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Foto: Stadt Dachau

KZ-Gedenkstätte Dachau

Museen in und um München | Dachau-Ost
So geöffnet 09:00 - 17:00 (Bitte Hinweise beachten)
Geschlossen: 24.12.

KZ-Gedenkstätte Dachau: Mahnstätte und Erinnerungsort bei München

KZ-Gedenkstätte in Dachau: Mahnstätte und Erinnerungsort bei München

Auf dem Gelände des früheren Konzentrationslagers in Dachau erinnert eine Ausstellung an das Leiden und Sterben der Häftlinge sowie die Verbrechen der NS-Zeit.

Die wichtigsten Infos zur KZ-Gedenkstätte auf einen Blick

  • Lage: ca. 29 Kilometer nordwestlich von München in Dachau
  • Museums-Kategorie: Gedenkstätte 
  • Konzept: Das Schicksal der Verfolgten wird von ihrer Einlieferung, dem Leben, Leiden und Sterben im Lager bis zur Befreiung dokumentiert.
  • Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet (am 24. Dezember geschlossen)
  • Eintrittspreise: Kostenlos
  • Anfahrt: S2 Richtung Dachau Bahnhof. Dort weiter mit dem Bus 726 Richtung Dachau, Saubachsiedlung bis Haltestelle "Dachau, KZ-Gedenkstätte"

Geschichte des Konzentrationslagers Dachau

Wachturm auf der KZ Gedenkstätte Dachau, Foto: K3S / Shutterstock.com
Foto: K3S / Shutterstock.com

1933 wurde das Lager in Dachau als erstes Konzentrationslager in Deutschland von Heinrich Himmler in Auftrag gegeben. Zu Beginn wurden hauptsächlich politische Gefangene im KZ-Dachau inhaftiert. Mit Einführung der Nürnberger Gesetze zur Rassendiskriminierung kamen neue Häftlingsgruppen wie Zeugen Jehovas, Emigranten oder Homosexuelle, später auch Sinti, Roma und Kriegsgefangene hinzu.

Über 200.000 Häftlinge aus 34 Ländern wurden in den Jahren zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten dort gefangen gehalten. Mindestens 41.500 Menschen starben. Am 29. April 1945 wurde das Lager schließlich von der US-Armee befreit.

Nach Kriegsende diente das frühere Lagergelände zunächst als Gefängnis der Alliierten und als Auffanglager für Heimatlose. 1965 wurde die Gedenkstätte errichtet.

Leitmotiv der Hauptausstellung: "Der Weg der Häftlinge"

Zentrum der Hauptausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude ist das Schicksal der Häftlinge. In sechs Abschnitten und 13 Räumen wird der „Weg der Häftlinge“ skizziert: die Ankunft im KZ, das Leben im Lager, der Tod oder die Befreiung.

Zu den Dauerausstellungen gehören auch die Ausstellung im ehemaligen Lagergefängnis, die Baracken-Ausstellung und das ehemalige Krematorium, das besichtigt werden kann. Am Ende der Ausstellung befindet sich außerdem der Gedenkraum.

Auf dem Gelände kann außerdem die katholische Todesangst-Christi-Kapelle, die evangelische Versöhnungskirche und eine jüdische Gedenkstätte besichtigt werden.

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