5 Entdecker-Tipps im Westend

Café Colombo im Westend, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Entspannt, hip und vielfältig - ein Viertel, das einiges kann

Ob man es nun Schwanthalerhöhe nennt oder Westend - das Viertel gilt jedenfalls schon lange als ziemlich hip. Kommt mit auf Entdeckungstour - in sympathische Cafés und zu einer unendlichen Treppe.

In richtig schönen Cafés entspannen


Klar, von der Cafédichte her kann das Westend nicht mit dem Glockenbachviertel oder Schwabing mithalten. Und trotzdem gibt es in diesem kleinen Stadtteil erstaunlich viele richtig schöne Locations zum Kaffee trinken. Unbedingt solltet Ihr das Café Marais in einem früheren Haushaltswaren-Laden besuchen - hier sitzt Ihr zwischen Trödel und alten Regalen. Im sympathischen Café Colombo (Foto) plant Ihr schonmal den nächsten Urlaub mit den alten Weltkarten an den Wänden - vielleicht inspiriert Euch ja das französische Gebäck.

Im Lohner & Grobitsch sorgen die fast bodentiefen Fenster für die Extraportion Gemütlichkeit. Ein Muss, wenn es ums Frühstück geht, ist das Café Westend. Hier trifft man sich natürlich auch abends zur Happy Hour - oder um sich auf der hauseigenen Kegelbahn zu versuchen...

Die unendliche Treppe besuchen

Kunstwerk Endlose Treppe von Olafur Eliasson in der Schwanthalerhöhe

Es gibt ja nicht viele Treppen auf der Welt, die als Sehenswürdigkeit durchgehen. Diese solltet Ihr aber tatsächlich mal gesehen haben: Im Innenhof der KPMG an der Ganghoferstraße steht seit 2004 das Kunstwerk "Umschreibung" von Olafur Eliasson. Wenn Ihr vorhabt, in diesem Treppenhaus ganz nach oben zu kommen - viel Spaß. Denn die Stufen bilden einen ewigen Kreislauf von Auf und Ab. Fast schon philosophisch, aber vor allem: Ziemlich schön anzusehen.

Street Art an Hausfassaden entdecken

Streetart im Westend, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

 
Das Westend war schon immer ein buntes Viertel - einst wohnten hier viele Gastarbeiter der ersten Generation. Das Bunte hat sich auch auf viele Häuserfassaden übertragen. Wenn Ihr etwa die Westendstraße herunterlauft, stoßt Ihr auf ziemlich coole Street Art. Zum Beispiel an der Ecke Westendstraße/ Bergmannstraße: Hier wurde kurzerhand ein ganzer Häuserblock großflächig bemalt. Was von nahem wie abstraktes Farbgewirr aussieht, lässt mit ein bisschen Entfernung Motive wie eine Zigarettenschachtel, ein Vogelnest oder eine Männergestalt erkennen. Das Westend setzt Eurer Fantasie keine Grenzen...

Im Bavariapark spazieren

Der Bavariapark im Herbst, Foto: muenchen.de / Katy Spichal
Foto: muenchen.de / Katy Spichal


Groß ist er nicht, der Bavariapark. Aber dafür richtig gemütlich! Nicht nur im Herbst, obwohl die Farben da ganz besonders schön sind, wie unser Foto beweist. Sogar die Statuen und Denkmäler im Bavariapark sind ganz entspannt eingestellt - und heißen treffenderweise "Ruhender Faun" oder "Liegende Quellennymphe". Auf das angemessene Tempo gibt die Stein-Schnecke, die es am Eingang zum Park vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums gemächlich angehen lässt, schon einen guten Hinweis: Hier ist definitiv keine Hektik angesagt.

Über den Bahngleisen laufen

Quartiersplatz Theresienhöhe, Foto: Baureferat München
Foto: Baureferat München


So kann man auch neuen Platz schaffen: Einfach einen Betondeckel auf den früheren Messe-Parkplatz und die Gleise des Bahn-Südrings setzen - fertig ist der neue Quartiersplatz für die Theresienhöhe. Auf dem länglichen Areal trifft sich die ganze Nachbarschaft, vor allem die Kids haben auf dem riesigen Spielplatz ihren Spaß. Ihr könnt hier wunderbar spazieren oder ein gutes Buch lesen - und hört vielleicht ganz leise einen Zug unter Euch durchrauschen...

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