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Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst

Museum Ägyptischer Kunst

Top-Sehenswürdigkeiten | Maxvorstadt
Di geöffnet 10:00 - 20:00 (Bitte Hinweise beachten)
geschlossen: Neujahr (1. Januar), Heiligabend (24 .Dezember), 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember), Silvester (31. Dezember)

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst: Infos zu Ausstellungen, Führungen und Café

Spannende Einblicke in die Kunst und Kultur des Alten Ägypten

Im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst laden 13 Räume auf eine Reise durch fünf Jahrtausende Kunst und Kultur des Alten Ägypten und des Antiken Sudan ein.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Seit 2.9. gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Alle Infos ++

Warum lohnt sich ein Besuch im Ägyptischen Museum?

, Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Marianne Franke
Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Marianne Franke Das Ägyptische Museum im Münchner Kunstareal liegt komplett unterirdisch

Im spektakulären Museumsbau könnt ihr das alte Ägypten aus allen Blickwinkeln entdecken:

Was ist geboten? Auf 1.800 Quadratmetern vermittelt die Ausstellung einen anschaulichen Überblick über 5.000 Jahre ägyptischer Geschichte, Kunst und Kultur – von kleinen Kultstatuen in Tiergestalt wie Krokodil oder Nilpferd bis zur golden glänzende Sargmaske der Königstochter Sat-Djehuti. Die Hintergründe von Religion, Göttern, Bestattungsriten und vielem mehr werden dabei anschaulich erklärt. Durch Sonderausstellungen mit modernen Kunstwerken schafft das Ägyptische Museum zudem eine spannende Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart.

Was ist das Besondere? Komplett unterirdisch gelegen verbindet das Museum Antike und Moderne: Neben den Statuen, Hieroglyphen und Objekten könnt ihr viele Informationen auch an interaktiven und multimedialen Stationen erfahren.

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Lage: Im Kunstareal neben der Hochschule für Fernsehen und Film
  • Museums-Kategorie: Kunst und Kultur
  • Kinderprogramm: Familienführungen, Löwen-Masken basteln, altägyptische Frisuren flechten oder Hieroglyphen entschlüsseln, uvm.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ca. 2 Stunde
  • Anfahrt: U2 und U8 bis Königsplatz, Tram 27 oder 28 bis Karolinenplatz oder Bus 58, 68 und 100 bis Pinakothek
  • Parken: Parkplätze im Bereich der Arcis- und Gabelsbergerstraße
  • Pharaonen, Pyramiden, Bestattungsriten: Die ägyptische Kunstsammlung

    , Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Marianne Franke
    Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Marianne Franke Medienstationen und ein Mobile Guide begleiten euch durch die Inhalte der Ausstellung

    Im Zentrum der Sammlung steht die Kunst mit ihren Skulpturen, Porträtköpfen und Reliefs, darum gruppieren sich Themen wie Religion, Jenseitsglauben, Königtum oder Schrift und Text. Medienstationen und ein Mobile Guide erschließen mit moderner Technik die Inhalte und Zusammenhänge der Präsentation und liefern Details zu den ausgestellten Objekten.

    Für die Präsentation der Exponate hat das Museum seine Kunstwerke thematisch geordnet und daher die Ausstellungsräume mit aussagekräftigen Namen wie "Jenseitsglaube" oder "Pharao" versehen. Zwischen Sarkophagen und einem schlanken Obelisken offenbart sich Kunst aus allen Epochen des alten Ägyptens. Beginnend mit der Vorgeschichte über das Alte, Mittlere und Neue Reich bis zur griechisch-römischen Zeit kann man im SMAK die gesamte Entwicklung der ägyptischen Kunstgeschichte nachverfolgen. Was ihr sehen müsst:

