Schöne Seen zum Baden, Entspannen und Sporteln

Badeseen in München und Umgebung

Ob kurzer Sprung ins Wasser nach Feierabend, Badetag mit Kindern oder Ausflug mit Liegewiese, Kiosk und Beachvolleyball: In und um München gibt es viele Badeseen mit ganz unterschiedlichem Charakter. Hier findet ihr besondere Seen in München und im Umland — mit Tipps zu Baden, Freizeit, Essen & Trinken und Anfahrt.

Ein Sprung ins kühle Nass
Shutterstock.com

Badeseen rund um München: schnelle Orientierung

  • Für Familien: Riemer See, Lußsee, Feldmochinger See, Heimstettener See, Unterschleißheimer See
  • Für Sport: Feringasee, Regattaparksee, Heimstettener See, Feldmochinger See, Unterschleißheimer See
  • Für Feierabend: Riemer See, Fasaneriesee, Lerchenauer See, Feldmochinger See
  • Für viel Liegewiese: Feringasee, Heimstettener See, Feldmochinger See, Langwieder See, Lußsee
  • Für Spaziergang plus Baden: Riemer See, Fasaneriesee, Langwieder Seenplatte, Unterföhringer See, Regattaparksee
  • Für Grillen: Nur dort, wo Grillzonen ausgewiesen sind — etwa an mehreren Münchner Badeseen und an einzelnen Seen im Landkreis. Achtet vor Ort auf die Beschilderung.

Badeseen ohne Auto: Badebus, ÖPNV und Rad

Viele Badeseen rund um München lassen sich mit ÖPNV und Rad kombinieren. Besonders praktisch sind stadtnahe Seen wie Riemer See, Fasaneriesee, Feldmochinger See, Lerchenauer See und die Langwieder Seenplatte.

Zur Langwieder Seenplatte kommt ihr bei Badewetter auch mit dem Badebus: Er fährt vom S-Bahnhof Lochhausen direkt zum Langwieder See. In der Saison 2026 fährt der Badebus bei Badewetter täglich von 11 Uhr bis etwa 19:30 Uhr im 20-Minuten-Takt; vor der Fahrt solltet ihr prüfen, ob der Bus aktuell fährt. 

Tipp: An heißen Wochenenden sind Parkplätze an beliebten Seen schnell voll. Wer mit U-Bahn, S-Bahn, Badebus oder Rad kommt, startet oft entspannter — besonders bei stadtnahen Seen.

Badeseen im Stadtgebiet München

Riemer See: Stadtnah baden im Münchner Osten

Riemer See
Michael Hofmann

Der Riemer See liegt in der Messestadt Riem auf dem ehemaligen Gelände der Bundesgartenschau 2005 und wurde dafür neu angelegt. Mit rund 12 Hektar Fläche ist er einer der praktischsten Badeseen im Stadtgebiet: Kiesstrand im Osten, terrassenförmige Liegewiesen an der nördlichen Promenade, ein Holzsteg durch Schilf und Seerosen am flachen Westufer und ringsum viel Parklandschaft. Wer ohne lange Anfahrt ans Wasser will, ist hier richtig.

Eine Sache sollte man wissen: Der See ist mit bis zu 18 Metern überraschend tief. Baden sollte man nur an den gekennzeichneten Stellen, die Bojen markieren bei etwa 1,35 Metern Wassertiefe das Ende des Nichtschwimmerbereichs.

  • Passt gut für: Familien, Feierabend, Spaziergang, kurze Wege
  • Baden: flacher Kiesstrand im Osten, Nichtschwimmerbereich mit Bojen, gekennzeichnete Badestellen; maximale Tiefe bis zu 18 Meter
  • Freizeit: Seepromenade, terrassierte Liegewiesen, Holzsteg am Westufer, Parklandschaft; im Norden ein ausgewiesenes Tauchgebiet mit Zeiten außerhalb der Badesaison, Aussichtshügel in der Nähe
  • Essen & Trinken: Picknick mitbringen; Kiosk am See
  • Anfahrt: gut mit U-Bahn und Rad kombinierbar; von Juni bis September rund 200 zusätzliche Parkplätze an der Messe München (Tor 9), an besucherstarken Tagen aber schnell voll — dann lieber ÖPNV
  • Barrierefrei baden: Für Rollstuhlfahrer*innen gibt es eine Rampe mit Haltegriffen im Wasser; aus Sicherheitsgründen wird Baden nur in Begleitung empfohlen
  • Gut zu wissen: Sprünge ins Wasser sind verboten. Wasserwacht nur bei schönem Wetter am Wochenende und an Feiertagen. 

