Museum Brandhorst

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Mi geöffnet 10:00 - 18:00 (Bitte Hinweise beachten)
Feiertagsöffnungszeiten: geöffnet: Neujahr; Heilige Drei Könige; Ostern (Karfreitag bis Ostermontag); Christi Himmelfahrt; Pfingsten (Pfingstsonntag bis Pfingstmontag); Fronleichnam; Mariä Himmelfahrt, Reformationstag; Allerheiligen; Tag der Deutschen Einheit; 2. Weihnachtstag geschlossen: Faschingsdienstag; Tag der Arbeit; Heiligabend; 1. Weihnachtstag; Silvester

Teilschließung des Museums bis Dezember 2018

Wegen des Aufbaus der neuen Ausstellung "Alex Katz" (6.12.18-22.4.19) sind seit dem 22.10. das Untergeschoss (bis 5.12.) und das Erdgeschoss (bis Mitte Dezember) des Museums geschlossen.

Im Obergeschoss ist die Ausstellung "Cy Twombly: In the Studio" bis auf einen Saal zugänglich. Sowohl die Buchhandlung als auch die Bar des Museums sind geöffnet.

In Gestalt eines bunten Kunstbaus in der Theresienstraße, mitten im Münchner Kunstareal, präsentiert das Museum Brandhorst über 700 Werke zeitgenössischer Künstler wie Cy Twombly, Damien Hirst oder Andy Warhol. Das von Anette und Udo Brandhorst initiierte Ausstellungshaus rückt nicht nur die Kunstwerke, sondern auch ihre Erschaffer ins richtige Licht.

Das Museum in Bildern

Die Ausstellungsfläche von 3.200 Quadratmetern ist eine Bereicherung für das Kunstareal München. Gemeinsam mit der Pinakothek der Moderne zeigt das Museum Brandhorst die Arbeiten von Künstlergrößen des 20. und 21. Jahrhunderts. 700 Werke aus der Sammlung von Anette und Udo Brandhorst und wechselnde Ausstellungen moderner Arbeiten sind in dem Museumsbau ausgestellt. Die Besucher können sich unter anderem auf Kunst von Andy Warhol, Damien Hirst, Pablo Picasso, Sigmar Polke, Cy Twombly und Günther Förg freuen.

Daueraustellung: Warhol, Twombly und LaChapelle

Brandhorst Cy Twombly, Foto: Haydar Koyupinar
Foto: Haydar Koyupinar

Den Schwerpunkt im Museum Brandhorst bilden die Werke des Amerikaners Cy Twombly. Seine Arbeiten prägten den abstrakten Expressionismus. Dazu gehören Malereien, Zeichnungen, Fotografien und Objekte – groß oder klein. Im Museum zu sehen sind zum Beispiel die 12 Bilder aus Twomblys Reihe „Lepanto“. Der Saal, in welchem sie ausgestellt sind, wurde nach den Wünschen des Künstlers höchstpersönlich eingerichtet. Das Museum Brandhorst ist sehr stolz auf diese umfangreiche Cy Twombly Sammlung, die außerhalb der USA als einmalig und am bedeutendsten gilt.

Geschichte: Aus einer Sammlung wird ein Museum

Museum Brandhorst, Foto: Museum Brandhorst
Foto: Museum Brandhorst

Das Vorhaben Museum Brandhorst basiert auf der Sammelleidenschaft des gleichnamigen Ehepaares. Die Einrichtung selbst wird von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen betrieben. Die Eröffnung des Museums fand im Mai 2009 statt. Realisiert wurde der 46 Millionen Euro teure Bau durch das Berliner Architekten-Büro Sauerbruch Hutton in enger Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern und Udo Brandhorst selbst. Die Außenfassade des etwa 15 Meter hohen Baus zieren 36.000 Keramikstäbe in 23 Farben. Je nach Perspektive des Betrachters, scheint sich die Oberfläche des Gebäudes in Materialität und Struktur zu verändern. Durch diese spezielle Konstruktion gelangt außerdem ein Maximum an Tageslicht ins Gebäudeinnere.