    • Die antiken Skulpturen und ihre Formen: In den beiden ersten großen Hallen findet ihr eine riesige Auswahl an ägyptischen Statuentypen und erfahrt, wie sie sich kunsthistorisch unterscheiden. Sitzfiguren und Würfelstatuen, Männer und Frauen, Götterbildnisse und die Sphinx sowie Tierbildnisse wie Vögel und Nilpferde: Wirklich alles ist vertreten.
    • Den Obelisken: Im kaiserzeitlichen Rom entdeckte Augustus die ägyptischen Obelisken für sich. Die riesigen Säulen, wie die hier ausgestellte, ließ er damals aus Ägypten kommen, um sie als Monumente des Sieges aufzustellen.
    • Den Raum "Ägypten (er)fassen": "Anfassen erlaubt" heißt es in diesem Ausstellungsbereich! Präsentiert werden hier originalgetreue Abgüsse von im Museum gezeigten Exponaten, die auch Sehbehinderten eine tolle Möglichkeit bieten, das Museum mit allen Sinnen zu erleben.
    • Die Medienstation zum Totenbuch: Durch die Ausstellung im Raum "Jenseitsglaube" begleitet euch eine Art multimedialer Schlitten mit Bildschirm direkt unter einem rund acht Meter langen Papyrus. Er kann komplett frei bewegt werden – bis zu dem interessierenden Detail.

    Besondere Architektur mit kreativer Infrastruktur

    , Foto: Marianne Franke
    Foto: Marianne Franke Die Architektur des Museums erinnert an die antiken Tempel und Königsgräber

    Das im Münchner Kunstareal gelegene Museum führt seine Besucher*innen in Hallen, die direkt unter dem Erdboden eingebettet sind und von einem versenkten Innenhof mit Tageslicht beleuchtet werden. Diese von Peter Böhm stammende Architekturkomposition wurde in Zusammenarbeit mit dem Museum erarbeitet.

    Führungen und Veranstaltungen

    , Foto: Marianne Franke
    Foto: Marianne Franke Das Museum bietet ein abwechslungsreiches Programm an Führungen und Veranstaltungen
    • Sonntagsführungen zu verschiedenen Themen
    • Familienführungen: jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 11 Uhr
    • Dienstags-Vorträge zu verschiedenen Themen der altägyptischen Kultur
    • Inklusive Führungen
    • Pädagogische Führungen für Schulklassen und Kindergärten

    Für Kinder: Schnitzeljagd, Kindergeburtstag und Ferienprogramm

    • Für Kinder und Jugendliche werden Ferienaktionen und ein Werkstattprogramm angeboten.
    • An der Kasse kann sich auch ein archäologischer Rucksack geliehen werden, der durch das gesamte Museum zu verschiedenen Figuren, Särgen und Objekten führt.
    • Auf der digitalen Schnitzeljagd mit dem Museumsmaskottchen geht es eine Stunde lang auf Pharaonenjagd.
    • Mit bis zu 15 Personen darf im Museum auch Kindergeburtstag gefeiert werden.

    Naga-Projekt: Vorträge und Dokumentation der Grabungen im Sudan

    Das Ägyptische Museum München hat 2013 die wissenschaftliche und organisatorische Leitung des Naga-Projekts übernommen. Seit Herbst 2014 werden die Grabungen im heutigen Sudan fortgesetzt. Das Museum informiert durch Vorträge und Dokumentationen umfassend über das Projekt.

    Gastronomie: Shopcafé Ludovico

    Nach dem Museumsbesuch kann man im Shopcafé Ludovico Snacks und Kaffee genießen oder Publikationen und Souvenirs des Museums kaufen.

    Eintrittspreise

    • Erwachsene: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro
    • Sonntagseintritt: 1 Euro
    • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei

    Online Angebot: Virtuelle Ausstellungen und Museums-Podcast

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Von der Arcisstraße aus ist das Museumsfoyer über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. Ein weiterer Fahrstuhl erschließt die Ebenen der Dauerausstellung.