👉 Der Riemer See liegt in der Messestadt Riem und verbindet Badesee, Parklandschaft und Münchner Osten auf kurzen Wegen.

Feldmochinger See: Viel Platz, Grillzonen und FKK-Bereich

Im Sommer gut besucht: Der Feldmochinger See
Katy Spichal

Der Feldmochinger See im Münchner Norden gehört zu den beliebtesten Stadtseen — an heißen Sommertagen zieht es täglich oft über 10.000 Menschen an seine weitläufigen Liegeflächen. Restaurant, Kiosk und viel Platz machen ihn zu einem guten See für längere Badetage; mit hügeligen Ufern und reizvoller Landschaft ringsum. Voll wird es trotzdem schnell.

Am Südwest-Ufer liegt ein ausgewiesener Nacktbadestrand (FKK). Eine Besonderheit ist der barrierefreie Zugang: Über Steg und Rampe lässt sich ein abgegrenztes Wasserareal von rund 2.500 Quadratmetern erreichen. Das südliche Seeende ist als naturbelassener Bereich den Nistvögeln vorbehalten.

  • Passt gut für: Familien, Gruppen, FKK, Grillen in ausgewiesenen Bereichen
  • Baden: große Liegewiesen, viel Platz, barrierefrei zugängliches Areal über Steg und Rampe
  • Freizeit: Grillzonen, Spaziergang, Sonnenbaden; in der Nähe Fasaneriesee und Lerchenauer See
  • Essen & Trinken: Restaurant und Kiosk am See
  • Anfahrt: im Münchner Norden; am See gebührenpflichtige Parkplätze. ÖPNV, Rad oder Auto je nach Startpunkt prüfen
  • Gut zu wissen: Grillen nur in ausgewiesenen Grillzonen. Wasserwacht nur bei schönem Wetter am Wochenende und an Feiertagen. An heißen Tagen früh kommen.

👉 Der Feldmochinger See liegt im Münchner Norden nahe Fasaneriesee und Lerchenauer See und ist einer der vielseitigsten Stadtseen für längere Badetage.

Fasaneriesee: Ruhiger Stadtsee im Münchner Norden

Der Fasaneriesee liegt im Norden Münchens zwischen Lerchenauer See und Feldmochinger See und ist mit rund 14 Hektar ein guter See für alle, die baden, spazieren und entspannen wollen, ohne gleich weit aus der Stadt rauszufahren. Weiträumige Liegewiesen und ein höher gelegener, teils schattiger Rundweg mit reizvollen Blicken auf Wasser und Landschaft machen ihn besonders angenehm. Selbst an heißen Tagen ist er laut Stadt nicht überlaufen — eine gute Alternative zu den stark besuchten Nachbarseen.

  • Passt gut für: ruhigeres Baden, Spaziergang, Picknick, Feierabend
  • Baden: Liegewiesen und Badebereiche rund um den See
  • Freizeit: höher gelegener, schattiger Rundweg, Erholung, Naturblick
  • Essen & Trinken: Gastronomie vor Ort; Grillen in ausgewiesenen Grillzonen möglich
  • Anfahrt: im Münchner Norden; am See kostenlose Parkplätze. ÖPNV, Rad oder Auto je nach Startpunkt prüfen
  • Gut zu wissen: Grillen nur in den dafür vorgesehenen Bereichen. Wasserwacht nur bei schönem Wetter am Wochenende und an Feiertagen. 

👉 Der Fasaneriesee liegt im Münchner Norden zwischen Lerchenauer See und Feldmochinger See und eignet sich gut für alle, die Baden mit einem Rundweg verbinden wollen.

Lerchenauer See: Stadtnah baden im Münchner Norden

Hochhäuser spiegeln sich im Wasser des Lerchenauer Sees
Katy Spichal

Der Lerchenauer See ist einer der kleinsten und ältesten Badeseen im Münchner Norden und liegt nahe einer dicht besiedelten Wohngegend, in Nachbarschaft zum Fasaneriesee. Gemeinsam mit Feldmochinger See und Fasaneriesee bildet er die Dreiseenplatte. An heißen Tagen tummeln sich auf den Liegewiesen rund um den See viele Menschen - für eine schnelle Abkühlung, einen Spaziergang am Wasser oder einen unkomplizierten Badestopp ist er gerade wegen seiner Lage interessant.

