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Kunst im öffentlichen Raum: Konzept für die Förderung freier Kunst

, Foto: Sabine Reitmaier
Foto: Sabine Reitmaier 2014 verschönerte Michael Beutler die Grünflächen des Kunstareals mit bunten Ballen aus Trinkhalmen, die an Strohballen auf abgeernteten Äckern erinnerten.

Kunst im öffentlichen Raum – Kulturhighlights in München entdecken

Skulpturen, Denkmäler und Kunstobjekte bereichern das Stadtbild Münchens. Dabei bietet der Stadtraum Künstler*innen aus unterschiedlichen Bereichen Platz zum Gestalten und Experimentieren.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Seit 2.9. gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Alle Infos ++

Kunst im öffentlichen Raum: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

, Foto: Christoph Knoch
Foto: Christoph Knoch Auf dem 5 x 5 Meter großen Billboard am Lenbachplatz wird großformatige Kunst gezeigt. Die Motive wechseln alle drei Monate – von März bis Mai 2021 war beispielsweise die Künstlerin Flaka Haliti zu sehen
  • Lage: Der Kunst-Raum dieses Projekts ist die ganze Stadt!
  • Was ist geboten? Temporäre Kunstprojekte im Münchner Raum, die von der Stadt gefördert werden. Neben Einzelprojekten gibt es auch Themenreihen und Denkmäler sowie ein Festival alle fünf Jahre. Auf der Kunst-Insel am Lenbachplatz werden auf einer großen Tafel alle drei Monate wechselnde Motive von Künstler*innen gezeigt.
  • Was ist besonders? Künstler*innen können sich beim Kulturreferat zu Ausschreibungen oder initiativ bewerben. Der Eintritt ist in aller Regel frei.

 

Kontaktinformationen

Public Art München - Kunst im öffentlichen Raum
Burgstraße 4, 80331 München (Postanschrift)
Kunstprojekte sind über München hinweg verteilt,
Standorte: Billboard auf dem Lenbachplatz

Tel.: 089 233-28500
E-Mail: kunst@muenchen.de

Zur Website des Projekts

Temporäre Kunstkonzepte machen die Stadt zum Ausstellungs-Raum

Die Kunstprojekte sind temporär und treten in Wechselwirkung mit Münchner Orten, Menschen und ihrer Alltagswelt. Die überraschende Begegnung mit Kunst im Stadtraum wird zur persönlichen Erfahrung. Das Programm ist aktuell, experimentierfreudig und geht Wagnisse ein. Es ist ein Angebot für alle. So vielfältig wie die Kunst und die Stadtgesellschaft selbst.

Themen- und Einzelprojekte: So vielfältig ist das Programm

, Foto: Christoph Knoch
Foto: Christoph Knoch Beim Kunstprojekt "Bridge Sprout" ragt ein hölzerner Brückenkopf über die Isar

Jedes Jahr wird eine Reihe mit Projekten (Annuale) gezeigt, die alle eine thematische Klammer haben. Fünf bis sechs Projekte werden dabei durchgeführt. 2021 nimmt die Reihe das Thema Corona unter dem Titel „Distanzen“ auf.

Auch Einzelprojekte (Solo) werden übers Jahr hinweg realisiert. Dies kann eine Bavaria-Statue sein, die in einer leicht modifizierten und humanisierten, aufs menschliche Maß geschrumpfte Version erscheint. Oder auch ein hölzerner Brückenkopf über die Isar, der in der Mitte plötzlich endet. 2014 hat Michael Beutler die Grünflächen des Kunstareals mit bunten Ballen aus Trinkhalmen verschönert, die an Strohballen auf abgeernteten Äckern erinnerten.

Billboards, Festivals, Formate: Hier gibt's noch mehr öffentliche Kunst

  • Billboard Kunst-Insel am Lenbachplatz: Auf dem fünf mal fünf Meter großen Billboard am Lenbachplatz wird großformatige Kunst gezeigt. Die Motive wechseln alle drei Monate.
  • Festival: In der Regel alle fünf Jahre findet ein kuratiertes internationales Kunstfestival statt. Die nächste Ausgabe ist für 2025 geplant.
  • Memory: Außerdem werden unterschiedliche Formate der Erinnerungskultur und Gedenkkultur im öffentlichen Raum erarbeitet und präsentiert. Beispiele dafür sind Ulla von Brandenburgs Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen oder Silke Wagners Denkmal "8. November 1939" für Georg Elser.

Eintrittspreise

In der Regel ist der Eintritt frei.

Förderung der Stadt für freie Kunst im öffentlichen Raum

, Foto: Aerocene Foundation
Foto: Aerocene Foundation Das "Aerocene Festival“ auf dem Olympiaberg setzte 2019 ein Zeichen für schadstofffreie Mobilität

Die Stadt München investiert jährlich 1,5 Prozent ihres kommunalen Bauvolumens in Kunst. Die eine Hälfte davon wird für Kunst am Bau, die andere Hälfte wird projektbezogen für Kunst im öffentlichen Raum verwendet. Dabei wird der Stadtraum zum Experimentier- und Gestaltungsraum für Künstler*innen unterschiedlicher Sparten.

Die jährlichen Ausschreibungen behandeln oft einen Themenschwerpunkt. Daneben besteht die Möglichkeit, temporäre Kunstkonzepte für den Stadtraum als Initiativbewerbung im Kulturreferat einzureichen. Das Förderprogramm zur freien Kunst im öffentlichen Raum wurde 2009 fest als Aufgabengebiet im Kulturreferat verankert.

Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
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