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Foto: Michael Hofmann

Karlsplatz (Stachus)

Top-Sehenswürdigkeiten | Altstadt, Zentrum

Der Stachus: Infos zum Karlsplatz, Nahverkehr und Geschichte

Der Stachus ist einer von Münchens wichtigsten Plätzen

Der Karlsplatz, auch Stachus genannt, gehört zu Münchens bekanntesten Plätzen. Der westliche Eingang zur Fußgängerzone ist ein wichtiger Knotenpunkt im Nahverkehr.

Das ist der Stachus

Brunnen am Stachus, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de
  • Karlsplatz oder Stachus? Eine Frage, die viele München-Besucher verwirrt. Offiziell heißt der Platz Karlsplatz, benannt nach dem Kurfürsten Karl Theodor. Inoffiziell nennen ihn die Münchner aber schon seit Jahrhunderten „Stachus“ – nach der früher hier angesiedelten Gastwirtschaft eines gewissen Eustachius Föderl.
  • "Da geht’s zu wie am Stachus": Ein geflügeltes Wort im Bairischen. Es stimmt: Am Stachus ist immer viel los. Er gilt als einer der verkehrsreichsten Orte Europas. Heute fahren zwar keine Autos mehr über den Platz, aber sehr wohl noch nebenan auf der Sonnenstraße. Alleine seid Ihr am Stachus vermutlich nie.
  • Verkehrsknotenpunkt: S-Bahn, U-Bahn, Tram, Nachtbus – so ziemlich jedes wichtige Münchner Verkehrsmittel fährt den Stachus an. Von hier aus ist fast jedes Ziel im Stadtgebiet zu erreichen.
  • Freizeit: Im Sommer bietet der kreisrunde Stachus-Brunnen willkommene Abkühlung. Aber auch im Winter hat der Stachus hohen Freizeitwert – dann kann man beim Münchner Eiszauber hier Schlittschuh laufen.

Video: Entdeckt den Stachus, den Brunnen und das Karlstor

Ein Stadttor mit Geschichte: Das Karlstor

, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de

Das Karlstor schließt den Stachus in Richtung Fußgängerzone ab und ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch historische Bedeutung:

  • Neben dem Sendlinger Tor und dem Isartor ist es eines der letzten erhaltenen Münchner Stadttore
  • Es entstand im Zuge der zweiten Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert. Früher hieß es "Neuhauser Tor", weil die Straße von München Richtung Neuhausen hier durchführte
  • Im Torbogen ragen aus den Ecken die sogenannten Kragenköpfe hervor. Neben dem legendären Kutscher Krenkl, Erfinder des Sprichwortes "Wer ko, der ko", dem Baron Sulzbeck und dem Finessensepperl schaut auch Bayerns letzter Hofnarr auf die Passanten herab.

Hier gibt es noch mehr Infos zum Karlstor

Geschichte des Karlsplatzes - von Salzstraße bis Fußgängerzone

Der Karlsplatz spielte bei der Stadtentwicklung Münchens schon immer eine wichtige Rolle. Denn seit jeher verdankte Stadt ihren Wohlstand der Salzstraße, an der sie lag. Dort, wo die wichtige Route die noch junge Stadt Richtung Westen verließ, entstand im 13. Jahrhundert das erste Neuhauser Tor. Weil München schnell wuchs, baute man schon im 15. Jahrhundert ein größeres, stärkeres Tor mit einem Wehrrondell davor.

1791 befahl Kurfürst Karl Theodor, die Wehrbefestigung und die Stadtmauern zu schleifen. An ihrer Stelle entstand der Karlsplatz in seinen heutigen Umrissen. Nur: die Münchner mochten den Wittelsbacher aus der pfälzer Linie nicht wirklich, und nannten den Platz nicht wie vom Kurfürsten gewünscht Karlsplatz - sondern weiterhin viel lieber Stachus.

Aus heutiger Sicht schwer vorstellbar: Einst fuhren Autos und Tramlinien quer über den Stachus und durch das Karlstor in die Neuhauser Straße. Das hatte 1972 ein Ende: Damals entstand Münchens Fußgängerzone.

M-WLAN - Kostenloses WiFi am Stachus

M-WLAN HotspotAn zahlreichen Plätzen in München ist das Gratis-Angebot M-WLAN verfügbar, mit dem man kostenlos im Internet surfen kann.

M-WLAN ist ein kostenloser Service, der von der Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken München als technischem Partner angeboten wird. muenchen.de und M-net treten dabei als Sponsoren auf.

Mehr zum Karlsplatz

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