Wer einen großen Badetag mit besonders viel Platz, Grillzonen oder ausgeprägter Freizeit-Infrastruktur plant, ist am Feldmochinger See oder an der Langwieder Seenplatte oft besser aufgehoben. Für einen spontanen Feierabend-Ausflug spielt der Lerchenauer See dagegen seine Stärken aus.

  • Passt gut für: Feierabend, kurze Abkühlung, Spaziergang, stadtnahes Baden, Familien
  • Baden: Liegewiesen rund um den ganzen See, Badebereiche am Wasser
  • Freizeit: großer Spielplatz für Kinder, Spaziergang, kurze Auszeit am Wasser
  • Essen & Trinken: Restaurant direkt am See; Grillen in ausgewiesenen Grillzonen
  • Anfahrt: im Münchner Norden; am See Parkplätze vorhanden. ÖPNV, Rad oder Auto je nach Startpunkt prüfen
  • Gut zu wissen: eher ein kompakter Stadtsee als ein großer Ausflugssee. Wasserwacht nur bei schönem Wetter am Wochenende und an Feiertagen. 

👉 Der Lerchenauer See liegt im Münchner Norden zwischen Feldmoching, Fasanerie und Lerchenau und eignet sich besonders für eine schnelle Auszeit am Wasser.

Langwieder See und Lußsee: Badetag an der Langwieder Seenplatte

Besonders bei jungen Leuten ist der Langwieder See beliebt
muenchen.de / Michael Neißendorfer

Der Langwieder See gehört zusammen mit Lußsee und Birkensee zur Langwieder Seenplatte im Nordwesten Münchens. Die Seenplatte ist ideal für einen längeren Badetag mit Liegewiese, Spaziergang, Radlausflug oder Picknick — und bei Badewetter sogar mit dem Badebus erreichbar.

Der Langwieder See ist Münchens zweitgrößter Badesee. Es gibt Liegewiesen, ein Restaurant mit Biergarten und ausgewiesene Grillzonen. Im Norden liegt außerdem ein Tauchgebiet, in dem vom 1. Mai bis 30. Oktober zu festgelegten Zeiten getaucht werden darf.

Der Lußsee ist genauso groß wie der Langwieder See, aber tiefer und klarer — er entstand beim Bau der „Eschenrieder Spange". Das 1,2 Quadratkilometer große Gelände ist besonders für Familien interessant: Kiesstrand, Liegewiesen, Uferpromenade, Kinderspielplätze, Bolzplatz, Beachball-Felder sowie ein enges Netz aus Rad- und Fußwegen. Das Ostufer bleibt der Natur vorbehalten.

  • Passt gut für: Familien, längere Badetage, Picknick, Radlausflug
  • Baden: Kiesstrand, Liegewiesen, viel Platz; der Lußsee ist tiefer und klarer als der Langwieder See
  • Freizeit: Rad- und Fußwege, Spielplätze, Bolzplatz, Beachball, Tauchgebiet am Langwieder See (1. Mai bis 30. Oktober)
  • Essen & Trinken: Restaurant mit Biergarten am Langwieder See, Biergarten am Lußsee; Grillen in ausgewiesenen Grillzonen
  • Anfahrt: bei Badewetter mit dem Badebus ab S-Bahnhof Lochhausen zum Langwieder See, von dort auch zum Lußsee; außerdem mit Rad, ÖPNV-Kombi oder Auto. Im Badebus gilt das Deutschlandticket
  • Gut zu wissen: Der Badebus fährt nur bei Badewetter — vor der Fahrt prüfen, ob er am jeweiligen Tag unterwegs ist. Wasserwacht nur bei schönem Wetter am Wochenende und an Feiertagen. 

👉 Die Langwieder Seenplatte liegt im Nordwesten Münchens und bündelt mit Langwieder See, Lußsee und Birkensee mehrere Bade- und Freizeitmöglichkeiten an einem Ort.

