Schönheiten unter der Erde: 9 besondere U-Bahn-Stationen

Die U-Bahnhaltestelle Westfriedhof

Entdeckt Münchens schönste U-Bahnhöfe

Vom leuchtenden Regenbogen bis zum Wandlabyrinth: Kommt mit auf einen digitalen Foto-Streifzug durch Münchner U-Bahn-Stationen, in denen euch so manch optisches Highlight erwartet.

Lockerung der Corona-Maßnahmen in München seit 7. Juni

Die Bayerische Staatsregierung hat umfangreiche Lockerungen bei den Corona-Regeln für den privaten und öffentlichen Raum beschlossen. Seit dem 7. Juni 2021 gelten in Bayern nur noch zwei Inzidenzkategorien ("unter 50" und "zwischen 50 und 100"). Die Kontaktbeschränkungen sind gelockert, Erleichterungen gibt es auch bei Veranstaltungen, Gastronomie, Kultur, Schulen, Kitas und Hochschulen, im Handel und bei Freizeitangeboten.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Westfriedhof: Lichtinstallation von Ingo Maurer

    Mit coolem Industrial-Chic beeindruckt der U-Bahnhof Westfriedhof (siehe Bild oben). Denn der ist - vor allem wegen der innovativen Beleuchtung - nicht umsonst eines der beliebtesten Fotomotive im Münchner Untergrund. Das Lichtkonzept stammt vom Designer Ingo Maurer, der unter anderem auch am Bahnhof Münchner Freiheit für die Beleuchtung sorgte.

    Elf überdimensionale Lampen erstrahlen in den Farben rot, gelb und blau und tauchen die Station in ein warmes und außergewöhnliches Licht. Zusammen mit den rauen Wänden strahlt dieser Bahnhof ein Ambiente aus, das man so ähnlich auch in New York finden könnte.

    Josephsburg: So satt können Wände leuchten

    U-Bahnhaltestelle Josephsburg

    Die Verlängerung der U2 bis zur Messestadt Ost hat München eine ganze Reihe richtig toller U-Bahnhöfe beschert. Der wohl größte Hingucker ist die 1999 eröffnete Station Josephsburg in Berg am Laim: Die in sattem Rot gestrichenen Wände, das Schachbrettmuster am Boden und die bunten Glasplatten an der Decke. Zusätzlich kommt an beiden Bahnsteigenden kein Tageslicht in den Untergrund. 

    Moosach: Flower-Power

    U-Bahnhof Moosach

    Flower-Power der anderen Art gibt es im Moosacher Bahnhof. Dort zieren gigantische Blumen die Wand. Um die Riesenmotive möglichst detailgetreu nachzubilden, hat der Münchner Künstler Martin Fengel Pflanzen und Blüten in Moosach fotografiert und sich von ihnen inspirieren lassen.

    Die sonst ganz in weiß gehaltenen Wände, der auffallend helle Bahnsteigboden und die zahlreichen Hängelampen sorgen für optimale Ausleuchtung und ein angenehmes Ambiente.

    Übrigens: Der benachbarte Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz wurde ähnlich hell gestaltet und beeindruckt mit einem Mosaik aus 76.200 Fotos, die alle in Moosach aufgenommen wurden.

    Bilder: So schön leuchtet München im Untergrund

    Candidplatz: Regenbogen und leuchtende Farben

    U-Bahnhof Candidplatz

    Den U-Bahnhof am Candidplatz strahlt aus mehreren Gründen: Zum einen liegt er direkt in einer Kurve, zum anderen ist er von vorne bis hinten in so ziemlich jeder Farbe gestrichen, die einem Maler zur Verfügung steht. Willkommen im Regenbogen-Land!

    Kein Wunder, ist doch der Bahnhof wie der darüberliegende Platz nach dem Künstler Peter Candid benannt, der unter anderem die Residenz mitgestaltete. Der bunte Mix an den Wänden zieht sich von Nord nach Süd über den gesamten Bahnsteig.

