit 28. Mai reicht OP-Maske

Für den Besuch von Pflege- und Altenheimen und Krankenhäusern ist unabhängig vom Impfstatus weiterhin ein tagesaktueller Schnelltest notwendig.

Seit 28. Mai 2022 gilt in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen vulnerablen Bereichen nur noch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) statt einer FFP2-Maskenpflicht.

  • Arztpraxen, Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare Versorgung erfolgt
  • Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste, ambulante Pflegedienste, voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte

Freiwillige Schutzkonzepte in Einrichtungen weiterhin möglich

Die verpflichtenden 2G- und 3G-Regeln für öffentliche und private Veranstaltungen, in der Gastronomie, für Hotels, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind aufgehoben. Es gibt somit keine bayernweiten Zugangsregeln mehr. 

Alle Veranstalter und Einrichtungen können aber weiterhin freiwillige Schutzkonzepte per Hausrecht umsetzen. Bitte vorab im Internet oder vor Ort informieren, welche Regeln aktuell gelten!

Schulen und Kitas: Auf Krankheitssymptome achten

Maskenpflicht und Testpflicht an Schulen sind aufgehoben. Der Besuch ist wieder ohne Einschränkungen möglich. Auch die Regelungen zur Testpflicht in Kindertagesstätten sind ersatzlos entfallen.

Eltern werden gebeten, bei Krankheitssymptomen ihrer Kinder, diese testen zu lassen.

Regeln für die Quarantäne von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen

Für Infizierte/positiv Getestete (Indexpersonen) gilt:

  • Die Dauer der Isolation beträgt 5 Tage nach der positiven Testung, eine separate Entlassung durch das Gesundheitsamt am Ende der Frist ist in der Regel nicht notwendig.
  • Für die Beendigung der Isolation an Tag 5 muss die Person mindestens 48 Stunden symptomfrei sein. Andernfalls muss die Isolation um jeweils 48 Stunden weiter verlängert werden (maximal 10 Tage).
  • Eine Abschlusstestung ist nicht erforderlich (Ausnahme: medizinisches Personal zur Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit).
  • Nach Beendigung der Isolation wird für weitere fünf Tage das Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen und eine Kontaktreduzierung empfohlen.

Mehr Informationen für Corona-positiv Getestete >>

Für enge Kontaktpersonen gilt:

  • Enge Kontaktpersonen müssen grundsätzlich nicht in Quarantäne.
  • Eine Kontaktreduzierung über 5 Tage wird dennoch empfohlen, soweit möglich.

Mehr Informationen für enge Kontaktpersonen >>

Für Fragen zur persönlichen Isolationsverpflichtung von Infizierten besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsreferat per E-Mail an infektionsschutz.gsr@muenchen.de. Die Impfhotline unter der Nummer 90429-2222 ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Reisen: Test- und Nachweispflicht, Virusvariantengebiet, Quarantäne

Für alle Einreisenden nach Deutschland ab 12 Jahren gilt eine Test- bzw. Nachweispflicht (negatives Testergebnis, Impfnachweis oder Genesenennachweis) – egal, ob die Einreise per Flugzeug, mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff oder mit dem Auto erfolgt. Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt auch für Geimpfte und Genesene die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen PCR-Tests.

Weitere Regelungen wie die Anmeldepflicht oder die Quarantänepflicht richten sich danach, ob man aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreist. Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorien eingestuft sind, stehen tagesaktuell auf der Webseite des RKI.

 

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