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Badeseen im Münchner Umland

Feringasee: Großer Klassiker mit Sport, FKK und Biergarten

Am Feringasee könnt ihr euch beim Beachvolleyball verausgaben und euch danach erfrischen
muenchen.de / Michael Neißendorfer

Der Feringasee bei Unterföhring entstand in den 1970er-Jahren durch die Kiesentnahme für den Autobahnbau und ist heute eines der vielseitigsten Erholungsgebiete im Münchner Umland. Mit rund 32 Hektar Wasserfläche, drei Kilometern Uferlänge und gut 21 Hektar Liegewiese ist hier auch an heißen Wochenenden viel Platz — und für fast jede Vorliebe ein passendes Eck. Eine Halbinsel ist als FKK-Gelände ausgewiesen, ein abgeteilter Bereich gehört den Surfern, am Nordufer schließt eine ökologische Ausgleichsfläche mit Feuchtbiotop an.

  • Passt gut für: Sport, Gruppen, FKK, lange Badetage
  • Baden: weitläufige Liegewiesen, mehrere Sandflächen direkt am Wasser, FKK-Halbinsel mit eigenem Kiosk und Toiletten; Wassertiefe bis etwa 7 Meter
  • Freizeit: Beach-Volleyballplatz mit zwei Spielfeldern, abgegrenzter Surfbereich, Grillzone, Spaziergang rund um den See
  • Essen & Trinken: Gaststätte mit Biergarten und Toiletten (von außen zugänglich); zusätzlich Kiosk bei der FKK-Insel und Kiosk beim Clubhaus des Surfclubs
  • Anfahrt: Mit dem Auto erreicht ihr den Feringasee ausschließlich über die Erlbachstraße. Vier Parkplätze stehen zur Verfügung (P1–P4), von 1. Mai bis 30. September wird eine Parkgebühr erhoben (3 € pro PKW, 1,50 € pro Motorrad). Alternativ bietet sich die Tiefgarage in der Jahnstraße an — von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß
  • Sicher baden: Die Wasserwachtstation ist während der Saison (Ostern bis Ende Oktober) nur an Wochenenden besetzt. Rund um den See verteilen sich mehrere Notrufsäulen
  • Gut zu wissen: Die barrierefreie Baderampe in der Südostecke ist derzeit gesperrt. Grillen ist nur in der ausgewiesenen Grillzone und mit kleinen, handelsüblichen Familiengrills erlaubt — keine Bodengrills, kein Lagerfeuer. Vor dem Aufbruch lohnt sich ein Blick auf die Live-Wassertemperatur der Wasserwacht Unterföhring

👉 Der Feringasee liegt östlich von München bei Unterföhring und ist besonders stark, wenn Baden, Sport und Biergarten zusammenkommen sollen.

Heimstettener See: Viel Liegewiese, Badeinsel und Grillzone

Der Heimstettener See liegt östlich von München und gehört gleich zu drei Gemeinden: Kirchheim, Aschheim und Feldkirchen. Entstanden ist er 1937/38 durch die Kiesentnahme der damaligen Reichsbahn — als Erholungsgebiet ausgebaut wurde das Gelände aber erst ab 1969 durch den Erholungsflächenverein. Mit gut 11 Hektar Wasserfläche und rund 7 Hektar Liegewiese ist er deutlich kompakter als etwa der Feringasee, hat aber eine ungewöhnlich vielseitige Ausstattung und eine eigene Badeinsel im See — eine der wenigen in der Region.

  • Passt gut für: Familien, Gruppen, Grillen, Sport, ganztägige Badetage mit Kindern
  • Baden: rund 1.600 Meter ausgebaute Uferlänge, Badeinsel im See, Wassertiefe etwa 5 Meter — der See wird ausschließlich von Grundwasserquellen gespeist und hat keinen Ablauf
  • Freizeit: Bolzplatz und Spielplatz auf der Nordseite gegenüber der Gaststätte, Tischtennisplatten an zwei Standorten (Nordseite und beim Biergarten), Grillzone
  • Essen & Trinken: Gaststätte mit Biergarten auf der Nordseite — in der Regel nur bei schönem Wetter geöffnet, die Toiletten sind von außen für Badegäste zugänglich. Der Kiosk auf der Südseite ist derzeit nicht bewirtschaftet
  • Anfahrt: Zwei Parkplätze rahmen den See ein — 800 Stellplätze auf der Nordseite (10 davon für Menschen mit Behinderung), 300 Stellplätze auf der Südseite. Von 1. Mai bis 30. September fällt eine Parkgebühr an. Adresse für die Routenplanung: Seestraße 40, 85609 Aschheim
  • Sicher baden: Auf dem Gelände gibt es eine Wasserwachtstation mit Bootshaus. Toiletten findet ihr sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordseite, die nördliche Anlage ist barrierefrei
  • Gut zu wissen: Grillen ist nur in der ausgewiesenen Grillzone erlaubt — und nur mit kleinen, handelsüblichen Familiengrills. Bodengrills und Lagerfeuer sind verboten. Aktuelle Wasserwerte und die offizielle Einstufung („ausgezeichnet" für 2021–2024) findet ihr beim Landratsamt München

