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Bayerisches Nationalmuseum

Top-Sehenswürdigkeiten | Altstadt-Lehel
So geöffnet 10:00 - 17:00 (Bitte Hinweise beachten)
Sammlung Bollert: Donnerstag bis Sonntag: 10 bis 17 Uhr | Krippensammlung: Anfang November - Ende Januar während der regulären Öffnungszeiten. Für Besuche in der Zeit von Februar bis Oktober bitte vorher anmelden | geschlossen: Pfingstmontag, Allerheiligen, Heiligabend und Silvester

Bayerisches Nationalmuseum im Lehel: Infos zu Ausstellungen und Programm

Bayerisches Nationalmuseum – Kunst- und Kulturgeschichte Europas

Eine Reise durch die europäische Kunst vom frühen Mittelalter bis zum Jugendstil und die weltberühmte Krippensammlung unter einem Dach.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Seit 2.9. gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Alle Infos ++

Warum lohnt sich ein Besuch im Bayerischen Nationalmuseum?

, Foto: Bastian Krack, © Bayerisches Nationalmuseum
Foto: Bastian Krack, © Bayerisches Nationalmuseum Der Münchner Architekt Gabriel Seidl entwarf das Bayerische Nationalmuseum im Stil des Historismus

Kunst und Kulturgeschichte Europas mit einzigartigen Exponaten: Im Bayerischen Nationalmuseum könnt ihr in jedem Stockwert Schätze entdecken.

Was ist geboten? Das 1855 von König Maximilian II. gegründete Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen kunst- und kulturhistorischen Museen in ganz Europa. Meisterwerke der europäischen Kunst vom Mittelalter bis zum Jugendstil, darunter Skulpturen, Gemälde, Goldschmiedekunst und Elfenbeinschnitzereien sind hier ausgestellt. Neben Porzellanen, Kostümen, Möbeln, Waffen und vielem mehr  umfassen die Sammlungen auch spektakuläre Zeugnisse der Alltagskultur.

Was ist das Besondere? Weltberühmt ist die Krippensammlung mit Figuren aus Neapel, Sizilien und dem Alpenraum. Besonders beliebt sind zudem die Ritterrüstungen – nicht nur bei den Jüngeren.

Bayerisches Nationalmuseum: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Lage: Im Lehel direkt am Rand des Englischen Gartens
  • Museums-Kategorie: Kunst und Kulturgeschichte
  • Kinderprogramm: Regelmäßige Familienführungen und Mitmachaktionen
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 90 Minuten (ohne Führung)
  • Anfahrt: Tram 16 oder Bus 100 bis Nationalmuseum/Haus der Kunst, U4/U5 bis Lehel
  • Parken: Gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten in der Nähe vorhanden
  • Die Sammlungen des Bayerischen Nationalmuseums

    , Foto: Bastian Krack, © Bayerisches Nationalmuseum
    Foto: Bastian Krack, © Bayerisches Nationalmuseum Im Bayerischen Nationalmuseum werden kostbare Gemälde, Skulpturen, Bildteppiche, Möbel, Waffen und Kunsthandwerk ausgestellt

    Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Europas. Den Kern der Sammlungen bildet der Kunstbesitz der Wittelsbacher, doch die vielseitigen Bestände greifen weit über die Grenzen Bayerns hinaus. In einem abwechslungsreichen Rundgang erschließen sich die abendländischen Kunstepochen vom frühen Mittelalter über Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus bis zum Jugendstil. Was ihr sehen müsst:

    • Inneneinrichtung: Im Hauptgeschoss werden kostbare Gemälde, Skulpturen, Bildteppiche, Möbel, Waffen und Kunsthandwerk vom frühen Mittelalter bis zur Aufklärung präsentiert. Der Rundgang durch die Kulturgeschichte setzt sich im Obergeschoss mit den Epochen vom Klassizismus bis zum frühen 20. Jahrhundert fort. Gezeigt werden Skulpturen, Möbel, Meissener und Nymphenburger Porzellane, Jugendstilobjekte, Elfenbein, Goldschmiedearbeiten sowie Musikinstrumente und Spiele.
    • Dauerausstellung "Barocker Luxus": In zwölf neu eingerichteten Sälen des Westflügels zeigt das Nationalmuseum rund 1600 Kostbarkeiten rund um den Prunk und Luxus der höfischen Welt. Die zahlreichen Porzellan- und Elfenbeinfiguren, meistervoll verzierten Krüge und Sammlerstücke aus den höfischen Werkstätten sind handwerkliche Kunststücke. Figuren aus frühem Meißener, Frankenthaler und Nymphenburger Porzellan zählen zu den Highlights der Sammlung.
    • Krippensammlung: Im Untergeschoss erwartet euch die volkskundliche Abteilung mit einer einzigartigen Krippensammlung. Die weltberühmte Sammlung umfasst mehr als 60 illusionistisch aufgebaute Weihnachtsszenen mit einer Vielzahl von Figuren, die zwischen 1700 und 1850 in Neapel, Sizilien und dem Alpenraum entstanden sind.

