Endspiel in der Allianz Arena: Feriensenat befürwortet Bewerbung für das Sportereignis
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028
(19.8.2026) Drei Jahre nach dem Champions-League-Finale 2025 könnte Europas größtes Vereinsspiel erneut in München stattfinden: Die Landeshauptstadt bewirbt sich um das Endspiel 2028 in der Allianz Arena. Der Feriensenat des Münchner Stadtrats hat die Bewerbung am 19. August befürwortet. Mitte September 2026 entscheidet das UEFA-Exekutivkomitee über den Austragungsort.
Weitere Aktionen
Champions Festival rund um das Endspiel
Für 2028 sind derzeit wieder vier Veranstaltungstage vom 25. bis 28. Mai vorgesehen. Das Endspiel soll am Samstag, 27. Mai 2028, in der Allianz Arena stattfinden. Wie beim Champions-League-Finale 2025 sind zwei Fan Meeting Points im Stadtzentrum und ein viertägiges, möglichst zentral gelegenes Champions Festival geplant. Das Champions-League-Finale gehört zu den größten internationalen Sporteinzelevents.
Stimmen der Stadtspitze
München bereits viermal Austragungsort
Nach 1979 – damals noch im Europapokal der Landesmeister –, 1993 und 2012 war München 2025 zum vierten Mal Austragungsort des größten Spiels im europäischen Vereinsfußball.
Neben dem sportlichen Ereignis in der Allianz Arena brachte das Finale auch wirtschaftliche Effekte: Die Hotelzimmerauslastung lag bei über 90 Prozent, der touristisch bedingte Umsatz wurde auf rund 46 Millionen Euro geschätzt.
Positive Effekte für München
Von einer erneuten Austragung erwartet die Stadt positive Effekte für Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus sowie internationale Aufmerksamkeit für München. Gleichzeitig kann auf die bestehende Infrastruktur rund um die Allianz Arena sowie auf erprobte Mobilitäts-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitskonzepte zurückgegriffen werden. Grundlage dafür ist die Zusammenarbeit von Stadt, UEFA, DFB, Polizei, Rettungsdiensten und Verkehrsunternehmen.
Auch gesellschaftliche Beteiligung, ehrenamtliches Engagement und die Zusammenarbeit mit Vereinen und lokalen Akteur*innen sollen eine wichtige Rolle spielen - wie 2025 mit der Kampagne "Wir alle sind Champions".