Ansichtskarten-Sammlung des Stadtmuseums digital zugänglich

Hereinspaziert! Populäre Unterhaltungsformen um 1900 im Spiegel von Postkarten

Die Postkarte erlebte um 1900 ihre Blütezeit und entwickelte sich zu einem populären Bildmedium der einfachen Leute. Das Münchner Stadtmuseum hat zwischen 2024 und 2026 einen großen Teil seiner Ansichtskarten-Sammlung digitalisieren lassen. Eine repräsentative Auswahl könnt ihr nun unter dem Titel „Hereinspaziert! Populäre Unterhaltungsformen um 1900 im Spiegel von Postkarten“ jederzeit auf bavarikon.de abrufen.

Ansichtskarte
Münchner Stadtmuseum

Schaut euch historische Ansichtskarten online an

Über 13.000 Ansichtskarten befinden sich in der Sammlung Puppentheater & Schaustellerei des Münchner Stadtmuseums. In den letzten Jahren wurden diese digital erfasst und sind nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Nicht nur für Recherchezwecke übrigens, sondern auch, wenn ihr einfach mal schmunzeln wollt, denn viele dieser Postkarten zeigen humoristische Motive.

Ansichtskarte
Münchner Stadtmuseum

Breites Spektrum an Motiven

Thematisch decken die Ansichtskarten ein breites Spektrum ab: Sie zeigen das Oktoberfest und andere Volksfeste, Schaustellerei, das Münchner Bier, aber auch den Zirkus und das Puppentheater. Zu den Highlights zählen die humoristischen Bildpostkarten von Künstlern wie Lothar Meggendorfer.

Zu sehen sind aber nicht nur lustige Motive. Die digitale Ausstellung wirft auch einen Blick auf stereotype Darstellungen – von Bayern- und Bier-Klischees über Geschlechterrollen bis hin zu diskriminierenden Bildmotiven. Um Rassismus oder Ableismus nicht zu reproduzieren, wurde aus diesem Teil der Sammlung bewusst nur eine kleine Auswahl veröffentlicht.

Bavarikon macht das kulturelle Erbe Bayerns digital für alle zugänglich. Auf dem Portal sind mittlerweile über 580.000 Inhalte von mehr als 200 Kultureinrichtungen online.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

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