    Führungen, Veranstaltungen und Kinderprogramm

    Bayerisches Nationalmuseum Mutter mit Kind, Foto: Bayerisches Nationalmuseum
    Foto: Bayerisches Nationalmuseum Auch für Familien und Kinder gibt es im Bayerischen Nationalmuseum viel zu entdecken
    • Regelmäßige Führungen sonntags um 11 Uhr und donnerstags um 18 Uhr
    • Familienführungen
    • Mitmachaktionen für Kinder: Kinder können ihren Geburtstag in der hauseigenen „Goldwerkstatt“ feiern und in eine besonders schmucke Welt eintauchen. Die Vergolderin Ulrike Bläser M.A. macht vor, wie Muscheln oder kleine Barockornamente mit Blattgold überzogen werden.
    • Veranstaltungen: Neben den klassischen Führungen werden im Bayerischen Nationalmuseum auch Workshops, Vorträge, Seminare und Konzerte angeboten. Außerdem ist das Museum jedes Jahr im Oktober einer der Schauplätze der Langen Nacht der Museen.

    Kunstgeschichte: Aktion "Studieren ab 50"

    Wer hat gesagt, im Alter wird es langweilig? Das Bayerische Nationalmuseum bietet Kunstinteressierten, die noch mal ein Studium wagen wollen und 50 Jahre oder älter sind, eine einmalige Chance: Im Tagungssaal der Sammlung Bollert wird Kunstgeschichte durch die Winckelmann Akademie gelehrt. Dabei können sogar Kunstwerke des Museums selbst als Studienobjekte genutzt und kostenfreie Exkursionen in Anspruch genommen werden. Als Voraussetzungen zur Teilnahme sind weder ein Abitur noch ein akademischer Abschluss nötig.

    Museumscafé und Museumsladen

    , Foto: Sam Palandech, © Café & Restaurant MUSEUM
    Foto: Sam Palandech, © Café & Restaurant MUSEUM Das Café und Restaurant "MUSEUM" lädt zur stilvollen Kunstpause ein

    Gebührend ausklingen lassen könnt ihr den Besuch des Bayerischen Nationalmuseum bei einem Glas Wein im Museumscafé in schönem Ambiente. Für die hungrigen bietet das Restaurant "MUSEUM" im historischen Gewölbe auch gehobene europäische Küche an.

    Zudem findet ihr vor Ort auch einen kleinen Museumsladen für Souvenirs und Co.

    Eintrittspreise

    • Museum und Studioausstellungen: 7 Euro, ermäßigt 6 Euro
    • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Freier Eintritt
    • München Card: Ermäßigter Eintritt
    • München City Pass: Freier Eintritt in die Dauerausstellung
    • Preise für Sonderausstellungen: jeweils aktuell auf der Webseite

    Zweigmuseen in ganz Bayern

    Spezialsammlungen wie die Meißener Porzellan-Sammlung auf Schloss Lustheim in Oberschleißheim gibt es in den vielen Zweigmuseen des Bayerischen Nationalmuseums zu begutachten. Sie erstrecken sich über ganz Bayern. Dort besichtigt man kunst- und kulturgeschichtliche Ausstellungsstücke, die in der jeweiligen Region von Bedeutung sind. Besonders interessant für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ist das Schulmuseum in Ichenhausen. Über mehrere tausend Jahre Entwicklungen im Schulwesen, von der Schiefertafel bis zum Schreibpult, sind hier zu erkunden.

    Online-Angebot

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Das Bayerische Nationalmuseum ist zu etwa 70 Prozent barrierefrei zugänglich. Viele Bereiche der Sammlungen sind mit dem eigenen Rollstuhl über Rampen und Aufzüge zu erreichen, manche allerdings nicht auf direktem Weg. Das Aufsichtspersonal des Museums hilft gerne weiter.

    • Ein Behinderten-Parkplatz gibt es rechts vom Museumseingang
    • Rollstuhlgerechte Toiletten befinden sich im Erdgeschoss
    • Spezielle Führungen: Tastführungen, Führungen für Menschen mit Demenz

    Die Geschichte des Bayerischen Nationalmuseums

    , Foto: Bayerisches Nationalmuseum
    Foto: Bayerisches Nationalmuseum Das Gebäude in der Prinzregentenstraße ist bereits das zweite Haus für die umfangreiche Sammlung des Bayerischen Nationalmuseums

    Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen kunst- und kulturhistorischen Museen Europas und geht auf eine Gründung von König Maximilian II. im Jahr 1855 zurück. Das Gebäude in der Prinzregentenstraße ist jedoch nicht das ursprüngliche Museum. Ein erster Bau wurde am 12. Oktober 1867 in der Maximilianstraße eröffnet – heute befindet sich dort das Staatliche Museum für Völkerkunde. Weil dieses Haus nach wenigen Jahren jedoch massive Schäden aufwies und allmählich für die Sammlungen zu klein war, beschloss der Bayerische Landtag 1892 einen Neubau.

