Corona: Diese Regeln gelten in München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Coronavirus: Alle Infos zu Einschränkungen und Öffnungen in Bayern

Die bayerische Staatsregierung hat in einer Kabinettssitzung am 4. Mai eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 2. Juni beschlossen sowie Änderungen, die seit dem 6. Mai schrittweise in Kraft treten. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Kontakte, Schulen, Restaurants, Kultur, Freizeit und Sport.

Weiterhin Inzidenzeinstufung über 100: Notbremse greift in München

Für Bayern sind derzeit die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die Einreise-Quarantäneverordnung maßgeblich für die geltenden Corona-Maßnahmen. Am 4. Mai hat die bayerische Staatsregierung eine Verlängerung der Verordnungen bis einschließlich 2. Juni beschlossen. 

Am 6. Mai traten Erleichterungen für Genesene und vollständig Geimpfte in Kraft. Ab dem 10. Mai sind inzidenzabhängige (bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100) Öffnungsperspektiven und Lockerungen für Außengastronomie, Kultur, Kontakte und Sport vorgesehen. Ab dem 21. Mai sind – ebenfalls inzidenzabhängig – touristische Angebote wieder zugelassen.

Viele Regelungen – etwa zu Kontaktbeschränkungen, Einzelhandel, Museen, Galerien oder Sport – sind derzeit abhängig von der Höhe des 7-Tage-Inzidenzwerts. Die jeweiligen Grenzwerte sind dabei eine 7-Tage-Inzidenz von über 35, über 50 oder über 100. 

  • Seit Mittwoch, 14. April greift in München die Notbremse mit verschärften Regeln für die Inzidenzeinstufung "über 100".
  • Die Inzidenzeinstufung gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung immer solange, bis ein Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten bzw. der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Die dann maßgeblichen Regelungen treten anschließend ab dem zweiten Tag nach der drei-/fünfmaligen Über-/Unterschreitung in Kraft.
  • Informationen zu aktuellen Corona-Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz in München.

Neue Regelung für vollständig geimpfte und genesene Personen

Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist) werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Ausnahmen können für vulnerable Gruppen gemacht werden.

Die Ausgangssperre nach 22 Uhr bei einer 7-Tages-Inzidenz über 100 sowie die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung.

Kontakte: Stufenmodell je nach 7-Tages-Inzidenz

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist je nach 7-Tage-Inzidenz wie folgt gestattet:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet).
  • zudem ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus dem eigenen und höchstens einem weiteren Hausstand umfasst.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet).

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet). 


NEU: Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind seit 6. Mai von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Bei privaten Zusammenkünften, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.

Nächtliche Ausgangssperre seit 14.4. in Kraft

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

gilt eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr, während der die Wohnung nur verlassen werden darf z.B. aufgrund:

  • der Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum, insbesondere eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen
  • der Berufsausübung im Sinne des Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes, soweit diese nicht gesondert eingeschränkt ist, der Ausübung des Dienstes oder des Mandats, der Berichterstattung durch Vertreterinnen und Vertreter von Presse, Rundfunk, Film und anderer Medien
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  • der Begleitung Sterbender
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen

NEU: Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind seit 6. Mai von der Ausgangssperre ausgenommen.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in München auf muenchen.de/coronazahlen

Kultur: Museen und andere Kulturstätten geschlossen

Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen.

Autokinos sind seit 28.4. inzidenzunabhängig zugelassen, wenn der Betreiber ein entsprechendes Infektionsschutzkonzept vorweisen kann. Für die Besucher besteht auf dem Gelände außerhalb ihres Kraftfahrzeuge FFP2-Maskenpflicht.

Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Schlösserverwaltung und vergleichbare Kulturstätten, sowie die Innenbereiche zoologischer und botanischer Gärten gilt Folgendes:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz 100

  • sind die genannten Kulturstätten geschlossen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • können die genannten Kulturstätten für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung öffnen.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten, die zulässige Besucherzahl bestimmt sich nach dem vorhandenen Besucherraum, so dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig gewahrt wird.
  • Für die Besucher gilt FFP2-Maskenpflicht. 

Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50

  • können die genannten Kulturstätten für Besucher auch ohne vorherige Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung öffnen.


Die Außenbereiche zoologischer und botanischer Gärten dürfen seit 28.4. auch oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100 öffnen. Zusätzlich zum oben genannten Hygieneregeln müssen alle Besucher ab 6 Jahren einen negativen Corona-Test vorweisen (max. 24 Stunden alt) oder vollständig geimpft oder genesen sein.

Mehr Informationen unter muenchen.de/corona.

NEU AB 10. MAI: Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 können die Öffnung für Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kino zulassen.

Alkoholverbot in München ausgeweitet

In der Fußgängerzone in der Altstadt und auf dem Viktualienmarkt gilt ein Alkoholkonsumverbot.

Seit 16. April ist auch am Gärtnerplatz und am Wedekindplatz das Konsumieren von Alkohol verboten. Das Verbot gilt an diesen Orten und in der Fußgängerzone seit 16. April von 18 Uhr bis 6 Uhr. Am Viktualienmarkt gilt es weiterhin rund um die Uhr.

Einkaufen und Dienstleistungen: Was öffnen darf und was nicht

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100

ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsbetriebe untersagt.

Ausgenommen sind

  • der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen
  • Gartenmärkte, Blumenfachgeschäfte und Buchhandlungen
  • Ladengeschäfte von Handwerksbetrieben und körperfernen Dienstleistungsbetrieben
  • Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.

Terminshopping-Angebote („Click & Meet“) sind für vollständig geimpfte oder genesene Personen oder bei Vorlage eines negativen Tests auch bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150 zugelassen (max. 24h alter POC-Antigentest oder Selbsttest unter Aufsicht des Geschäftsbetreibers oder vor höchstens 48h vorgenommener PCR-Test, Kinder unter 6 Jahren benötigen keinen Testnachweis).

Die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften („Click & Collect“) ist auch bei einer Inzidenz über 150 ohne Test zulässig.

Körperferne Dienstleistungsbetriebe und Handwerksbetriebe dürfen ihre Ladengeschäfte inzidenzunabhängig – also oberhalb wie unterhalb einer 7-Tage-Inzidenz 100 – unter den für Ladengeschäfte geltenden allgemeinen Maßgaben öffnen.

Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist – wie zum Beispiel Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche Betriebe – sind untersagt.

Ausgenommen sind die Dienstleistungen der Friseure sowie der Fußpflege, diese dürfen weiterhin angeboten werden, allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können (höchstens 24 Stunden alten PCR- oder Antigen-Schnelltest oder einen Selbsttest unter Aufsicht).

Auch Krankengymnastik und Physiotherapie sind weiterhin erlaubt. Das Personal muss eine FFP2-Maske tragen und der Kundenzutritt durch vorherige Terminreservierung gesteuert sein.

Märkte sind bis auf den Verkauf von Lebensmitteln, Pflanzen und Blumen untersagt.
 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • ist zusätzlich die Öffnung von Ladengeschäften ohne Test für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung („Click & Meet“) für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig. Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.

NEU AB 10. MAI: Alle bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungen in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 werden unter den bereits heute für Friseure und Fußpfleger geltenden Bedingungen wieder zugelassen (Mindestabstand, Hygienekonzept, FFP2-Maskenpflicht, Quadratmeter je Kunde etc.). Hundeschulen werden ebenfalls ab dem 10. Mai in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 165 wieder zugelassen.

Sport: Mannschaftssport ist untersagt

Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden. Die Sportausübung im Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie folgt zulässig:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

  • ist nur kontaktfreier Individualsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt.
  • Zudem ist seit 28.4. der kontaktlose Sport in Gruppen von bis zu fünf Kindern bis 14 Jahren im Freien gestattet. Trainer und Anleitungspersonen dürfen an diesem Sport teilnehmen, wenn sie vollständig geimpft oder genesen sind oder ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis nachweisen können.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • ist Individualsport mit maximal 5 Personen aus 2 Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, möglich.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50

  • ist darüber hinaus kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen, erlaubt.


