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Foto: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München, fotografiert von Renate Kühling

Staatliche Antikensammlungen

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Staatliche Antikensammlungen am Königsplatz: Infos zu Ausstellung und Führungen

Kunstschätze aus der griechischen und römischen Antike

Wie Dionysos übers Meer segelte und wie die Olympischen Spiele einst aussahen: In der Staatlichen Antikensammlungen taucht ihr in vergangene Welten ein.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Seit 2.9. gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Alle Infos ++

Warum lohnt sich ein Besuch in den Staatlichen Antikensammlungen?

, Foto: R. Kühling, © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek
Foto: R. Kühling, © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek Der hohe Gebäudesockel und die breite, vielstufige Fassade mit ihren korinthischen Säulen heben das Haus deutlich über den Platz empor

Griechen, Etrusker und Römer anschaulich erleben, das kann man in den Antikensammlungen am Königsplatz. Der zeitliche Rahmen der Exponate beginnt im 3. Jahrtausend vor Christus und führt bis in die Spätantike im 5. Jahrhundert nach Christi Geburt.

Was ist geboten? In den Staatlichen Antikensammlungen sind griechische, römische und etruskische Meisterwerke ausgestellt: Kunstwerke und Gebrauchsobjekte der Griechen, Etrusker und Römer aus den unterschiedlichsten Materialien wie Keramik, Metall und Stein ermöglichen das Eintauchen in die faszinierende Welt der Antike.

Was ist das Besondere? Die Staatlichen Antikensammlungen gehören zu den international führenden Museen für antike Kunst. Hier erlebt man diese in einer Qualität und Fülle, wie man sie sonst nur an wenigen Orten auf der Welt – in Berlin, Paris, London oder New York – finden kann.

Staatliche Antikensammlungen: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Lage: Direkt am Königsplatz
  • Museums-Kategorie: Kunst, Kultur und Archäologie
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 Stunden
  • Kinderprogramm: Pädagogische Führungen, Entdeckerblätter, Ferienprogramme, Kindergeburtstage, Sonderausstellungen mit Kreativecke
  • Anfahrt: U2 oder Bus 100 bis Königsplatz
  • Parken: Parkplätze in der Umgebung sowie Karstadt Parkhaus am Hauptbahnhof
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    Antikensammlungen München: Griechische und Römische Kleinkunst

    , Foto: R. Kühling, © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek
    Foto: R. Kühling, © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek "Die Schöne": Eine beeindruckende Terrakotte aus Attika, 300 - 275 v. Chr.

    Die Staatlichen Antikensammlungen präsentieren Kleinkunst und Gebrauchsobjekte der Griechen, Etrusker und Römer, unter anderem Vasen, Bronzen, Terrakotten, Glas und Schmuck aus den unterschiedlichsten Materialien wie Keramik, Metall und Stein. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich von der kykladischen Kultur der Ägäis im 3. Jahrtausend v. Chr. und führt bis in die Spätantike im 5. Jahrhundert n. Chr. Die Vasen zeigen mythologische Abbildungen und führen den Besucher ebenso in die Welt der Antike zurück wie der Goldschmuck aus Etruskien oder die ersten griechisch-persischen Glasarbeiten. Was ihr sehen müsst:

    • Die antiken Vasen: Vasenmalerei ist eine der spannendsten Quellen zur antiken griechischen Kultur. Aus den Bildern erfahren wir vieles über Leben der Menschen, ihre Gesellschaf und ihre Götter.
    • Die Ton- und Bronzefiguren: Schon früh haben die antiken Künstler*innen auch die faszinierenden Materialien Ton und Bronze für sich entdeckt – zwei leicht formbare Materialien, die sie für großformatige Statuen und Figuren verwenden konnten.
    • Die Schmuckstücke aus Gold, Silber und Edelsteinen: Der Schmuck der Griechen, Etrusker und Römer ist bis ins letzte Detail hin beeindruckend fein verarbeitet. Verwendet wurden dünnste Golddrähte und Granulationen.
    • Die bunten Glasstücke: Im Gegensatz zu dem uns heute geläufigen transparentem Glas, fasziniert bei antikem Glas die besondere Formen- und Farbenvielfalt.