    Auch die Decke lässt sich nicht lumpen: Diese wurde nämlich für einen großen Hauptwasserkanal "hutförmig" gestaltet und setzt auch nochmal einen besonderen Akzent.

    Oberwiesenfeld: Aluminium-Labyrinth

    U-Bahnhof Oberwiesenfeld

    Etwa 11 Meter unter der Erde nördlich des Olympiaparks gibt es ein Labyrinth. Dieses in schwarz-weiß gehaltenen Formen aus Aluminium-Paneelen zeigt ein geometrisches Muster, das euch garantiert Knoten in die Sehnerven macht.

    Die Nordwand dagegen besteht aus orangefarbenen Paneelen und soll das Orange der Olympialinie symbolisieren. Abgerundet wird das helle und offene Gesamtbild durch den säulenlosen Bahnsteig sowie 16 Oberlichter.

    Georg-Brauchle-Ring: Tonnenweise Metall

    U-Bahnhof Georg-Brauchle-Ring

    Auf den ersten Blick sehen die Wände der Station am Georg-Brauchle-Ring aus wie ein Fernsehtestbild von früher. Aber wenn ihr genauer hinseht, erkennt ihr schnell, dass es sich bei den bunten Rechtecken um Metalltafeln handelt.

    400 Stück davon hängen im Bahnhof, jede davon wiegt 135 Kilogramm. Dazwischen hat der Künstler Franz Ackermann Malereien, Post- und Landkarten eingesetzt - so etwas gibt es nirgendwo anders auf der Welt. Der Bahnsteig selbst ist relativ schlicht und geradlinig gehalten und kommt komplett ohne Deckenstützen aus.

    Video: Fahrt auf der U1 im Zeitraffer

    Einige besonders sehenswerte Bahnhöfe wie Candidplatz, Westfriedhof oder Olympia-Einkaufszentrum befinden sich auf der Linie U1. In diesem Video könnt ihr alle Stationen im Zeitraffer kennenlernen.

    Münchner Freiheit: Bunte Lichtspiele

    U-Bahnhof Münchner Freiheit

    Helligkeit, Transparenz und Lebendigkeit soll das Erscheinungsbild des 2008/2009 umgestalteten U-Bahnhofes Münchner Freiheit symbolisieren. Und das klappt ziemlich gut, denn die gelben Lamellenwände in Verbindung mit blau beleuchteten Säulen und den Spiegeldecken sorgen für eine moderne, strahlend helle Optik. Das Konzept für die Beleuchtung stammt ebenfalls vom Lichtkünstler Ingo Maurer.

    Olympia-Einkaufszentrum: Funkelnder Edelstahl

    U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum

    Im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Olympia-Einkaufszentrum stoßt ihr auf jede Menge funkelnden Edelstahl. Die Hintergleiswände des U-Bahnhofes sind mit lauter kleinen Metall-Pyramiden versehen, die das auftreffende Licht in mehrere Richtungen reflektieren. Das Ergebnis ist ein visuelles Erlebnis der besonderen Art. 

    Marienplatz: Rote LED-Decken

    Zwischengeschoss im U-Bahnhof Marienplatz

    An die Umbaumaßnahmen im Zwischengeschoss des Marienplatzes kann sich sicher noch der ein oder andere erinnern, immerhin ist er der am stärksten frequentierte U-Bahnhof der Landeshauptstadt.

    Von 2011 bis 2015 wurden hier neue Boden-, Decken- und Wandverkleidungen installiert und die Verkaufsstände an den Rand des Sperrengeschosses verlegt. Auch wurde die komplette Lichtgestaltung mit LED-Beleuchtung und roten Deckenpanelen in Zusammenarbeit mit Lichtdesigner Ingo Maurer erneuert.

    Das Ziel: Den Untergrund hell, freundlich und übersichtlich zu gestalten, ist somit jedenfalls geglückt - und die aktuelle, leuchtend rote Farbgebung im Zwischengeschoss ist definitiv auffällig.

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    CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

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