Die Highlights bis Juni im Museum: Von Muttersprache bis Museumstag

Sudetendeutsches Museum: das Halbjahresprogramm 2026

Im ersten Halbjahr 2026 lädt das Sudetendeutsche Museum zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das mit Musik aus Böhmen und Mähren einen klaren thematischen roten Faden setzt – mal als Klang, mal als Erinnerung, mal als kultureller Zugang zu Sprache, Identität und Geschichte.

Sudetendeutsches Museum
Sudetendeutsches Museum

„Erzählen Sie mal…“ - Führung und Erzählung

Sudetendeutsches Museum: Schwerpunkt Musik
Sudetendeutsches Museum

Die beliebte Reihe „Erzählen Sie mal…“  ist eine öffentliche Führung mit anschließender Erzählrunde, die sich diesmal mitunter dem Thema Musik widmet. Dieses Format fand am 29. Januar bereits zum ersten Mal statt. Es wird im Halbjahr fortgesetzt und lädt regelmäßig dazu ein, persönliche Erinnerungen und Perspektiven zu teilen – die nächsten Termine sind 26. Februar, 26. März, 30. April, 28. Mai und 25. Juni, jeweils um 11 Uhr.
 

Schreibcafé „Lebendige Erinnerung“

Schreibcafé im Sudetendeutschen Museum
Daniel Mielczarek/Sudetendeutsches Museum
Schreibcafé im Sudetendeutschen Museum

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schreibcafé „Lebendige Erinnerung“, das Kreatives Schreiben mit Impulsen aus der Dauerausstellung verbindet – ein Raum für persönliche Geschichten, Erinnerungen an Klänge, Orte und Kindheitserlebnisse. Die Termine im Halbjahr: 3. Februar (bereits vorbei), 10. März, 7. April, 5. Mai und 2. Juni, jeweils ab 16 Uhr. Kosten: 15 Euro pro Termin.

Mehr Infos zum Programm

Alle Veranstaltungen sowie aktuelle Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Interessierte online auf der Website des Sudetendeutschen Museums. Das Programm ist außerdem als Broschüre direkt vor Ort im Museum erhältlich. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Fortbildung für Lehrkräfte und Pädagogen | 19.3.

Ebenfalls im März lädt das Museum Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zur Fortbildung „Museum trifft Stadt – Nationalsozialismus in München“ (19. März, 14 Uhr) ein.

Osterferienprogramm und Ostermarkt | ab 28.3.

Am 28. März ab 14 Uhr ergänzt eine offene Osterwerkstatt den Ostermarkt der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen – ein Nachmittag für Kinder und Familien.

Kinder dürfen sich zum Start in den Frühling auf kreative Mitmachangebote freuen: Beim zweitägigen Ferienprogramm „Zu Tisch!“ am 31. März und 1. April (je 10 Uhr) entsteht bunte Tischdeko rund ums Osterfest – inspiriert von Bräuchen, Rezepten und Tischsitten aus den böhmischen Ländern. 

Upcycling Music zum Internationalen Museumstag | 17.5.

„Nachhaltige Klänge!“ gibt es sowohl zum Internationalen Museumstag als auch in interaktiven Workshops, wenn etwa aus Alltagsmaterialien neue Klangobjekte entstehen – Upcycling wird im Sudetendeutschen Museum zu Musik.
Max Castlunger
Upcycling wird im Sudetendeutschen Museum zu Musik

Ein weiterer Programm-Höhepunkt ist der Internationale Museumstag am 17. Mai ab 10 Uhr mit „Upcycling Music“ – einer interaktiven Soundwerkstatt mit Klangkünstler Max Castlunger, bei der Instrumente und Klangobjekte nicht nur betrachtet, sondern ausprobiert werden dürfen. Sonderführungen zum Thema „Musik und Instrumentenbau in den böhmischen Ländern“ schlagen an diesem Tag die Brücke zwischen Handwerksgeschichte und lebendigem Hören. Der Eintritt ins Museum ist an diesem Tag frei. Für Schulklassen gibt es zusätzlich die Aktionswoche „Nachhaltige Klänge!“ vom 18. bis 20. Mai mit buchbaren Workshops.

Ausblick: die nächste Sonderausstellung

Am 16. Juli 2026 eröffnet die nächste Sonderausstellung „Human und menschlich…? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“ – ein Thema von großer historischer Tragweite, das 80 Jahre danach erneut zur Auseinandersetzung einlädt.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

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