Biergarten-Klassiker

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Foto: Sebastian Lehner

Oh, Du schöne Biergartenzeit!

In München sind wir ja wirklich verwöhnt, was die Auswahl an Biergärten angeht. Und wenn man sich so umhört, hat auch jeder seinen persönlichen Liebling. Welcher das ist, kann von der Lage abhängen, von der Größe oder auch ganz einfach vom Bier, das ausgeschenkt wird. Und dann gibt es noch die individuellen Kleinigkeiten, die jeden Biergarten einzigartig machen. Wir stellen Euch 13 Klassiker und ihre Besonderheiten vor.

Der Platzhirsch: Königlicher Hirschgarten

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Foto: Sebastian Lehner

Man merkt gleich, wer den "Hirsch" zum ersten Mal (be)sucht: Menschen irren ratlos durch den weitläufigen Park und versuchen, den Biergarten zu finden. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Von der S-Bahn Laim kommend im Park am großen Wasserspielplatz orientieren, dahinter ist gleich das Hirschgehege. Dort erst mal die Tiere niedlich finden, dann rechts am Zaun entlang, um die Kurve – und schon fragt man sich, wie man diesen Quell der Bierfreude je übersehen konnte: Mit rund 8.000 Plätzen ist der Hirschgarten nämlich der größte Biergarten Münchens, wenn nicht sogar der Welt. An mehreren Schänken wird Augustiner für € 7,60 die Maß ausgeschenkt. Alkoholfreies, König Ludwig Weißbier und Tegernseer Spezial gibt's an Schänke 2 beim extragrantigen und grad deshalb irgendwie sympathischen Schankkellner.

Wann wir hingehen: An einem dieser wenigen Sonnentage, wenn gefühlt die ganze Stadt draußen ist. Denn wenn andere Biergärten bereits aus allen Nähten platzen, findet man im Hirschgarten immer noch irgendwo ein Platzerl.

Warum wir ihn lieben: Weil der Lärmpegel trotz der Größe nie zu hoch ist. Und weil man Maß oder Brotzeit auch einfach auf die angrenzende Wiese zum Sonnen mitnehmen kann.

Fürs leibliche Wohl: Eine erfrischende Maß Dunkles Radler (Schänke 2, € 7,90), Steckerlfisch vom Fischer-Vroni-Stand (z.B. Makrele, 100g € 2,90) und eine große Pillerbreze (€ 3,50).

Königlicher Hirschgarten

Alles, bloß koa Stress: der Taxisgarten

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Foto: Anette Göttlicher

Ein paar Gehminuten von der U-Bahn Gern betritt man das wohl idyllischste Biergartenfleckerl Neuhausens. Der Taxisgarten liegt ruhig zwischen Marienstift und Frauenklinik, hat mit rund 1.500 Plätzen eine überschaubare Größe und nettes Personal – irgendwie fühlt man sich direkt entspannt, wenn man ankommt. Die Bänke mit Rückenlehne tragen ebenfalls enorm zum Gemütlichkeitsfaktor bei. Und genau wie die Atmosphäre ist auch das Publikum: Eine Mischung aus Neuhausern und Geschäftsleuten, dafür eher wenig Sightseeing- und Partypublikum. Angestoßen wird mit Hofbräu für € 7,90 die Maß.

Wann wir hingehen: Wer sich mal wieder ganz in Ruhe mit dem Kumpel oder der besten Freundin ausratschen will, ist im Taxisgarten gut aufgehoben. Und auch größere Gruppen können ganz entspannt sein: Im Selbstbedienungsbereich kann man für € 5,90 pro Person Tische reservieren, Brotzeitbrettl inklusive.

Warum wir ihn lieben: Eine Stunde im Taxisgarten ist ähnlich erholsam wie eine Yogastunde (aber für manche sicher wesentlich unterhaltsamer).

Fürs leibliche Wohl: Die berühmten Spareribs nach Geheimrezept (€ 14,50), dazu eine Radlerhalbe (€ 4,20) – Halbe werden hier übrigens den ganzen Tag ausgeschenkt.

Taxisgarten

Das Licht am Ende des Gartens: Zum Aumeister

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Foto: Sebastian Lehner

Am Nordrand des Englischen Gartens finden besonders Gassigänger, Radler und Ausflügler noch eine schöne Gelegenheit zur gemütlichen Einkehr. Dass sie es auch gerne tun, verraten die vielen Fahrräder, Motorräder und Zamperl – und die ebenso zahlreichen Hinweisschilder zum ordnungsgemäßen Abstellen beziehungsweise Anleinen derselben. Ist ja auch gut so, denn wer will schon beim Radlerholen vom Radler überholt werden? Obwohl es im Aumeister überall wuselt, herrscht dennoch keine Hektik – man kehrt hier schließlich zum Pausieren ein. Zeit für einen Ratsch ist also immer. Besonders gut schäkern lässt sich übrigens mit "Dem Griechen" hinter der Schenke, der die Maß Hofbräu für € 8,30 ausgibt.