    Der Münchner Architekt Gabriel Seidl entwarf das neue Museum im Stil des Historismus. Am 29. September 1900 eröffnete das neue Bayerische Nationalmuseum auf der Prinzregentenstraße, das heute zu den bedeutendsten und originellsten Museumsbauten gehört. Allein die Architektur ist wegen ihrer Mischung aus Romantik, Gotik, Barock und Renaissance einen Besuch wert. Auch die Innengestaltung der Säle beeindruckt, denn sie ist individuell auf die Kunstwerke angepasst.

    Kurz nach der Eröffnung erweiterte man den neuen Museumsbau im Norden um einige Säle und einen Werkstatttrakt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Bayerische Nationalmuseum stark beschädigt. Bombeneinschläge führten immer wieder zu Bränden. Nach Kriegsende begannen zahlreiche Wiederaufbauten, sodass bereits 1947 die Öffentlichkeit wieder durch erste Säle streifen konnte. 1978 wurde dann eine Gesamtsanierung angeordnet, in deren Zuge neue Werkstätten- und Atelierbauten an der Himbsel- und Oettingenstraße entstanden.

    Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

    Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
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    10 Bewertungen zu Bayerisches Nationalmuseum

    5
    10 Bewertungen
    • von am

      Tolles Museum! Ein absolutes Juwel in München. Immer einen Besuch wert. Sonntags sogar für nur € 1.-. Muss man gesehen haben.

    • von am
    • von am

      Eine Ansammlung großartigster Exponate - leider nicht optimal präsentiert. Von den renovierten Riemenschneider Räumen abgesehen, tappt man lange durch abgedunkelte Säle mit Funzelbeleuchtung. […] Es ist ein Jammer, dass so wunderbare Bilder und Skulpturen derart lieblos ausgestellt sind.

    • von am
    • von am

      Tolles Museum, leider sehr schlecht zu finden. Der Eingang ist als solcher von der Straße her NICHT zu erkennen. Wenn man die erste "Hürde" des Eingang-findens gemeistert hat geht es zu den Kassendamen ( 2 sind sehr freundlich, eine meist eher launisch bis unfreundlich), eine Begrüßung erhält man leider eher selten, eröffnet sich eine riesige Welt der Kunst und Kultur aus ca 1500 Jahren (bayerischer)Geschichte. Eine derart abwechslungsreiche Sammlung findet sich selten. Es ist eigentlich für jeden Geschmack/ jedes Interessengebiet, etwas dabei. Ob Möbel, Musik, Malerei, Skulpturen, Stoffe, Gold oder Silber.... Leider ist das HAus auf Grund mangelnder Werbung wie bereits erwähnt, schlecht zu finden, und in der Öffentlichkeit kaum present. Werbung und vor allem eine nach außen hin gerichtete Kenntnismachung dieses tollen Hauses wäre dringend angebracht!!!! Ein Geheimtipp ist das Kaffee/Resaturant-nicht ganz billig, aber Kaffee und Kuchen TOLL!!!!!! UND: Der Shop im Keller. Vieles was man nicht erwartet, noch viel mehr was man mitnehmen möchte, und eine tolle Beratung! Das BESTE: der Eintritt zum Shop ist KOSTENLOS!!!! Ich habe mir nun die "KULTUR" für öfters auf meinen Terminkalender geschrieben!!!!

    • von am
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    • von am
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      Am tollsten fand ich die Ritterrüstungen. Sogar eine Kinderrüstung war dabei. Und Papa hat auf einer uralten Karte unser Dorf entdeckt. Das gab es schon im Jahr 1500.

    • von am

      Das Bayrische Nationalmuseum zeigt immer wieder interessante Sonderausstellungen zu sehr speziellen Themen. Zuletzt gab es eine wirklich gute Ausstellung zur Geschichte der Tasche. Neben den Sonderausstellungen zeigt das Museum eine Vielzahl von Ausstellungsstücken zu unterschiedlichen historischen Themen. Die Sammlung an kunsthandwerklichen Objekten und Reliquien ist unbeschreiblich und das Museum scheint einem in einem Tag fast nicht zu bewältigen zu sein, soviel gibt es dort zu sehen. Auch die Ausstellungsräume zu historischen Waffen und Rüstungen fand ich sehr bemerkenswert.

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