Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf würdigt mit der Auszeichnung das Engagement des Hauses

Sudetendeutsches Museum erhält Signet „Bayern barrierefrei“

Das Sudetendeutsche Museum ist mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ ausgezeichnet worden. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf verlieh die Auszeichnung am 27. Januar 2026. Gewürdigt wird damit das vorbildliche Engagement des Münchner Museums, Barrierefreiheit konsequent als selbstverständlichen Teil der Kultur- und Geschichtsvermittlung zu verankern und den Museumsbesuch für alle Menschen zugänglich und erfahrbar zu machen.

„Bayern barrierefrei“ - Signet für das Sudetendeutsche Museum
Sudetendeutsches Museum
(v. l.): Direktor Dott. Stefan Planker, Alexander Klein (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf, Stiftungsvorsitzender Dr. Ortfried Kotzian und Museums-Verwaltungsleiter Jens Bergmann

Würdigung durch Sozialministerin Scharf: „Barrierefreiheit ist kein Luxus“

Bei der Übergabe betonte Ministerin Scharf: „Das Sudetendeutsche Museum ist ein einzigartiger und besonderer Ort – sein vorbildlicher Einsatz für Barrierefreiheit verdient Anerkennung. Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Teilhabe. Alle Menschen haben ein Recht darauf, Kultur zu erleben. Wegweiser in Blindenschrift, ein Aufzug mit Sprachansage und Texte mit Gebärdensprache ermöglichen Menschen mit Behinderung einen unkomplizierten und selbstständigen Museumsbesuch. Wenn sich alle beteiligen können, stärken wir auch unsere Demokratie. So bleibt Bayern gemeinsam stark.“

Museum setzt Zeichen für inklusive Museumsarbeit

Tastobjekt im Sudetendeutschen Museum
Sudetendeutsches Museum
Sozialministerin Ulrike Scharf informiert sich auf Ebene 1 „Heimat und Glaube“ des Sudetendeutschen Museums über ein Tastobjekt als Teil der barrierefreien Vermittlungsangebote

Für das Team des Sudetendeutschen Museums ist diese Auszeichnung Bestätigung und Motivation zugleich, um Geschichte und kulturelles Erbe zugänglich machen zu können – für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, aus allen Generationen und mit unterschiedlichsten Lebenswegen. Die Dauerausstellung, Sonderausstellungen und Vermittlungsangebote sind deshalb so konzipiert, dass sie unterschiedliche Zugänge ermöglichen und einladen, sich mit der Geschichte der sudetendeutschen Bevölkerung, ihrer Kultur und ihren Lebenswelten auseinanderzusetzen.

Mit taktilen Leitsystemen, Hörstationen, barrierefreien Zugängen sowie digitalen Angeboten in leichter Sprache und in mehreren Sprachen setzt das Sudetendeutsche Museum ein Zeichen für inklusive Museumsarbeit. Die Auszeichnung „Bayern barrierefrei“ macht sichtbar, was das Museum im Alltag umsetzt, um Kultur für alle erfahrbar zu machen.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

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