👉 Der Heimstettener See liegt östlich von München zwischen Kirchheim, Aschheim und Feldkirchen — und ist eine gute Wahl für alle, die Baden mit Badeinsel, Spielplatz, Grillzone und viel Liegewiese verbinden möchten.

Regattaparksee: Baden mit Olympiaflair

Regattaparksee
Michael Neißendorfer

Der Regattaparksee liegt direkt neben der Olympia-Regattaanlage in Oberschleißheim und ist ein eigens angelegter Badesee mit Liegewiesen, flach abfallenden Ufern und der nötigen Infrastruktur. Entstanden ist er durch den Kiesaushub beim Bau der A99 und der Regatta-Tribünen. In der Hochsaison zieht es täglich tausende Badegäste hierher.

Für einen klassischen Badetag ist der Parksee die entspannte Wahl am Standort: Wer mit Kindern kommt oder einfach an der Liegewiese liegen will, ist hier richtig. Direkt nebenan lockt außerdem die Regattaanlage — das lange Wettkampfbecken der Spiele von 1972, in dem unter besonderen Bedingungen ebenfalls gebadet werden darf (siehe nächster Abschnitt).

  • Passt gut für: Familien, Baden, Sonnen, Radlausflug, Olympia-Flair
  • Baden: erlaubt am Nord- und Westufer, meist flach abfallende Ufer; das südliche Drittel ist als Biotop angelegt und nicht zum Baden freigegeben
  • Freizeit: Liegewiesen, Spaziergang und Radrunde rund um die Regattastrecke, Beachvolleyball, Ruder- und Kanusport beobachten
  • Essen & Trinken: Kiosk am See
  • Anfahrt: im Norden bei Oberschleißheim, teils auf Münchner Stadtgebiet (Feldmoching); ausgeschildert als „Olympia Ruderregattastrecke". ÖPNV, Rad oder Auto je nach Startpunkt prüfen
  • Gut zu wissen: Tauchen mit Atemgerät und Grillen sind am Regattaparksee nicht gestattet. Die Wasserwacht ist nur bei schönem Wetter am Wochenende und an Feiertagen im Einsatz. 

👉 Der Regattaparksee liegt direkt neben der Olympia-Regattaanlage bei Oberschleißheim und ist die entspannte Badesee-Variante am Standort — mit Liegewiesen, flachen Ufern und Kiosk.

Regattaanlage: Baden mit Olympia-Geschichte

Rudern auf der Regattaanlage
Michael Neißendorfer

Gleich neben dem Regattaparksee liegt das eigentliche Herzstück des Standorts: die Olympia-Regattaanlage, für die Spiele 1972 gebaut und bis heute ein lebendiger Ort für Ruder- und Kanusport. Mit 2.230 Metern Länge, 140 Metern Breite und ihrer streng geradlinigen Form hat sie als Badestelle einen ganz eigenen Charakter: offen, sportlich geprägt, weniger romantischer Natursee, mehr Olympia-Flair am Wasser.

Anders als beim Parksee steht hier der Sport an erster Stelle — gebadet werden darf nur in einem klar abgegrenzten Bereich. Wer den entspannten Badetag mit Liegewiese und flachem Ufer sucht, bleibt also besser am Regattaparksee. Wer dagegen die besondere Atmosphäre mag oder Baden mit Radfahren, Spazieren und Sportgeschichte verbinden will, ist hier genau richtig.