    • Barrierefreie Parkplätze sind an der Arcisstraße gelegen.
    • Spezielle Führungen: Führungen für Menschen mit Seheinschränkungen,  Demenz, geistiger Behinderung oder psychischen Erkrankungen sowie Führungen in Gebärdensprache

    Geschichte des Ägyptischen Museums

    , Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Marianne Franke
    Foto: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, Marianne Franke Auch die Sargmaske der Königin Sat-djehutj zählt zu den bedeutendsten Exponate des Museums

    Das Museum ist weltweit das einzige seiner Art, das sich auf die Kunst Altägyptens konzentriert. Mit seiner großen Sammlung an Rundplastiken ist es international als Leihgeber gefragt. Zu den Hauptexponaten gehören zum Beispiel der Schmuck der meroitischen Königin Amanishakheto und ein Kelch mit der Namensaufschrift vom altägyptischen Pharao Thutmosis III.

    Das Museum wurde 1970 gegründet und verdankt seine Entstehung der Kunstbegeisterung bayerischer Fürsten, wie Herzog Albrecht V. von Bayern. Bereits im 16. Jahrhundert sammelte dieser erste ägyptische Objekte. Ludwig I. von Bayern erweiterte die Münchner Sammlung ägyptischer Kunstwerke durch zahlreiche Ankäufe, die seinerzeit in der Glyptothek am Königsplatz ausgestellt wurden. Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes im Kunstareal befand sich das Ägyptische Museum seit 1970 zunächst in der Residenz. Die Architektur des Neubaus, die an Tempel und Königsgräber erinnert, sorgt für eine spannende Präsentation der Exponate, für die man "hinunter zum Licht" steigt.

    Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

    Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

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    20 Bewertungen zu Museum Ägyptischer Kunst

    5
    20 Bewertungen
    • von am

      Eines der schönsten Museen überhaupt

    • von am

      Was für ein tolles Museum! Perfekt ausgewogene Exponate, tolles Ambiente, die Mediatechnik ist brilliant. Fast schade, dass wir nur 2 Stunden Zeit hatten, Optimal wäre mutmasslich einzweiter Besuch, um all die Informationen zu verarbeiten. Das Museum darf man nicht verpassen!

    • von am

      Ich hatte zu Ostern das große Vergnügen, mit meinem Sohn zu Ostern dieses wunderbare Museum mit Audioguide (für € 1!) zu erkunden. Leider haben 4-5 Stunden nicht gereicht. Es ist unbedingt sehenswert, weil die Exponate alle sehr gut zur Geltung kommen und gut erklärt werden. Kompliment!

    • von am
    • von am
    • von am
    • von am

      Sehr gut. Ein zweiter Besuch lohnt sich. Man kann an einem Nachmittag nicht alle Infos aufnehmen.

    • von am

      Hervorragend gestaltet! Ich bin immer wieder begeistert!

    • von am
    • von am
    • von am

      Ich bin begeistert. Ein bestens gegliedertes Museum mit sehr viel interessanten Informationen dank des Audioguides. Außerdem tolle Architektur.

    • von am
    • von am

      Am vergangenen Sonntag war der letzte Tag der Nofretete Sonderausstellung im Ägyptischen Museum, die eine Freundin unbedingt noch sehen wollte. Ich begleitete sie und wir machten uns auf den Weg, der sich allerdings gleich als etwas holprig zeigte, da keine von uns beiden zuvor in dem Museum war und wir nicht wußten, wie das Gebäude ausschaut. Per Zufall sahen wir ein Hinweisschild, als wir um die Hochschule für Fernsehen und Film herum gingen, denn das Ägyptische Museum befindet sich quasi im Keller der Hochschule. Den Eingang würde man vom Gehweg Gabelsbergerstraße aus glatt übersehen, da der Schriftzug "Ägyptisches Museum" über dem Eingang vor allem für Ältere kaum lesbar ist, so klein und farblich unauffällig ist die Schrift. Nachdem wir mit dem elektronischem Tourguide ausgestattet waren, machten wir uns auf den Weg durch die Ausstellung und erlebten gleich die nächste Enttäuschung. Der Guide ist äußerst umständlich zu handhaben, die Beschreibungen viel zu langatmig, die Zugriffszeiten unendlich. Da auch nicht alle Ausstellungsobjekte beschrieben sind, muss bei vielen Exponaten die an den Vitrinen angebrachte Beschilderung gelesen werden, deren Schrift für Menschen mit Sehschwäche nicht unbedingt geeignet. Zudem fehlen Zuordnungen z. B. in Form einer Zahl. Man muss erraten welche Beschreibung zu welchem Objekt gehört. Die Sonderausstellung, wegen derer wir ja das Museum eigentlich aufsuchten, war für uns ziemlich enttäuschend und wurde vom Tourguide auch überhaupt nicht erwähnt. Fazit: Für ältere Mitbürger, die vielleicht nicht ganz gut zu Fuss sind, ist der Zugang zum Museum (wenn er denn gefunden wird) schon eine Herausforderung. Der Tourguide ist eine Zumutung und die Exponatbeschreibungen an ein Rätselspiel für gut sehende Menschen.