    Führungen, Events und Kinderprogramm

    • Kostenlose Kuratorenführungen jeden Mittwoch um 18 Uhr
    • Pädagogische Führungen für Schulen und Kitas mit Kreativprogramm
    • Von Mitte Juli bis Mitte September finden im Innenhof der Glyptothek Theaterspiele statt.
    • Für Kinder und Jugendliche bietet das Museum: Entdeckerblätter, Ferienprogramme, Kindergeburtstage, Sonderausstellungen mit Kreativecke
    • Inklusive Vermittlungsangebote können angefragt werden.

    Architektur: Das Museumsgebäude gleicht einem griechischen Tempel

    Der Königsplatz aus Sicht der Staatlichen Antikensammlungen, Foto: Katy Spichal
    Foto: Katy Spichal Die Staatlichen Antikensammlungen residieren seit 1967 in ihrem Tempelbau am Südrand des Königsplatzes

    Die Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz sind in einem Tempelbau im korinthischen Stil untergebracht. 1848 feierte der bayerische König Ludwig I. die Eröffnung des von Georg Friedrich Ziebland errichteten Gebäudes, in dem Kunst- und Gewerbeausstellungen stattfinden sollten.

    Die Staatlichen Antikensammlungen residieren seit 1967 in dem von Georg Friedrich Ziebland (1800−1873) ursprünglich als "Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude" errichteten Bau am Südrand des Königsplatzes. Der hohe Gebäudesockel und die breite, vielstufige Fassade mit ihren korinthischen Säulen heben das Haus deutlich über den Platz empor. Im Zentrum des Giebelfelds steht Bavaria als Erneuerin und Schützerin der Künste.

    Gemeinsam mit der südlich anschließenden, ebenfalls von Ziebland geplanten Benediktinerabtei und der zugehörigen Basilika St. Bonifaz wurde der Bau von 1838 bis 1848 errichtet. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt das Haus große Kriegsschäden.

    Museumscafé und Shop

    , Foto: R. Kühling, © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek
    Foto: R. Kühling, © Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek Im gemütlichen Museumscafé könnt ihr nach dem Besuch entspannen

    Das Café gilt als echter Geheimtipp. Auf der Innenhof-Terrasse kann man sich nach dem Museumsbesuch italienischen Kaffee, Kuchen und Snacks schmecken lassen. Im Museumsshop werden Publikationen und Souvenirs angeboten.

    Eintrittspreise

    • Erwachsene: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
    • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: Eintritt frei
    • Sonntags: 1 Euro

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Das Museum ist leider nicht barrierefrei zugänglich.

    Geschichte der Staatlichen Antikensammlungen

    Die frühesten Bestände des Museums stammen aus der im 16. Jahrhundert angelegten Kunstkammer des Herzogs Albrecht V. von Bayern. Anschließend erweiterten die Wittelsbacher über die Jahrhunderte hinweg ihre Kunstsammlung im "Antiquarium" der Münchner Residenz.

    König Ludwig I. begann im frühen 19. Jahrhundert in großem Maßstab vor allem Vasen in Italien zu erwerben. Weitere wichtige Zuwächse waren im 20. Jahrhundert die Sammlungen Arndt (Terrakotten), Loeb (Bronzen und Schmuck), von Schoen und Hansmann (Gemmen).

    Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

    Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
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    3 Bewertungen zu Staatliche Antikensammlungen

    5
    3 Bewertungen
    • von am

      Eine wunderbare Sammlung griechischer Vasen, herrlicher etruskischer Goldschmuck, immer wieder neue Sonderausstellungen und jetzt endlich auch ein Café, in dem man ausruhen kann.

    • von am

      Einer von Münchens größten und doch wenig bekannten Schätzen. Die schönsten griechischen Vasen, phantastische Bronzen und atemberaubender Goldschmuck.

    • von am

      Leider ist im Portal die Verlägerung der Ausstellung noch nicht eingegeben.

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