NEU SEIT 6. MAI: Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind seit 6. Mai beim Sport von den geltenden Kontaktbeschränkungen ausgenommen.

NEU AB 10. MAI: Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 können Erleichterungen für kontaktfreien Sport im Inneren und Kontaktsport unter freiem Himmel zulassen. 

Schulen: Stufenmodell seit dem 15. März

Der Unterricht findet seit dem 15. März in folgenden Schritten statt:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 erfolgt in den Grundschulklassen Präsenzunterricht. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen gilt Präsenzunterricht nur, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wo dies nicht möglich ist, findet Wechselunterricht statt.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 findet an allen Schularten in allen Jahrgangsstufen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt. Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über einen negativen Corona-Test (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Testpflicht gilt zweimal wöchentlich.
  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 (nicht 165) findet an den 4. Klassen der Grundschule, der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen sowie in sonstigen Abschlussklassen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.
    Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests verfügen und dieses auf Anforderung vorweisen können oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Die Testpflicht gilt mindestens zweimal wöchentlich.

Testpflicht an den Schulen seit 12. April:

  • Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, dass unabhängig vom Inzidenzwert eine Testpflicht für alle Schüler*innen, die am Präsenz- oder Wechselunterricht teilnehmen, sowie auch für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal gelten soll.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 soll die Testpflicht zweimal wöchentlich, bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 mindestens zweimal wöchentlich gelten.
     

Während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen besteht für alle Schülerinnen und Schüler Maskenpflicht.

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

NEU AB 10. MAI: Für die 1. bis 3. Klasse der Grundschulstufe sowie die 5. und 6. Klasse der Förderschule in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 165 findet Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht statt. Für die 4. Klasse bleibt es beim bisherigen System.

Ab dem 7. Juni 2021 wird in Bayern an allen weiterführenden Schulen in Gebieten mit einer 7-Tage-Inzidenz kleiner 165 Präsenzunterricht (mit Mindestabstand) oder Wechselunterricht zugelassen.

Kitas, Kindertagespflegestellen und ähnliche Angebote

  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 ist nur noch Notbetreuung möglich.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 ist in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder der Regelbetrieb möglich.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 erfolgt die Betreuung im eingeschränkten Regelbetrieb in festen Gruppen.

Für Schulkinder, die in Kitas betreut werden – z.B. in Hort oder Tagesheim – gilt eine Testpflicht analog der Regelung zum Schulbesuch.

Gastronomie: Abholung und Lieferung erlaubt – ab 10.5. Lockerungen möglich

Gastronomiebetriebe jeder Art einschließlich Betriebskantinen sind untersagt.

Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Ein Verzehr vor Ort ist untersagt.

Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen ist ausnahmsweise zulässig, wenn der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort für die Betriebsabläufe zwingend erforderlich ist.

NEU AB 10. MAI: Ab dem 10. Mai können Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 die Öffnung der Außengastronomie bis 22 Uhr zulassen.

Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen

  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt.
  • Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet.
  • Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.
  • Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten ist untersagt.
  • Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen sind untersagt.
  • Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Hochschulen, Bibliotheken und Archive

  • An den Hochschulen finden keine Präsenzveranstaltungen statt. Praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, sind unter Mindestabstand zulässig.
  • Bibliotheken und Archive können geöffnet werden.

Tagungen und Kongresse

  • Messen, Kongresse, Tagungen bleiben untersagt.

Maskenpflicht: FFP2-Masken im Einzelhandel und ÖPNV verpflichtend

Derzeit besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske

  • in den Verkaufsräumen aller Geschäfte, sowie auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen
  • bei der Abholung von Essen "To Go", bestellten Büchern und Medien in Bibliotheken, sowie Waren per "Click and Collect"
  • an Verkaufsständen auf Märkten
  • für Besucher von Gottesdiensten
  • im öffentlichen Personenfernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt
  • im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen
  • für die Schülerbeförderung
  • beim Besuch von Arztpraxen
  • in den Alten- und Pflegeheimen
  • in Musikschulen, es sei denn, das aktive Musizieren lässt eine Maskenpflicht nicht zu
  • für theoretischen und praktischen Fahrschulunterricht sowie Fahrschulprüfungen
  • für Besucher von Kulturstätten (z.B. Museen, Schlösser, Autokinos)
  • im Tierpark Hellabrunn und im Botanischen Garten
  • für Beschäftigte ambulanter Pflegedienste und teilstationärer Pflegeeinrichtungen, soweit sie in Kontakt mit Pflegebedürftigen sind

Das Bußgeld bei vorsätzlichem Erstverstoß beträgt 250 Euro.