Wann wir hingehen: Am Wochenende oder an Feiertagen, wenn (sofern man nicht in der Gegend wohnt) genug Zeit und Muße für eine gemütliche Anreise ist – am besten mit dem Zweirad oder in Verbindung mit einem kleinen Spaziergang von der U-Bahn Studentenstadt.

Warum wir ihn lieben: Für den ganz kleinen Durscht gibt's im Aumeister Helles, Dunkles oder Weißbier sogar in 0,3-Liter-Größe (ab € 3,40) – da wird garantiert nix warm.

Fürs leibliche Wohl: Zum griechischen Schankkellner und seinem Bier passt hervorragend der "Hirtengriller" (€ 4,-), eine Rostbratwurst mit Feta.

Zum Aumeister

Seen und gesehen werden: das Seehaus

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Foto: Seehaus

Ebenfalls im Englischen Garten und besser mit dem Radl als mit den Öffis zu erreichen ist das Seehaus. Der Weg lohnt sich, denn die Lage des Biergartens direkt am Kleinhesseloer See verdient eine Eins mit Sternchen. Apropos Sternchen: Wer gerne Promiwatching betreibt, könnte im Seehaus fündig werden. Wer's romantischer mag, sucht sich stattdessen einen Platz in erster Reihe am See und beobachtet die vorbeischwimmenden Schwäne – einfach schee. Ebenfalls gut schauen und gemütlich sitzen lässt es sich im erhöhten Bereich der "Bar am See / Haus" mitten im Biergarten. Hier gibt's von Longdrinks bis Champagner das volle Programm – im Biergarten selber stößt man mit Paulaner für € 8,40 die Maß an.

Wann wir hingehen: Am Wochenende. Denn wenn der Biergarten um 23 Uhr schließt, geht's an der Bar noch bis 1 Uhr mit Drinks und Musik weiter.

Warum wir ihn lieben: Man kann sagen, was man will: Das Seehaus ist einfach München pur.

Fürs leibliche Wohl: Der Seehaus Brotzeitteller mit Obazda, Wurst, Radi und mehr (€ 8,90), dazu eine "Maß" Wein (die Literflasche kostet € 21, natürlich gibt's aber auch kleinere Schoppen).

Seehaus im Englischen Garten

Liebe fürs Detail: Hofbräukeller

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Foto: Sebastian Lehner

Von der U-Bahn Max-Weber-Platz flaniert man (schließlich befindet man sich im leger-schicken Haidhausen) über den charmanten Wiener Platz am Neorenaissance-Gebäude des Hofbräukellers vorbei in den lauschigen Biergarten. Unter großen Kastanienbäumen oder freiem Himmel finden etwa 1.500 Besucher ein schattiges oder sonniges Plätzchen, teilweise auch mit Rückenlehne. Beim Essenholen fällt eines sofort ins Auge: In wohl keinem anderen Biergarten gibt es so liebevoll gestaltete Speisen- und Getränketafeln. Freundliche Sprüche heißen den Gast willkommen, das Angebot ist dekoriert mit Blümchen und Herzen – da macht das Aussuchen gleich noch mehr Spaß. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt einfach verschiedene Biergartenklassiker wie Obazda, Nudelsalat oder Wurstsalat im Tapasformat für je € 3,10. Die Maß Hofbräu gibt's für € 8,30 plus € 2,- Pfand.

Wann wir hingehen: Wenn die Sonne den ganzen Tag runterbrennt und man sich einfach nur mit einem kühlen Getränk in den Schatten flüchten möchte – von beidem gibt's im Hofbräukeller reichlich.

Warum wir ihn lieben: Hier fühlt man sich als Gast willkommen, egal ob man aus Haidhausen oder Hongkong kommt.

Fürs leibliche Wohl: Ein frischer Flammkuchen (€ 7,50, ab ca. 16 Uhr, am Wochenende ab mittags), denn den gibt's nicht überall. Ebenso wie die Maß leichtes Weißbier (€ 8,60).

