Haus der Kunst

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So geöffnet 10:00 - 20:00 (Bitte Hinweise beachten)
Geschlossen: 24. und 31. Dezember

Haus der Kunst

Das Haus der Kunst am Englischen Garten in München gehört zu den wichtigsten Ausstellungshäusern Münchens und weit darüber hinaus. Es zeigt Retrospektiven moderner, zeitgenössischer Künstler oder themenbezogene Ausstellungen.

Wechsel im Haus der Kunst: Direktor Enwezor legt Amt nieder

(4.6.2018) Der künstlerische Leiter im Haus der Kunst in München, Okwui Enwezor, legt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Der Vertrag des 54-Jährigen sei zum 1.6. aufgelöst worden, teilte das Kunstministerium am 4.6.2018 in München mit.

Weitere Informationen zum Wechsel im Haus der Kunst

Bilder vom Haus der Kunst

Ausstellungshaus mit wechselndem Programm

Museen in München, Foto: Maximilian Geuter
Foto: Maximilian Geuter

Das Haus der Kunst besitzt keine eigene Sammlung, es ist ein reines Ausstellungshaus. Und das ist seine große Stärke: so hat es die Möglichkeit, den wechselnden Programmen viel Raum zu geben. Künstler wie Ai Weiwei, Gilbert & George oder Andreas Gursky und auch die Besucher ihrer Ausstellungen freuten sich über die riesigen, meterhohen Räume, in denen die Kunstwerke hervorragend zur Geltung kamen. Im rückwärtigen Teil des monumentalen Gebäudes empfängt die Goldene Bar ihre Gäste, nicht nur zu Museumszeiten. Im Keller des Hauses liegt zudem Münchens bekannteste Disko: Das P1.

 

Sammlung von Ingvild Goetz

Haus der Kunst München Kinder- und Jugendprogramm, Foto: Jörg Koopmann 2007
Foto: Jörg Koopmann 2007

Im ehemaligen, original erhaltenen Luftschutzkeller ist seit April 2011 Film- und Medienkunst aus der umfangreichen Sammlung von Ingvild Goetz zu sehen. Mit beinahe 500 Werken von ca. 170 Künstlern ist sie die bedeutendste Sammlung ihrer Art in Europa. Die Ausstellungen wechseln halbjährlich und setzen unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Das Haus der Kunst bietet zudem ein großes Programm für kleine Kunstfreunde: Kunstpädagogen und Künstler betreuen verschiedene Workshops oder Spielführungen, in denen Kinder sich kreativ ausleben dürfen.

Die künstlerische Leitung

Okwui Enwezor, Direktor des Hauses der Kunst, Foto: Maximilian Geuter
Foto: Maximilian Geuter Museumsdirektor Okwui Enwezor

Seit dem Jahr 2003 leitete der belgische Kurator Chris Dercon das Ausstellungshaus. Ihm folgte 2011 der Nigerianer Okwui Enwezor (Foto) im Amt des Direktors nach. Der Vertrag des 54-Jährigen sei zum 1.6. aufgelöst worden, teilte das Kunstministerium am 4.6.2018 in München mit. Derzeit wird ein Nachfolger gesucht. Die Aufgaben des künstlerischen Direktors soll zunächst der Hauptkurator Ulrich Wilmes übernehmen, an der Seite des kaufmännischen Geschäftsführers Bernhard Spies, der seit April im Amt ist.

Weitere Informationen zum Direktor-Wechsel im Haus der Kunst

Ursprünge

Eröffnet wurde das Haus der Kunst 1937 von Adolf Hitler als das „Haus der Deutschen Kunst“. Während der NS-Herrschaft zeigten die Ausstellungen Propaganda- und Kitsch-Kunst, alles Moderne wurde verbannt. Das Haus der Kunst stellt sich seiner Vergangenheit in einer kostenlos zugänglichen Ausstellung im Eingangsbereich.

