Foto: Amerikahaus München, Fotograf Leonhard Simon

Amerikahaus

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Do geöffnet 16:00 - 20:00 (Bitte Hinweise beachten)
Bei Veranstaltungen gelten andere Öffnungszeiten. An Feiertagen geschlossen. Öffnungszeiten Abteilung Information und Recherche/Bibiothek: Mo-Fr 14 Uhr bis 18 Uhr.

Amerikahaus am Karolinenplatz: Infos zu Ausstellungen, Veranstaltungen, Bibliothek

Amerikahaus München: Aktuelles aus USA, Kanada und Lateinamerika

Das Amerikahaus ist ein offenes Haus für alle und hat sich dem transatlantischen Dialog verschrieben. Es bietet Informationen zu aktuellen Themen dies- und jenseits des Atlantiks.

In Kooperation mit dem Kulturreferat und den Museen

Dieser Beitrag über die Münchner Museen wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert und ist in Kooperation mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern konzipiert worden. Die Inhalte wurden zwischen den beteiligten Museen und muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal, abgestimmt.

++ Derzeit gilt in Bayern auch beim Museumsbesuch die 3G-Regel. Bei einzelnen Veranstaltungen kann u.U. 3G-Plus zur Anwendung kommen. Alle Infos ++

Warum lohnt sich ein Besuch im Amerikahaus?

Amerikahaus, Foto: Herbert Stolz
Foto: Herbert Stolz Das denkmalgeschützte Gebäude des Amerikahauses ist ein Beispiel für die Architektur der Nachkriegsmoderne

Transatlantische Verbundenheit vielfältig und für alle Generationen vermitteln: Das ist der Auftrag des Amerikahauses am Karolinenplatz.

Was ist geboten? Neben regelmäßigen Ausstellungen im Foyer bietet das Amerikahaus noch vieles mehr: Nutzt die Bibliothek, nehmt an Veranstaltungen und Diskussionsrunden teil oder informiert euch über einen Auslandsaufenthalt in den USA und Kanada. Das vielfältige Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Theateraufführungen und Konzerten, Vorträgen und Podiumsdiskussionen ist eine feste Größe im Münchner Kulturraum.

Was ist das Besondere? Das Amerikahaus versteht sich als offenes Haus für alle und kann täglich zu den Öffnungszeiten besucht werden. Es bietet viel Raum zum Austausch. Die Veranstaltungen finden zum großen Teil auf Deutsch, aber auch auf Englisch oder in beiden Sprachen (Deutsch/Englisch) statt. Ausgewählte Veranstaltungen werden zudem in Spanisch abgehalten.

Amerikahaus: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Lage: Im Kunstareal, direkt am Karolinenplatz
  • Museums-Kategorie: Kultur
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Ca. 30 bis 60 Minuten
  • Anfahrt: Tram 27 und 28 bis Karolinenplatz, U2 bis Königsplatz oder S-Bahn bis Karlsplatz (Stachus).
  • Parken: Am Karolinenplatz sind Parkmöglichkeiten vorhanden
  • Vielfältiges Veranstaltungsprogramm zu Kultur und Gesellschaft

    , Foto: © Amerikahaus München
    Foto: © Amerikahaus München Im Foyer zeigt das Amerikahaus wechselnde Ausstellungen zu relevanten Themen

    Im Amerikahaus finden vor allem Veranstaltungen statt, die sich um aktuelle Themen aus den USA, Kanada und Lateinamerika drehen, darunter unter anderem Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops, Lesungen, Vernissagen, Film- und Theateraufführungen sowie Konzerte.

    Zudem präsentiert das Haus auch wechselnde Ausstellungen. Das Programm ist so bunt wie die Vielfalt an Veranstaltungen – zu den Highlights zählten zuletzt:

