Foto: Deutsches Museum

Sternwarte Deutsches Museum

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Museen | Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
Do geöffnet 09:00 - 17:00 (Bitte Hinweise beachten)
Die Öffnungszeiten beziehen sich auf das Deutsche Museum | geschlossen 30.03. Karfreitag; 01.05. Maifeiertag; 27.06. bis 11 Uhr wegen Personalversammlung; 01.11. Allerheiligen; 12. 12. ab 12 Uhr wegen Personalversammlung; 24. 12. Heiligabend; 25. 12. Weihnachten; 31. 12. Silvester

Sternwarte und Planetarium des Deutschen Museums

Planetarium im Deutschen Museum Galerie

Fesselnde Aussichten auf unser Universum und Einblicke in die Wunder der Astronomie bietet die Sternwarte und das Planetarium im Deutschen Museum. Bereits seit 1925 erfährt man hier in München, wie der Mensch den Himmel erforscht hat.

Ein virtueller Sternenhimmel

Planetarium im Deutschen Museum, Foto: Deutsches Museum
Foto: Deutsches Museum

Modernste Technik und 160 Sitzplätze: Das Planetarium im Deutschen Museum ist nach einer grundlegenden Sanierung wieder geöffnet. Mit einem feinmechanisch-optischen Sternenprojektor und einer digitalen Projektionsanlage bekommen die Besucher tiefe Einblicke in das Universum. Der Sternenhimmel kann nun detailgetreu nachgestellt werden, eine neue Software ermöglicht es, Simulationen des Weltalls in Echtzeit nachzustellen. So ist es nun beispielsweise möglich, eine virtuelle Flugreise von der Erde bis an die Grenzen des uns bekannten Universums zu unternehmen.

Planetarium im Deutschen Museum, Foto: Deutsches Museum
Foto: Deutsches Museum

Die Bilder, die mit dem neuen Projektor direkt an die Kuppel des Planetariums projiziert werden, suggerieren dem Besucher dabei das Gefühl, selbst durch den Weltraum zu fliegen. Sechs Digitalprojektoren helfen bei der virtuellen Reise durchs All.

Vorführungen gibt es täglich jeweils um 10 und 14 Uhr. Der Eintritt beträgt 2 Euro zusätzlich zum Museumseintritt. Bitte beachten Sie, dass Kinder auch in Begleitung Erwachsener erst ab 6 Jahren ins Planetarium dürfen.

Besuch im Planetarium

Planetarium im Deutschen Museum Abbildung der ISS, Foto: Goran Gajanin/Zeiss /Deutsches Museum
Foto: Goran Gajanin/Zeiss /Deutsches Museum
Der Anblick eines klaren Sternenhimmels ist eine Seltenheit geworden. Vor allem die immer mehr werdenden Lichter einer Großstadt trüben die Sicht auf weit entfernte Himmelskörper. Passionierte Sternengucker aber auch Neulinge zieht es deshalb gern in eine Vorführung im Planetarium des Deutschen Museums. Seine Kuppel dient als Projektionsleinwand für den Sternenhimmel der südlichen und nördlichen Erdhalbkugel - und das ganz ohne störende Einflüsse.
Planetarium im Deutschen Museum, Foto: Deutsches Museum
Foto: Deutsches Museum

Die Besucher sind zunächst nur von der Dunkelheit des Planetariumsraums umgeben. Dann erhellen Lichtpunkte, die vom Sternenprojektor des Planetariums auf die Kuppelinnenfläche projiziert werden, den Raum. Die Besucher tauchen in ein Sternenmeer und reisen durch die Tiefen unserer Galaxie. Wer gerne eine genauere Erklärung zu Himmelsereignissen und -phänomenen haben und kosmische Bewegungen im Zeitraffer verfolgen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Mehrere Projektoren werfen die entsprechenden Himmelsbilder an die Decke und lassen den Besucher alle Veränderungen im Schnelldurchlauf nacherleben.

Die Anfänge: Den Himmel auf die Erde bringen

Oskar von Miller, der Begründer des Deutschen Museums, selbst war es, der 1913 die Firma Zeiss im thüringischem Jena beauftragte, etwas zu erfinden, das uns die Sterne vom Himmel holt. Bereits ein Jahr später existierte die Idee, den Fixsternhimmel zur Unterhaltung und Begeisterung aller Besucher in eine Kuppel zu projizieren. Auf Initiative des Deutschen Museums wurde dann der erste Planetariumsprojektor der Welt entwickelt und gebaut. Am 7. Mai 1925 ging schließlich das erste Projektionsplanetarium der Welt in München in Betrieb.

Die Sternwarte

Sternwarte Ost im Deutschen Museum, Foto: Deutsches Museum
Foto: Deutsches Museum

Die Reise in die Sterne ermöglichen zwei Beobachtungskuppeln der Sternwarte des Deutschen Museums. Der Blick durch das Teleskop ist sogar tagsüber möglich. Neueste Technik erlaubt zu jeder Tageszeit fesselnde Bilder aus dem fernen Kosmos und den Sternen direkt über München. Beeindruckend ist die Sicht natürlich nachts - aber nicht nur in den Himmel, sondern von diesem erhöhten Standpunkt aus auch über die Stadt. Nicht versäumen sollten die Besucher, auch ein Auge auf die bemerkenswerte Architektur und Mechanik der Kuppeln zu werfen.

Kuppeln im Osten und Westen

Sternwarte Ost im Deutschen Museum, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal
Die Sternwarte des Deutschen Museums bietet seinen Besuchern gleich zwei Beobachtungsmöglichkeiten. Die Ostkuppel mit ihrem Görz-Spiegelteleskop, das für die totale Sonnenfinsternis in Norwegen am 21.8.1914 entwickelt wurde, hat eine Brennweite von 3600 mm, also etwa das Zehnfache eines professionellen Zoomobjektivs. Das Instrument verfügt inzwischen über eine Motorisierung mit Computersteuerung. Himmelsobjekte können so automatisch angefahren werden.
 
Die Westkuppel mit einem Refraktor (Linsenfernrohr) wurde 1924/25 von der Firma Zeiss speziell für das Deutsche Museum konzipiert und kam im April 2012 nach einer umfangreichen Restauration zurück in die ebenfalls renovierte Westkuppel. Das beeindruckende Teleskop mit seinem fünf Meter langem Fernrohr besticht mit einer Brennweite von 5000 mm. Mehr als acht Tonnen bringt es auf die Waage.

 

Bilder aus der Sternwarte in der Ost- und Westkuppel

Öffnungszeiten:

Sternwarte:

Beobachtungen bei Tag:
Sternwarte West 10:30 bis 11:30 Uhr
Sternwarte Ost 14:30 bis 15:30 Uhr

Beobachtungen in der Nacht:
Jeden Dienstag- und Freitagabend, bei klarem Himmel, in der Ostkuppel der Sternwarte Planetarium.

Planetarium:
Vorführungen finden meist um 10, 12, 14 und 16 Uhr statt.

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