Aktuell gilt in München an stark besuchten Orten in der Münchner Altstadt auch im Freien eine generelle Maskenpflicht. Seit 10. März ist die zeitliche Geltungsdauer der Maskenpflicht in der Innenstadt täglich von 9 bis 21 Uhr. Aufgrund einer Allgemeinverfügung muss man in diesem Zeitraum an folgenden Plätzen eine Maske tragen:

  • Altstadt-Fußgängerzone (u.a. Neuhauser Straße, Kaufinger Straße, Theatinerstraße)
  • Marienplatz
  • Stachus
  • Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle
  • Rindermarkt
  • Viktualienmarkt
  • Sendlinger Straße und Sendlinger-Tor-Platz
  • Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt
  • Dienerstraße
  • Schrammerstraße
  • Landschaftstraße
  • Beidseitige Gehwege im Tal (im Bereich der Hausnummern 1 bis 48)
  • Schützenstraße

Auf die Maskenpflicht wird an den Zugängen zu den jeweiligen Bereichen mit Schildern hingewiesen.

Öffentliche Gebäude: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben.

Arbeit: Außerdem besteht in München Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Schule: In Schulen, Grundschulen und Kitas gilt Maskenpflicht, auch während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen. Für Lehrer wird zudem das Tragen von medizinischen Masken verpflichtend eingeführt. Zudem gilt Maskenpflicht in Fahrschulen, Hochschulen und in der außerschulischen Bildung.

Bei größeren Versammlungen im Freien wie etwa Demonstrationen gilt durchgängig Maskenpflicht.

Für die Mitarbeiter*innen in Kassen- und Thekenbereichen von Geschäften oder an Rezeptionen ist die Maskenpflicht gelockert: Sofern durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässiger Schutz sichergestellt werden kann, entfällt für diese die Maskenpflicht.

Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag müssen statt FFP2-Masken nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Hotellerie: Keine touristischen Übernachtungen

  • Übernachtungen dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden.
  • Gäste, die nicht zu demselben Hausstand gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind untersagt.

NEU: Ab dem 21. Mai werden touristische Angebote in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder zugelassen. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze.

 

Veranstaltungsverbot und Gottesdienste

  • Veranstaltungen, Versammlungen und Festivitäten aller Art bleiben untersagt.
  • Ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche wie z. B. Gottesdienste und Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz.
  • Bei Gottesdiensten gilt die Einhaltung des 1,5-Meter-Mindestabstands, FFP2-Maskenpflicht auch am Platz und ein Verbot von Gemeindegesang.
  • Gottesdienste mit Großveranstaltungs-Charakter sind untersagt.
    Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

NEU: Ab dem 10. Mai können Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 die Öffnung für Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kino zulassen.

Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

  • Besucherinnen und Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen müssen einen negativen Corona-Test (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf – oder in der Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchführen.
  • Vollständig geimpfte oder genesene Personen werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Die besonderen Schutzmaßnahmen zugunsten vulnerabler Gruppen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen bleiben davon unberührt.
  • Das Betreten der Einrichtungen durch Besucher ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt.
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Testpflicht bei Rückkehr aus Risikogebieten und Einreisesperre

Eine aktuelle Auflistung der weltweiten Risikogebiete bietet das Robert Koch-Institut.

Weitere Informationen in der nationalen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) und der Allgemeinverfügung zum Testnachweis von Einreisenden des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

NEU: Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind seit 6. Mai von der Quarantänepflicht nach einem Voraufenthalt in einem Risikogebiet befreit.

Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
Die Übersicht

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