Die Gründer: Anette und Udo Brandhorst

Dem Kunstsammler-Paar Anette und Udo Brandhorst ist es zu verdanken, dass das heutige Museum mit internationalen Kunstwerken reich gefüllt ist. Seit den 70er Jahren sammelten die beiden zeitgenössische Kunst. So zählten sie am Ende bis zu 1.000 Werke. Darunter befinden sich hauptsächlich Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Fotografien, Medienarbeiten und Installationen vervollständigten erst später die Sammlung und bilden nur einen kleinen Anteil. Als besonders beeindruckend und weltweit unvergleichbar gelten die rund 100 Pop-Art-Arbeiten von Andy Warhol und die 170 Werke von Cy Twombly.

Der Chef im Museum Brandhorst

Seit 1. November 2013 ist Achim Hochdörfer neuer Chef des Museums - er ist jünger als sein Vorgänger Armin Zweite und hat frische Akzente eingebracht. Das Erdgeschoss bringt seither Werke von Andy Warhol, Robert Gober, Jeff Koons und anderen in spannungsreiche Konstellationen. Im Obergeschoss hat Hochdörfer, der während seines Studiums persönlich mit dem Künstler Cy Twombly arbeiten konnte, dessen Arbeiten in einen Zusammenhang mit Skulpturen von Franz West gestellt.

Eintrittspreise

Reguläre Eintrittspreise:

Normaler Eintritt: 7 Euro - Ermäßigt: 5 Euro - Sonntags: 1 Euro
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Bitte beachten Sie: Der reduzierte Sonntagseintritt entfällt während der Sonderausstellung! Tageskarten und 5er-Tickets gelten in diesem Zeitraum nicht für das Museum Brandhorst.

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Aktuelle Veranstaltungen

7 Bewertungen zu Museum Brandhorst

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7 Bewertungen
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    Ich als Landratte war hin und hergerissen zwischen Wahnsinn und phantastisch. Besonders Twombly hat es mir angetan. Wuerde und werde wieder hingehen. Fuer alle eine Reise wert.

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    Nunja... Moderne und Zeitgenössische Kunst kann ja ganz schön anstrengend sein. Aber man muss ja nicht an allen Exponaten gefallen finden. Ich bin sicher, dass jeder einige Highlights im Museum Brandhorst finden kann. Am liebsten bin ich im Keller, etwa vor der Neonröhreninstallation oder der riesigen verspiegelten Pillenbox. Aber die Architektur des Hauses ist allein schon einen Besuch wert.

  • von am

    Das Museum Brandhorst beeindruckt auf den ersten Blick natürlich schon einmal mit seiner bunten Fassade, aber auch im inneren sind viele architektonische Details zu finden, wie z.B. der ledernen Handläufe an den Treppenaufgängen, die wunderschön gemacht sind. Die Sammlung der Pop-Art Künstler, aber auch der modernen Kunst ist vielfältig und die Sonderausstellungen toll gemacht. Zuletzt habe ich mir die Ed Ruscha Ausstellung zum Thema Bücher und Bilder angesehen und war erfreut neue Werkgruppen zu finden die ich bisher noch nicht kannte. Aber auch der riesige Ausstellungsraum mit dem Twombly-Zyklus "Lepanto" ist mehr als beeindruckend. Das Cafe in der Eingangshalle bietet wirklich leckere Kuchen zur Auswahl und der Museums-Shop lädt zum stöbern ein. Ich kann die Sammlung Brandhorst also nur empfehlen!

  • von am

    Von außen schon ein Hingucker!!! Von Innen mag ich es persönlich auch sehr gerne - wer moderne Kunst mag ist hier sehr gut aufgehoben glaube ich. Kann es nur wärmstens empfehlen. Mag die Räumlichkeiten und die Atmosphäre. Die Aufpasser fand ich bisher auch immer sehr freundlcih und unterhaltsam. Mit denen kann man ruhig mal plaudern, die meisten können geniale Geschichten erzählen.

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