  • Passt gut für: Sportumfeld, Olympia-Flair, Radlausflug, kurze Abkühlung
  • Baden: erlaubt ausschließlich im gekennzeichneten Abschnitt vor der Zuschauertribüne — der übrige Teil des Beckens ist Trainings- und Wettkampfstrecke
  • Freizeit: Spazieren und Radfahren rund um die Strecke, Ruder- und Kanusport beobachten
  • Essen & Trinken: Picknick mitbringen
  • Anfahrt: im Norden bei Oberschleißheim, teils auf Münchner Stadtgebiet (Feldmoching); ÖPNV, Rad oder Auto je nach Startpunkt prüfen
  • Gut zu wissen: kein klassischer Naturbadesee, sondern ein aktiver Sportort mit Badefunktion. Baden ist nur im markierten Bereich vor der Tribüne gestattet; außerhalb ist es wegen des Ruder- und Kanubetriebs verboten und gefährlich. Bei Regatten und Veranstaltungen gilt ein komplettes Badeverbot. 

👉 Die Regattaanlage liegt direkt neben dem Regattaparksee bei Oberschleißheim und bringt Baden, Olympia-Geschichte und Wassersport an einem Ort zusammen — gebadet wird aber nur in der Badezone vor der Tribüne.

Unterföhringer See ("Poschinger Weiher"): Baden im Isartal

Natur pur am Poschinger Weiher in Unterföhring
muenchen.de/Michael Neißendorfer

Der Unterföhringer See, auch Poschinger Weiher genannt, liegt im Landschaftsschutzgebiet Isartal und entstand nach dem Ersten Weltkrieg durch die Kiesentnahme für den Bau des Werkkanals. Alter Baumbestand, sonnige Liegewiesen auf der Westseite und ein angrenzender Aussichtsberg mit Wegen Richtung Isar machen ihn besonders reizvoll für alle, die Baden und Spaziergang verbinden wollen. Mitten im See liegt eine kleine Vogelschutzinsel.

Eine Besonderheit ist die geringe Wassertiefe: Der See ist nur bis etwa 2,40 Meter tief — das macht ihn überschaubar und für Familien gut kalkulierbar, aber er ist kein See für ausgedehnte Schwimmstrecken in der Tiefe. Wer einen ruhigeren, naturnahen Badeplatz mit Isarnähe sucht, ist hier richtig.

  • Passt gut für: Baden plus Spaziergang, Isarnähe, Familien, ruhigeres Badeerlebnis
  • Baden: Westufer mit Liegewiesen und etwa 600 Meter langem Uferstreifen, geringe Wassertiefe von nur rund 2,40 Metern; gespeist von Grundwasserquellen mit natürlichem Zu- und Ablauf
  • Freizeit: Spazierwege, Aussichtsberg mit Wegen Richtung Isar, Spielplatz mit Sandfläche am Wasser, Tischtennisplatten in der Nähe des Spielplatzes
  • Essen & Trinken: Gaststätte mit Biergarten, in der Regel von April bis Ende Oktober geöffnet; Toiletten von außen für Badegäste zugänglich
  • Anfahrt: bei Unterföhring, Parkplatz mit rund 400 Stellplätzen; von 1. Mai bis 30. September wird eine Parkgebühr für PKW erhoben. ÖPNV, Rad oder Auto je nach Startpunkt prüfen
  • Gut zu wissen: Grillen und Lagerfeuer sind hier nicht erlaubt. Die DLRG-Station am Gaststättengebäude ist während der Badesaison nur an den Wochenenden besetzt. 

👉 Der Unterföhringer See liegt bei Unterföhring im Isartal und verbindet Badesee, alten Baumbestand und Wege Richtung Isar — ein ruhiger, flacher See für entspannte Badetage.

Unterschleißheimer See: Sportlicher Badetag im Dachauer Moos

Der Unterschleißheimer See liegt im Landschaftsschutzgebiet Dachauer Moos nördlich von München und entstand 1979/80 durch den Kiesabbau für den Bau der A92. Mit knapp 8 Hektar Wasserfläche und rund 5 Hektar Liegewiese ist er ein kompaktes, gut ausgestattetes Erholungsgebiet — besonders stark, wenn es um Sport und Familienbadetage geht. Am Südostufer schließt eine Ausgleichsfläche mit Schutzzone und Biotop an.

