Eine Tour durch den Englischen Garten in München

Englischer Garten im Herbst

Die Highlights in Münchens größtem Park besuchen

Der Englische Garten steht für das Münchner Lebensgefühl: Wir stellen in dieser Tour die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen des riesigen Stadtparks vor.

Perfektes München-Panorama am Monopteros

Monopteros im Englischen Garten - Herbst, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Am Monopteros ist immer einiges los - völlig zu Recht: Die Aussicht von oben ist der Hammer und bei Sonnenschein macht die Silhouette der Altstadt gleich noch mehr her. Der tempelartige Rundbau von 1836 ist vor allem auch für frisch verliebte Paare ein romantischer Treffpunkt - der Blick in den Münchner Abendhimmel ist unübertrefflich. Buntes Herbstlaub macht die Aussicht noch viel schöner.

Chinesischer Turm: Biergarten und Weihnachtsmarkt

Biergarten am Chinesischen Turm, Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann

Klar, der Chinesische Turm mit seinem Biergarten ist eigentlich immer ein lohnendes Ziel. In den Sommermonaten sollte man an der historischen Pagode einkehren und mit Blick auf das im Turm aufspielende Orchester auf das Leben anstoßen! Es hat schon seinen Grund, warum der Chinesische Turm in keinem Reiseführer fehlen darf. Im Advent erwartet euch ein wunderschöner Weihnachtsmarkt (Kundenseite), der sogar eine Eisstockbahn zu bieten hat.

Waghalsige Stunts for free: Surferwelle

Surfer am Eisbach

An der Surferwelle im Eisbach sind ganzjährig Surfer auf ihren Brettern unterwegs. Selbst für Einheimische ist der Anblick immer wieder aufregend - und noch dazu kostenlos. Im Sommer kommt neben dem Adrenalin-Faktor noch der Neid dazu: Die wagemutigen Männer und Frauen dürfen sich schließlich im Kanal schön abkühlen! Im Winter wagen sich die Surfer in ihren Neoprenanzügen hinein.

Video: Die Eisbach-Surfer in Aktion

Wasserfälle am Schwabinger Bach

Wasserfall im Englischen Garten, Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/ Michael Hofmann

Alternativ könnt ihr euch auch zu den Wasserfällen am Schwabinger Bach begeben. Die klaren Wassermassen über den naturbelassenen Steinen bringen den Bach zum Rauschen - das ist viel weniger kitschig, als es klingt. Und gleich daneben kehrt ihr beim Fräulein Grüneis ein und gönnt euch ein Getränk oder einen leckeren Kuchen.

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Fernost-Flair beim Japanischen Teehaus

Das japanische Teehaus im Englischen Garten, Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann

Auch eine Spur Fernost hat der Englische Garten zu bieten: Habt ihr schon mal eine original japanische Teezeremonie miterlebt? Im Japanischen Teehaus werden diese angeboten (nach Anmeldung). Abgesehen davon ist das Teehaus mit seiner Holzverkleidung und dem umgebenden Wassergraben auch optisch ein Hingucker. Der hübsche Bau ist übrigens ein Geschenk der Münchner Partnerstadt Sapporo zu den olympischen Sommerspielen 1972.

Hier findet ihr das Japanische Teehaus
Mehr Infos zu den Vorführungen

Bootfahren im Kleinhesseloher See und Einkehren im Seehaus

Bootsverleih am Kleinhesseloher See im Englischen Garten, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal

Im Kleinhesseloher See ist das Baden zwar nicht erlaubt, dafür gibt es einen Bootsverleih für Ruder- und Tretboote. Nach einer anstrengenden Runde lohnt sich die Einkehr im Seehaus mit seinem Biergarten (Kundenseite) direkt am Ufer. Der künstliche See am nördlichen Ende des Südteils im Englischen Garten ist auch ein kleines Naturparadies für Enten, Schwäne und Gänse.

Im Nordteil: Am Isarufer entlang zum Stauwehr

Das Stauwehr Oberföhring in den Isarauen

Und wenn ihr's romantischer wollt: Nehmt euch Zeit und schlendert durch den Nordteil des Englischen Gartens: Der ultimative Tipp zum Runterkommen ist der Spaziergang vom gemütlichen Mini-Hofbräuhaus bis zur Isar und am Westufer entlang zum Stauwehr Oberföhring: unendliche Weiten und die Isar in voller Größe.

Tierische Begegnungen im "wilden" Nordteil

Schafe grasen im Nordteil des Englischen Gartens, Foto: muenchen.de/Saskia Ziegler
Foto: muenchen.de/Saskia Ziegler

Im etwas wilderen Nordteil des Englischen Gartens geht es noch weiter: Am Oberstjägermeisterbach entlang bis zum sogenannten Schwammerlweiher mit seiner kleinen Insel. Wer hier noch eine Spur von Alltagsstress entdeckt, darf ihn behalten. Und neben Entchen gibt es sogar noch mehr Tiere: In den Sommermonaten weidet im Nordteil eine riesige Schafherde. Meistens sind die Schafe auf Höhe der U-Bahn Station Nordfriedhof zu finden, manchmal laufen sie auch mit ihrem Schäfer quer durch den Park. Im Zweifel einfach den "Mähs" folgen.

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