Surfen und Windsurfen

Surfer am Eisbach

Für Euch bedeuten Surfbretter die Welt? Nicht nur der Eisbach lässt in München das Herz von Surfern höher schlagen! Wir verraten die Hotspots für Wellenreiter, Windsurfer und Wakeboarder.

Eisbach

Surferin auf der Eisbachwelle, Foto: muenchen.de / Benedikt Feiten
Foto: muenchen.de / Benedikt Feiten
  • Warum solltet Ihr vorbeischauen? Die Eisbach-Welle ist ein echter Klassiker! Schon lange zeigen wir sie München-Besuchern mit mehr als einem Hauch von Stolz: Denn an wenigen Orten ist die Stimmung so spontan und locker, wie wenn am Haus der Kunst die Surfer elegant auf der Eisbachwelle reiten.
  • Für welches Level ist der Spot geeignet? Ins Wasser wagen sollten sich hier nur absolute Profis, denn das Surfen ist weder leicht noch ungefährlich und daher nicht für Anfänger geeignet. Baden und Schwimmen ist hier nicht erlaubt. Aber keine Sorge, auch zum Rumhängen im Englischen Garten ist der Spot ideal.
  • Wie kommt Ihr hin? Die Eisbachwelle ist kaum zu übersehen: Von der Bushaltestelle Nationalmuseum aus seht Ihr an der Prinzregentenstraße die Zuschauer an der Brüstung der kleinen Brücke direkt am Haus der Kunst. Oder Ihr folgt einfach einem der Menschen, die ihr Surfbrett durch den Englischen Garten tragen.

Video: Die Eisbach-Surfer in Aktion

Floßlände

Surfer an der Floßlände, Foto: muenchen.de / Katy Spichal
Foto: muenchen.de / Katy Spichal
  • Warum solltet Ihr vorbeischauen? An der Floßlände wurde schon in den frühen 1970er Jahren gesurft - früher als an der Eisbachwelle. Im Vergleich zu dieser geht es hier entspannter zu, und beim nahegelegenen Campingplatz gibt es Verpflegung. Danach könnt Ihr im nahen Naturbad Maria Einsiedel relaxen.
  • Für welches Level ist der Spot geeignet? Poser und Platzhirsche haben hier Pause: Die Welle ist milde genug für Einsteiger und wenn es bei Anfängern mal länger dauert, macht keiner Stress. Neben den Surfern versuchen sich hier auch Kanuten und Kajakfahrer in der Strömung. Wenn ein Floß sich nähert, warnen andere den Surfer im Wasser. Ein lockeres Miteinander eben.
  • Wie kommt Ihr hin? Von der Station Campingplatz Thalkirchen könnt Ihr den City-Surfspot kaum verpassen. Bitte beachtet: Die Welle ist nur während der Floßsaison zu bestimmten Zeiten surfbar: Vom 1. Mai bis meistens Mitte September, in etwa zwischen 14 und 19 Uhr.

 

Windsurfen

Windsurfer
  • Warum solltet Ihr es ausprobieren? Windsurfen ist die perfekte Mischung aus forderndem Training und erfrischender Auszeit: Übers Wasser zu gleiten hat was Meditatives, aber neben der Koordination sind Bein, Rumpf-, Rücken- und Armmuskulatur so richtig gefordert. Dabei seid Ihr inmitten der schönsten Natur.
  • Wo macht Ihr die ersten Schritte? Am Ammersee gibt es mehrere Surfschulen, zum Beispiel in Eching. Am Starnberger See findet Ihr Surfschulen in Tutzing und Sankt Heinrich und auch am Walchensee wartet ein Windsurfing Center mit Equipment und Kursen.
  • Was sind die Hotspots für Könner? Wer keine Hilfe mehr benötigt, findet zum Beispiel wunderschöne Spots am Ammersee in der Bucht von Herrsching, in Utting oder in Aidenried. Am Walchensee liegen richtig gute Surfplätze in der Sachenbacher Bucht, die jedoch nur über einen zwei Kilometer langen Fußweg zu erreichen ist.

Wakeboard

Wakeboardem beim impark, Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
  • Warum solltet Ihr es ausprobieren?  Durchs Wasser surfen und spektakuläre Sprünge oder unfreiwillige Abgänge zeigen: Das Wakeboarding verbindet Elemente aus Wellenreiten und Wasserski. Dabei steht Ihr seitlich auf einem Brett und werdet über ein Seil entweder von einem Motorboot oder von einem Wasserskilift gezogen - aber Ihr kennt den Sport ja bestimmt schon aus diversen Fail-Compilations im Internet.
  • Wo könnt Ihr aufs Board? Die von München aus nächstgelegene Wasserskiliftanlage für Wakeboarding liegt in Aschheim. Fortgeschrittene finden hier auch Rampen und Rails für Tricks und Spünge. Außerdem ist das Wakeboarding grundsätzlich an jedem See möglich, auf dem Motorboote erlaubt sind.

Badeverbot an Eisbachwelle und Floßlände

Das Surfen an der Eisbachwelle nahe des Hauses der Kunst ist im Sommer 2010 legalisiert worden. Allerdings gilt diese Erlaubnis nur für geübte Surfer – weniger geübte Sportler können sich an der Floßlände testen. Dabei erfolgt das Surfen auf eigene Gefahr.
Das Schwimmen und Baden ist an beiden Stellen nicht erlaubt.

Wo Schwimmen in der Isar erlaubt ist

Bade- und Bootverordnung der Stadt München

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