    • Hope, Never Fear (2019): Michelle und Barack Obama zwischen Öffentlichkeit und Privatleben: Die Ausstellung mit Fotografien von Callie Shell zeichnet den emotionalen Weg von Barack Obama und seiner Familie vom Senator über den Wahlkampf bis hin zum Weißen Haus in Washington nach.
    • 80 Jahre Batman (2019): Zum Jubiläum widmete das Amerikahaus der populären Comicfigur und seinen Kameraden eine eindrucksvolle Hommage. Die Ausstellung zeigte einen Überblick der Comic-Künstler aus 80 Jahren: mit Originalzeichnungen von Bob Kane, Neal Adams, Jim Aparo, Frank Miller, Jim Lee, Greg Capullo, Alex Ross, Tim Sale, Jock u.v.m.
    • Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen (2016): Mit historischen Fotos und Dokumenten, begleiteten Texten sowie QR-Codes, die zu Online-Filmen verlinkten, veranschaulichte das Amerikahaus die schwierige Zeit des Kalten Krieges vor dem Hintergrund der angespannten Ost-West-Beziehungen.
    • 51st State - Leben in einer U.S. Army Kaserne in Bayern (2015): Seit 70 Jahren ist die U.S. Army in Bayern stationiert. Fotografin Lila Hartig zeigte mit ihren Bildern, wie das Kasernen-Leben der amerikanischen Soldat*innen "zwischen ihren zwei Welten" aussieht: Bayern und Amerika.

     

    Architektur des Amerikahauses

    Amerikahaus, Foto: Herbert Stolz
    Foto: Herbert Stolz 2016 wurde das Amerikahaus am Karolinenplatz von Innen aufwändig saniert

    Das denkmalgeschützte Gebäude des Amerikahauses ist ein Beispiel für die Architektur der Nachkriegsmoderne. Die Architekten Karl Fischer und Franz Simm erbauten es von 1955 bis 1957. Das freistehende, viergeschossige Gebäude verfügt über einen quadratischen Grundriss mit trommelförmig kupferverschalter Flachkuppel und einem kreisförmigen Lichthof, der alle Geschosse durchzieht.

    2016 wurde das Haus am Karolinenplatz aufwändig saniert. Vor allem im Inneren hat sich einiges getan: Der ehemalige Theatersaal ist jetzt ein hochmoderner Multifunktionssaal, in dem neben Theaterstücken auch Konzerte und Kinovorführungen in 4K-Auflösung und Dolby-Surround-Sound stattfinden können. Der Raum eignet sich ebenfalls für Vorträge, Lesungen und Konferenzen. Auch eine induktive Höranlage für Menschen mit Hörschädigung ist vorhanden.

    Im ersten Stock gibt es nun den Karolinensaal mit einem fantastischen Blick auf den Karolinenplatz.

    Eintrittspreis

    Das Amerikahaus ist kostenfrei zugänglich.

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Das Amerikahaus ist über eine Rampe barrierefrei zugänglich. Die einzelnen Geschosse des Gebäudes sind mit einem Aufzug erreichbar. Eine induktive Höranlage für Menschen mit Hörschädigung ist im großen Multifunktionssaal vorhanden.

    Geschichte des Amerikahauses

    , Foto: Leonhard Simon - Amerikahaus München
    Foto: Leonhard Simon - Amerikahaus München Der heutige Schwerpunkt des Amerikahauses ist die Förderung der transatlantischen Beziehungen

    Gegründet wurde das Amerikahaus nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1946 – damals mit dem Ziel, die Demokratisierung der Deutschen anhand des Vorbilds USA voranzubringen. Die Hauptaufgabe bestand in der Repräsentation der USA und Umerziehung (re-education) der Deutschen durch Information.

    Die ganze Vielfalt der amerikanischen Kultur, Politik und Gesellschaft sollte dargestellt werden – durchaus auch kritisch. Finanziert wurden diese Aktivitäten zunächst von der amerikanischen Militärregierung, später dann von der United States Information Agency (USIA).

    Im Verlaufe des beginnenden Kalten Krieges wandelte sich der Auftrag hin zur Festigung der transatlantischen Beziehungen. Konzerte, insbesondere Jazzkonzerte, Ausstellungen und Vorträge trugen einen maßgeblichen Teil hierzu bei. Im Jahr 1957 zog das Amerikahaus dann an den Karolinenplatz.

    1997 stellte die US-Regierung aufgrund von Sparmaßnahmen ihre Arbeit im Amerikahaus ein. Seitdem wird es als bayerische Institution weitergeführt. Die Stiftung Bayerisches Amerikahaus hat seit 1. Januar 2014 die Trägerschaft des Amerikahauses München übernommen. Der heutige Schwerpunkt der Institution ist die Förderung der transatlantischen Beziehungen.

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