  • Passt gut für: Familien, Beachvolleyball, Grillen, längere Badetage
  • Baden: Liegewiesen und Sandfläche am Wasser, rund 800 Meter Uferlänge; der See ist bis zu etwa 14 Meter tief und wird von Grundwasserquellen gespeist
  • Freizeit: Beach-Volleyballplatz mit zwei Feldern auf der Nordseite, Sandspielplatz nahe der Wasserwacht, Tischtennisplatten bei der Gaststätte, Grillzone
  • Essen & Trinken: Gaststätte mit Biergarten (über die Wintermonate geschlossen); während der Badesaison von außen zugängliche Toiletten
  • Anfahrt: nördlich von München; Parkplätze am Furtweg (336 Stellplätze) und auf der Ostseite (170 plus Reserveplätze), von 1. Mai bis 30. September gebührenpflichtig. Adresse: Furtweg 92, 85716 Unterschleißheim. ÖPNV, Rad oder Auto je nach Startpunkt prüfen
  • Sicher baden: Wasserwachtstation mit Bootshaus; an der Notrufsäule im Bereich der Wasserwacht gibt es einen öffentlich zugänglichen Defibrillator
  • Gut zu wissen: Grillen nur in der ausgewiesenen Grillzone und nur mit kleinen Familiengrills — keine Bodengrills, kein Lagerfeuer. 

👉 Der Unterschleißheimer See liegt nördlich von München im Dachauer Moos und ist besonders praktisch für Familien, Sport und Badetage mit Grillzone.

Service: Wasserqualität, Sicherheit und Badetasche

Wasserqualität der Badeseen: Wo findet ihr aktuelle Werte?

Wasserqualität: Wo ihr aktuelle Werte findet

Zum Start der Badesaison 2026 ist die Wasserqualität der acht Münchner Badeseen im grünen Bereich. Die ersten beiden Probennahmen des Gesundheitsreferats haben ergeben, dass die hygienischen Anforderungen an die Wasserqualität überall eingehalten werden. Schon in der Badesaison 2025 lagen alle ermittelten Bakterienkonzentrationen im unbedenklichen Bereich.

Das Gesundheitsreferat kontrolliert die Münchner Badeseen von Mai bis September regelmäßig mit mikrobiologischen Wasseruntersuchungen. Die monatlichen Probenahmen werden durch Ortsbegehungen in 14-tägigem Abstand ergänzt. Die aktuellen Ergebnisse veröffentlicht die Stadt unter muenchen.de/badeseen.

Badeseen im Stadtgebiet München: Das Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt untersucht die Wasserqualität von Mitte Mai bis Mitte September monatlich. Geprüft werden:

  • Fasaneriesee
  • Feldmochinger See
  • Langwieder See
  • Lerchenauer See
  • Lußsee
  • Olympia-Regattaanlage (Nordufer)
  • Regattaparksee
  • Riemer See (Süd- und Nordufer)

Die aktuellen Befunde 2026 stehen als PDF bereit: Befunde der Badegewässeruntersuchung.

Badeseen im Landkreis München: Das Referat Gesundheit am Landratsamt überwacht die EU-Badegewässer im Landkreis in den Sommermonaten regelmäßig — in der Praxis etwa alle zwei Wochen, beginnend Ende April. Die aktuellen Werte pro See findet Ihr direkt auf der jeweiligen Seite des Landratsamts:

Wichtig zur Einordnung: Die Werte sind immer Momentaufnahmen. Nach Starkregen, Hochwasser, auffälliger Wasserfärbung oder starker Trübung gilt: Hinweise vor Ort beachten und im Zweifel nicht ins Wasser gehen.

Wenn das Wasser auffällig aussieht: Zerkarien und Blaualgen

Auch bei einwandfreier Badegewässerqualität können zwei natürliche Phänomene den Badespaß trüben:

  • Zerkarien sind winzige Larven von Saugwürmern, die als Nebenwirt den Menschen befallen können und einen juckenden Hautausschlag auslösen („Badedermatitis"). Die Symptome sind in der Regel harmlos und klingen von selbst ab. Vorbeugen könnt ihr, indem ihr flache, pflanzenreiche Uferzonen meidet, euch nach dem Baden gründlich abtrocknet und die Badekleidung wechselt. Wasservögel bitte nicht füttern.
  • Blaualgen (eigentlich Cyanobakterien) vermehren sich besonders bei viel Sonne, hohen Temperaturen und Nährstoffeintrag. Sichtbar sind sie als grün-blaue oder rötliche Schlieren, Teppiche oder eine Trübung. Manche Arten produzieren Giftstoffe. Faustregel des Landratsamts: Wenn ihr im knietiefen Wasser Eure Füße nicht mehr sehen könnt, geht nicht baden. Besonders auf Kinder und Hunde achten.

