Archiv Geiger

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Mo geöffnet 10:00 - 14:00 (Bitte Hinweise beachten)
Termine nach Vereinbarung möglich

Archiv Geiger München: Infos zu Atelierräumen, Führungen und Kinderprogramm

Corona-Verschärfung: Museen ab 14. April geschlossen

Da die 7-Tage-Inzidenz für München dreimal in Folge über 100 lag, greift ab 14. April die von Bund und Ländern verabschiedete Notbremse. Museen, Ausstellungen und Kulturstätten sind ab diesem Datum geschlossen.

Atelier Geiger: Erlebt die Werke des Künstlers direkt am Entstehungsort

Im Archiv Geiger könnt ihr die Werke des bedeutenden Münchner Architekten und Künstlers Rupprecht Geiger am Originalschauplatz erleben, an dem sie entstanden - und das völlig kostenlos.

Archiv Geiger: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Archiv Geiger Pigmentraum, Foto: Archiv Geiger
Foto: Archiv Geiger
  • Lage: In München-Solln am südwestlichen Stadtrand
  • Museums-Kategorie: Kunstmuseum
  • Ausstellung: In dessen ehemaligen Atelierräume zeigt das Archiv Geiger eine regelmäßig wechselnde Auswahl an Werken des Architekten und Künstlers Rupprecht Geiger (1908-2009).
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 45 Minuten (ohne Führung)
  • Besonderheiten: Ein historischer Ort, der Kunst erlebbar macht: Es gibt regelmäßige Workshops und nach Vereinbarung kann man sogar Geigers originale Druckgrafiken noch einsehen und erwerben.

Corona-Regeln: Notbremse seit 14.4. wieder in Kraft

Die Corona-Maßnahmen in Bayern werden bis mindestens 9. Mai verlängert. Das Bayerische Kabinett hat am 7. April neue Regelungen für Einzelhandel und Schule beschlossen, die seit 12. April in Kraft sind.

Da die 7-Tage-Inzidenz für München am 12. April drei Tage in Folge über 100 lag, greift seit dem 14. April die von Bund und Ländern verabschiedete Notbremse. Es gelten jetzt wieder strengere Maßnahmen für Kontakte, Einkaufen, Kultur und Sport sowie eine nächtliche Ausgangssperre.

  • Diese Notbremse-Regeln gelten seit dem 14. April
  • Welche Corona-Maßnahmen in München gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Warum lohnt sich ein Besuch im Archiv Geiger?

    Geigers Werke sind in ganz München zu bewundern - zum Beispiel an den Wänden der TU oder in Form der Skulptur "Gerundetes Blau" vor dem Gasteig. Im Archiv reist ihr zurück an ihren Entstehungsort.

    Was ist geboten? Bunte Farbspritzer zeugen noch heute von der originalen Nutzung der Räume. Beim Rundgang durchs Atelier könnt ihr ganz in die Farbwelt, die Geiger vermitteln wollte, eintauchen.

    Was ist das Besondere? Authentischer als an diesem kreativen Ort spürt man abstrakte Kunst selten.

    Museum in den ehemaligen Atelierräumen in Solln

    Im Museum schnuppert man noch die Atelierluft des Künstlers. Umfangreiche Präsentationen aus dem Gesamtwerk Rupprecht Geigers, die etwa im Zweijahres-Rhythmus wechseln, ermöglichen einen einmaligen Einblick in seine Arbeit.

    Aber ihr könnt in den Räumen nicht nur Bilder und Objekte bestaunen, sondern auch auf den Spuren ihrer Entstehung wandeln - beispielsweise im Keller der Pigmentraum, wo Geiger seine besonderen Farben mischte.

    Führungen für Kinder und Erwachsene

    • Einmal im Monat wird eine öffentliche Führung durch die ehemaligen Atelierräume angeboten. Den variablen Termin entnehmt ihr am besten der Homepage des Ateliers.
    • Zweimal jährlich stehen spezielle Familienführungen auf dem Programm.
    • Zu besonderen Anlässen wie dem Geburtstag Rupprecht Geigers oder dem Tag der offenen Tür finden besondere Themenführungen statt.
    • Ihr könnt das Archiv auch kontaktieren und einen Termin für eine individuelle Privatführung vereinbaren.