Hofbräukeller

Der Biogarten: am Muffatwerk

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Foto: Sebastian Lehner

Den wahrscheinlich ökologischsten Biergarten Münchens erreicht man am besten mit dem Radl oder der S-Bahn, das Muffatwerk liegt genau zwischen Rosenheimer Platz und Isartor. Mit rund 400 Plätzen ist der angeschlossene Biergarten schon von der Größe her eine Alternative zu seinen oft wesentlich größeren Biergartenbrüdern, und alternativ ist er als zertifizierter Ökobetrieb sowieso. Neben klassischen Biergartenbrotzeiten wird hier auch auf dem Lavasteingrill frisch gebrutzelt, das Fleisch und Geflügel dafür kommt aus ökologischer Aufzucht. Aber auch Vegetarier und Veganer werden fündig. Warme Gerichte können an der Kasse bestellt und nach etwa zehn Minuten frisch zubereitet an der Ausgabe abgeholt werden. In den Maßkrug fließt Hofbräu für € 7,90, als Bio-Variante gibt's auch Lammsbräu Urstoff für € 4,20 die Halbe.

Wann wir hingehen: Wer nach dem Biergarteln direkt weiterfeiern will, hat nur ein paar Meter zu den Partyarealen des Muffatwerks.

Warum wir ihn lieben: Weil das Konzept zeigt, dass Bio sehr lecker sein kann, aber nicht teuer sein muss.

Fürs leibliche Wohl: Ein Bio-Schweinenacken-Steak vom Lavasteingrill (€ 11,80) oder Rahmschwammerl mit Brezenknödel (€ 8,60), dazu eine Biolimonade (€ 3,60).

Biergarten Muffathalle

Der Klassieger: Chinaturm

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Foto: Sebastian Lehner

Der wohl bekannteste Biergarten der Stadt und damit der Klassiker unter den Klassikern liegt am Chinesischen Turm mitten im Englischen Garten. Hinkommen ist mit einem kleinen Spaziergang von der U-Bahn Giselastraße verbunden, oder man nutzt die Gelegenheit für einen Radlausflug ins Grüne. Mit rund 7.500 Plätzen ist der Chinaturm der zweitgrößte Biergarten der Stadt, die Menschen und Maßen verteilen sich aber großzügig um den Turm und die umliegende Fläche. Ein bisserl enger wird's nur beim alljährlichen Kocherlball, wo in den frühen Morgenstunden bis zu 10.000 Münchner und Traditionsliebhaber in den Sonnenaufgang tanzen. Wer gerne auch an anderen Tagen tanzt: Im 1. Stock des Turms spielt mittwochs und freitags ab 16 Uhr sowie an den Wochenenden ab mittags eine Blaskapelle auf. Da schmeckt die Hofbräumaß für € 7,90 gleich noch besser.

Wann wir hingehen: Wenn wir München-Besuchern unsere Stadt von einer ihrer schönsten Seiten zeigen wollen.

Warum wir ihn lieben: Das Gefühl, sich frühmorgens in die Tracht zu schmeißen und zwischen tausenden Kerzen den Kocherlball zu feiern – das ist einfach unvergleichlich.

Fürs leibliche Wohl: Das klassische Biergartengedeck: eine Maß Bier, ein Hendl (€ 7,80) und eine Große Brezn (€ 4,20).

Chinesischer Turm

Pausieren unterm Maibaum: Biergarten am Viktualienmarkt

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Foto: Lukas Schirmer

Unweit von der S-Bahn Marienplatz im Herzen des Viktualienmarktes findet man den Biergarten, der bei gutem Wetter meist gesteckt voll ist. Mit einem Publikum, das man bunter nicht mischen könnte. Da hockt das asiatische Touristenpärchen zwischen der Unternehmergattin mit ihren Einkaufstaschen und dem Trachtler mit seinem Zamperl – und gut möglich, dass alle miteinander ratschen. Wenn's gerade so aussieht, als wäre wirklich kein Platz mehr, lohnt es sich, einen Moment zu warten. Die meisten Besucher legen hier nur eine Pause ein und müssen bald weiter shoppen, arbeiten oder die Stadt besichtigen. Wer sich die Zeit für ein Masserl nimmt, für den lautet die Frage: Was gibt's denn heut? Denn im Ausschank wechseln sich die Biere der sechs großen Münchner Traditionsbrauereien ungefähr alle fünf Wochen ab. Nur der Preis bleibt konstant, € 8 kostet die Maß.

Wann wir hingehen: Wenn wir in der Fußgängerzone unterwegs sind und eine Pause brauchen. Oder nach Ladenschluss.

Warum wir ihn lieben: In keinem Biergarten sitzt man so gern neben wildfremden Menschen.