Service: Was gehört in die Badetasche?

  • Sonnenschutz und Kopfbedeckung
  • genug Wasser
  • Picknickdecke oder Strandmatte
  • Badeschuhe, wenn der Einstieg steinig sein kann
  • Müllbeutel für eigene Abfälle
  • Fahrradschloss, wenn Ihr mit dem Rad kommt
  • etwas Bargeld für Kiosk, Parkplatz oder Badebus
  • leichte Kleidung für den Heimweg, wenn es abends kühler wird

Sicher baden im See

  • Nur dort baden, wo es erlaubt und sicher ist.
  • Kinder am Wasser immer im Blick behalten.
  • Nicht erhitzt ins kalte Wasser springen.
  • Bei Sturm, Gewitter oder schlechter Sicht raus aus dem Wasser.
  • Nicht in unbekannte oder trübe Gewässer springen.
  • Warnhinweise, Bojen und Absperrungen beachten.
  • Wasservögel nicht füttern und Müll wieder mitnehmen.
  • Hunde und andere Tiere während der Badesaison nur dort mitbringen, wo es ausdrücklich erlaubt ist.

Häufige Fragen zu Badeseen in München und Umgebung

Welche Badeseen in München sind besonders stadtnah?

Stadtnah sind vor allem Riemer See, Fasaneriesee, Feldmochinger See, Lerchenauer See und die Langwieder Seenplatte. Welcher See am besten passt, hängt stark vom Startpunkt und der Anfahrt ab.

Welche Badeseen eignen sich für Familien?

Für Familien sind Seen mit Liegewiese, flacheren Einstiegen, Spielplatz, Toiletten und Kiosk besonders praktisch. Gute Kandidaten sind Riemer See, Lußsee, Feldmochinger See, Heimstettener See und Unterschleißheimer See.

Gibt es einen Badebus zu einem Badesee in München?

Ja, bei Badewetter fährt der Badebus vom S-Bahnhof Lochhausen zum Langwieder See. Von dort erreicht ihr auch den Lußsee; vor der Fahrt solltet ihr prüfen, ob der Badebus am jeweiligen Tag fährt. Im Badebus gilt das Deutschlandticket.

Wo finde ich die aktuelle Wasserqualität der Münchner Badeseen?

Für die Seen im Stadtgebiet veröffentlicht das Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München die Werte von Mitte Mai bis Mitte September monatlich. Für die Seen im Landkreis (zum Beispiel Feringasee, Heimstettener See, Unterföhringer See, Unterschleißheimer See) findet ihr die Werte beim Landratsamt München.

Darf man an Münchner Badeseen grillen?

Grillen ist nicht überall erlaubt. Nutzt nur ausgewiesene Grillzonen und achtet auf die Beschilderung vor Ort. An vielen Seen sind ausschließlich kleine, handelsübliche Familiengrills gestattet — keine Bodengrills, kein Lagerfeuer.

Welche Badeseen haben Biergarten oder Kiosk?

Mehrere Seen haben Kiosk, Restaurant oder Biergarten, darunter Feldmochinger See, Langwieder See, Lußsee, Feringasee, Heimstettener See, Unterföhringer See und Unterschleißheimer See. Öffnungszeiten können saisonal und wetterabhängig sein.

Gibt es Badeseen mit FKK-Bereich?

Ja, am Feldmochinger See ist das Südwest-Ufer als FKK-Strand ausgewiesen; am Feringasee gibt es eine FKK-Halbinsel.

Welche Badeseen eignen sich für Sport?

Für Sport sind besonders Feringasee, Heimstettener See, Feldmochinger See und Unterschleißheimer See interessant. Je nach See gibt es zum Beispiel Beachvolleyball, Tischtennis, Bolzplatz, Surfen, Radwege oder Spazierwege.

Was sollte man nach Starkregen beachten?

Nach Starkregen kann sich die Wasserqualität kurzfristig verschlechtern, außerdem kann die Sicht im Wasser schlechter sein. Achtet auf Hinweise vor Ort und geht im Zweifel nicht baden.

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