Deutsches Theatermuseum: Die Welt des Theaters

Deutsches Theatermuseum München: Aktuelle Ausstellungen und Infos

Im Deutschen Theatermuseum könnt ihr in die bunte Welt des Theaters eintauchen: Beeindruckende Ausstellungen und Sammlungsobjekte dokumentieren über viele Jahrhunderte hinweg bis in die jüngste Gegenwart die Geschichte des deutschen und europäischen Theaters.

Adresse und Öffnungszeiten

Galeriestr. 4a , 80539 München

Öffnungszeiten

  • Mo geschlossen
  • Di 11:00 - 17:00
  • Mi 11:00 - 17:00
  • Do 11:00 - 17:00
  • Fr 11:00 - 17:00
  • Sa 11:00 - 17:00
  • So 11:00 - 17:00

Hinweis: Öffnungszeiten bei Ausstellungen: Dienstag – Sonntag 11 – 17 Uhr I Geschlossen: Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester. Faschingsdienstag, 21.2.23 nur von 11-13 Uhr geöffnet

Arkadengang im Hofgarten
Gabriele Jäckl, Deutsches Theatermuseum

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

Warum lohnt sich ein Besuch im Theatermuseum?

Hamlet im Deutschen Theatermuseum
Gabriele Jäckl
Jede Ausstellung ist besonders und zeigt die ungeheure Vielfalt und den Reichtum der Sammlung

Für Theaterliebhaber*innen und Forscher*innen und auch diejenigen, die es noch werden wollen: Jede Ausstellung und jeder Sammlungsbereich in diesem Museum ist besonders und zeigt die ungeheure Vielfalt und den Reichtum der diversen Sammlungen.

Was ist geboten? Um sowohl die deutsche als auch die europaweite Theatergeschichte zu dokumentieren, konzentriert sich das Sammlungsprofil des Deutschen Theatermuseums auf Objekte wie Bühnenmodelle, Bühnenbild- und Kostümentwürfe. Mit ca. 4,3 Millionen Theaterfotografien sowie unzähligen Regiebüchern, Korrespondenzen und Tagebüchern besitzt es zudem die weltweit größte Sammlung künstlerischer Nachlässe von Personen aus vielen verschiedenen Theaterberufen. Nicht zu vergessen: Die Sammlungen von historischen, bis ins 17. Jahrhundert zurückgehenden Theaterzetteln, deutschsprachigen Programmheften, Kritiken, Plakaten u.v.m.

Was ist besonders? Das Vorhandensein eines Theatermuseums an sich hat Seltenheitswert in der deutschen Museumslandschaft. Dabei übernehemn Theatermuseen mit ihrem theaterhistorischen und -wissenschaftlichen Fachwissen eine ganz wichtige Aufgabe: Sie tragen entscheidend zur Begründung, Bewahrung und Vermittlung eines theatralen Gedächtnisses bei. Denn wenn ein Theaterabend vorübergegangen ist, ist auch das eigentliche Kunstwerk "verschwunden". Nur durch die Arbeit von Theatermuseen kann vieles, was Theater ausmacht, bewahrt werden.

Das Deutsche Theatermuseum in München auf einen Blick

  • Lage: Im Hofgarten am Odeonsplatz
  • Museums-Kategorie: Kunst- und Kulturgeschichte
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 bis 2 Stunden
  • Anfahrt: U3, U4, U5 oder U6 sowie Bus 100 bis Odeonsplatz
  • Parken: Tiefgarage an der Bayerischen Staatsoper

Ausstellungen und Events

Jürgen Rose im Deutschen Theatermuseum
Gabriele Jäckl
Eine der erfolgreichen Ausstellungen des Museums, zum Ausnahmekünstler Jürgen Rose

Um die Gegenwart verstehen zu können, muss man die Vergangenheit kennen. Das gilt auch für das Theater. Gerade auf der Bühne wurde den Menschen zu allen Zeiten besonders wirkungsvoll der Spiegel vorgehalten. Die vorhandenen Sammlungsbestände des Deutschen Theatermuseums geben uns deshalb heute spannende Einblicke in die Lebensbedingungen, Gesellschaftsformen und Geschehnisse der verschiedenen Epochen.

Die Themen der Ausstellungen sind sehr vielfältig. Mal widmen sie sich einer Epoche, mal einem Schauspieler oder einer Schauspielerin, einem Regisseur oder einer Regisseurin, mal dem Sprechtheater, dem Musik- oder Tanztheater oder auch dem Kindertheater. Da das Museum aus Platzgründen keine Dauerausstellung bieten kann, zeigt es pro Jahr ein bis zwei Wechselausstellungen zu theaterhistorischen und theateraktuellen Themen, in denen die ausgestellten Objekte auch durch Leihgaben anderer Museen ergänzt werden. Zu den Highlights der letzten Jahre gehörten beispielsweise:

