Zahlen, Daten, Fakten – Hellabrunn gibt spannende Infos heraus

Mähnenwolf bei der Inventur, Foto: Marc Müller
Foto: Marc Müller

Wer ist der Größte im ganzen Zoo? Spannende Zahlen und Fakten

(6.2.2019) Einmal auf die Waage, bitte: Der Tierpark Hellabrunn hat heute die Ergebnisse seiner Inventur 2018 bekannt gegeben und wir haben die spannendsten Zahlen für Euch zusammengestellt.

Diese Zoo-Bewohner sind die "Spitzenreiter"

Schleiereule bei der Inventur, Foto: Marc Müller
Foto: Marc Müller

Eine Scheitelhöhe von circa vier Metern - davon können die Basketballer des FC Bayern nur träumen. Giraffe Bahati ist mit diesem beeindruckenden Wert das größte Tier in Hellabrunn. Am anderen Ende der Skala steht - nein, nicht Schleiereule Normen (Foto) - sondern die Raubturmdeckelschnecke, die mit etwa 0,3 bis 0,4 Zentimetern fürs Maßband fast zu klein ist. In Sachen Länge hält ein Anakonda-Weibchen mit 6,2 Metern den Rekord. Die Aldabra-Riesenschildkröte ist über 100 Jahre alt und damit das älteste Tier im Tierpark. Und wer ist ein richtiges Schwergewicht? Elefantenbulle Gajendra bringt ganze 5.000 Kilogramm auf die Waage und verdient damit den Titel des schwersten Bewohners.

Insgesamt leben 18.431 Tiere in 740 Arten im Münchner Zoo. Welche Art kommt wohl am häufigsten vor? Da landen ganz klar die Fische auf Platz 1. Ganze 8.700 bzw. 301 Arten wirbeln in Hellabrunn schätzungsweise umher.

Spannende Zahlenbeispiele

Steinadler bei der Inventur, Foto: Marc Müller
Foto: Marc Müller Steinadler Adonis
  • Säugetiere: 901 in 89 Arten
  • Vögel: 582 in 75 Arten
  • Reptilien: 429 in 44 Arten
  • Amphibien: 149 in 11 Arten
  • Fische: ca. 8.700 in 301 Arten
  • Insekten: ca. 1.700 in 23 Arten
  • Spinnentiere: 70 in 7 Arten
  • sonstige wirbellose Tiere ca. 5.900 in 190 Arten
  • Gesamtbestand: 18.431 Tiere in 740 Tierarten

So locken die Tierpfleger die Bewohner auf die Waage

Trampeltier bei der Inventur, Foto: Marc Müller
Foto: Marc Müller

Am Jahresende prüft der Tierpark in der Inventur seinen Bestand – aber gezählt, gewogen und gemessen wird natürlich das ganze Jahr über. Jeden Tag halten die Tierpfleger schriftlich fest, ob ein Tier geboren, verstorben, weg- oder zugereist ist. „Es fehlt also nicht plötzlich ein Elefant oder ein Pavian am Ende des Jahres“, so Tierpark Direktor Rasem Baban.

Und solche Messungen sind aufwändig: Die Trampeltiere etwa spazieren dafür sogar von ihrer Anlage zur großen Waage im Wirtschaftshof. Die neusten Ergebnisse zeigen: Alle Tiere bringen ein stattliches, gesundes Gewicht auf die Waage. Zwei Superlative gehen an Sultan (Bild) – das Trampeltier ist mit 853 Kilogramm nicht nur das größte, sondern auch das schwerste Tier der Gruppe.

Bei Mähnenwolf Arken (Bild ganz oben) oder Steinadler Adonis müssen die Tierpfleger sogar etwas tricksen und die Tiere mit einer Leckerei auf die Waage locken. Das Gute: Klappt es an einem Tag mal nicht mit dem Wiegen, können die Tierpfleger warten, bis das Tier mehr Lust hat...

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