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Mehr Freischankflächen statt Parkplätze in München

Die Freischankfläche des Le Florida, Foto: Rico Güttich
Foto: Rico Güttich Das Le Florida in der Georgenstraße hat bereits eine größere Freischankfläche aufgebaut

Draußen essen: Erste Wirte vergrößern Außenbereiche

(5.6.2020) Seit dem 18.5. darf die Gastronomie in Bayern wieder öffnen – und in München stehen den Wirten größere Freischankflächen zur Verfügung. Zum Beispiel können dafür Parkplätze temporär umgewandelt werden. Die ersten Gastronomen sind bereits dabei.

Freischankflächen statt Parkplätzen in der Maxvorstadt und Schwabing

Auch der Holzkranich hat erweitert

Die Gastronomie in München kehrt schrittweise aus der Corona-Auszeit zurück: Seit 18. Mai darf die Außengastronomie wieder öffnen, wegen der Corona-Krise gelten aber weitreichende Maßnahmen und Vorschriften. Diese besagen unter anderem, dass aufgrund der Abstandsregelungen weniger Gäste bedient werden können.

Um die dadurch zu erwartenden Umsatz-Ausfälle ein wenig ausgleichen zu können, sollen die Münchner Gastronomen nun mehr und größere Freischankflächen betreiben dürfen. Einen entsprechenden Antrag hatte der Stadtrat bereits im Mai beschlossen. Die ersten Wirte sind bereits dabei und haben zusätzliche Bereiche geschaffen - zum Beispiel der Holzranich (Maxvorstadt) und das Le Florida (Schwabing) in der Georgenstraße, oder auch das Farmer & Lou in der Breisacher Straße in Au-Haidhausen.

Mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum

Für die Gäste heißt das: künftig können weitere Plätze im Außenbereich von Restaurants und Biergärten zur Verfügung stehen - beispielsweise dürfen auch Parkplätze mit Tischen und Stühlen ausgestattet werden. Ein Beispiel hierfür ist Wien, wo die sogenannten "Schanigärten" beliebte Anlaufstellen in der warmen Jahreszeit sind.

Zur Sicherheit und zur Abgrenzung vom Straßenverkehr sollen Freischankflächen etwa durch Pflanzentröge und Blenden markiert werden. Das würde dann auch die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum steigern.

Wie das dann im Stadtbild konkret aussieht, wird sich in den nächsten Wochen weiterhin zeigen. Begrenzt sind die Erweiterungen bis zum 30.9.2020, die Gebühren für die Betreiber sollen so weit wie möglich reduziert werden.

Coronavirus in Bayern – Auswirkungen auf München

Bis auf Weiteres gilt in Bayern eine Kontaktbeschränkung. Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen sind z.T. wieder offen. Bitte informiert Euch unbedingt auf den Seiten der Institutionen und bei den Veranstaltern über konkrete Absagen oder Schließungen. Geschäfte dürfen wieder uneingeschränkt und unter strengen Hygienevorschriften öffnen. Auch Gastronomiebetriebe dürfen unter Auflagen öffnen. Unter 089-233-96300 hat das Referat für Gesundheit und Umwelt eine Hotline eingerichtet, die von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr Fragen zum Coronavirus beantwortet.

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