Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

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Di geöffnet 10:00 - 20:00 (Bitte Hinweise beachten)
Feiertagsöffnung: geöffnet: 6. Januar, Faschingssonntag und Faschingsdienstag, Ostersonntag, Ostermontag und Karfreitag, 1. Mai, Pfingstsonntag und Pfingstmontag, Fronleichnam, Maria Himmelfahrt, Tag der deutschen Einheit (3. Oktober), Allerheiligen, Buß- und Bettag, 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) geschlossen: Neujahr (1. Januar), Heiligabend (24 .Dezember), 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember), Silvester (31. Dezember)

5.000 Jahre Ägyptische Geschichte

Im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst begegnet man auf 1.800 Quadratmetern 5.000 Jahren Ägyptischer Geschichte. Außerhalb von Ägypten ist es das einzige Museum mit eigenem Museumsgebäude weltweit, das sich ausschließlich altägyptischen Exponaten widmet. Das Museum ist komplett unterirdisch und befindet sich auf dem gleichen Gelände wie die Hochschule für Film und Fernsehen, in einem eigenen Gebäude.

Bilder aus dem Museum

Kreative Infrastruktur

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Das im Münchner Kunstareal gelegene Museum führt seine Besucher in Hallen, die direkt unter dem Erdboden eingebettet sind und von einem versenkten Innenhof mit Tageslicht beleuchtet werden. Diese von Peter Böhm stammende Architekturkomposition wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum erarbeitet. Die barrierefreie Ausstellungsfläche bietet Platz für Vorträge, einen Shop, eine Garderobe, Räume für Museumspädagogik und diverse Sonderausstellungen.

VIPs der ägyptischen Geschichte

In der Vortragsreihe des Staatlichen Museum für Ägyptische Kunst wird jeden zweiten Dienstag um 18 Uhr eine andere wichtige historische Persönlichkeit vorgestellt. Darunter Königinnen und Könige ebenso wie hohe Beamte aus 3.000 Jahren Ägypten. Sie alle sind mit Objekten im Museum vertreten.

Geschichte modern und interaktiv

, Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst Sargmaske der Königin Sat-djehutj.

Für die Präsentation der Exponate hat das Museum seine Kunstwerke thematisch geordnet und daher die Ausstellungsräume mit aussagekräftigen Namen wie „Jenseitsglaube" oder „Pharao“ versehen. Zwischen Sarkophagen und einem schlanken Obelisken offenbart sich Kunst aus allen Epochen des alten Ägyptens. Beginnend mit der Vorgeschichte über das Alte, Mittlere und Neue Reich bis hin zur griechisch-römischen Zeit können Besucher des SMAKs die gesamte Entwicklung der ägyptischen Kunstgeschichte nachverfolgen.

Das Museum setzt dabei auf moderne Technik und lässt die Besucher die Information an interaktiven Touchscreens entdecken. Dabei kann jeder selbst entscheiden, zu welchen Bereichen er mehr erfahren möchte, wie beispielsweise Hintergründe zu Religion, Göttern oder Bestattungsriten der Ägypter.

Das Museum ist weltweit das einzige seiner Art, das sich auf die Kunst Altägyptens konzentriert. Mit seiner großen Sammlung an Rundplastiken ist es international als Leihgeber gefragt. Zu den Hauptexponaten gehören zum Beispiel der Schmuck der meroitischen Königin Aman-shakheto und ein Kelch mit der Namensaufschrift vom sechsten altägyptischen Pharao Thutmosis III.

Museumskonzept und -ursprünge

Das Museum wurde 1970 gegründet und verdankt seine Entstehung der Unterstützung bayerischer Fürsten, wie Herzog Albrecht V. von Bayern. Bereits im 16. Jahrhundert engagierte sich dieser für Kunst in München. Kronprinz Ludwig I. von Bayern erweiterte die Münchner Sammlung ägyptischer Kunstwerke durch seine zahlreichen Ankäufe, die seinerzeit in der Glyptothek am Königsplatz ausgestellt wurden. Bis zur Fertigstellung der neuen Ausstellungsräume in der Hochschule für Film und Fernsehen befanden sich die Exponate im Festsaaltrakt der Residenz, der seit 1970 als Provisorium diente. Die Architektur, die an Tempel und Königsgräber erinnert, sorgt für eine spannende Präsentation der Exponate, für die man "hinunter zum Licht" steigt.

Eintrittspreise

Erwachsene 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, Kinder unter 18 Jahren frei, Sonntagseintritt 1 Euro

Jeden Dienstag hat das Museum im Rahmen der Abendöffnung bis 20 Uhr geöffnet, jeden zweiten Dienstag um 18 Uhr gibt's außerdem einen Vortrag zu VIPs der ägyptischen Geschichte.

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18 Bewertungen zu Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

5
18 Bewertungen
  • von am

    Ich hatte zu Ostern das große Vergnügen, mit meinem Sohn zu Ostern dieses wunderbare Museum mit Audioguide (für € 1!) zu erkunden. Leider haben 4-5 Stunden nicht gereicht. Es ist unbedingt sehenswert, weil die Exponate alle sehr gut zur Geltung kommen und gut erklärt werden. Kompliment!

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    Sehr gut. Ein zweiter Besuch lohnt sich. Man kann an einem Nachmittag nicht alle Infos aufnehmen.

  • von am

    Hervorragend gestaltet! Ich bin immer wieder begeistert!

