Karlsplatz (Stachus)

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Der Stachus: Infos zum Karlsplatz, Nahverkehr, Shopping und Geschichte

Der Stachus ist einer von Münchens wichtigsten Plätzen

Der Karlsplatz, auch Stachus genannt, gehört zu Münchens bekanntesten Plätzen. Der westliche Eingang zur Fußgängerzone ist ein wichtiger Knotenpunkt im Nahverkehr.

Von Shopping bis ÖPNV: Das ist der Stachus

Brunnen am Stachus, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de
  • Karlsplatz oder Stachus? Eine Frage, die viele München-Besucher verwirrt. Offiziell heißt der Platz Karlsplatz, benannt nach dem Kurfürsten Karl Theodor. Inoffiziell nennen ihn die Münchner aber schon seit Jahrhunderten „Stachus“ – nach der früher hier angesiedelten Gastwirtschaft eines gewissen Eustachius Föderl.
  • "Da geht’s zu wie am Stachus": Ein geflügeltes Wort im Bairischen. Es stimmt: Am Stachus ist immer viel los. Er gilt als einer der verkehrsreichsten Orte Europas. Heute fahren zwar keine Autos mehr über den Platz, aber sehr wohl noch nebenan auf der Sonnenstraße. Alleine seid Ihr am Stachus vermutlich nie.
  • Shopping: Am Stachus beginnt die zentrale Münchner Fußgängerzone mit unzähligen Kaufhäusern und Läden. Ein weiteres Shopping-Paradies auf rund 7.800 Quadratmetern liegt unter dem Platz - die Stachus-Passagen im Untergeschoss des Rondells, bequem erreichbar über Rolltreppen und Aufzug.
  • Verkehrsknotenpunkt: S-Bahn, U-Bahn, Tram, Nachtbus – so ziemlich jedes wichtige Münchner Verkehrsmittel fährt den Stachus an. Von hier aus ist fast jedes Ziel im Stadtgebiet zu erreichen.
  • Freizeit: Im Sommer bietet der kreisrunde Stachus-Brunnen willkommene Abkühlung. Aber auch im Winter hat der Stachus hohen Freizeitwert – dann kann man beim Münchner Eiszauber hier Schlittschuh laufen.

Was Euch beim Shoppen in den Stachus Passagen erwartet

Video: Entdeckt den Stachus, den Brunnen und das Karlstor

Ein Stadttor mit Geschichte: Das Karlstor

, Foto: muenchen.de
Foto: muenchen.de

Das Karlstor schließt den Stachus in Richtung Fußgängerzone ab und ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat auch historische Bedeutung:

  • Neben dem Sendlinger Tor und dem Isartor ist es eines der letzten erhaltenen Münchner Stadttore
  • Es entstand im Zuge der zweiten Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert. Früher hieß es "Neuhauser Tor", weil die Straße von München Richtung Neuhausen hier durchführte
  • Im Torbogen ragen aus den Ecken die sogenannten Kragenköpfe hervor. Neben dem legendären Kutscher Krenkl, Erfinder des Sprichwortes "Wer ko, der ko", dem Baron Sulzbeck und dem Finessensepperl schaut auch Bayerns letzter Hofnarr auf die Passanten herab.

Hier gibt es noch mehr Infos zum Karlstor

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Highlight auf Schlittschuhen: Der Eiszauber am Stachus

Münchner Eiszauber, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Der alljährliche Münchner Eiszauber am Stachus ist ein Highlight in den Wintermonaten: Mitten auf dem Platz wird eine große Eisbahn aufgebaut, auf der Anfänger und Profis ihre Runden auf Schlittschuhen drehen können. Dank Schmankerlhütte und Glühweinstadl ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Geschichte des Karlsplatzes - von Salzstraße bis Fußgängerzone

Der Karlsplatz spielte bei der Stadtentwicklung Münchens schon immer eine wichtige Rolle. Denn seit jeher verdankte Stadt ihren Wohlstand der Salzstraße, an der sie lag. Dort, wo die wichtige Route die noch junge Stadt Richtung Westen verließ, entstand im 13. Jahrhundert das erste Neuhauser Tor. Weil München schnell wuchs, baute man schon im 15. Jahrhundert ein größeres, stärkeres Tor mit einem Wehrrondell davor.

1791 befahl Kurfürst Karl Theodor, die Wehrbefestigung und die Stadtmauern zu schleifen. An ihrer Stelle entstand der Karlsplatz in seinen heutigen Umrissen. Nur: die Münchner mochten den Wittelsbacher aus der pfälzer Linie nicht wirklich, und nannten den Platz nicht wie vom Kurfürsten gewünscht Karlsplatz - sondern weiterhin viel lieber Stachus.

Aus heutiger Sicht schwer vorstellbar: Einst fuhren Autos und Tramlinien quer über den Stachus und durch das Karlstor in die Neuhauser Straße. Das hatte 1972 ein Ende: Damals entstand Münchens Fußgängerzone.

M-WLAN - Kostenloses WiFi am Stachus

M-WLAN HotspotAn zahlreichen Plätzen in München ist das Gratis-Angebot M-WLAN verfügbar, mit dem man kostenlos im Internet surfen kann.

M-WLAN ist ein kostenloser Service, der von der Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken München als technischem Partner angeboten wird. muenchen.de und M-net treten dabei als Sponsoren auf.

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8 Bewertungen zu Karlsplatz (Stachus)

5
8 Bewertungen
  • von am

    Ist gut! Mir gefällt es!

  • von am
  • von am
  • von am

    Gerade im Sommer gefällt mir der Karlsplatz richtig gut. Der große Brunnen und diese sensationelle symmetrische Bauweise faszinieren mich. Der Brunnen wird im Sommer regelmäßig zur Abkühlung genutzt und im Winter gibt es hier eine Eisfläche zum Schlittschuhlaufen. Den Münchner Eiszauber sollte man nicht verpassen, das ist abends ein tolles Lichtermeer!

  • von am
  • von am
  • von am

    Der Karlsplatz liegt mitten in der Stadt. Hier fahren Busse, Trams Sbahnen, sowie Ubahnen. Mitten auf dem Platz befindet sich ein großer Brunnen und das berühmte Karlstor. Von hier aus sind es nur wenige Gehminuten zum Hauptbahnhof und Sendlinger Tor. Von hier aus starte ich immer meine Shoppingtour, dann gehe ich die Fußgängerzone entlang und bin dann auch schon direkt auf dem Marienplatz. Super sind die kleinen Felsen beim Brunnen auf die man sich setzten kann und einfach die Sonne zu genießen. Egal ob Tagsüber, oder Nachts, am Karlsplatz ist immer viel Trubel.

  • von am

    Als Münchner aber auch als Tourist kommt man am Stachus nicht vorbei. Der Platz ist mitten in der Stadt und ein zentraler Knotenpunkt für U- und S-Bahn und Trambahnen. Relativ neu sind die Stachus-Passagen bei der U-Bahnstation. Hier gibt es viele sehr gute Möglichkeiten für einen schnellen Imbiss aber auch zum Klamotten-Shoppen gibt es einige Geschäfte. Ich persönlich mag die Passagen sehr gerne weil es in den Geschäften nicht so überfüllt ist wie in der Fußgängerzone.

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