Archiv Galerie: Die bewegte Geschichte des Hauses

Das Haus der Kunst hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Wer sich damit genauer auseinandersetzen möchte, kann seit März 2014 die sogenannte Archiv Galerie besichtigen. In der Mittelhalle ist für die Archiv Galerie ein kostenlos zugänglicher Ausstellungsraum eingerichtet. Der Künstler Martin Schmidl hat hier Einrichtungsgegenstände und Displays zusammengestellt, die die Geschichte des Hauses der Kunst dokumentieren.

Ein Fokus liegt auf der Zeit des Dritten Reichs. So wird beispielsweise eine Aufstellung der Firmenspenden für das 1937 eröffnete Gebäude gezeigt. Auch das "Depotbuch für Bilder", das Ankäufe von Gemälden und Grafik durch Adolf Hitler auflistet, ist zu sehen. Die Architekturgeschichte des Gebäudes erfährt ebenfalls ausführliche Behandlung. Weiter ist angedacht, dass es im Laufe der Ausstellung immer wieder Interventionen von Künstlern, Wissenschaftlern und Kuratoren geben soll.

Preise

Tageskarte für alle Ausstellungen: 14 Euro, ermäßigt 12 Euro
Schüler und Jugendliche unter 18 Jahren: 5 Euro
Kinder unter 12 Jahren: freier Eintritt
Jahreskarte: 50 Euro

Freier Eintritt
an jedem 1. Donnerstag ist der Eintritt zwischen 18 und 22 Uhr frei

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7 Bewertungen zu Haus der Kunst

5
7 Bewertungen
  • von am

    I have seen two excellent exhibitions: Blind Faith and Kiki Smith, both very impressive.

  • von am
  • von am

    Eines meiner absoluten Lieblingsmuseen in München, mit viel Bewegung im Ausstellungsprogramm. Regelmäßig sind hier Werke von Künstlern von Weltrang zu sehen. Mit dem vom neuen Chef Okwui Enwezor angestossenen Relaunch der Designsprache des Hauses ist das Haus der Kunst noch attraktiver geworden. Heißer Tipp für vor, während oder nach der Ausstellung: Die Goldene Bar im rückwärtigen Gebäudeteil, zum Snacken, Kaffeetrinken. Auch am Abend schwer zu empfehlen, regelmäßig legen stadtbekannte DJs auf, vor allem im Sommer auf der Terrasse.

  • von am

    Das Haus der Kunst hat durch den neuen Direktor Okwui Enwezor einen generellen Wandel erfahren. Neben der Veränderung des Designs, bzw. der CI hat sich das Ausstellungskonzept grundsätzlich geändert. Die teilweise sehr konzeptionellen Ausstellungen sind sicherlich manchmal keine leichte Kost, denn es geht hier nicht darum schöne Bilder anzusehen. Ich finde die Ausstellungen teilweise sehr politisch, auf eine sehr hintergründige Art erfahren wir durch die Künstler gesellschaftliche Aspekte und Reflexionen. Die letzten Ausstellungen die ich gesehen habe, wie z.B Richard Artschwager, Lorna Simpson und Ellen Galagher haben mich sehr beeindruckt und angeregt. Daher kann ich jedem einen Besuch dort sehr empfehlen!

  • von am

    Ich hab mir letztes Jahr eine Ausstellung hier angeschaut. Die Räume sind hoch und die Bilder kommen perfekt zur Geltung. Überhaupt finde ich die Auswahl der Ausstellungen sehr gelungen. Eine interessante Abwechslung, oft politisch aufgeladen. Außerdem bekommt man nicht nur Bilder oder Skulpturen zu sehen sondern erfährt noch viel zur Geschichte und den Umständen.

  • von am

    Meiner Meinung nach eines der schönsten Museen in München. Problem für mich hier nur, dass es Sonntags nicht wie die meisten Museen 1€ kostet, sondern der volle Preis verlangt wird. Empfinde ich als Besuchs-Hinderniss. Führungen fand ich bisher auch sehr gut und professionell, auch Freunde die mit Kunst nicht viel am Hut haben waren durchaus begeistert - ist aber alles Ausstellungs- und Interessenabhängig.

  • von am

    Also alles in allem sehr erquickend ^^

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