Fürs leibliche Wohl: Hier gibt's einfach alles – also am besten einmal quer über den Viktualienmarkt schlendern und eine ganz individuelle Lieblingsbrotzeit zusammenstellen.

Biergarten am Viktualienmarkt

Der Reisende-Verführer: Augustiner-Keller

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Foto: Augustiner

Von der Größe her steht der Augustiner-Keller mit rund 5.000 Plätzen auf Platz 3 unserer Biergärten – in den meisten München-Reiseführern aber sicher weiter oben. Vielleicht ist es aber auch die zentrale Lage, die so viele Besucher hierher lockt. Von der S-Bahn Hackerbrücke sind es nur ein paar Gehminuten, und auch der Hauptbahnhof ist nicht weit entfernt. Fakt ist: Der Augustiner-Biergarten erfreut sich internationaler Beliebtheit. Das hört man an der multikulturellen Geräuschkulisse und sieht es am Speisen- und Getränkeangebot, das auch auf Englisch ausgeschildert sind. Heißt aber nicht, dass keine Einheimischen herkommen, denn das Internationale macht gerade den Charme des Biergartens aus. Wer länderübergreifend Kontakt knüpfen will, ist hier genau richtig. Und wer seine Ruhe haben will, der wird auch in Ruhe gelassen. Alles ganz entspannt. Außer wenn Fußball läuft: Dann kocht die Stimmung schon von weitem hörbar über, bei der WM wird auch mal wegen Überfüllung geschlossen. Ausgeschenkt wird natürlich Augustiner für besucherfreundliche € 7,40 die Maß.

Wann wir hingehen: Als Fußballfans, wenn eine spannende Live-Übertragung läuft. Als Nicht-Fußballfans lieber an allen anderen Tagen.

Warum wir ihn lieben: Im Augustinerbiergarten fühlt man sich gleichzeitig daheim und wie im Urlaub.

Fürs leibliche Wohl: Ein Shandy (aka Radler, Maß € 7,40) und eine halbe Haxn (€ 12,70).

Augustiner-Keller

Prost, Bavaria: Wirtshaus am Bavariapark

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Foto: Bavariapark

Normalerweise schaut die Bavaria ihren Schäfchen beim Biertrinken auf der Wiesn zu. Aber auch hinter ihrem Rücken kann man dem Biergenuss und anderen Leckereien frönen: Das Wirtshaus im Bavariapark liegt über der Theresienwiese etwa auf Höhe der Statue und nur ein paar hundert Meter von der U-Bahn Schwanthalerhöhe entfernt. Das Interessante an diesem Biergarten ist: Für die einen ist es ein Klassiker, für die anderen ein Geheimtipp. Jeder, der ihn kennt, ist begeistert. Und wer nicht begeistert ist, der war einfach noch nicht da. Mit rund 1.200 Plätzen hat er eine gemütliche Größe und ist ein beliebter Treffpunkt nach der Arbeit. An schönen Abend lohnt es sich deshalb, rechtzeitig da zu sein, denn die Schlange im Speisen- und Getränkebereich kann schon mal lang werden. Für die Ungeduldigen ist dann der Fischer-Vroni-Stand am Haupteingang mit Steckerlfisch und verschiedenen Fischsemmeln (€ 3,50) eine leckere Alternative zur guten Wirtshausküche. Die Maß Augustiner Hell kostet geschmeidige € 7,40.

Wann wir hingehen: Unter der Woche am besten vor 18 Uhr.

Warum wir ihn lieben: Hier liegt das ganze Jahr ein Hauch Wiesn in der Luft.

Fürs leibliche Wohl: Der Obazde mit roten Zwiebeln schmeckt hervorragend, die Portion ist ordentlich und der Preis im Vergleich sehr fair (€ 7,-). Dazu passt natürlich eine Große Brezn (€ 4,50). Und gegen den Durscht, das gibt's auch nicht überall: eine Maß alkoholfreies Weißbier (€ 7,60).

Wirtshaus am Bavariapark

Ein Klassiker blüht auf: Paulaner Garten

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Foto: Sebastian Lehner

Nach einer zünftigen Biertaufe zur Starkbierzeit starten die neuen Wirte des Paulaner am Nockherberg nun in ihre erste Biergartensaison. Einiges bleibt beim Alten, in erster Linie natürlich die Bilderbuch-Biergartenlage zwischen Kastanienbäumen – dass drum herum gerade ein bisschen gebaut wird, vergisst man schnell. Vor allem, weil manche Umbaumaßnahmen dem Wohl der Gäste dienen, womit wir auch schon bei den Neuerungen sind. Gerade frisch eröffnet hat zum Beispiel die neue Grill-Station, an der es Spareribs, Burger und andere fleischige Köstlichkeiten gibt. Ausgeschenkt wird der ebenfalls neue, hausgebraute Nockherberger, die Maß gibt's für € 8,30. Den Stammgästen von früher schmeckt er sehr gut, wie man hört – also nix wie hin und selber probieren!