  • Faust Welten (2018): Wer – wo – was: Diese drei Grundsatzfragen stellen sich jedem Regisseur, der Goethes "Faust" aufführen will. Wer spielt die Hauptrollen Faust, Mephisto und Gretchen? An welchen Schauplätzen spielt sich das Drama ab? Mit Hilfe von Rollenportraits, Tonaufnahmen, Regiebüchern und Rauminszenierungen führte das Theatermuseum 2018 durch einen spektakulären Parcours verschiedener Inszenierungsgeschichten.
  • 150 Jahre Gärtnerplatztheater (2016): Das Bayerische Staatstheater am Gärtnerplatz gilt als Münchens "Volksoper" und deckt als Musiktheater ein Repertoire von Oper, Operette, Musical und Ballett ab. Zum 150. Geburtstag wurde der wechselvollen Historie des Hauses eine umfangreiche Ausstellung gewidmet.
  • Jürgen Rose (2015): Eine besondere Kreativ-Werkschau, die die stilistische und ästhetische Vielfalt eines Künstlers, der als Bühnen- und Kostümbildner in den Bereichen Schauspiel, Oper und Ballett Weltruhm erlangte, zum Ausdruck brachte. Für die Präsentation von Jürgen Roses jahrzehntelanger Arbeit an internationalen Bühnen benötigte das Deutsche Theatermuseum neben seinen eigenen Räumen noch weitere Ausstellungsflächen in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München.
  • Hamlet (2014): Im Shakespeare-Jahr folgte das Deutsche Theatermuseum  gemeinsam mit dem Theatermuseum Düsseldorf Hamlets Spuren durch die deutsche Theaterentwicklung. Die Ausstellung basierte auf langjährigen Vorarbeiten.

Präsenzbibliothek zur Theatergeschichte

Die umfangreiche Präsenzbibliothek zur Theatergeschichte steht allen Interessierten offen. Wissenschaftler*innen, Studierende und interessierte Laien haben hier die Möglichkeit, kostenlos zu stöbern und zu forschen. Die wertvollsten Bestände der Präsenzbibliothek reichen zurück bis in die Renaissance.

Führungen und Onlineangebote

Michael Ende im Deutschen Theatermuseum
Gabriele Jäckl
Zu den meisten Ausstellungen bietet das Museum auch spannende Begleitprogramme an
  • m ein spannendes Begleitprogramm anbieten zu können, arbeitet das Museum je nach Ausstellungsthema mit dem MPZ, der Münchner Schatzsuche, der VHS oder freien Dozenten zusammen.
  • Auf Anfrage sind auch Kurator*innenführungen möglich.
  • Zudem finden regelmäßig Veranstaltungen mit Schauspieler*innen, Autor*innen, Wissenschaftler*innen, Mitarbeiter*innen der Bayerischen Theaterakademie und anderen kulturellen Einrichtungen der Stadt München statt.
  • Eine Online-Führung durch die aktuelle Ausstellung ist über die Museums-Homepage abrufbar. Zusätzlich werden auch Online-Visualisierungen im Ausstellungsrückblick gegeben.

Eintrittspreise

  • Regulär: 5 Euro
  • Ermäßigt: 4 Euro
  • Kinder bis einschließlich 17 Jahre: frei
  • Studierende der Bildenden Kunst, der Kunst- und Theaterwissenschaften: frei
  • Freundeskreis Theatermuseasten, ICOM, SIBMAS: frei

Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

Das Deutsche Theatermuseum ist derzeit leider nicht barrierefrei. Die Ausstellungsräume ab dem ersten Stockwerk und die Präsenzbibliothek sind für Menschen mit Rollstuhl oder gravierenden Mobilitäts-Einschränkungen nicht erreichbar. An einer Verbesserung der Situation wird gegenwärtig gearbeitet.

Geschichte des Deutschen Theatermuseums am Münchner Hofgarten

Arkadengang im Hofgarten
Gabriele Jäckl, Deutsches Theatermuseum
Seit 1953 ist der Galerietrakt am Hofgarten Sitz des Deutschen Theatermuseums

Zurück geht das Museum auf die königlich bayerische Hofschauspielerin Clara Ziegler (1844-1909), die ihre Villa und ihr Vermögen zur Errichtung eines Theatermuseums stiftete. Das Museum wurde am 24.10.1910 unter dem Namen Clara-Ziegler-Stiftung eröffnet.

Ab 1932 wurde zwischenzeitlich der Odysseesaal der Münchner Residenz als Ausstellungsfläche benutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum komplett zerstört, die Sammlung war jedoch größtenteils ausgelagert und ist somit erhalten geblieben.

Seit 1953 ist der Galerietrakt am Hofgarten (Bild) Sitz des Museums. Es liegt damit sehr zentral zwischen Odeonsplatz und dem Englischen Garten.

Seit September 1979 wurde die Stiftung unter dem Namen Deutsches Theatermuseum in den Rang eines selbständigen, staatlichen Museums erhoben.

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Auf einen Blick

Deutsches Theatermuseum

Galeriestr. 4a
80539 München

Tel: +49892106910
Fax: +498921069191

Öffnungszeiten

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