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  • von am

    Ich bin begeistert. Ein bestens gegliedertes Museum mit sehr viel interessanten Informationen dank des Audioguides. Außerdem tolle Architektur.

  • von am
  • von am

    Am vergangenen Sonntag war der letzte Tag der Nofretete Sonderausstellung im Ägyptischen Museum, die eine Freundin unbedingt noch sehen wollte. Ich begleitete sie und wir machten uns auf den Weg, der sich allerdings gleich als etwas holprig zeigte, da keine von uns beiden zuvor in dem Museum war und wir nicht wußten, wie das Gebäude ausschaut. Per Zufall sahen wir ein Hinweisschild, als wir um die Hochschule für Fernsehen und Film herum gingen, denn das Ägyptische Museum befindet sich quasi im Keller der Hochschule. Den Eingang würde man vom Gehweg Gabelsbergerstraße aus glatt übersehen, da der Schriftzug "Ägyptisches Museum" über dem Eingang vor allem für Ältere kaum lesbar ist, so klein und farblich unauffällig ist die Schrift. Nachdem wir mit dem elektronischem Tourguide ausgestattet waren, machten wir uns auf den Weg durch die Ausstellung und erlebten gleich die nächste Enttäuschung. Der Guide ist äußerst umständlich zu handhaben, die Beschreibungen viel zu langatmig, die Zugriffszeiten unendlich. Da auch nicht alle Ausstellungsobjekte beschrieben sind, muss bei vielen Exponaten die an den Vitrinen angebrachte Beschilderung gelesen werden, deren Schrift für Menschen mit Sehschwäche nicht unbedingt geeignet. Zudem fehlen Zuordnungen z. B. in Form einer Zahl. Man muss erraten welche Beschreibung zu welchem Objekt gehört. Die Sonderausstellung, wegen derer wir ja das Museum eigentlich aufsuchten, war für uns ziemlich enttäuschend und wurde vom Tourguide auch überhaupt nicht erwähnt. Fazit: Für ältere Mitbürger, die vielleicht nicht ganz gut zu Fuss sind, ist der Zugang zum Museum (wenn er denn gefunden wird) schon eine Herausforderung. Der Tourguide ist eine Zumutung und die Exponatbeschreibungen an ein Rätselspiel für gut sehende Menschen.

  • von am
  • von am

    Die Ausstellung, sowie das Museum hat mich sehr beeindruckt schön übersichtlich einzig mit dem "Tablet ...richtiger Name dafür????" damit hatte ich Schwierigkeiten, das dauerte mir zu lang....die Beschreibung zu jedem Objekt so genau will ich garnicht alles wissen. Aber die Ausstellung wirklich schön und intressant.....ich komme sicher mal wieder . Auch an die Servicepersonen grosses Lob.....speziell an den Herrn der schon seit 20 Jahren dort arbeitet und uns gut beraten hat....DANKE!!!

  • von am

    Ich war heute mit einer Gruppe aus Passau im Museum und durfte eine Führung mit Ihrer charmanten Ägyptologin Frau Neder genießen. Sowohl Museum wie die frische Art und das Wissen von Frau Neder fand ich sehr beeindruckend. Bei meiner Frage allerdings nach der Medizin im Alten Ägypten mußte sie passen. Dazu gibt es bei Wikipedia sehr interessante Hinweise und Weiterführendes - z.B. auch u. den Literaturhinweisen! Sachmet - die löwenköpfige Göttin - die Fr. N. uns vorstellte -wird auch als Schutzpatronin der Heilkunst u. Ärzte beschrieben. Ich wünsche Ihnen weiterhin interessiertes und begeistertes Publikum! Marianne Stockinger, Passau

  • von am

    Heute waren wir zum zweiten Mal im Ägyptischen Museum. Wir wollten den schlechten Eindruck, den wir beim ersten Mal zu unserem Bedauern, trotz der phantastischer Besprechungen in den Zeitungen, bekommen hatten, korrigieren. Es ist uns nicht gelungen. Es kommt uns vor, als ob die bayerischen Könige, als Ägypten in Mode kam, geschlafen haben und nur Kleinvieh bekamen. Aber davon ziemlich viel. Oder wollten sie lieber neue Schlösser bauen? Die anderen waren schneller, sind vielleicht einfach einmarschiert und haben die schönsten Sachen mitgehen lassen. Wer die Museen in London und Paris kennt, findet in München wenig, was ihn beeindrucken und ergreifen könnte. Nur viele große Regale, in denen kleine Figürchen aufgereiht werden. Als ob der geniale Museumsdirektor sich vorgenommen hat, nichts in den Keller, sondern alles raus, was wir haben, weil im Keller sind wir schon. Und Köpfe, Köpfe, Köpfe. Einzig der schöne Löwenkopf im ersten Saal, sehr hoch gehängt, sprach zu mir und sagte:‘ Ich will hier raus, kommst Du mit?‘ und das wollte ich auch. Dazu fehlt auch ein schönes Cafe und mit der Beschriftung, ob an Objekten oder ganz einfach zum Klo haben sie auch gespart. Dazu habe ich am Eingang mehrmals alte Leute gesehen, die mühsam mit ihren Rollatoren die Treppen hinunter gestolpert sind. Muss das sein? Eckart Lockau

  • von am

    Optimal gestaltet. Nicht überfrachtet. Gratulation!

  • von am

    Außerordentlich beeindruckend

  • von am

    Find ich Klasse !!!!!!

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