Wann wir hingehen: Wenn wir mal Biergarten ganz neu erleben wollen, die Gelegenheit gibt's nämlich nicht allzu oft!

Warum wir ihn lieben: Alte Liebe rostet nicht – und eine Verjüngungskur hat noch keinem geschadet.

Fürs leibliche Wohl: Der Alpen-Burger mit Bergkäse und Wedges (€ 13,-), dazu eine pur BAYERN Limo in Geschmacksrichtungen wie Heu, Latschenkiefer oder Sauerkirsche-Zitrone (€ 3,50).

Paulaner am Nockherberg

Gehört zur Familie: Zum Flaucher

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Foto: Zum Flaucher

Mitten in den Isarauen gelegen ist der Flaucher-Biergarten nicht ohne einen kleinen Fußmarsch zu erreichen, zum Beispiel von der U-Bahn Brudermühlstraße. Wenn der Verkehrslärm dann stetig leiser und dafür das Vogelgezwitscher immer lauter wird, weiß man: Man ist auf dem richtigen Weg. Und ist man erst mal angekommen, kann man direkt abschalten und genießen. Für die Kinder gibt es einen großen Spielplatz, für die Mamas Kaffeespezialitäten vom Dinzler und Kuchen oder Waffeln (zum Beispiel mit Vanillesoße, € 3,30), und die Papas freuen sich über eine Maß Löwenbräu für € 7,90 – das alles gilt selbstverständlich auch umgekehrt.

Wann wir hingehen: Der Flaucher Biergarten eignet sich wirklich perfekt für einen schönen Ausflug – ganz gleich ob mit Kindern, Freunden, Hunden oder allen zusammen.

Warum wir ihn lieben: Weil nicht nur am Biertisch, sondern auch aus den Bäumen fröhlich gezwitschert wird.

Fürs leibliche Wohl: Das wechselnde Tagesschmankerl (ab € 6,80), zum Beispiel ein halbes Hendl mit Kartoffelsalat oder eine Brotzeit aus der Feinkosttheke.

Zum Flaucher

Da spielt die Musik: Waldwirtschaft

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Foto: Sebastian Lehner

Natürlich darf auch die Waldwirtschaft Großhesselohe bei den Klassikern nicht fehlen. Wie? Kennt Ihr nicht? Verzeihung, wir meinten natürlich: die WaWi. Sie liegt am Isarhochufer und bietet, zumindest wenn man einen Platz am Rand erwischt, eine atemberaubende Aussicht. An rot lackierten Garnituren sitzt man mit einer gemütlichen Lehne im Rücken und lauscht der sanften-Livemusik einer wöchentlich wechselnden Jazzband – es ist einfach durch und durch idyllisch in der WaWi. Wenn die Stimmung gut ist, wird aber auch gerne mal das Tanzbein geschwungen. Das Publikum ist bunt gemischt, vom schicken Münchner Süden bis zum Rennradler trifft man hier jeden. Ähnlich breit aufgestellt ist auch das Angebot an Speisen und Getränken. Natürlich gibt es die üblichen Biergartenklassiker, ab Mitte Mai kann man sich aber auch Spezialitäten wie Wagyu-Short-Ribs (€ 20,50) oder Wagyu-Burger aus der Grillhütte schmecken lassen. In die Maß kommt Spaten für € 8,30.

Wann wir hingehen: Wenn wir Lust auf Musik haben und Biergarten-Feeling mit einem Hauch von Schick genießen wollen.

Warum wir ihn lieben: Hinter den Ständen kann man die sympathischen Mitarbeiter mitunter auf Afrikaans ratschen hören, das klingt einfach so nett!

Fürs leibliche Wohl: Wer's süß mag, dem schmeckt eine Original WaWi Auszog'ne (€ 3,60) und ein Schoppen Apfelwein (€ 3,-).

Waldwirtschaft Grosshesselohe


Text: Steffi Mayerhanser
Fotos: Sebastian Lehner, Anette Göttlicher, Seehaus, Lukas Schirmer, Augustiner, Bavariapark, Zum Flaucher

Mai 2018

Hier gehts zu unserem Biergarten-Fahrplan mit vielen geheimen Tipps und wie ihr diese am besten erreichen könnt!

 

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