    Barrierefreiheit und Angebote für Menschen mit Behinderung

    Das Erdgeschoss des zweistöckigen Archivs ist barrierefrei zugänglich. Der große Arbeitsraum, der über beide Geschosse reicht, ist von der Empore aus sichtbar, der Pigmentraum im Keller hingegen leider nur über eine Treppe erreichbar.

    Bitte beachtet zudem, dass es im Gebäude keine Toilette gibt, die für Rollstuhlfahrer zugänglich ist.

    Ferienprogramm: Kunstvermittlung für Kinder

    • Lust auf eine spannende Rallye durch die Archivräume? Mit einem Quiz können Kinder das Atelier spielerisch selbst entdecken - precht einfach die Mitarbeiter*innen darauf an.
    • In der schulfreien Zeit bietet das Archiv Geiger regelmäßig Ferienworkshops für Kinder und Jugendliche an, bei denen ihr selbst mit Kunst und Farben experimentiert.
    • Ein jährliches Highlight ist auch die vorweihnachtliche Postkartenwerkstatt.
    • Zudem gibt es die Möglichkeit, euren Kindergeburtstag in Geigers Atelier zu feiern - Kuchen inklusive.
    • Altersgerechte Kunstvermittlungs-Programme für Schulklassen können per E-Mail angefragt werden.

    Workshops, Fahrradtouren und Blog

    • Für Kunstinteressierte bietet das Archiv Geiger Workshops mit professionellen Referenten an, unter anderem eine Siebdruck-, Collagen-, Papier-, Postkarten- und Geschenkpapier-Werkstatt.
    • Zudem betreut das Archiv-Team einen eigenen Online-Blog mit Werkbeschreibungen. 
    • Auch Besichtigung ausgewählter Werke Geigers im öffentlichen Raum sind buchbar, zum Beispiel im Rahmen einer 2,5-stündigen Fahrradtour.

    Anfahrt und Parken

    • Öffentliche Verkehrsmittel: U3 bis Obersendling oder S7 bis Solln. Anschließend nehmt ihr den Bus 134 bis "Bleibtreustraße" und geht das letzte Stück (ca. 7 Minuten) zu Fuß.
    • Parksituation: Etwa 100 Meter vom Archiv entfernt sind Stellplätze vorhanden.

    Kostenloser Eintritt

    • Die gesamte Ausstellung ist kostenfrei zugänglich.
    • Preise für das Vermittlungsprogramm und die Workshops findet ihr auf der Archiv-Website.

    Rupprecht Geiger: Ein Künstler mit Verbundenheit zu München

    Das Archiv wurde im Dezember 2010 eröffnet - anlässlich des ersten Todestags von Rupprecht Geiger (1908-2009). Die Enkelin des Künstlers Julia Geiger hält als Leiterin des Archivs mit ihren Mitarbeitern die Kunst ihres Großvaters (und auch ihres Urgroßvaters Willi Geiger) am Leben.

    Rupprecht Geiger wurde am 26.1.1908 in München geboren, wo er den Großteil seines Lebens lebte und arbeitete. Der gelernte Architekt leistete einen beduetenden Beitrag zur Malerei der Nachkriegszeit. Er war 1949 Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN `49, deren Ziel es war, abstrakte Malerei einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

    Sein Schaffen im öffentlichen Raum ist in München heute noch präsent. Beispielsweise gestaltete Geiger 1951 die Fassade am Münchner Hauptbahnhof - sein erster öffentlicher Auftrag im Bereich Kunst am Bau. Auch die Skulptur "Gerundetes Blau", das Wahrzeichen des Gasteigs, entwarf Geiger. Mit etlichen Auszeichnungen, darunter der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt München oder der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst, wurde Geiger für sein Werk geehrt.

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