    • von am
    • von am

      Die Ausstellung, sowie das Museum hat mich sehr beeindruckt schön übersichtlich einzig mit dem "Tablet ...richtiger Name dafür????" damit hatte ich Schwierigkeiten, das dauerte mir zu lang....die Beschreibung zu jedem Objekt so genau will ich garnicht alles wissen. Aber die Ausstellung wirklich schön und intressant.....ich komme sicher mal wieder . Auch an die Servicepersonen grosses Lob.....speziell an den Herrn der schon seit 20 Jahren dort arbeitet und uns gut beraten hat....DANKE!!!

    • von am

      Ich war heute mit einer Gruppe aus Passau im Museum und durfte eine Führung mit Ihrer charmanten Ägyptologin Frau Neder genießen. Sowohl Museum wie die frische Art und das Wissen von Frau Neder fand ich sehr beeindruckend. Bei meiner Frage allerdings nach der Medizin im Alten Ägypten mußte sie passen. Dazu gibt es bei Wikipedia sehr interessante Hinweise und Weiterführendes - z.B. auch u. den Literaturhinweisen! Sachmet - die löwenköpfige Göttin - die Fr. N. uns vorstellte -wird auch als Schutzpatronin der Heilkunst u. Ärzte beschrieben. Ich wünsche Ihnen weiterhin interessiertes und begeistertes Publikum! Marianne Stockinger, Passau

    • von am

      Heute waren wir zum zweiten Mal im Ägyptischen Museum. Wir wollten den schlechten Eindruck, den wir beim ersten Mal zu unserem Bedauern, trotz der phantastischer Besprechungen in den Zeitungen, bekommen hatten, korrigieren. Es ist uns nicht gelungen. Es kommt uns vor, als ob die bayerischen Könige, als Ägypten in Mode kam, geschlafen haben und nur Kleinvieh bekamen. Aber davon ziemlich viel. Oder wollten sie lieber neue Schlösser bauen? Die anderen waren schneller, sind vielleicht einfach einmarschiert und haben die schönsten Sachen mitgehen lassen. Wer die Museen in London und Paris kennt, findet in München wenig, was ihn beeindrucken und ergreifen könnte. Nur viele große Regale, in denen kleine Figürchen aufgereiht werden. Als ob der geniale Museumsdirektor sich vorgenommen hat, nichts in den Keller, sondern alles raus, was wir haben, weil im Keller sind wir schon. Und Köpfe, Köpfe, Köpfe. Einzig der schöne Löwenkopf im ersten Saal, sehr hoch gehängt, sprach zu mir und sagte:‘ Ich will hier raus, kommst Du mit?‘ und das wollte ich auch. Dazu fehlt auch ein schönes Cafe und mit der Beschriftung, ob an Objekten oder ganz einfach zum Klo haben sie auch gespart. Dazu habe ich am Eingang mehrmals alte Leute gesehen, die mühsam mit ihren Rollatoren die Treppen hinunter gestolpert sind. Muss das sein? Eckart Lockau

    • von am

      Optimal gestaltet. Nicht überfrachtet. Gratulation!

    • von am

      Außerordentlich beeindruckend

    • von am

      Find ich Klasse !!!!!!

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