Münchens beste Schnitzel

Neun Insider-Tipps für Restaurants und Wirtshäuser

Schnitzel gibt’s nicht nur an der Donau, sondern auch an der Isar. Egal, ob vom Kalb oder vom Schwein – hier schmeckt’s bestimmt! Neun Restaurants, in denen man garantiert auf seine Kosten kommt.

Bayernschnitzel: im Görreshof

Der Schwabinger Görreshof ist ein traditionell-gemütliches Wirtshaus mit knarzigen Holztischen und, im Ausschank, Augustiner vom Fass. Das Schnitzel steht hier in diversen Varianten auf der Karte, u.a. natürlich auch vom Kalb (groß: 18,40 Euro; klein: 13,50 Euro). Unser Tipp: Das „Münchner Schnitzel“ vom Schwein mit goldiger Meerrettich-Senf-Panade. Für den großen Hunger für 15,60 Euro, für den kleinen für 10,50 Euro.

Landschweinschnitzel: im Wirtshaus in der Au

Das Wirtshaus in der Au steht schon über hundert Jahre und ist bis heute eine beliebte Stadtteilwirtschaft. Das Ambiente: bayerische Gemütlichkeit an Wirtshaustischen aus massiver Eiche. Im Sommer lockt der tolle Biergarten mit 120 Plätzen. Das Schnitzel vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein und mit Meerrettich-Senf paniert kommt mit Kartoffel-Radieserl-Salat (17,80 Euro). Und schmeckt, damit’s eine schön zünftige Mahlzeit wird, am besten natürlich mit einem frisch gezapften Paulaner. An Guadn!

Mittwochsschnitzel: in der Deutschen Eiche

Ein legendärer Restaurantname: Die Deutsche Eiche war mal das Stammlokal der örtlichen Schwulenszene. Der berühmteste Gast: Freddie Mercury von „Queen“, der von 1979 bis 1985 an der Isar lebte. Lang ist’s her. Heute ist hier jeden Mittwoch Schnitzeltag. Für 6,90 Euro gibt’s dann eine große Auswahl. Wer anderntags kommt, muss deutlich mehr hinlegen: Das normale Wiener Schnitzel „Eiche Art“ von der Kalbsoberschale kostet ansonsten 19,80 Euro.

Wiener Schnitzel: im Kaisergarten

Lust auf ein Schnitzel wie vom Figlmüller im 1. Wiener Bezirk? Dann auf in den Schwabinger Kaisergarten! Hier stammt das Schnitzel nämlich vom Kalb, dazu werden Bratkartoffeln, Preiselbeeren, Apfelkren und Salat gereicht (22,50 Euro). Spielen die Temperaturen mit, unbedingt draußen sitzen: an den rustikalen Holztischen unter uralten Kastanien schmeckt’s gleich doppelt so gut. Das Publikum: schön gemischt. Studenten, junge Mütter, Anwälte beim Business-Lunch.

Cityschnitzel: im Café Mozart

Im Café Mozart am Sendlinger Tor herrscht österreichisches Kaffeehausflair an hübschen Nierentischchen, was dem zumeist medizinstudentischen Publikum gut gefällt – die Nachwuchsärzteschaft studiert nur ein paar hundert Meter die Straße runter. Der Klassiker auf der Speisekarte ist das „Riesenschnitzel Wiener Art“ (14,90 Euro) mit frittierten Kartoffeln und kleinem Salat.

Mittagsschnitzel: im KvR

Abends ist das KvR am Bonner Platz ein schickes Steakhaus mit angemessenen Preisen. Mittags ist es ein bayerisches Lokal mit einer stets netten Lunchkarte. Zwischen 12 und 17 Uhr gibt’s hier ein schönes Schnitzel mit Röstkartoffeln und Wildpreiselbeeren – wahlweise vom Schwein (13 Euro) oder vom Kalb (19 Euro). Und bei Sonnenschein sitzt es sich entspannt auf der großen Terrasse.

Opernschnitzel: im Spatenhaus

Im Spatenhaus an der Oper servieren die Kufflers, eine der bekanntesten Münchner Gastronomiefamilien, feine bürgerliche Küche. Wer’s a bisserl feiner mag, bucht einen Tisch im Obergeschoss – im Erdgeschoss wird eher altbayerische Küche serviert. Das legendäre „Original Kuffler Wiener Schnitzel aus dem Kalbsrücken“ steht allerdings oben wie unten auf der Karte (27,90 Euro). Perfekt nach einem Theater- oder Opernbesuch, weil’s bis 0.30 Uhr bzw. 1 Uhr geöffnet ist.

Donnerstagsschnitzel: in Andy’s Krablergarten

Gut und günstig und mitten in der Stadt: Andy’s Krablergarten. Es gibt eine umfangreiche Schnitzel-Karte, die – Achtung! – aber auch eigenwillige Geschmackskreationen aufweist. Senf-, Meerrettich- oder Obatzda-Schnitzel sind vermutlich nicht für jeden etwas (10,90 Euro). Das gebackene Schweineschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat kostet hier die für die Münchner Innenstadt kaum zu unterbietende Summe von 9,90 Euro.

Studentenschnitzel: im Steinheil

Hier reicht ein Wort: riesengroß. Ein Schweineschnitzel Wiener Art in XXL. Wem das zu viel ist, kann sich den Rest sogar einpacken lassen – ja, das ist im „Steinheil“ in der Maxvorstadt ganz normal. Serviert wird’s dem überwiegend studentischen Publikum – das oft von der nahen TU rüberkommt – entweder mit Kartoffelscheiben oder mit Pommes, vorab gibt’s einen anständigen Teller Salat (10,90 Euro).


Text: Margot Weber
Fotos: Andy's Krablergarten, Kaisergarten, Photopraline, Café Mozart, Deutsche Eiche, Görreshof, Steinheil, Wirtshaus in der Au

Januar 2018

 

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