Münter-Haus

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Gabriele-Münter-Haus in Murnau: Infos und Anfahrt

Künstler-Haus am Staffelsee: Hier lebten Münter und Kandinsky

Das Münter-Haus in Murnau am Staffelsee kam durch die Malerin Gabriele Münter zu seinem Namen. Die Expressionistin lebte hier ab den 1920er Jahren bis an ihr Lebensende 1962.

Die wichtigsten Infos zum Münter-Haus auf einen Blick

  • Lage: ca. 71 Kilometer südwestlich von München in Murnau am Staffelsee
  • Museums-Kategorie: Kunst
  • Angebot: Das Münter-Haus und die Landschaft der Gegend dienten Münter, Kandinsky und ihren Malerfreunden als Inspirationsquelle. Als Treffpunkt des "Blauen Reiters" entstanden hier einige Werke der Gruppierung.

Ausstellungen und Sonderausstellungen des Museums

Münter-Haus in Murnau, Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München
Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Die Ausstellung "Gabriele Münters Welten" zeigt ausschließlich Werke aus dem Bestand der Münter-Stiftung, darunter auch unbekannte oder dem Publikum seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellte Bilder.

Parallel dazu läuft die Sonderausstellung "Zu Gast bei Gabriele Münter", die einen Schwerpunkt auf die Zeit des "Blauen Reiter" setzt. Zum ersten Mal seit 1999 wurde die Präsentation im Erdgeschoss dafür neu konzipiert und zeigt eine Auswahl von Fotografien sowie 13 neue Gemälde Münters.

Anfahrt: So kommt ihr von München nach Murnau

  • Mit dem Auto: Über die A95 bis zur Ausfahrt Kochel-Murnau, dann via Kocheler Straße bis zum Ziel in der Kottmüllerallee fahren.
  • Mit den Öffentlichen: Mit dem RB nach Murnau, von hier sind es ca. 15 Minuten zu Fuß bis zum Münter-Haus (Fahrzeit: ca. 70 Minuten).

Geschichte des Münter-Haus

Münter-Haus in Murnau, Foto: VG Bild Kunst, Bonn 2014
Foto: VG Bild Kunst, Bonn 2014

Das Münter-Haus wurde 1908 in der Kottmüllerallee 6 erbaut. In diesem Jahr verbrachten Gabriele Münter, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin dort ihren Sommer und malten in Murnau.

Gabriele Münter erwarb das Haus 1909 und wohnte dort mit ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Viele ihrer Malerfreunde, Sammler oder Kritiker besuchten sie in Murnau, darunter auch Franz Marc und Paul Klee. So entstanden hier wichtige Kunstwerke der Gruppe des „Blauen Reiter“.

Ende der 1920er Jahre kehrte Münter wieder nach Murnau zurück. 11 Jahre später lebte sie hier bis zu ihrem Tode 1962 mit ihrem Lebensgefährten Johannes Eichner.

Einen großen Teil von Kandinskys Frühwerk rettete Gabriele Münter vor den Nationalsozialisten, indem sie es im Keller des Münter-Hauses versteckte. Zu ihrem 80. Geburtstag schenkte sie diese Werke der Stadt München.

1998 und 1999 wurde das Münter-Haus saniert. Auf Gabriele Münters Wunsch  wurde es daraufhin zur Erinnerungsstätte und Museum für ihre und Kandinskys Kunst.

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